Sowohl Microchip als auch Intel versuchen, Weltraumelektronikern nur schwer abzulehnende Angebote zu machen. Rigol und Liquid Instruments erweitern ihre Portfolios, während verschiedenste Hardwarehersteller neue Produkte lancieren.
RIGOL DNA800 VNA / RSA800 Spektralanalysator, beide im DHO800-Formfaktor
Am Anfang des Monats kündigte RIGOL – überraschend und ohne große Pressemeldung – zwei neue Geräte an, die im “minimalen Gehäusedesign” des DHO800 unterkamen. Produkt Nummero eins ist ein Vektor-Netzwerkanalysator, der sich wie in der Abbildung gezeigt präsentiert.

Produkt Nummero zwei ist ein Spektralanalysator – auch hier gibt es eine Abbildung mit Preisinformationen.

Liquid Instruments GenInst – AI-System zur Programmierung von Anwendungen für Liquid Instruments-Hardware
Im Hause Liquid Instruments setzt man auf FPGAs und rekonfigurierbare Hardware, um aller Herren Instrument zu realisieren. Bisher setzte man als Anwender vor Allem auf von Liquid Instruments vorbereitete Building Blocks. Mit GenInst steht nun ein AI-Werkzeug zur Verfügung, das – wie in der Abbildung gezeigt – mehr oder weniger beliebige Konfigurationen zu realisieren versucht.

Bildquelle: https://liquidinstruments.com/geninst-studio/
ESG-SignalCreator – neue Desktopsoftware für ESG-Signalgeneratoren
Agilent’s ESG-Signalgeneratoren sind im Labor sehr nützlich, werden von Keysight allerdings nicht mehr mit aktueller Software versorgt. Unter https://github.com/TGoodhew/ESG-SignalCreator steht nun eine neue und quelloffene Software für den Desktop zur Verfügung, die ihr Autor folgendermaßen beschreibt:
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A Windows desktop application — ESG Signal Studio — for driving Agilent/Keysight ESG-series RF signal generators (e.g. the E4438C, E4400-series). It builds baseband I/Q waveforms on the PC, previews and validates them, and downloads them to the instrument's dual ARB player over a deliberate Calculate → Download → Play pipeline. It is a modern reimplementation of the legacy Signal Studio for E4438C (see the requirement docs in docs/). |
Intel StarFire – x64-CPU für den Weltraumeinsatz
Im Weltraum erfreuen sich PowerPC-Prozessoren nach wie vor größter Beliebtheit. Im Hause Intel plant man nun, mit einem aktuellen x64-Kern gegenzusteuern – weitere Informationen findet der p.t. Satellitenelektroniker in der Abbildung.

Bildquelle: Intel, via https://www.intel.com/content/www/us/en/content-details/923451/intel-starfire-built-for-extremes-powered-by-intel.html
Microchip: VectorBlox 3.0-AI-SDK für den Weltraumeinsatz
Microchip ermöglicht Entwicklern von Satellitenelektronik mit der PolarFire-Serie seit einiger Zeit die Nutzung von FPGAs im Weltall. Für die Plattform steht auch ein AI-System bereit.

Bildquelle: Microchip
Nun steht eine neue Version des SDKs zur Verfügung:
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Deploying AI inference in power‑constrained and mission‑critical environments such as aerospace and defense systems requires solutions that balance performance, efficiency, reliability and ease of development. To better manage these challenges, Microchip Technology (Nasdaq: MCHP) has released the VectorBlox™ 3.0 Accelerator Software Development Kit (SDK) to help simplify FPGA‑based AI implementation and speed time‑to‑market. Offered to developers free of charge, VectorBlox 3.0 SDK and associated CoreVectorBlox IP is designed as an integrated toolchain that streamlines optimization, compilation and deployment of convolutional neural network (CNN) models on PolarFire® FPGA and SoC-based platforms. Because the accelerator scales efficiently across model sizes and supports multiple AI workloads on a single device, customers can consolidate various vision or sensor‑based AI functions on a single low power FPGA. |
Interessant ist in der Pressemeldung auch die folgende Passage, die auf eine AI-Anwendung im Weltraum eingeht:
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, Spacecraft Pose Network v2 (SPNv2), a neural network designed to estimate position and orientation using vision data, enables autonomous navigation and proximity operations in space for applications such as autonomous rendezvous and docking, space debris removal, satellite inspection and formation flying. |
mPCIe zu M.2-Adapter von Techship
Im Markt finden sich nach wie vor verschiedenste Prozessrechner, die einen mPCIe-Slot aufweisen. Dieser ist für die Inbetriebnahme von modernen Funkmodulen eher schlecht als recht geeignet – ein Problem dem sich TechShip mit dem in der Abbildung gezeigten Adapter anzunehmen sucht.

Bildquelle: https://techship.com/product/m2mp1-e-m2-key-e-mpcie-adapter/?
OpenNEC 2.2.0 erschienen
Maury Markowitz arbeitet seit längerer Zeit an einer in C99 gehaltenen “Neuprogrammierung” des quelloffen ausgegebenen und in FORTRAN gehaltenen NEC-2. Unter der URL https://groups.io/g/antenna-research/topic/120210731 findet sich nun die folgende Ankündigung einer Aktualisierung:
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Version 2.2.0 has a complete re-build of the reporting engine so that its output is almost identical to that of the original Fortran code, nec2dsx11k, used in programs like 4nec2 and others. This allows it to model some more complex NEC decks that have complex coupling and loading. |
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You can download binaries and source code here: |
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https://github.com/maurymarkowitz/OpenNEC/releases |
HP 53310A – Neuigkeiten zur Firmware 2.0
Modulations-Domänenanalysatoren (siehe https://www.youtube.com/watch?v=lBLEfVUVGyU) aus dem Hause HP sind auch heute noch populär. Vor einiger Zeit tauchten Informationen über eine neue Firmwareversion auf, die auf einigen wenigen Geräten zur Verfügung stand. Unter der URL https://groups.io/g/HP-Agilent-Keysight-equipment/message/158451 finden sich nun die folgenden, unter Nutzung einer LLM-Analyseengine erzeugten Ergebnisse:
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3235 and 3944 have no functional differences for any of the SCPI commands, other than some code relocations, most of the assembler code is byte identical. |
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3944 changes branding from HP to Agilent. It also changes a few strings: HP-IB -> GPIB and some error messages (Exponent too large -> Numeric overflow, and Queue overflow -> Too many errors.) |
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The copyright string changes like this: Hewlett-Packard Co. 1990-1992 -> Agilent Technologies 1990-1992, 1999. |
(Unter https://www.pcbway.com/project/shareproject/Dallas_DS1225Y_FRAM_Adapter_3c961bed.html gibt es außerdem einen FRAM-Adapter, der auf der Hauptplatine des 53310A funktioniert)
electronica 2026 im Zeichen der “All Electric Society”
Für die dieses Jahr vom 10. bis zum 13. November stattfindende Ausgabe der electronica wurde die Parole der “All Electric Society” ausgegeben:
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The electronics industry provides the technological basis for the All Electric Society and enables intelligent applications in energy supply, mobility, industrial automation, and buildings. “Artificial Intelligence places whole new demands on electronic systems. What’s needed are powerful, energy-efficient, and secure solutions in which hardware, software, and connectivity work together seamlessly,” says Caroline Pannier, Exhibition Director for electronica. “It’s precisely these developments that are the focus of electronica.” |
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--via https://electronica.de/en/trade-fair/journalists/press-releases/detail/electronics-as-the-basis-for-the-all-electric-society.html? |
Computer Vision mit OpenVINO am Raspberry Pi V
Dank der diversen Kamerainterfaces ist der Raspberry Pi zur Durchführung von Edge AI-Aufgaben geeignet. Unter der als Bildquelle genannten URL findet sich nun ein durchaus detailliertes Tutorial, das auf die Einrichtung und Besonderheiten im Betrieb eingeht.

Bildquelle: https://www.raspberrypi.com/news/run-ultralytics-yolo-on-raspberry-pi-with-openvino/
Lesestoff: TI zur Fertigung von hochgenauen Operationsverstärkern
Unter der URL https://www.electronicdesign.com/technologies/analog/article/55388126/texas-instruments-amplifier-techniques-that-enable-precision-performance findet sich ein interessanter Artikel zur Feinabstimmung von Analog-ICs.
Lesestoff, zur Zweiten – komplex-simple Oszillatorschaltung mit nur einem Transistor
Wer Transistorgeiz verspürt, findet unter https://lcamtuf.substack.com/p/cursed-circuits-6-reverse-avalanche ein durchaus interessantes Experiment…
In eigener Sache: Brechel Electronic-SPE-Hardware im Zulauf
Im Hause Brechel Electronic liest man ucnet und bietet SPE-Hardware für den Raspberry Pi an. Die Produkte sind im Zulauf ins Labor; eine Detailvorstellung folgt asbaldig.

Bildquelle: https://www.be-iis.eu/products/







