AI-Spielplatine ESP-Mosaico, neue Messtechnik, RPi-Preiserhöhung und mehr

OP (Firma: Tamoggemon Holding k.s.) #8101514
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Während die Speicherpreiserhöhung weitere Modelle des Raspberry Pi verteuert, präsentiert Brechel IIS mit HAT++ eine Erweiterung des bekannten Hardware on Top-Formats als offenen Standard. Siglent erweitert das Portfolio um einen neuen Sinusgenerator, während Espressif voll auf das Thema Vibe Coding setzt. Was es sonst Neues gibt, vermelden wir – wie immer – hier.

Siglent SSG3000X Plus – neue Signalgeneratoren mit geringerem Phasenrauschen

Im Hause Siglent gibt es einen Neuzugang, der den Bereich der klassischen RF-Signalgeneratoren betrifft. Spezifischerweise präsentiert sich das neue Gerät wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://www.siglenteu.com/news-article/siglent-launches-ssg3000x-plus-series-rf-signal-generators-delivering-superior-signal-purity-and-stability-for-precision-rf-testing/

Im Rahmen der Ankündigung hebt Siglent unter anderem das geringe Phasenrauschen hervor. Spezifischerweise verspricht man die folgenden Leistungs-Parameter:

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Phase noise performance is better than –117 dBc/Hz (typical) at 1 GHz carrier with 20 kHz offset, and the wideband noise is typically better than –153 dBc/Hz at 40 MHz offset. Excellent harmonic and non-harmonic suppression is achieved across a wide frequency range, enabling accurate and reliable results in high-precision receiver testing and sensitive measurements.

Interessant ist außerdem, dass das Gerät eine externe Maus und eine externe Tastatur unterstützt – weitere Informationen finden sich unter der als Bildquelle angegebenen URL.

Anritsu ML2439A – Vierkanal-Powermeter mit USB als Sensorinterface

In mehr als nur einem Amateurfunk-Schuppen steht ein Powermeter zur „Befriedigung“ regulatorischer Anforderungen. All diesen Schätzchen gemein ist, dass die Sensoren meist auf ein vergleichsweise komplexes und proprietäres Protokoll setzen. Mit dem in der Abbildung gezeigten ML2439A löst Anritsu die Situation insofern auf, als das mit vier Eingangskanälen ausgestattete Powermeter seine individuellen Sensoren per USB anspricht.

Bildquelle: https://www.anritsu.com/en-gb/test-measurement/products/ml2439a

Zu den „sonstigen“ Leistungsdaten vermeldet man dann Folgendes:

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ML2439A is a four channel Power Meter which accepts input from Anritsu USB power sensors, processes and displays measurements simultaneously.
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The ML2439A Peak Power Meter supports the following USB power sensors:
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• MA244xxA – Peak Power Sensors
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• MA243xxA – CW Sensors
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• MA242xxA, MA241xxA – True RMS Sensors
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ML2439A benchtop power meter has a front panel multi-touch display and keypad to configure the instrument for measurements. A 50 MHz test source output is also provided on the front panel for calibration. ML2439A provides a GPIB and ethernet interface for remote operations.

Raspberry Pi, Teil 1 – weitere Preiserhöhungen, Einschränkungen für RAM-Upgrades

Die Speicherkrise macht auch vor DDR4- und sonstigen, älteren Speicher-Technologien keinen Halt. Die Uptoniten reagieren nun mit einer weiteren Preiserhöhung, die die bisher verschont gebliebenen Varianten des Prozessrechners tangiert. Spezifischerweise vermeldet man unter der URL https://www.raspberrypi.com/news/price-increases-for-2gb-raspberry-pi-4-and-raspberry-pi-5/ die folgenden Preisanpassungen:

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from today we are increasing the price of the 2GB variants by $12.50, to $67.50 for Raspberry Pi 4 and $77.50 for Raspberry Pi 5.
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Prices for other products, including the 1GB variants of Raspberry Pi 4 and Raspberry Pi 5 and the 2GB variants of Compute Module 4 and Compute Module 5, remain unchanged.

Interessant ist außerdem, dass während der Speicherkrise Reseller versucht haben, „selbst“ durch SMD-Löten Updates von Prozessrechnern durchzuführen. Im Hause Upton ist man darüber logischerweise nicht erfreut – unter der URL https://www.jeffgeerling.com/blog/2026/raspberry-pi-ram-lockdown/ findet sich nun ein längerer Bericht, der auf die Uptonitischen „Einschränkungs-Maßnahmen“ in diesem Bereich eingeht:

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Raspberry Pi added a feature in their firmware that restricts users from swapping RAM chips, sometimes even RAM chips of the same capacity from other Raspberry Pi boards.

Raspberry Pi, Teil 2 – HAT++-Spezifikation veröffentlicht

Über die deutsche BE-IIS und ihr Raspberry-Pi-Zubehör haben wir auf Mikrocontroller.net in der Vergangenheit immer wieder berichtet – eine detaillierte Vorstellung erfolgt nach der Rückkehr des News-Autors aus London.

Sei dem, wie es sei, verdient ein Aspekt des Systems besondere Aufmerksamkeit – mit einer als HAT++ bezeichneten Spezifikation gibt es eine „hauseigene“ Erweiterung des HAT-Konzepts, die die automatische Konfiguration von Hardware-Erweiterungen im Raspberry-Pi-Ökosystem zu vereinfachen sucht.

Nun gilt, dass BE-IIS eine erste Version des als offenen Standard vorgesehenen Standard-Dokuments veröffentlicht hat. Weitere Informationen hierzu finden sich unter der als Bildquelle angegebenen URL.

Bildquelle: https://www.be-iis.eu/technology/hatpp-specification/

Raspberry Pi Smart Display Module SC2366 verfügbar

Über das mit der von Intel vorangetriebenen Smart-Display-Module-Spezifikation kompatible Smart Display Module haben wir in der Vergangenheit immer wieder berichtet – es handelt sich dabei um einen Weg, um die Nutzung des Computers wortwörtlich in einem Display zu erleichtern.

Nun gilt, dass das Produkt unter der SKU SC2366 bei den ersten Distributoren verfügbar wird. Die folgende Abbildung bietet eine Beispiel-Verpreisung zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels an.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/SC2366?ccy=EUR&ctry=DE

Espressif ESP-Mosaico – Evaluationsboard für Vibe Coding-Projekte

Konnte man sich im Embeddedbereich vor einigen Jahren als Änderungsasylant vor declarative GUIs und ähnlichen Grausamkeiten der modernen Softwareentwicklung verstecken, so gilt, dass das Voranschreiten von AI-Systemen auch in der Erzeugung von Embeddedsystemen voll einschlägt. Mit Mosaico schickt Espressif nun eine wohl in Zusammenarbeit mit M5Stack realisierte Hardware ins Rennen, die – optisch von den Core-Boards inspiriert – auf die Bedürfnisse von Vibe Codern optimiert ist.

Bildquelle, beide: https://mosaico.espressif.com/?

In der Entwicklerdokumentation schlägt Espressif dann die drei in der folgenden Abbildung gezeigten Entwicklungsmethoden vor.

Bildquelle: https://mosaico.espressif.com/guide/

Interessant ist außerdem die Zur-Verfügung-Stellung einer an die neue Arduino-IDE erinnernden Oberfläche, unter der Nutzer der Mosaico-Platine verschiedenste schlüsselfertige Projektvorlagen beziehen können.

Bildquelle: https://mosaico-ideas.espressif.com/

Espressif, zur Zweiten – schlüsselfertige Komponente für das DALI-Protokoll

Das in IEC 62386 spezifizierte Digital Addressable Lighting Interface hat sich im Bereich der intelligenten Beleuchtung mittlerweile exzellent etabliert. Espressif bewirbt nun eine Komponente, die DALI-Pakete unter Nutzung des RMT-Peripheriegeräts verarbeitet. Weitere Informationen finden sich unter der URL https://components.espressif.com/components/espressif/dali/versions/1.1.0/readme.

Nuvoton MA35D0 – sehr kompakte MPU mit integriertem DRAM-Speicher

Das Design eines Boards für eine MPU war bisher – Stichwort DDR-Speicherinterface – eine durchaus interessante Aufgabe. Seit einiger Zeit bieten Chiphersteller MPUs an, die das DRAM direkt mitbringen. Von Nuvoton gibt es nun eine Chipserie, die im LQFP128-Gehäuse ausgeliefert wird.

Bildquelle: Nuvoton

Zu den sonstigen Leistungsdaten vermeldet man folgendes:

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The MA35D05KH67C, MA35D05KI67C, and MA35D05KJ67C feature a dual-core 64-bit Arm® Cortex®-A35 architecture operating at up to 650 MHz and integrate a dedicated Arm® Cortex®-M4 real-time processing core operating at 180 MHz. This heterogeneous architecture delivers both high-performance computing and real-time control capabilities, making the devices well suited for Tiny AI and machine learning edge applications.
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To simplify system design and reduce development complexity, all three compact-package MPUs integrate built-in DDR SDRAM with capacities of up to 512 MB. This integration helps reduce PCB layer count, minimize system size, and lower EMI (electromagnetic interference), making the devices particularly suitable for space-constrained and industrial environments.
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For security, the MA35D0 series LQFP128 MPUs incorporate Nuvoton Trusted Secure Island (TSI) technology and integrate multiple protection mechanisms, including Arm® TrustZone®, Secure Boot, and a hardware security engine. The devices support AES, SHA, ECC, RSA, SM2/3/4, TRNG, Key Store, and OTP Memory to safeguard sensitive data and device identities while meeting industrial cybersecurity requirements such as IEC 62443 and the Cyber Resilience Act (CRA).
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To address high-speed connectivity and industrial control requirements, the new devices provide a rich set of peripheral interfaces, including Gigabit Ethernet, USB 2.0 High-Speed Host/Device, SD 3.0/eMMC, CAN FD, Quad SPI, UART, I2C, I2S, PWM, and ADC. Developers can also accelerate evaluation and deployment of industrial edge and IIoT applications using the NuMaker-IoT-MA35D0-A2 (Chili Pro) Linux development platform powered by the MA35D05KI67C MPU.

Armbian: wie man Prozessrechner-Images in Flottenstärke testet

Das einst vor allem im Orange-Pi-Bereich populär gewordene Armbian hat sich mittlerweile in der gesamten Embedded-Industrie gut etabliert; das Entwicklerteam unterstützt Hunderte von Boards. Aus der Realität der praktischen Software-Entwicklung folgt, dass das „permanente“ Testen neuer Versionen auf all diesen Boards in Arbeit ausartet – ein Problem, dem man im Hause Armbian durch Automatisierung beizukommen sucht. In einem vor wenigen Stunden an die Entwicklerschaft verschickten Newsletter findet sich eine detaillierte Besprechung dessen, „wie“ das Testen erfolgt.

Bildquelle: https://blog.armbian.com/booting-every-board-every-night/?ref=news-from-armbian-newsletter

Interessant ist außerdem, dass sich Armbian in China im Bereich der Smart-Home-Software gut etabliert hat. Anders ist die unter der URL https://blog.armbian.com/jethome-boosts-armbian-ci/?ref=news-from-armbian-newsletter bereitstehende Meldung nicht zu erklären – JetHome sponserte nämlich bereitwillig einen neuen Continuous-Integration-Server.

Fraunhofer: RISC-V-basiertes IP-Design finalisiert

Der CRA führt im Bereich der Hardware-Entwicklung zu verschiedensten Umwürfen – die Anbieter von allen Arten von Secure Elements dürften der EU-Kommission sei Dank nicht unter Auftragsmangel leiden.

Die RISC-V-Standardisierungsorganisation berichtet unter der URL https://www.linkedin.com/pulse/week-risc-v-october-2-2026-risc-v-international-edcqe/ nun nach folgendem Schema darüber, dass es im Hause Fraunhofer ein auf OpenTitan basierendes Secure-Element-IP zu lizenzieren gibt:

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Fraunhofer IIS has made its RISC-V Secure Element available as licensable IP after validating a silicon prototype, so chip designers can address the EU’s Cyber Resilience Act requirements early in the hardware design process by building the RISC-V Secure Element into their own silicon. It does the jobs expected of a hardware root of trust (RoT): secure boot, key storage, device identity, and secure firmware updates. Based on OpenTitan, it supports post-quantum cryptography alongside conventional algorithms.

AMD Ross – auf die Bedürfnisse von AMD-Embedded-Systemen optimierter KI-Assistent startet

So gut wie alle Chiphersteller versuchen mittlerweile, ihren Entwicklern verschiedenste AI-Assistenten zur Verfügung zu stellen. Nun gibt es auch ein diesbezügliches Produkt aus dem Hause AMD – weitere Informationen finden sich in der Abbildung und der als Bildquelle angegebenen URL.

Bildquelle: https://www.amd.com/en/products/software/ross-agentic-ai.html

Lesestoff für Messtechniker: vom TDR und der Oszilloskop-Auflösung

Im Hause PicoScope bietet man – ganz in der Tradition der alten Hewlett-Packard – immer wieder informative Texte an, die sich explizit auch an Personen wenden, die keine hauseigene Messtechnik verwenden. Der Autor fand erstens den Artikel „How To Find TDR Cable Faults With A PicoVNA-R“ besonders interessant. Der unter der URL https://www.picotech.com/library/articles/blog/tdr-cable-faults-picovna-r bereitstehende Text geht darauf ein, wie man einen TDR zur „Lokalisierung“ von Brüchen und sonstigen Qualitätsfehlern in Kabeln heranziehen kann. Nützlicher Artikel Nummero zwei ist „How To Choose Between 12-Bit Vs 16-Bit Oscilloscope Resolution“ – hier finden sich eher allgemein gehaltene Informationen zur Rolle der Auflösung im Oszilloskop. Seine URL lautet https://www.picotech.com/library/articles/blog/12-bit-vs-16-bit-oscilloscope-resolution.

In eigener Sache: EuMW ante portas

Während Sie diese Zeilen lesen, sitzt der Autor wahrscheinlich im Flugzeug nach London. Wer ebenfalls auf der in London abgehaltenen European Microwave Week ist, soll eine Meldung senden.

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