KiCAD 8 verfügbar

(Firma: Tamoggemon Holding k.s.) #7613761
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Nach einjähriger Entwicklungsphase steht eine neue Version des quelloffenen PCB-Layoutprogramms zur Verfügung. Dieser Artikel versucht einen Überblick der diversen Neuerungen zu geben.

Zu Allererst sei angemerkt, dass das KiCAD-Team die im Rahmen der Ankündigung von KiCAD 7 vermeldete Beschleunigung der Update-Kadenz auch in Zukunft durchzuhalten gedenkt. Im Rahmen der Ankündigung findet sich folgende Meldung, die - unter anderem - auf die sofortige Abkündigung von Updates für die Vorgängerversion 7.0 hinweist:

1
In accordance with the KiCad stable release policy, KiCad 7.x will no longer be actively maintained, and we will release bug fix versions of KiCad 8.x over the next year as we develop new features for KiCad 9. Read on to see some of the highlights of the new version!
2
--- via https://www.kicad.org/blog/2024/02/Version-8.0.0-Released/

Hervorzuheben ist außerdem, dass KiCAD-Releases prinzipiell „Breaking“ sind. Das bedeutet, dass KiCAD 8 zwar zum Laden von KiCAD 7-Dateien befähigt ist. Mit KiCAD 8 gespeicherte Dateien lassen sich in KiCAD 7 allerdings nicht mehr laden. Dies muss unbedingt beachtet werden, bevor „praktische Experimente“ mit dem Produkt erfolgen.

Erweiterte Import-Funktionalität

Die Notwendigkeit, „vorhandene“ Designs entweder wegzuwerfen oder einem kompletten Redesign zu unterziehen, erweist sich in der Praxis oft als schärfste Hürde beim Umstieg auf ein anderes PCB-Layoutsystem. Die KiCAD-Entwicklerschaft ist sich dieses Problems durchaus bewusst; Version 8.0 erweitert das quelloffenes System um Unterstützung für die folgenden Dateiformate:

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EasyEDA (JLCEDA) Standard and Pro editions (Alex Shvartzkop)
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CADSTAR symbol and footprint libraries (Roberto Fernandez Bautista)
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Solidworks PCB board files (Jon Evans)
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Altium Designer symbol and integrated libraries (Alex Shvartzkop)
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EAGLE symbol libraries (Alex Shvartzkop)
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LTSpice schematics (Chetan Shinde, Jeff Young, Alex Shvartzkop).

Integration in fremde Workflows.

Obwohl das KiCAD-Entwicklerteam seit längerer Zeit daran arbeitet, die Bruchlinie zwischen Schaltungserfassung und PCB-Editor zu minimieren, gilt nach wie vor, dass es sich dabei im Grunde genommen um „zwei unterschiedliche“ Programme handelt. Mit Version 8.0 ergreift das Entwicklerteam diese Gelegenheit am Schopf. So ist es fortan erlaubt, die in KiCAD erfassten Schaltpläne im Cadence Allegro-Format auszugeben. In der Ankündigung dieses Features empfehlen die Entwickler sogar offiziell die „Kombination“ aus KiCAD für die Schaltungs-Erfassung und Allegro für das eigentliche Layout kritischer Printplatten:

1
, the schematic editor now supports exporting netlists in Cadence Allegro format (Youbao Zhang, David Schneider), supporting Allegro users who want to use KiCad as a schematic capture tool.

Eine weitere Erweiterung, die als Ecosystem-Play zu verstehen ist, ist die CLI. Seit KiCAD 7.0 ist das EDA-Werkzeug zur Entgegennahme von Befehlen auf Kommandozeilenebene befähigt - die achte Version erweitert das CLI-Tool um die folgenden Funktionen:

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DRC and ERC can be run from the CLI, and reports can be generated in a machine-readable format (JSON) for use in CI pipelines and other similar applications
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     Bills of Material (BOMs) can be exported from the CLI
3
     glTF and VRML 3D models can be exported from the CLI
4
     The order of layers can be controlled in multi-layer board plots
5
     The drawing sheet can be overridden when plotting from the command line
6
     Text variables can be overridden in the command line (for example, to customize the value of a text variable as part of a CI pipeline)
7
     A number of existing options gained new control flags and several bugs were fixed

Verbesserte grafisch Darstellung

In Zeiten der TikTok-Generation gilt, dass auch Schaltbilder „attraktiv“ aussehen müssen. Gegen KiCad sprach in der Vergangenheit unter anderem die Art der „Anzeige“ des ersten Pins im Komponenten-Footprint. Das Entwicklerteam orientierte sich dabei am (missratenen) Industriestandard IPC-7351C, der sich außerhalb des universitären Elfenbeinturms niemals wirklich durchsetzen konnte. In der neuen Version setzt man stattdessen, wie in der Abbildung gezeigt, auf ein hauseigenes Design.

Bildquelle: https://www.kicad.org/blog/2024/02/Version-8.0.0-Released/

Neu ist außerdem die Möglichkeit, in Schaltbildern in den Formaten DXF und SVD vorliegende Vektor-Grafiken einzubinden. Auf diese Art und Weise lassen sich Schaltbilder, wie in der Abbildung gezeigt, reichhaltiger illustrieren.

Bildquelle: https://www.kicad.org/blog/2024/02/Version-8.0.0-Released/

Apropos Pin eins: Das „Vorfinden“ schlüsselfertiger bzw. einsatzbereiter Bauteilgootprints in der Datenbank ist eine der angenehmsten Erfahrungen in der Welt der EDA-Software. KiCAD kann in diesem Bereich auf „beeindruckende“ Milestones zurückblicken: Erstens haben einige Unternehmen wie Würth angekündigt, dass quelloffene Produkt fortan in ihren „offiziellen“ Bauteil-Releases bei der Generierung der Footprints zu berücksichtigen. Außerdem gab es im Bereich der Bibliothek-Maintainer, wie folgendermaßen verlautbart, ebenfalls Zuwachs:

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2023 was a big year for the KiCad library team. With the help of 8 new librarians joining the effort, the library gained over 1500 new symbols and 760 footprints, and had thousands of updates to fix or improve existing parts. The team processed over 1700 merge requests, about 25% of which were done in the last month alone!

Steigerung der Bequemlichkeit.

Die Zeit als EDA-Aufgaben unter Nutzung „komplexer“ Systeme wie dem in der Abbildung gezeigten Aesthedes erfolgten, ist lange vorbei: Heute erwartet der P. T. Nutzer auch eine bequeme Benutzerführung.

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Aesthedes#/media/File:Aesthedes_2_at_the_HomeComputerMuseum.jpg

Die erste Verbesserung betrifft die Möglichkeit, bereits platzierte „Footprints“ samt den mit ihnen verbundenen Leitungen am Bildschirm zu verschieben. Bisher war dies nur mit einzelnen Pins möglich - nun bewegt KiCAD auf Zuruf gleich eine ganze Gruppe. Außerdem gibt es für HF-Designer wichtige Erweiterungen. Erstens lassen sich die verschiedenen Mäander nun auch nach der erstmaligen Platzierung modifizieren, zweitens ist es möglich, beliebige Bitmaps direkt als Kupfer-Track umzusetzen. Diese Funktion ist beispielsweise dann hilfreich, wenn - wie in der Abbildung gezeigt - ein mit einem anderen Modellierungs-Programm erzeugtes Stück Geometrie auf der Platine erforderlich ist.

Bildquelle: KiCAD-Ankündigung.

Eine weitere - eher kleine - Erweiterung betrifft das Grid-System: Fortan ist es wie in der Abbildung gezeigt erlaubt, mehrere Grids gleichzeitig aktiv zu halten. Designer können auf diese Art und Weise unterschiedliche Elemente mit den jeweils best-geeigneten Grid auf die Planare bringen.

Bildquelle: KiCAD-Ankündigung.

Außerdem gibt es Verbesserungen im Hintergrund: Der für das Exportieren einer Bill of Materials jetzt verantwortliche Assistent nimmt nun beispielsweise „Schemata“ auf, was das Festlegen eines „hauseigenen“ Exportformat im KiCAD-Benutzerinterface erleichtert.

Neue Funktionen in der Simulationsengine.

KiCAD bietet seit längerer Zeit ein auf Basis des ngspice-Projekts (siehe https://ngspice.sourceforge.io/) aufgebautes Simulations-Werkzeug an. Neu ist, dass das Produkt nun auch die folgenden vier Simulationstypen unterstützt:

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The changes are not just to the user interface, though: there are four new simulation types that can be configured (pole-zero, noise, S-parameter, and FFT). Custom signals can be defined, meaning plots can be added for expressions such as V(/in) - V(/out), making it possible to visualize many more outputs of a simulation from within KiCad

Insbesondere für mit Analogelektronik nur wenig erfahrene Personen ist auch das in der Abbildung gezeigte Feature interessant: Auf Zuruf zeigt KiCAD nun die Arbeitspunkte der in der Schaltung befindlichen Bauelemente.

Bildquelle: KiCAD-Ankündigung.

Mehr erfahren.

KiCAD-Anwender, die einen „detaillierten“ Überblick der Neuerungen begehen, sollten das unter https://www.youtube.com/watch?v=SnEL6TOusoQ bereitstehende Video ansehen. Detailinformationen zu den Modifikationen finden sich derweil in der unter https://gitlab.com/groups/kicad/-/milestones/19#tab-issues bereitstehenden GitLab-Issueverwaltung.

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Kommentare

#7613842
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...dass das KiCAD-Team die im Rahmen der Ankündigung von KiCAD 7 vermeldete Beschleunigung der Update-Kadenz auch in Zukunft durchzuhalten gedenkt.

Solange das nicht zur Lasten der Qualität geht, gerne.

Gegen KiCad sprach in der Vergangenheit unter anderem die Art der „Anzeige“ des ersten Pins im Komponenten-Footprint.

Ernsthaft? Die Anzeige eines Footprints ist ein Ausschlusskriterium für eine EDA-Software? Da setzt man sich hin und passt es einmal an, oder erstellt sich gleich seine eigene Bibliothek, oder nicht? Das Problem mit dem IPC-Standard sehe ich - als Amateur-Entwickler wohlgemerkt - darin, dass ihn anscheinend nie jemand wirklich befolgen wollte und lieber sein eigenes Süppchen kocht. Am Ende gibt es dann zig Varianten von beispielsweise demselben QFP-Footprint, am Besten gleich mehrere pro Hersteller, die sich alle in Nuancen unterscheiden. So wie es dutzende an unterschiedlichen USB-Buchsenvarianten gibt, von denen am Ende vielleicht zwei, maximal drei aufgrund unterschiedlicher mechanischer Eigenschaften wirklich notwendig wären. Nein, am IPC (wie auch ISO, DIN und Co.) würde ich eher kritisieren, dass all diese Standards nicht frei und offen zugänglich sind und in der Regel absurde Preise dafür aufgerufen werden.

#7613890
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Carsten W. schrieb:

Traue keinem Footprint über den Weg, den Du nicht selbst erstellt oder sehr, sehr sorgfältig geprüft hast. (Wobei man die eigenen Kreationen natürlich auch prüfen muss.:-) Fertige Bibliotheken einfach so einzusetzen ist ein sicherer Weg in die Ausschussproduktion.

Das mag für irgendwelche Libs aus dem Netz gelten, aber sicher nicht für die offiziellen KiCad Libraries.

(Firma: AISLER B.V.) #7613910
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Falls sich jemand für die Entwicklung von KiCad in Hinsicht auf die Verbreitung interessiert, im Anhang ist eine Auswertung der Verwendung auf unserer Seite. Das Ganze hat natürlich auch eine gewisse Abweichung, die Entwicklung sollte aber durchaus repräsentativ sein. In blauer Farbe ist EAGLE in Form von "klassischem" EAGLE, Fusion 360 und ODB++ aus einer dieser Anwendungen. In roter Farbe KiCad. Das ganze bezieht sich auf den "nativen" Import, d.h. wenn Gerber verwendet wird, ist dies nicht in der Statistik enthalten. Anfang 2021 ist EAGLE noch leicht führend mit 54,10%, im Februar 2024 ist es nur noch bei 21,74%.

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#7614306
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Auch Gehäuse mit nominell derselben Überbezeichnung z.B. QFN-20, können, je nach Hersteller, durchaus unterschiedliche Abmessungen und Toleranzen haben, wenn man es wirklich ernst meint muss man das erstens in der Bibliothek berücksichtigen und zweitens auch hin und wieder überprüfen und korrigieren. Im professionellen Bereich ist es nicht unüblich, dass nach der ersten Serie die Footprints oder zumindest die Pastenmaske überarbeitet wird. Unter dem Mikroskop erkennt man recht schnell, wo zu wenig und wo zu viel Zinn war und falls es Lötbrücken gab kann man da auch gegensteuern. Professionelle CAD-Tools kommen übrigens sehr oft ohne oder nur mit einer sehr kleinen Bauteilbibliothek, eben weil die Footprints zumindest in größeren Unternehmen von eigenen Bibliothekaren ("Librarian") nach Firmenrichtlinien erstellt und gepflegt werden. Mitgelieferte, von irgendwem erstellte Footprints sind bei uns höchstens ein Startpunkt, das wird dann immer angepasst.

Gast #7614355
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Luky S. schrieb:

Überbezeichnung z.B. QFN-20, können, je nach Hersteller, durchaus unterschiedliche Abmessungen und Toleranzen haben

Daher hat Kicad auch unterschiedliche FP dafür. Wenn der passende nicht dabei ist, zeichnet man selbst, wenn man den falschen nimmt hat man eben auch selbst schuld. Eagle z.B. hat sein Anbegin der Zeit IDC Stiftleisten mit zu kleinen Bohrungen. Da passen dann nur die AMP für das dreifache Geld. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Luky S. schrieb:

Professionelle CAD-Tools kommen übrigens sehr oft ohne oder nur mit einer sehr kleinen Bauteilbibliothek

Was möchtest Du uns sagen? Ich verwende Kicad seit längerem für professionelle Designs und das größte Problem bisher war die völlig verkackte Markierung von Pin 1, was immer wieder zu Fehlbestückung geführt hat. Das ist ja nun endlich gefixed. Ansonsten habe ich keine Problem mit zu viel oder zu wenig Lot oder Brücken gehabt. Die Libs sind durchweg von hoher Qualität. Aufpassen muss man bei allem was man als Netzfund hinzufügt, z.B. von Samacsys.

Wenn das Tool durch weniger Libs besser wird, benutz die Kicad Libs einfach nicht. Es ist das tägliche Brot des Entwicklers sich Bauteile neu zu erstellen. Was hat das damit zu tun das ein Tool bereits enorm viel bereitstellt?

#7614901
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A. D. schrieb:

Tam, der letzte Screenshot passt irgendwie nicht, ist der nicht aus dem Microchip-Tool?

Steht unterm Bild wo das her ist. Tam hat mit den Beispielen rumgespielt. https://www.microchip.com/en-us/products/microcontrollers-and-microprocessors/8-bit-mcus/core-independent-and-analog-peripherals/system-flexibility/configurable-logic-block Klickt man auf den linken Button "Use the CLB Tool" kommt man dorthin. "Find Code Examples" sind dann Codes zu den Themen.

Moderator Persönliche Seite #7615075
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Harald K. schrieb:

Magst Du Dir vorstellen, was das für ein Aufriss ist?

Der muss nicht so groß sein, schließlich ist auch das Eagle-XML-Format zumindest mit einem DTD beschrieben.

Allerdings braucht es natürlich jemanden, der Motivation und Zeit für sowas hat, und gerade für ersteres wäre die Frage, wofür das jemand aus dem Kicad-Team haben sollte? Wenn, wäre es ja am ehesten noch Eagle, die ein Interesse daran haben könnten, eine Importfunktion für Fremdformate anzubieten.

(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #7618931
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Jens K. schrieb:

Keine Ahnung! Verboten hat man es mir jedenfalls nicht als ich sie mir auf die USB-Platte kopiert habe

Vermutlich stand aber auch schon in dem alten Arbeitsvertrag oder der zugehörigen Vertraulichkeitsvereinbarung, dass sämtliche geschäftlichen Unterlagen dem Unternehmen gehören und nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses zurückgegeben bzw. vernichtet werden müssen. Neben den arbeitsrechtlichen Ansprüchen kommen insbesondere auch noch die urheberrechtlichen Ansprüche hinzu, die bei dem Ersteller der Bibliotheken und ebenfalls beim Arbeitgeber liegen. Und wenn somit keine ausdrückliche(!!!) Genehmigung vorlag, dürfte es sich höchstwahrscheinlich um kriminelles Verhalten gehandelt haben.

Gast #7619009
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Andreas S. schrieb:

kriminelles Verhalten

Ferft den Purschen zu Poden!

Also zumindest gleich nachdem wir geklärt haben welches geheime Herrschaftswissen der Fa. entrissen wurde, durch das abschöpfen von nach öffentlichem DB nachgepinselten Footprints in einem antiken CAD System.

30J Knast und Barfuss ins Bett, ohne Nachtisch. Mindestens!

Arbeitsrechtlich kann das unangenehm werden, aber kriminelles Verhalten ist vielleicht ein wenig Dick aufgetragen.

Beitrag #7623287 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7670254
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Ich hatte Kicad8 in Ubuntu 23.10 aus dem PPA installiert, da die offiziellen Paketquellen (immer noch) Version 7 enthalten. Heute habe ich das Update auf Ubuntu 24.04 LTS erledigt. Gleich zu Beginn teilte der Update-Manager mit, dass Kicad 8 entfernt wird, ohne Ersatz. Ein paar Doc-files waren aber noch geblieben.

Nach diesem Text (für Ubuntu "noble = 24.04" Stable Release): https://www.kicad.org/download/linux/ muss ich es mir also immer noch (elend langsam) über PPA installieren, was auch funktioniert.

Habe die (Canonical/Kicad) irgendein Problem miteinander?

Moderator Persönliche Seite #7670310
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Christoph db1uq K. schrieb:

Habe die (Canonical/Kicad) irgendein Problem miteinander?

Du hast ein LTS-Release von Ubuntu. Da werden die Versionen (soweit ich das verstanden habe) auf dem Niveau eingefroren, welches zu Beginn des Release-Zyklus existierte. Vermutlich war dieser Freeze kurz vor KiCad 8. (Danach gibt es jeweils nur noch Bugfix-Updates.)

Deren Ausweg für "schnellebigere" Dinge sind ja dann Snaps, wobei man sich darüber streiten kann, ob sie ein Problem lösen oder doch eher selbst eins sind … gehört aber nicht in diesen Thread.

#7671044
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gibt es eine Möglichkeit Projekte die in einer Nightly(Version 8.99) in der 8er Stable zu öffnen oder muß man dann auf Version 9 Stable warten?

Edit: Habe es hin bekommen, ich habe ein Testprojekt erstellt, dann die Header vom Schema und PCB in den Projekten der 8.99er Version durch die aus der Stable ersetzt.

#7671188
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Hallo Michael,

ich wollte das Verschieben kompletter Bereich ohne das es Leiterzüge auflöst testen, so wie man es von Eagle gewohnt ist.

Da ich nicht soviele Projekte damit erstellt habe, war der Aufwand überschaubar. Nach kopieren der Header ich die Schaltplan- und Boardfiles geht das auch mit der 8.0.2 zu öffnen und zu bearbeiten, ohne Fehler natürlich.

Als "Wechsler" von Eagle zu Kicad war mir nicht bewusst das die Nightlys gekapselt laufen und eigentlich nicht kompatibel sind mit den stable Versionen.

wieder was gelernt...

Moderator Persönliche Seite #7671203
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René H. schrieb:

Als "Wechsler" von Eagle zu Kicad war mir nicht bewusst das die Nightlys gekapselt laufen und eigentlich nicht kompatibel sind mit den stable Versionen.

Weil du bei Eagle natürlich keine Nightlys gehabt hast. :-) Das sind reine Entwicklerversionen, die dafür gedacht sind, dass man neue Features testen kann, ohne sich alles selbst compilieren zu müssen.

Ich finde es allerdings auch nicht so toll, dass es keine Möglichkeit gibt, Dateien rückwärtskompatibel (ggf. halt unter Verlust von Features) zu speichern – aber das hatten wir oben schon lang und breit diskutiert. Wenn ich irgendwann mal genügend Zeit haben sollte, schaue ich mir mal an, wie man das einbauen könnte. Das kann ja durchaus auch für die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Entwicklern ein Thema sein.

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