Der Kampf im RISC/V-Bereich heizt sich auf, weil Renesas die Bereitstellung eines eigenen RISC/V-Kerns vermeldet. ARM startet derweil ein Entwickler-Botschafte-Programm, während andere Hersteller „kleinere Neuerungen vermelden. Hier ein Round-up von allem, was am Ende des Monats Aufmerksamkeit verdient.
Renesas: wir experimentieren auch mit RISC/V.
Im Bereich der Hersteller von 32 Bit-Arm-Mikrocontrollern spielte Renesas ob der Vorhaltung des hauseigenen Kerns - zumindest bis zu einem gewissen Grad - immer eine „Eigenrolle“. Mit einer heute herausgegebenen Pressemeldung vermeldet man, fortan auch an RISC-V-IP zu arbeiten:
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Bildquelle: Renesas.
Hervorzuheben ist, dass es sich dabei um ein „komplettes hauseigenes“ Stück IP handelt - andere Hersteller beziehen die „Haupt-Rechenkerne“ ihrer Prozessoren von IP-Anbietern wie Nuclei. Im unter https://www.renesas.com/us/en/blogs/risc-v-core-new-horizons bereitstehenden Blogpost mit Detail-Informationen spricht man darüber, die folgenden ISA-Erweiterungen zu unterstützen:
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Interessant ist außerdem die Frage, „wann“ Renesas Halbleiter zur Verfügung stellen wird. Hierzu finden sich derzeit folgende Aussagen:
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RISC/V zur Zweiten: IP von Synopsys
Sowohl im FPGA- als auch im allgemeinen Softcore-Bereich spielen die Angebote von Synapsis eine wichtige Rolle: Bisher bot das Unternehmen vor allem Arm-Kerne an. Der gut informierte angelsächsische Newsdienst ElektronicDesign berichtet nun von der Verfügbarkeit von insgesamt drei neuen Softcores, die - wie in der Abbildung gezeigt - alle auf RISC/V-Technologie basieren und den „gesamten Anwendungsbereich“ von Softcores abzudecken suchen.

Arm: Arbeit an Arm-Ambassador-Entwicklerprogramm.
Dass eine starke Community mit „engem“ Entwicklerbezug Produkten hilft, ist spätestens seit dem Forum Nokia bewiesen. Arm verschickte soeben eine Nachricht, die Entwickler zur Teilnahme an einem als Arm Ambassador bezeichneten Entwickler-Botschafterprogramm aufrief.

Bildquelle: Arm.
Wer teilnehmen möchte, kann dies unter der URL https://www.arm.com/resources/developer-program/arm-ambassadors? tun.
Infineon: RFID-Inlay mit Mastercard-Zertifikation zur Realisierung „hauseigener“ NFC-Fingerringe.
NFC-Tags werden immer kleiner, weshalb ihre Integration in verschiedene „Gegenstände des täglichen Gebrauchs“ eine attraktive Vorgehensweise darstellt. Problematisch war bisher, dass derartige Selbstlaborate von den verschiedenen NFC-basierten Bezahlungs- und Ticketing-Prozeduren ausgenommen waren. Infineon stellt nun ein schlüsselfertiges Inlay zur Verfügung, das als „Basis“ für hauseigene Gebrauchsgegenstände vorgesehen ist.

Bildquelle: Infineon
Hervorzuheben ist an diesem Produkt - unter anderem - die Zertifikation durch Mastercard:
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Infineon: USB-Peripherie Controller mit 10 Gbps Datenrate.
Regnet es, so schüttet es - im Hause Infineon gibt es mit dem EZ-USB FX10 eine Neuerung, die die Ausnutzung der immer höheren Datenrate von USB 3.X ermöglicht. Der derzeit nur angekündigte Controller weist die in der Abbildung gezeigte Struktur auf.

Bildquelle: Infineon.
Als Anwendungsfall scheint Infineon im Product Product Brief die Ansprechbarkeit von FPGAs per USB zu avisieren.

Bildquelle: Infineon.
Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Artikels finden sich weitere Informationen unter der URL https://www.infineon.com/cms/en/product/promopages/ez-usb-fx10/ - Daten zu Kosten und Verfügbarkeit sind derzeit noch nicht freigegeben.
Emteria: Serverwartung ante Portas.
Seit dem Niedergang von Android Things ist das - übrigens in Deutschland entwickelte – Emteria das einzige „Industrie-Android“, das auch für kleinere Unternehmen zur Verfügung steht (siehe https://emteria.com/). Die Organisation hat nun zwei Server-Downtimes angekündigt:
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Nexperia: Erste SiC-MosFETs verfügbar.
Freunde hocheffizienter Feldeffekt-Transistoren können sich nun an einem neuen Lieferanten erfreuen: Nexperea kündigte soeben die folgenden Transistoren an:
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Bildquelle: Nexperia.
Interessant ist, dass die Bauteile ab sofort verfügbar sind: der Hunderter-Bestpreis für den NSF040120L3A0 liegt bei rund 18EUR pro Stück.

Bildquelle: https://www.oemsecrets.com/compare/NSF040120L3A0
Segger: EmWin-GUI-Stack ab sofort mit Arduino-Unterstützung.
Der Universitäts-Kritiker Michael Meyen postulierte, dass der, der die Universitäten kontrolliert, langfristig die Gesellschaft kontrolliert. Segger kündigte nun eine Zusammenarbeit mit Arduino an: Wer das für die Nutzung eines großen Bildschirms vorgesehene Arduino Giga R1-Board samt dem dazugehörigen Display Shield besitzt, kann emWin ab sofort kostenlos nutzen.

Außerdem vermeldet man folgendes:
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Weitere Informationen zu der neuen Technologie-Partnerschaft finden sich unter den URLs https://www.segger.com/products/user-interface/emwin/add-ons/emwin-for-arduino/?no_cache=1 und https://www.segger.com/products/user-interface/emwin/tools/appwizard/.








