Sowohl Anritsu als auch Rohde & Schwarz setzen auf Vorschaltgeräte, die ihren Produkten neue Frequenzbereiche eröffnen. In Vorbereitung zur Angelobung von Präsident Trump gibt es neue Exportbeschränkungen, während Imagination Technologies den Rückzug aus derm RISC/V-Bereich vermeldet.
Rohde & Schwarz: Neue Messtechnik für den extremen Hochfrequenzbereich.
Im Hause Rohde & Schwarz arbeitet man daran, die abgedeckten Frequenzen der hauseigenen Produkte zu erweitern.

Bildquelle: https://www.rohde-schwarz.com/hu/products/test-and-measurement/sub-terahertz_256041.html
Von besonderer Wichtigkeit sind dabei Frequenzkonverter, die die hauseigenen Produkte zur Bearbeitung von Signalen im Bereich von 220-330 GHz befähigen sollen.
Anritsu: Leistungsfähigkeitssteigerung der hauseigenen Spektralanalysatoren durch Mixer.
Die Messtechnikindustrie zeigt sich manchmal als Horde. Auch im Hause Anritsu arbeitet man daran, den abgedeckten Frequenzbereich der hauseigenen Messgeräte nach Maßgabe der Möglichkeit zu erweitern. Spezifischerweise vermeldet man folgendes:
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Bildquelle: Anritsu
Für an der technischen Implementierung dieses Features interessierte Personen ist dann die folgende Passage relevant:
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Würth: Neue Funkmodule mit ESP32-C3.
Im Hause Würth bietet man seit einiger Zeit Funkmodule an - im Allgemeinen setzt man im Bereich der Kurzstreckenfunktechnologie dabei auf Prozessoren aus dem Hause Espressif.

Bildquelle: Würth.
Vor wenigen Stunden wurde eine Gruppe neuer Module angekündigt. Im Rahmen der Ankündigung verspricht Würth, dass die hauseigenen Designs den Referenzimplementierungen aus dem Hause Espressif in einigen Parametern überlegen sein sollten:
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Interessant ist, dass die Module in zwei Varianten angeboten werden. Eine ist dabei ein frei programmierbares Modul, während das Andere mit einer von Würth zur Verfügung gestellten Firmware zum Endkunden gelangt. Intention dürfte hier das Anbieten eines „Aufrüst-Pfads“ für bestehende Applikationen sein:
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Chinesisches Handelsministerium: Analyse unfairer Subventionspraktiken im US-Halbleitermarkt.
Dass das Messer in beide Richtungen gleichermaßen schneidet, müssen Demokraten immer wieder aufs Neue lernen. Die von der US-Regierung angekündigte Analyse von wettbewerbswidrigen Praktiken im Bereich der Commodity-Halbleitern wird vom Reich der Mitte nicht kommentarlos hingenommen. n-tv berichtet unter https://www.n-tv.de/mediathek/audio/Sport/China-will-moegliche-US-Wettbewerbsverstoesse-bei-Mikrochips-untersuchen-article25493780.html darüber, dass das Handelsministerium zu Peking ebenfalls eine Analyse „unfairer Handelspraktiken“ im Bereich des US-Halbleitermarkt plant. Spezifischerweise wirft man der US-Regierung vor, die verschiedensten US-Halbleiterhersteller über die Bühne zu subventionieren und chinesische Unternehmen somit zu benachteiligen. Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Artikels ist lediglich bekannt, dass das Handelsministerium eine Analyse einzuleiten gedenkt - wie lange diese dauert und welche Ergebnisse sie am Schluss bringen wird, ist zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels noch nicht festgelegt.
Chinesische Regierung „erschwert“ Export von Fertigungsequipment zwecks Verlangsamung der Abwanderung von Auftragsfertigern
Tit for Tat-Maßnahme Nummer zwei - die im Klassiker „Akehurst's Modern Introduction to International Law“ gemachte Warnung gilt immer und überall - folgt auf den Fuß. Amerikanische Hersteller versuchen seit einiger Zeit, zur „Umgehung“ von Problemen im Handelskrieg zwischen China und den USA ihre Fertigung nach Indien oder Vietnam zu verlagern. Die chinesische Regierung wirft nun einen Schraubenzieher in dieses Getriebe - eine „Erweiterung“ der Dual Use-Richtlinien soll laut Nikkei (siehe https://asia.nikkei.com/Spotlight/Supply-Chain/China-slows-supply-chain-shifts-by-Apple-others-as-Trump-2.0-looms) dafür sorgen, dass die Exporte von Fertigungs-Anlagen wesentlich erschwert ausfallen:
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InnoScience – Produktimport in die USA untersagt
Im Bereich der SIC-Halbleiter gab es patentrechtliches Beef. EPC ist obenauf geblieben, und konnte die US-Regierung dazu animieren, die Importe eines chinesischen Konkurrenten zu untersagen. Der in Sachen SIC-Halbleitern im Allgemeinen gut informierte Ralf Higgelke berichtet unter der URL https://www.linkedin.com/pulse/ralfs-gan-sic-news-january-16-2024-ralf-higgelke-ct3gf/ nun von einer von ihm an EPC gestellten Anfrage zum Thema. EPC betonte explizit, ein vollständiges Importverbot erreicht zu haben:
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Imagination Technologies verlässt den RISC/V-Markt.
Der englische IP-Hersteller Imagination dürfte alten Hasen der Handcomputertechnik ob seiner diversen Mobil-GPUs in Erinnerung geblieben sein. Seit 2021 versuchte das Unternehmen, das einst übrigens Eigentümer von MIPS war, sein Glück auch im Bereich des Anbieters von RISC/V-IP. In einem unter https://www.eenewseurope.com/en/imagination-pulls-out-of-risc-v-cpus/ bereitstehenden Interview wird nun verkündet, dass diese Initiative endet. Spezifischerweise liest sich die Meldung folgendermaßen:
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Interessant ist daran, dass Imagination dem RISC/V-Markt als Ganzes nicht zur Gänze verlustig geht. In diversen SoCs mit RISC/V-Rechenelementen finden sich Imagination-GPUs - aus der Logik folgt, dass ARM seine hauseigenen GPUs für derartige SoCs nur höchst ungern lizenzieren dürfte.
Murata: Automotive-Oszillatoren höherer Qualität.
Wer einmal den Krieg mit einem 32 kHz-Oszillator mitgemacht hat, weiß die Vorteile hermetisch verschlosser Oszillatoren instinktiv zu schätzen. Im Hause Murata gibt es nun einen - an sich für den Automotive-Bereich vorgesehenen - Neuzugang, der auf seine Spezifikationen nach Ansicht des News-Autors allerdings auch allgemein nützlich sein könnte:
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Nuvoton KLC420FS01WW – 420nm-Laserdiode hoher Leistung
Nuvoton – für seine Mikrocontroller bekannt - hat mit Nuvoton Japan auch eine auf die Fertigung von Laserdioden spezialisierte Business Unit. Ebendiese vermeldet nun die Entwicklung einer neuartigen Laserdiode, die neben einer durchaus interessanten Wellenlänge auch sehr hohe Leistungsfähigkeit bietet:
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Intention bzw. vorgesehener Einsatzzweck ist dabei übrigens der Ersatz von Quecksilberdampflampen. Spezifischerweise findet sich in der Ankündigung hierzu folgende Passage:
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Rust 1.84 - potentielle Probleme mit Toolchains.
Per se ist das Anfang des Monats erschienene letzte Update von Rust von der Community mittlerweile akzeptiert. Wer eine „exotische“ Toolchain verwendet, kann laut dem englischen Branchen-Newsdienst Dev Class allerdings Probleme bekommen. Spezifischerweise gilt, dass die Umbenennung einer der auf Rust-isch als Target bezeichneten Plattformen für Probleme sorgen kann:
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Neue PC-Standards, zur Ersten - PCI Express 7.0.
Im Bereich der im PC- und Workstation-Sektor verwendeten Bus-Technologien gibt es Neuerungen - einige davon auch als Nachgang der CES. Neuerung Nummero eins ist die Version 7.0 von PCI Express, die - wie in der Abbildung gezeigt - eine wesentlich höhere Transferrate erreichen soll.

Bildquelle: https://www.phoronix.com/news/PCI-Express-7.0-v0.7-Spec
PC-Standards, zur Zweiten - Eclipsa Audio als Dolby-Alternative.
Insbesondere im Heimkino erfreut sich Dolby bzw. die vom Unternehmen entwickelte Positions-bezogene Audiotechnologie großer Beliebtheit. Google und Samsung möchten mit Eclipsa Audio nun eine leichter lizenzierbare Alternative ankündigen. Die auf der CES lancierte Pressemeldung liest sich folgendermaßen:
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PC-Standards, zur Dritten – vom Display
Im Bereich der Verbindung zwischen Workstations und Display gibt es ebenfalls Neuerungen. Spezifischerweise steht eine neue Version des Display-Port-Standards ante Portas, die neben einer Verlängerung der Kabel auch eine Erhöhung der maximal möglichen Datendurchsatzrate bietet:
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Im Hause HDMI gibt es ebenfalls eine neue Version des Protokolls – hierzu vermeldet man folgendes:
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Lesestoff, zur Ersten - alles über Terraingenerierung.
Egal ob es um die Anzeige realistischer Hintergründe oder die automatische Generierung von Spielwelten geht - Algorithmen der Terraingenerierung sind immer interessant. Hack a Day bietet unter der URL https://hackaday.com/2025/01/14/procedurally-generated-terrain-in-openscad/ nun eine kleine Übersicht von Algorithmen an.
Lesestoff, zur Zweiten - Entwicklung von Raycasting-3-D-Engines.
ID Software Egoshooter Wolfenstein hat die Welt mit Sicherheit verändert - wer nicht dabei war, kann den kulturellen Impact des Spiels nur schwer abschätzen. Sei dem wie es sei, findet sich unter der URL https://lodev.org/cgtutor/raycasting.html ein lesenswertes Tutorial, das auf die Realisierung von Raycasting-basierten 3-D-Engines eingeht.
Lesestoff, zur Dritten - bionische Drohnen.
Im Bereich der klassischen Luftfahrzeuge haben sich variable Geometrien im Allgemeinen überlebt. Im Drohnen-Bereich experimentiert man derweil mit bionisch inspirierten Designs: Hinter dem Fachbegriff verbirgt sich der Gedanke, dass das Design „technischer Teile“ von in der Natur vorkommenden Elementen abgeleitet werden kann. Unter der URL https://hackaday.com/2025/01/15/avian-inspired-drones-how-studying-birds-of-prey-brings-more-efficient-drones-closer/ findet sich eine durchaus lesenswerte Zusammenstellung zum Thema.
In eigener Sache - danke für die Korrektur
Rust 1.8.4 -> 1.84, thx @ daniel g



