Der Monat endet mit diversesten Neuerungen: die Breite der Meldungen reicht von einer aktualisierten Variante des Z-Wave-Stacks bis zu einem neuen FPGA mit umfangreichem Interfaceportfolio. Was es zu Beachten gibt, vermelden wir hier.
Z-Wave 8.0: mehr Geräte, weniger Energieverbrauch
Im Hause des von SiLabs vorangetriebenen Vernetzungsstandards Z-Wave gibt es ebenfalls Neuerungen. Spezifischerweise wird unter der URL https://www.silabs.com/blog/z-wave-sdk-8-0-is-engineered-for-1024-node-scale die achte Version des SDKs angekündigt, die nach folgendem Schema Unterstützung für „mehr“ Geräte im Verbund erlaubt:
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Im Hintergrund wurden außerdem Optimierungen vorgenommen, um den Energieverbrauch des Funksystems zu reduzieren.
Arduino Lab: Möglichkeit zur Erzeugung hauseigener Bricks
Mit dem Arduino Uno Q führte man im Hause Arduino eine neue Entwicklungsumgebung ein, die das Erzeugen von AI- und sonstigen Systemen aus vorgefertigten Funktionsziegeln ermöglichte.

Bildquelle: Arduino
Bisher war der Entwickler bei Nutzung dieser Funktion auf die diversen von Arduino zur Verfügung gestellten Bricks beschränkt. Unter der URL https://blog.arduino.cc/2026/04/29/arduino-app-lab-0-7-custom-bricks-are-here/ findet sich nun die folgende Ankündigung, dass fortan auch „eigene“ Bricks erzeugt und im Arduino-Ökosystem angeboten werden dürfen:
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Espressif: Integration in Claude Desktop Buddy mit vorgefertigten SDK
Spätestens mit der Auslieferung des ESP32-P4 wurde klar, dass Espressif seine Zukunft im Bereich der HMI-Systeme mit Cloudanbindung sieht. Im Bereich der AI-Assistenten steht nun ein neues SDK ante Portas, dass die Integration in Claude ermöglicht. Weitere Informationen finden sich in der Abbildung und dem verlinkten Repositorium.

Bildquelle: https://github.com/espressif/esp-desktop-buddy/
NVIDIA: Bereinigung des Jetson-Portfolios aufgrund steigender Arbeitsspeicherpreise
Das Arbeitsspeicher aufgrund der KI-Blase immer teurer wird, war hier in der Vergangenheit immer wieder Thema. Während man im Hause Raspberry Pi darauf mit Preiserhöhungen reagiert, „beschneidet“ NVIDIA das hauseigene Portfolio. CNX berichtet unter Berufung auf verschiedene Distributoren unter der URL https://www.cnx-software.com/2026/04/30/nvidia-phases-out-several-jetson-modules-due-to-high-lpddr4-ram-prices-and-tight-supplies/ darüber, dass in den folgenden vier Familien ein Kahlschlag bevorsteht:
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Wer eines dieser Module verwendet, sollte sich – sofort - Gedanken über einen Last Time Buy bzw. den Umstieg auf noch nicht angekündigte Varianten machen.
AMD Versal™ Prime VM2152 – hoch leistungsfähige Interfaces in preiswertem FPGA
FPGAs-Anwendungen leben davon, große Mengen von A nach B zu schaffen. Einige der hierfür idealen Interfaces waren bisher - im Allgemeinen - den Spitzenlinien der Hersteller vorbehalten. AMD möchte dies nun mit dem in der Abbildung gezeigten Produkt ändern.

Bildquelle: https://www.amd.com/en/blogs/2026/the-sweet-spot-for-highspeed-memory-ethernet-crypto-and.html?
Zu den sonstigen Spezifikationen vermeldet man folgendes:
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MicroPython für FPGAs - update ante Portas.
Die Aktualisierung der Basis-Version von MicroPython schlägt nun auch in Richtung der liteX-Portierung durch. Wie in der Abbildung gezeigt gibt es eine Aktualisierung, die unter anderem Unterstützung für neue Interfaces mitbringt.

Bildquelle: https://github.com/litex-hub/micropython/blob/litex-rebase/ports/litex/README.md
Armbian: nun mit Ubuntu 26.04LTS
Die neueste Version des von Canonical gepflegten Linux erfreut sich in der Community nicht immer der größten Beliebtheit. Sei dem wie es sei, gibt es nun eine Armbian-Version, die die neueste Ubuntu-Version als Basis hat. Interessant ist, dass man in der Ankündigung explizit betont, keine snap-Pakete zu unterstützen:
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EU-Kommission: Befragung der Entwickler im Bezug auf „Frei-Haltung von Android“.
Der Trend im Bereich der Androidentwicklung geht klar in Richtung eines Mehr an Gängigleien für den Entwickler. Unter der URL https://digital-markets-act.ec.europa.eu/dma100220-consultation-proposed-measures-interoperability-google-android-article-67-dma_en? hat die EU-Kommission nun einen Call for Proposals veröffentlicht, der sich mit Maßnahmen zur Offen-Haltung von Android auseinandersetzt:
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Wer Android als Entwickler einsetzt, ist gut beraten, seine „Schmerzpunkte“ hier zu melden.
USBpwrMe - USB-PD-Adapter fürs Labornetzgerät.
Insbesondere während dem Design wünscht man sich oft, ein USB-Gerät aus einem Labornetzteil versorgen zu können. Mit dem derzeit noch im Crowdfunding befindlichen und in der Abbildung gezeigten Adapter lässt sich dies bewerkstelligen. Wichtigster Vorteil ist - naturgemäß - die Möglichkeit, den Stromverbrauch des DuT sehr genau zu überwachen.

Bildquelle: https://www.crowdsupply.com/ks-elektronikdesign/usbpwrme
PicoTest: Shunts mit Bandbreite im GHz-Bereich
Im Hause Picotest ist man seit jeher auf alle Arten „spezialisierte“ Messtechnik konzentriert. Unter der URL https://www.picotest.com/insights/picotest-introduces-ultra-low-inductance-ghz-bandwidth-current-shunt-technology-at-apec-2026/ kündigt man nun die Fertigstellung eines „neuartigen“ Shunt-Widerstands an, die sehr geringe Induktivität und dementsprechend hohe Bandbreite bieten soll:
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PicoScope 7.2.19 – ARM-Unterstützung universell
Der PC-Oszilloskop-Spezialist Picotest bietet ebenfalls eine Neuigkeit an. Spezifischerweise gibt es eine neue Version der Betriebssoftware, die die folgenden Funktionen mitbringt:
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Fritzing: Version 1.0.7 erschienen.
Mit - ungewöhnlich wenig - Medienaufmerksamkeit ist vor einiger Zeit eine neue Version des insbesondere im Maker-Bereich populären Programms Fritzing erschienen. Die Neuigkeiten präsentieren sich wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: https://fritzing.org/releases/1-0-7
Emteria: Wartungsmaßnahmen stehen bevor
Im Haus des Industrie-Androids deutscher Bauart gibt es eine Server-Wartungsankündigung. Am 5. Mai gilt, dass die diversen Clouddienste für einige Stunden lang nicht zur Verfügung stehen:
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Tindie: Stellungnahme der neuen Eigentümer
Die „Aufregung“ um die Offlinenahme von Tindie führte nun zu einer Reaktion. Die neuen Käufer schickten eine Mail an alle registrierten Nutzer der Plattform, die nach folgendem Schema über die Zukunftspläne zu informieren sucht:
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Space Tech Expo Bremen: Voranmeldung mit kostenlosen Tickets läuft.
Auch dieses Jahr wird in Bremen wieder eine Ausgabe des Space Tech Expo stattfinden. Wer sich schon jetzt ein Ticket beschafft, bekommt dieses kostenlos. Weitere Informationen finden sich in der Abbildung.

Bildquelle: https://register.visitcloud.com/survey/355iteqnkdzyj?
OGH in Österreich: Einschränkung des Umfangs von DSGVO-Selbstauskünften.
Eine DSGVO-Selbstauskunft verursacht im allgemeinen erheblichen Aufwand, und kann schon einmal zur Lenkung von Verhalten herangezogen werden. Eine Entscheidung des österreichischen OGH legt dieser Vorgehensweise nun insofern Grenzen an, als der „Empfänger“ des Auskunftsbegehrens nicht mehr unbedingt Originalkopien der vorgehaltenen Dokumente zur Verfügung stellen muss. Spezifischerweise findet sich unter der URL https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Justiz&Fachgebiet=&Gericht=OGH&Rechtssatznummer=&Rechtssatz=&Fundstelle=&Spruch=&Rechtsgebiet=Undefined&AenderungenSeit=Undefined&JustizEntscheidungsart=&SucheNachRechtssatz=False&SucheNachText=True&GZ=6%20Ob%20170%2F25f&VonDatum=&BisDatum=16.04.2026&Norm=&ImRisSeitVonDatum=&ImRisSeitBisDatum=&ImRisSeit=Undefined&ResultPageSize=100&Suchworte=&Position=1&SkipToDocumentPage=true&Dokumentnummer=JJT_20260318_OGH0002_0060OB00170_25F0000_000 die folgende Passage:
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Lesestoff: it’s the year of the Zephyr
Im Hause NXP verstärkt man die in Fokussierung auf Zephyr. Unter der URL https://www.nxp.com/company/about-nxp/smarter-world-blog/BL-26-TRACK-TO-BE-PIVOTAL-YEAR-FOR-ZEPHYR findet sich ein lesenswertes Tutorium, das die Inbetriebnahme und die ersten Schritte mit dem Echtzeitbetriebssystem der Linux Foundation erklärt.
Lesestoff: Quellcode von MS-DOS 1.0 veröffentlicht.
Wer im Pleistozän der Computertechnik mit IBM PS/2 und Co aufgewachsen ist, erinnert sich mit Sicherheit an MS-DOS. Unter der URL https://github.com/DOS-History/Paterson-Listings ist nun der Quellcode der Version 1.0 des Betriebssystems einsehbar.
Lesestoff: zur Nutzung von Fuzzing im IoT-Bereich.
Fuzzer arbeiten mit zufällig veränderten Eingabedaten und sind in der Computer-Sicherheitsforschung, aber auch der Stabilitätskontrolle von Systemen nicht mehr wegzudenken. Im unter der URL https://link.springer.com/article/10.1007/s43926-026-00302-0?utm_source=springer_etoc&utm_medium=email&utm_campaign=CONR_43926_AWA1_GL_DTEC_054CI_TOC-290426&utm_content=etoc_springer_20260429 bereitstehenden Paper Protocol guided mutation fuzzing to automatically discover vulnerability in commercial IoT devices finden an der Technologie interessierte Personen konkrete Überlegungen dazu, wie sich der Prozess zur Verbesserung von Sicherheit und Stabilität im IoT-Bereich einsetzen lässt.






