Zum zwanzigsten Geburtstag der Arduino-Plattform kündigten die Italiener ein wenig Hardware und Anpassungen in der Cloud an. Die Raspberry Pi Trading konterte mit einem Image-Builder und einem neuen Power over Ethernet-Produkt, während sowohl Freunde der Metrologie als auch allgemeine Elektroniker das eine oder andere Neuprodukt begrüßen können.
Arduino im Zeichen der Industrieelektronik
Der Arduno Day dient der Arduino-Gruppe traditionell zum Rückblick auf die im letzten Jahr erbrachten Leistungen – dass ob des zwanzigjährigen Jubileum etwas mehr am Tisch liegt, folgt aus der Logik. Tenor des netterweise unter https://days.arduino.cc/about?utm_source=Segment&utm_medium=email&utm_campaign=aday25-promo einsehbaren Streams war, dass der Arduino in Sachen Prototyping von Industrieelektronik eine immer größere Rolle spielt – Hersteller wie Bosch und Analog Devices waren aus diesem Grund anwesend. Große Produkt-Neuvorstellungen gab es indes nicht; die Verbesserungen sind im Allgemeinen ein “Mehr Desselben”. Erste Neuerung betrifft ein Streamlining im Bereich der Arduino Cloud, wo nun weniger Offertoptionen zur Verfügung stehen. Ziel der Optimierungen im für Unternehmen vorgesehenen Teil des Portfolios ist, den Einstieg zu erleichtern.


Bildquelle: Tamoggemon
Analog Devices verkündete selbst, in Zukunft nicht mehr nur Halbleiter, sondern auch Halbzeuge für Roboter liefern zu wollen. Zusammen mit Bosch kündigte man ein Evaluationssystem für die zonale Architektur im Automobilbereich an.

Bildquelle: Tamoggemon
Die Zusammenarbeit mit Espressif wird durch einen neuen, auf dem ESP32-C6 basierenden Arduino namens Arduino Nesso R1 vertieft. Interessant ist, dass es sich dabei um ein M5Stack-Produkt handelt.

Bildquelle: Tamoggemon
Allgemein geht der Trend im Hause Arduino in Richtung “development enablement” – als Beispiel hierfür wurde auch die in München ansässige (und vom Newsautor zutiefst respektierte) Beratungsgesellschaft Kamitronix vorgeladen, die über die Rolle des Arduino beim Prototyping referierte.
Raspberry Pi PoE+ Injector um 25 US-Dollar
Power over Ethernet ermöglicht seit Jahr und Tag die Energieversorgung über das Ethernetkabel – Problem ist nur, dass sich der p.t. Netzwerkadministrator damit ein Henne-Ei-Problem einhandelt. PoE-Injektoren lösen dieses Problem; die Raspberry Pi Trading bietet nun in Zusammenarbeit mit Microchip ein diesbezügliches Produkt an.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/raspberry-pi-poe-injector-on-sale-now-at-25/
Im Rahmen der Vorstellung findet sich auch ein Hinweis auf eine PoE-Erweiterung für den Raspberry Pi 5:
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rpi-image-gen – Imagegenerator für hauseigene Builds von Raspberry Pi OS
Das von Yocto bekanntgemachte Konzept des konfigurierbaren Betriebssystemimages ist in vielerlei Weise hilfreich: erstens reduziert sich der Speicherbedarf und zweitens durch Weglassen unbenötigter Dienste die Angriffsfläche. Mit rpi-image-gen stellt die Raspberry Pi Trading nun ein ähnliches System vor, das sich auf die Optimierung von Raspberry Pi OS-Builds spezialisiert.

Unter https://github.com/raspberrypi/rpi-image-gen/tree/master/examples finden sich einige Beispielkonfigurationsdateien, die das Handling des Systems illustrieren.
RP2350-Mikrocontroller ab Sofort im Einzelverkauf
RP2350-Evaluationsboards gibt es per Se seit einiger Zeit zu kaufen – alleinstehende Mikrocontroller waren derzeit nur Freunden des Hauses vorbehalten. Im Rahmen einer vor wenigen Tagen erfolgten Ankündigung vermeldeten die Uptoniten nun, die Einzelchips bald wie in der Abbildung gezeigt zu bepreisen und zu verkaufen.

Interessant ist, dass diese Ankündigung nur die flashspeicherfreien Varianten betrifft. Die Varianten mit Flashspeicher kommen erst später:
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Microchip AVR SD – sehr preiswerte MCU für Situationen mit Redundanz zur Vermeidung von Rechenfehlern
Für Hochsicherheitsanwendungen vorgesehene MCUs sind im Allgemeinen teuer – mit dem AVR SD lanciert Microchip ein neues Produkt, das in Fünftausenderstückzahlen nur rund einen US-Dollar kosten soll.

Bildquelle: Microchip
Die Besonderheiten der Familie beschreibt Microchip dann folgendermaßen:
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Preislich kommt dies hin – die folgende Abbildung zeigt eine OEMSecrets-Preisanalyse. Weitere Informationen, Datenblätter und Co finden sich derweil unter der URL https://www.microchip.com/en-us/products/microcontrollers-and-microprocessors/8-bit-mcus/avr-mcus/avr-sd .

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/avr32sd20
Nuvoton M2A23 – 125 Grad-fähiger Mikrocontroller für den Automobilbereich
Nach der EmbeddedWorld ist vor der EmbeddedWorld – anders ist Nuvoton’s Launch eines neuen für die Automobilbranche vorgesehenen Chips nicht erklärbar. Spezifischerweise wird der neue Chip folgendermaßen beschrieben:
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Auf der Ressourcenwebseite findet sich derzeit nur folgendes Diagramm, das die verschiedenen Familienmitglieder auflistet.

Bildquelle: https://www.nuvoton.com/products/microcontrollers/arm-cortex-m23-mcus/m2a23-series/
ADCMT – neue 8.5d-Multimeter mit entfernbarer Spannungsreferenz
Die ehemalige Advantest-Präzisionsmetrologiesparte rennt seit einiger Zeit unter dem Namen ADC Corporation. Nun steht das erste komplett neue Produkt ante Portas, das leider vor Allem auf Japanisch beschrieben wird.


Bildquelle: https://www.adcmt.com/products/dmm/7981
Hervorzuheben ist vor Allem die Möglichkeit, die Referenzspannungsquelle aus dem Multimeter zu entnehmen und danach unabhängig weiterzutransportieren. Weitere Informationen und die in Yen gehaltenen Preise finden sich unter der Bildquelle.
Yokogawa AQ6361 – optischer Spektralanalysator mit Need for Speed
Rohde und Schwarz bewarb den hauseigenen VNA unter Anderem mit der höheren Arbeitsgeschwindigkeit. Im Hause Yokogawa fühlte man sich davon wohl insofern inspiriert, als der in der Abbildung gezeigte und für den Headless-Betrieb vorgesehene optische Spektralanalysator lanciert wurde.

Bildquelle: Yokogawa
Im Rahmen der Vorstellung betonte man erstens die höhere Arbeitsgeschwindigkeit und zweitens das platzsparende Format, das übrigens auch die Begründung für das Design der klassischen Oszilloskope des Herstellers ist:
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CircuitPython 9.2.5 verfügbar
Limor Frieds Frauen haben eine neue Version von CircuitPython lanciert. Laut dem Change Log handelt es sich dabei um ein Wartungsrelease, das unter Anderem folgende Fehlerkorrekturen mitbringt:
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Neben der Intention, CircuitPython bald auch unter Zephyr laufen zu lassen, steht eine wichtige Änderung bevor. Teile des Displaystacks sind bald deprecated:
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Würth: ICLED-Farbrechner
Würth spielt seit einiger Zeit im Smart LED-Markt mit. Wenig bekannt ist, dass die Firma für ihre Lots “Farbinformationen” sammelt und speichert. Nun gibt es ein offizielles Werkzeug, das – wie in der Abbildung gezeigt – PWM-Werte unter Berücksichtigung dieser Korrekturwerte berechnet.

Bildquelle: https://redexpert.we-online.com/we-redexpert/en/#/ic-led-color-mixer-embedded
In eigener Sache: EMV Stuttgart Ante Portas
Der Newsautor wird diesmal die EMV zu Stuttgart unsicher machen – wer ebenfalls dort ist und tratschen (oder eine Zigarre rauchen) will, soll unter tamhan aeht tamoggemon rundesding com Laut geben.













