anfassen der tesla spule

#829318
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Mit dem Skineffekt hat das weniger zu tun (kann man nachrechnen, die 
Eindringtiefe von einigen 100kHz liegt bei etlichen cm), sondern 
vielmeht damit, dass die Frequenzen dem Körper einfach unbekannt sind, 
und die Nerven und Muskel usw. ganz einfach damit nichts anfangen 
können, da zu träge.

Es füllt sich etwas seltsam an, wenn einige 100W durch den Körper 
fließen. Man spürt den Strom nicht, aber es wird dennoch leicht warm. 
Vor allem an der Eintrittstelle des Funkens ist es sehr heiß, daher 
sollte man den Finger vorher anfeuchten oder einen Draht in der Hand 
halten.
Gast #829395
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... wenn überhaupt immer großflächig anfassen! Kleine HF- 
Eintrittstellen verursachen schon mal fiese(ste) Verbrennungen, man 
merkt es i.d.R. erst wenn es zu spät ist. Zum Beispiel Leuchtstoffröhren 
sollte man fest in der Hand halten und dabei nicht versehentlich den 
Metall- Anschluss berühren, wenn man sie in ein "Tesla- Feld" halten 
möchte.

Habe selbst vor einigen Jahren viel mit einem selbst gebauten Tesla- 
Trafo experimentiert, heute würde ich es aus verschiedenen Gründen 
vielleicht eher lassen ... ;-) ... wenn man weiß was man tut ist es aber 
allemal "cool".
Gast #829541
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Also der Skineffekt macht sich in so fern bemerkbar, als das der 
Großteil des Stroms über im Körper befindliche Hohlleiter geht.
Also alle Nervenhüllen und Adern werden bevorzugt bestromt.
Da die Frequenz wie bereits gesagt zu hoch ist, um eine Nervenreaktion 
auszulösen ist das ganze mehr als nur fahrlässig.
HF Verbrennungen im inneren des Körpers bzw. Herzschädigungen usw. usf. 
sind nicht auszuschließen.
Daher wenn ein Bogen gezogen werden soll IMMER mit einem isolierten Stab 
und geerdeten Metallstift am Ende !
Gast #829583
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> Also der Skineffekt macht sich in so fern bemerkbar, als das der
Großteil des Stroms über im Körper befindliche Hohlleiter geht.

Ja und der grösste Hohlleiter ist bei vielen Leuten der Schädel.....
(Firma: Rehrmann Elektronik) #829670
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Das mit dem Skin-Effekt wird in diesem Zusammenhang oft zitiert, ist 
aber völliger Unsinn. Die Eindringtiefe des Stromes hängt nicht nur von 
der Frequenz sondern auch von der Leitfähigkeit des Materiales ab und 
die ist im Gewebe um viele Größenordnungen schlechter als im Kupfer. 
Dieser Effekt ist bei einigen 100 kHz im menschlichen Körper absolut 
vernachlässigbar.

Trotzdem warne ich dringend davor, die Blitze einer Tesla-Spule zu 
berühren !

Insbesondere bei größeren Teslatrafos können sehr hohe Ströme fließen, 
sodass auch bei einigen 100 kHz immer noch Lebensgefahr besteht, zumal 
größere Trafos meistens auch mit niedrigeren Frequenzen arbeiten, was 
die Gefahr zusätzlich erhöht. Es ist zu bedenken, dass die gefähliche 
Wirkung eines Wechselstromes auf die Nerven und (Herz)Muskeln nicht ab 
einer bestimmten Frequenz aufhört sondern umgekehrt proportional zur 
Frequenz abnimmt. D.h., wenn der Strom nur groß genug ist, flattert die 
Pumpe auch bei beliebig hohen Frequenzen.

Jörg
Gast #830126
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Für Herzschrittmacher-Patienten: Wenn man nach dem Anfassen der 
Tesla-Spule noch länger lebt, kann man jedenfalls damit rechnen, dass 
der Schrittmacher auch EMV-konform ist ...

Durchführung dieser Selbstversuhe sind durch Lebensversicherungen NICHT 
gedeckt !

Auf ein langes Leben ...

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