Notebook Akkukapazität erhöhen

Gast #1349371
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Hallo,
ich habe ein Notebook, welches mit 20V/3,5A versorgt wird.
Ich möchte die Laufzeit im Akkubetrieb drastisch erhöhen.
Das könnte man natürlich erst einmal am Akku selbst versuchen.
Ich habe da mal etwas nachgelesen, die Notebookakkus kommunizieren da 
wohl mit dem Mainboard (SMBus).
Hat da jemand Erfahrung damit? Kann man da ein größeres Akku selbst 
bauen, oder funkioniert da sowieso nur die original Kapazität?

Ein anderer "Weg" mehr Saft zu liefern, wäre evtl. über die 
Netzteilbuchse.
Man müsste da ein Akkupack mit Ladeschaltung und Spg.-Regelung bauen. 
Nur ich habe bisher noch keinen Regler gefunden, der 20V/3,5A liefert.
Kennt da vielleicht jemand einen?


Gruß
Gast #1349404
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...das ging ja schnell ;-)...

Willst du von 60V auf 20V  oder  von 6V auf 20V?
Gute Frage, gibt es da Vor- oder Nachteile?

> ein größeres Akku
Das Akku?
Akkus habe ich noch nicht rausgesucht, Lithium-Ion sind da wohl die 
besseren, oder?
#1349422
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Für extern gibts zusatzakkus zu kaufen, die man dann einfach an den 
Netzteil-eingang des Notebooks steckt. Ich glaub bei Reichelt hab ich 
das mal gesehen. Hat aber den Nachteil, der der externe Akku immer den 
internen mitlädt und nicht alle Stromsparmechanismen des Notebooks aktiv 
sind, weil es denkt, es wäre am Netz.

Es kann funktionieren, einfach noch ein Paar Zellen an den vorhandenen 
Akkublock zu hängen. Beim MSI Wind hab ich einen gesehen, der sich so 
die Kapazität verdreifacht hat. Nach ein paar Ladezyklen hat nach seiner 
Aussage auch die Ladeelektronik sich an die neue Kapazität angepasst.
Muss aber niht unbedingt funktionieren.

Sebastian
Persönliche Seite #1349441
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> Ich habe da mal etwas nachgelesen, die Notebookakkus kommunizieren da
> wohl mit dem Mainboard (SMBus).

Die Akkus kommunizieren zumindest mit der Ladeelektronik. Allerdings ist 
das Protokoll undokumentiert und die in der Ladeelektronik verbauten 
Chips ebenso, so daß bereits der Ersatz von Zellen eines Akkupaketes 
durch baugleiche problematisch ist, weil sich die Ladeelektronik im 
Paket die Kapazität der alten Zellen gemerkt hat.

Wäre das Protokoll der Kommunikation zwischen Ladeelektronik und Akku 
bekannt, dann könnte theoretisch auch ein Akku mit größerer Kapazität 
verwendet werden, wenn er mit demselben Ladestrom geladen wird wie der 
alte (denn die Elektronik des Notebooks wird auf einen gewissen Wert 
optimiert sein und nicht unbegrenzt mehr Strom liefern können).

Die eingangs erwähnten 20V 3.5A sind allerdings die 
Maximalleistungsaufnahme des Notebooks beim Laden des Akkus und sind für 
den Betrieb des Notebooks mit Akkustrom nicht relevant. Dann nämlich 
hätte das Notebook eine Leistungsaufnahme von 70 Watt, und ein üblicher 
Notebookakku mit um die 50 Wh wäre dann recht schnell leer.

Der derzeit größte Notebook-Akku wird von Apple verbaut, das ist ein 95 
Wh-Akku (7.3V 12820 mAh). Das zugehörige Notebook läuft damit etwa 7 bis 
8 Stunden lang, also liegt dessen Leistungsaufnahme unter 14 Watt.
Gast #1349446
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Statt nach einem größerem Akku zu rufen könnte man auch den Verbrauch 
optimieren, um eine längere Laufzeit zu erreichen.
Weniger HD-Benutzung und dunkleres Display bringen schon einige 
Minütchen.
Gast #1349449
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Ist doch alles Mist. Entweder ein ordentliches Notebook kaufen wo man 2 
Akkus anschließen kann oder Ersatzakkus kaufen. Wenn ein Akku leer ist 
Hibernation, Akku raus, Akku rein, wieder einschalten. Dauert <1 min.
Und nein, es wird die nicht gelingen einen Akku zu bauen der länger halt 
als die der Hersteller. Einen Akku an die Netzteilbuchse zu hängen ist 
auch ncihts wie oben schon geschrieben wurde. 1. Verluste und 2. wird 
das Notebook dann verschwenderisch.

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