News Messtechnik, Prozessrechner und Rechtliches im Strom der Neuigkeiten


von Tam H. (Firma: Tamoggemon Holding k.s.) (tamhanna)


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Sowohl Arduino als auch Raspberry Pi werfen neue Hardware auf den Markt, während der GateMate-FPGA fortan bei DigiKey erhältlich ist. NVIDIA muss Preise im Embeddedbereich erhöhen, während man im Hause Prusa die Übernahme der US-Abteilung finalisiert. Yokogawa experimentiert derweil mit externen Monitoren für Messgeräte. Was es sonst Neues gibt, verraten wir hier.

GateMate A2 nun bei DigiKey erhältlich

CologneChip – auch bekannt als European FPGA is US – gelang das Aufbauen einer Zusammenarbeit mit DigiKey. Fortan sind die Bausteine nicht mehr nur direkt über CologneChip, sondern auch bei einem gewöhnlichen Katalogdistributor erhältlich.

Bildquelle: https://www.digikey.com/en/products/detail/cologne-chip/CCGM1A2-BGA324/29722451

Yokogawa: Neuer Power Analyzer für bis zu 2000 V Gleichspannung.

Im Bereich der „Elektromobilität“ bekommt man es seit jeher mit durchaus hohen Spannungen zu tun. Yokogawa „erweitert“ die WT-Produktlinie nun um den in der Abbildung gezeigten WT1500.

Bildquelle: Yokogawa.

Neben den verbesserten Spezifikationen fand der Autor auch die Art der Display-Anbindung interessant – anstatt „direkt“ ein Farb-LCD zu platzieren, spendiert man stattdessen einen prominent platzierten Display-Ausgang.

SIGLENT: Firmware-Updates durch die Bank.

Im Hause SIGLENT arbeitet man „permanent“ daran, die Firmware der hauseigenen Messgeräte zu aktualisieren. In einem vor wenigen Stunden an die Community verschickten Newsletter berichtet man – wie in der Abbildung gezeigt – über vier Erweiterungen.

Bildquelle: SIGLENT.

SIGLENT, zum Zweiten: SMB statt USB-Sticks.

Die „Suche“ nach dem optimalen Übertragungsweg von auf Oszilloskopen generierten Screenshots ist wahrscheinlich so alt wie die Screenshot-Taste selbst. Unter der URL https://www.siglenteu.com/wp-content/uploads/2026/06/FAQ2412-A0188CN01-Using-SMB-to-Share-Oscilloscope-Data-Directly-to-PC.pdf veröffentlicht SIGLENT nun ein Whitepaper, in dem man auf die in den hauseigenen Oszilloskopen integrierte SMB-Unterstützung hinweist. Auf diese Art und Weise kann das Oszilloskop eine Windows-Freigabe direkt ansprechen, um die erzeugten Bilddateien direkt abzulegen.

Red Pitaya OS 3.0 verfügbar.

Auch im Hause Red Pitaya steht eine Aktualisierung der Firmware an – unter der URL https://github.com/RedPitaya/RedPitaya/blob/master/CHANGELOG.md finden Nutzer der Red-Pitaya-Gerätefamilie Informationen darüber, welche „neuen“ Features zur Verfügung gestellt werden.

EtherCAT: Plug Fest in Baden-Württemberg erfolgreich abgehalten.

Die hinter dem EtherCAT-Feldbus stehende Standardisierungsorganisation veranstaltet regelmäßig Plug Fests: Das sind Events, bei denen die diversen Hersteller ihre Geräte aus Spaß an der Freude miteinander verbinden sollen, um „Probleme“ im Bereich der Umsetzung zu erkennen. Das vor wenigen Tagen in Baden-Württemberg durchgeführte Event verlief in höchstem Maße erfolgreich – ein klares Statement dafür, dass sich die EtherCAT-Technologie an bestem Wachstum erfreut:

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Das 36. European EtherCAT Plug Fest endete nach zwei intensiven Tagen am 15. und 16. Juli auf dem SIA-Campus von SICK in Waldkirch, Baden-Württemberg, Deutschland. Ausgerichtet von einem Mitgliedsunternehmen der EtherCAT Technology Group (ETG), SICK, war die Veranstaltung ausgebucht und setzte mit 69 Entwicklern von 30 Herstellern einen neuen Teilnehmerrekord.
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An den beiden Tagen führten die Teilnehmenden 365 Tests durch und evaluierten 48 Geräte, darunter 16 MainDevices, 31 SubDevices und 2 Tools. Die ausgewogene Mischung spiegelt die Breite des EtherCAT-Ökosystems wider. Die Veranstaltung zog großes neues Interesse an, viele Unternehmen waren zum ersten Mal dabei. Die Teilnehmer lobten die hervorragende Organisation und die lebendige Atmosphäre, die zum deutlichen Erfolg der Veranstaltung beitrugen.

Seeed Studio reComputer RK mit offizieller Armbian-Unterstützung.

Dem Armbian-Projekt gelang ein Achtungserfolg. In einer vor wenigen Stunden an die Community verschickten Meldung verkündete Seeed Studio – wie in der Abbildung gezeigt –, dass einige der „hauseigenen“ Prozessrechner fortan mit offiziellen Armbian-Images ausgestattet werden. Spezifischerweise ist die reComputer-RK-Serie betroffen, wobei anfangs die auf Rockchip-RK3576- und RK3588-CPUs basierenden Modelle Hauptziel sind.

Bildquelle: Seeed Studio.

PX5 RTOS nun mit Flashspeicher-Dateisystem und Kryptomodul.

Der einst für Azure RTOS zuständige Entwickler bietet mit PX5 seit längerer Zeit ein Echtzeitbetriebssystem an, dessen wichtigstes Verkaufsargument die POSIX-Kompatibilität ist. Nun gibt es zwei neue Erweiterungsmodule, die Nutzern des Echtzeitbetriebssystems Funktionen auf eine schlüsselfertige Art und Weise zur Verfügung zu stellen suchen.

Bildquelle: PX5.

Neben einem Kryptomodul zur Erledigung von TLS-gestützten Verbindungen steht auch ein Dateisystem zur Verfügung, das auf die Bedürfnisse von NAND- und NOR-Flashspeichern optimiert ist. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Newsmeldung gilt, dass „Neuigkeiten“ nur auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden – wer die Module verwenden möchte, sollte sich an seinen PX5-Vertriebsingenieur wenden.

Arduino-Core für nRF54-basierte Boards

Die „Zusammenarbeit“ zwischen Arduino bzw. Seeed Studio und Nordic Semiconductor zeigt nun insofern Früchte, als es einen Arduino-Core für die neuen XIAO-Boards gibt. Weitere Informationen über den aktuellen Funktionalitätsstand finden sich in der Abbildung.

Bildquelle: https://github.com/lolren/nrf54-arduino-core

Arduino UNO Q Arcade Bundle – „Lern-Kit“ auf Basis des Arduino UNO Q

Die Realisierung von „kleinen“ Computerspielen zählt zu den interessantesten Aufgaben, mit denen man Kadetten „beschäftigen“ kann. Im Hause Arduino gibt es nun ein neues „Kit“, das neben dem UNO Q auch einige zusätzliche Hardwarekomponenten zur Verfügung stellt.

Bildquelle: https://store-usa.arduino.cc/products/uno-q-arcade-bundle

Interessant ist außerdem, dass das „Gehäuse“, das die Nutzung des Pakets als Spielkonsole ermöglicht, nicht beiliegt. Es wird stattdessen in Form einer STL-Datei zum Selbstdrucken angeboten, was Nutzern zusätzliche Motivation zur Experimentation mit Technologie bieten sollte.

Bildquelle: https://www.printables.com/model/1786091-arduino-uno-q-arcade-bundle

NVIDIA: Preiserhöhung im Bereich der Jetson-Boards

Der AI-Boom entfaltet fast unbegrenzten Hunger nach Arbeitsspeicher und sonstigen Chips. Im Hause NVIDIA gibt es nun eine Preiserhöhung im Bereich der im Embedded-Einsatz populären Jetson-Module. Die neuen Preispunkte präsentieren sich wie in der Abbildung gezeigt – zu beachten ist, dass NVIDIA für manche SKUs nur Preise angibt, die bei der Abnahme von 1000 Stück gelten.

Bildquelle: https://developer.nvidia.com/embedded/faq#jetson-prices

Raspberry Pi Touch Display 2 mit Full HD

10 Zoll große Displays waren während der „Hochblüte“ des Netbooks nicht wegzudenken, gerieten aber ein wenig ins Hintertreffen. Die Uptoniten stellen nun ein neues derartiges Produkt vor, das eine klassische Full-HD-Auflösung bietet. Zu beachten ist, dass es aufgrund höherer Ansprüche im Bereich der Interface-Logik nur mit Raspberry Pi 5 kompatibel ist:

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The 10 Touch Display 2 is not compatible with Raspberry Pi 4 or earlier models, or with the Raspberry Pi Zero series. While previously released Touch Displays use only two lanes of DSI data to communicate with the host Raspberry Pi  which works well with the older display connector on Raspberry Pi 1, 2, 3 and 4  the higher resolution of the new 10 variant requires four DSI lanes. This in turn requires our narrower, but higher-bandwidth, ribbon cable and the newer display connector found only on Raspberry Pi 5 and the Compute Module IO boards.

Wie immer gilt, dass die Verfügbarkeit bei kleinen Distributoren beginnt. Unsere Abbildung zeigt, was die „üblichen Verdächtigen“ derzeit auf Lager haben.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/SC2005?ccy=EUR&ctry=DE

KiCad 11 mit „Geometrie-Constraints“

In der KiCad-Community – der Newsautor ist hier nur Botschafter, weil er seit Jahrzehnten TARGET verwendet – macht derzeit eine Ankündigung die Runde, dass in KiCad 11 ein neues, als geometrische Constraints bezeichnetes Feature zur Verfügung stehen soll. Im Bereich der Implementierung setzt das Entwicklerteam angeblich auf eine aus FreeCAD übernommene Bibliothek – weitere Informationen und die Möglichkeit zum Herunterladen einer Preview-Version finden sich unter der als Bildquelle angegebenen URL.

Bildquelle: https://www.linkedin.com/posts/kicad-v11-will-be-gaining-geometric-constraints-ugcPost-7485777934725586945-QkTQ/

CirkitScape Top HAT – USB-Erweiterungsboard für Raspberry Pi

Der 40-Pin-Connector des Raspberry Pi ist insofern eingeschränkt, als er keine USB-Signale exponiert. Mit dem CirkitScape Top HAT steht nun ein HAT zur Verfügung, das seinem Nutzer vier weitere USB-Ports anzubieten sucht.

Bildquelle: https://www.cirkitscape.tech/products/p/top-hat

Kern des Moduls ist der in der Abbildung gezeigte USB-C-Port, der über ein kurzes Kabel mit dem Haupt-Raspberry-Pi zu verbinden ist.

Legistisches: Neues im Bereich der Windenergie in Ungarn

Im Kabinett Orbán war man an „erneuerbaren Energien“ nur leidlich interessiert. Sein Nachfolger Péter Magyar nutzt nun die Gelegenheit, „mehr“ in diesem Bereich zu tun. Wer sich mit Energie auseinandersetzt, dürfte die unter der URL befindliche Zusammenfassung der Änderungen lesenswert finden. https://www.schoenherr.eu/content/hungary-s-wind-energy-comeback-on-steroids-from-frozen-to-4-gw-in-four-years

Prusa benennt Printed Solid in Prusa USA um

Josef Prusa kaufte im Jahre 2022 ein in Delaware ansässiges Filamentunternehmen. Toms Hardware berichtet nun unter https://www.tomshardware.com/3d-printing/delawares-printed-solid-rebrands-to-prusa-usa über eine Umbenennung in Prusa USA.

Lesestoff für Android-Entwickler

Wer die Companion-Applikationen für seine IoT-Systeme auf Android entwickelt, kommt kurz oder lang mit dem Samsung-Ökosystem in Kontakt. Unter der URL https://android-developers.googleblog.com/2026/07/optimize-galaxy-screen-sizes.html bietet Google einen lesenswerten Artikel an, der auf die „Neuigkeiten“ in diesem Bereich eingeht.

An LLM-Modelltests interessierte Entwickler werden stattdessen unter https://developer.android.com/blog/posts/evolving-how-ll-ms-are-measured-for-android-the-next-era-of-android-bench?utm_ bedient – dort finden sich Ausführungen darüber, wie Google „Leistungsmessungen“ für ML-Modelle durchführt, die für die Android-Entwicklung vorgesehen sind. Interessant ist außerdem der Aufruf nach „weiteren“ Tests, die in neuen Versionen des Benchmarks eingebunden werden könnten.

Algorithmische Erkennung von 3D-Druckern

Dass Farbdrucker verschiedenste “Identifikationspunkte” ausspeien, ist per se nicht neu. Unter der URL https://3druck.com/forschung/algorithmus-erkennt-individuelle-abweichungen-baugleicher-3d-drucker-11161104/ findet sich nun ein Artikel, der die für einen bestimmten Ausdruck verantwortlichen 3D-Drucker anhand individueller Abweichungen im Bereich der Geometrie zu erkennen sucht.

: Bearbeitet durch NewsPoster
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