Canonical bietet Zephyr LTS, ST-IMU mit 320G, Zukäufe bei Rohde uvam

OP (Firma: Tamoggemon Holding k.s.) #8099006
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Zum Wochenende erfreut uns die Embedded- und Luftfahrtindustrie mit großer Politik. FLIR erweitert das Akustikkameraportfolio, während sich das amerikanische AMC zu Tanker-UAVs äußert. Nordic vermeldet eine PCN gegen die nRF54-Klasse, die die Fertigbarkeit verbessert. Google erweckt derweil den Kadaver des Palm Foleo zum Leben - was es sonst Neues gibt, vermelden wir hier.

Seeed Studio listet Evaluationsboard für LR2012

Semtech arbeitet permanent daran, die praktische Verfügbarkeit der vierten Generation der hauseigenen LoRA-Funkchips zu verbessern. Mit der in der Abbildung gezeigten Kooperation gelang dem Unternehmen nun ein wichtiger Schritt nach vorne – das Evaluationsboard ist fortan auch bei Seeed zu beziehen.

Bildquelle: https://www.seeedstudio.com/semtech-lr2012-lora-plus-evaluation-kit-us915-p-7005.html

Canonical bietet bis zu 15 Jahre Support für Zephyr

Im Hause Canonical hat man die langfristige Unterstützung verschiedenster quelloffener Systeme als einfachen Weg zur Erzielung von Einnahmen avisiert. Nachdem der Linux-Markt im Allgemeinen abgeerntet wurde, folgt nun das ebenfalls im Linux-Umfeld entwickelte Echtzeitbetriebssystem. Unter der URL https://ubuntu.com/zephyr kündigt man eine eigewne Version an, die sich an der von klassischem Ubuntu bekannten Release-Kadenz orientiert:

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Available as part of Ubuntu Pro for Devices, Zephyr LTS brings the predictability of the Ubuntu release cycle to microcontroller devices. Starting with Zephyr 26.04 LTS, Canonical will release a Zephyr distribution every 2 years for long-term supported releases, and every 6 months for interim releases.

Zum langfristigen Support vermeldet man folgendes:

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Long-term support releases of Zephyr will come out every two years, following the same timing as Ubuntu and giving certainty to developers with up to 15 years of support.
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As with Ubuntu, interim releases will be published every 6 months for developers needing cutting edge features, with these being supported for 9 months.

CircuitPython – Arbeiten an Version 11 beginnen

Im Hause Adafruit scheint man den Fokus der Weiterentwicklung von CircuitPython auf die Verbesserung der Interaktion mit Maschinencode-Modulen zu legen. In der unter https://blog.adafruit.com/2026/09/24/circuitpython-11-0-0-alpha-1-released/ bereitstehenden Ankündigung der ersten Alpha von CircuitPython 11 finden sich die folgenden hervorgehobenen Änderungen:

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Highlights of changes since 10.4.0-alpha.2
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    • import now also looks for filename.<arch>.mpy architecture-specific machine-code files.
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    • hmac and hardwarekey modules.
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    • Isochronous USB IN support.
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    • RP2350 alarm module.
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    • Firmware size reductions.
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    • Zephyr dynamic pin assignment.
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    • The broadcom, litex, and renode ports have been removed.

Google: Anleitungen zur Entwicklung für’s GoogleBook verfügbar

Dass sich die Geschichte zumindest bis zu einem gewissen Grad wiederholt, sieht man im Handcomputerbereich immer wieder. Die unter https://blog.google/intl/de-de/produkte/android-chrome-mehr/googlebook-android-launch/ bereitstehende Beschreibung des GoogleBook-Projekts dürfte dienstalte Entwickler sofort an den Palm Foleo (Fooleo) erinnern:

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Basierend auf dem Android-Technologie-Stack und kombiniert mit den Desktop-Grundlagen von ChromeOS, sind Googlebooks speziell für Gemini Intelligence konzipiert und so konstruiert, dass sie von der ersten Sekunde an nahtlos mit eurem Android-Smartphone zusammenarbeiten. 1

Sei dem wie es sei, könnte sich die Unterstützung der ChromeBook-Nachfolger für Anbieter von Companion-Applikationen auszahlen. Google bietet nun – wie in der Abbildung gezeigt – verschiedene Informationen an, die dem p.t. Entwickler bei der Aktualisierung seiner Produkte helfen.

Bildquelle: https://android-developers.googleblog.com/2026/09/adaptive-development-scale-app-googlebook.html

Phoenix Contact: Standardisierung von Steckern für Single Pair Ethernet schreitet voran

Aus elektrischer Sicht ist die Arbeit an Single Pair Ethernet abgeschlossen – im Bereich der Steckverbinder herrschte bisher ein Hauen und Stechen zwischen den diversen Herstellern. Der Standard IEC 63171-7 soll diesem Problem Abhilfe schaffen. Zum Anlass der SPS vermeldet Phoenix unter der URL https://www.phoenixcontact.com/de-de/events-und-news/news/single-pair-ethernet-einheitlicher-standard-schafft-grundlage-fuer-die-fabrikautomation nach folgendem Schema, dass das erfolgreiche Normieren des Steckverbinders für das Ende des Jahres erwartet wird:

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Das Steckgesicht ist für die Bauformen IP20, M8, M12 und M12 Hybrid vorgesehen. Damit lassen sich Geräte und Netzwerke künftig einfacher planen und realisieren. Anwendende profitieren von hohen Datenübertragungsraten, großen Übertragungsreichweiten sowie der gemeinsamen Übertragung von Daten und Energie bis 52 W Nutzleistung.
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Phoenix Contact beteiligt sich aktiv an der Weiterentwicklung der SPE-Technologie und an der Standardisierung des neuen Steckgesichts. Die entsprechende Norm befindet sich derzeit in Erarbeitung und wird voraussichtlich Ende 2026 abgeschlossen. Erste IP20- und M12-Steckverbinder mit dem neuen Steckgesicht werden Anfang 2027 erwartet.

STMicroelectronics LSM6DSK320X / ISM6HGK256X – IMU mit 16g und 320g Messbereich

STMicroelectronics’s Dual-IMUs sind insofern interessant, als sie in beiden Messbereichen “gleichzeitig” messen können – auf diese Art und Weise ist sichergestellt, dass bei Aufgaben mit breitem Spektrum keine Informationen verloren gehen. Nun steht eine neue Version ante Portas, in der ST den höheren Messbereich auf bis zu 320g erweitert – ein Messbereich, der weit abseits von allem liegt, was man im bemannten Avionikbereich zu sehen bekommt:

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Die interne Struktur ist zudem extrem kompakt, sodass jede IMU ein Gyroskop mit zwei separaten Beschleunigungssensoren in einem einzigen Gehäuse enthalten kann. Die zwei Beschleunigungssensoren ermöglichen die gleichzeitige Messung von Störungen im niedrigen Bereich bis zu ±16 g und von Ereignissen mit hoher g-Belastung bis zu ±320 g, wodurch sichergestellt wird, dass diese IMUs kein Ereignis verpassen. Dies steht im Gegensatz zu IMUs mit nur einem Beschleunigungssensor, die keine Messungen durchführen können, während sie zwischen dem Niederbereichs- und dem Hochbereichsmodus umschalten.

Zu Verfügbarkeit und Bepreisung vermeldet man folgendes:

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Die neuen IMUs werden in der Entwicklungsumgebung ST MEMS Studio unterstützt. Das Adapterboard STEVAL-MKI257A für die LSM6DSK320X und das Adapterboard STEVAL-MKI258KA für die ISM6HGK256X werden bis November 2026 im eSTore und über Distributoren verfügbar sein.
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Die LSM6DSK320X für Consumer-Anwendungen arbeitet über einen breiten Temperaturbereich von -40 °C bis +85 °C. Die industrietaugliche ISM6HGK256X beherrscht Temperaturen von -40 °C bis +105 °C und ist Teil des 10-Jahres-Langzeitverfügbarkeitsprogramms von ST, das die langfristige Verfügbarkeit von Komponenten sicherstellt.
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Die IMUs sind in Gehäusen mit 2,5 mm x 3 mm x 0,83 mm erhältlich und für Bestellungen ab 1000 Stück ab 4,6 US$ für die verbraucherorientierte LSM6DSK320X sowie ab 5,1 US$ für die industrietaugliche ISM6HGK256X verfügbar.

FLIR: Erweiterungen im Bereich der Akustikkameras

FLIR’s Akustikkameras sind in der Lage, Lärm sichtbar zu machen – Aufgabe ist dabei nicht das Analysieren von Gewefze, sondern vielmehr die Erkennung von Leckagen und elektrostatischen Entladungen. An sich ist die Technologie nicht neu und wurde schon auf der AMPER gezeigt. Nun gibt es allerdings eine Portfolioerweiterung, die für die Festinstallation vorgesehen ist. Insgesamt stehen drei Varianten zur Verfügung; weitere Informationen finden sich unter der Bildquelle.

Bildquelle: https://nbn.at/products/si2a?variant=54828900188483

Nordic: PCN gegen nRF54-Klasse informiert über das Online-Kommen neuer Materiallieferanten

Die Marktadaption der nRF54-Klasse scheint erfolgreich zu verlaufen: in einer vor wenigen Stunden veröffentlichten PCN vermeldet Nordic, eine neue Produktionsart anzulegen:

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This notification provides important updates for customers working with the nRF54LM20A and nRF54LM20B devices in CSP98 package. Ordering codes: nRF54LM20A-PAAA and nRF54LM20B-PAAA.
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 There is a new Product Change Notification, PCN254, that introduces alternate substrate and mold compound materials for these devices to improve material availability and business continuity. The new revision is fully drop-in compatible with the current version.
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The new version is identified by build code B10 and the current build code B00 will remain in production. There is no change to ordering codes.
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--- via https://nrfconnectdocs.nordicsemi.com/pdf/PCN/pcn_254_v1.0.pdf

Amerikanisches Air Mobility Command sagt “wieso nicht” zum unbemannten Tankflugzeug

Tankflugzeuge sind – alle Versuche, die TU-144 als Tanker oder Transporter anzubieten, scheiterten (siehe Howard Moon – Soviet SST, beispielsweise unter https://archive.org/details/sovietssttechnop0000moon) – gemächlich herumfliegende und somit leicht zu treffende Ziele. Das im Allgemeinen gut informierte Branchenblatt AirAndSpace berichtet unter der URL https://www.airandspaceforces.com/new-amc-boss-wants-to-consider-unmanned-capability-for-next-gen-tanker/ nach folgendem Schema darüber, dass man in den USA – mittelfristig – dem Gedanken an einen unbemannten Tanker offen gegenübersteht:

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Lt. Gen. Daniel Tulley said he is open to looking at emerging technologies for a future unmanned or optionally manned large aerial refueling aircraft. 
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“I do not believe that it has to be a manned future air refueling solution,” Tulley said. “I think you’re seeing that with the MQ-25 and the Navy’s work,” Tulley added, referring to the Navy’s development of the uncrewed MQ-25 from Boeing, an unmanned tanker capable of transferring 14,000 pounds of fuel to aircraft like the F/A-18 Super Hornet and the F-35 at a distance of 500 miles from a carrier in highly contested airspace.

Rohde & Schwarz kauft im Satellitenbereich zu

Mit den Satellite Industry Days veranstaltet Rohde und Schwarz seit einigen Jahren ein Event, das auf die Bedürfnisse der Satellitenelektronik optimiert ist. Offensichtlich betrachtet R&S das Weltraumgeschäft nach wie vor als Wachsumsmarkt. Das Handelsblatt berichtet nun unter der URL https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/ruestung-rohde-schwarz-staerkt-satellitengeschaeft-mit-zwei-zukaeufen/100256265.html nach folgendem Schema über zwei Zukäufe:

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Rohde & Schwarz kauft die Dresdner Unternehmen Neosat und Phytronic. . . .Die Technik ermöglicht die Kommunikation zwischen Bodenstationen und Satelliten, aber auch die Steuerung von Drohnen aus dem Weltraum.

Lesestoff: Navigation ohne GNSS

In Zeiten moderner Kriegsführung gilt, dass Störungen des GPS-Empfangs zum Tagesgeschäft gehören. Aus der Logik folgt, dass verschiedenste Unternehmen gegenzusteuern suchen – das Fachmagazin InsideGNSS hat nun zwei lesenswerte Artikel zur Thematik veröffentlicht. Erstens findet sich unter der URL https://insidegnss.com/jaguar-land-rover-demonstrates-factor-graph-vehicle-navigation/ der Artikel Jaguar Land Rover Demonstrates Factor-Graph Vehicle Navigation, zweitens unter https://insidegnss.com/northrop-grumman-lumberjacks-un-jammable-quantum-powered-magnetic-navigation/ die Story “Northrop Grumman Lumberjack’s Un-jammable Quantum-Powered Magnetic Navigation”.

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