Der Nachrichtenmonat endet - unter anderem - mit der Vorstellung von neuer Hardware aus den Häusern NXP, Silicon Labs und Espressif. Sowohl im Bezug Legistik als auch in Bezug auf Android gibt es Lesestoff, während Mikrochip einen Frequenzstandard hoher Genauigkeit und geringer Größe lanciert. Was sonst relevant ist, verrät wie immer unser News-Round-Up.
TechShip: mit Thermopads gegen die Hitze des Funkmoduls.
Dass insbesondere 5G-Funkmodule aus thermischer Sicht herausfordernd sein können, lernen Designer mitunter auf die harte Tour. Der schwedische IoT-Spezialist TechShip begegnet diesem Problem durch das Erweitern der Produktpalette. Spezifischerweise bietet man fortan - wie in der Abbildung gezeigt - Thermopads an, die auf verschiedene häufige Funkmodule optimiert sind.

Bildquelle: https://techship.com/blog/techship-iot-accessory-thermal-pads-5/
Wer mehr Informationen zur Produktpalette haben möchte, findet unter der URL https://techship.com/products/accessories/thermal-pads/? eine Auflistung des Lieferprogramms.
EnOcean kauft Tracking-Spezialist.
EnOcean - das Unternehmen ist für seine Energy Harvesting-basierten Aktoren bekannt, die ohne externe Energieversorgung auskommen - tätigte vor wenigen Tagen einen Zukauf. Spezifischerweise erwarb man das Unternehmen Undagrid, das sich auf GPS- und sonstige Tracker-Technologie spezialisiert hat. Lohn der Aqiese ist - wie sollte dies auch anders sein - die Intention, fortan „Tracker“ anzubieten, die ihre Energie aus der Umgebung beziehen:
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Leider gibt es zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Meldung sonst noch keine Nachrichten, die auf die Produkte hinweisen.
Microchip LN-CSAC SA65 – Frequenzreferenz hoher Stabilität
Frequenzreferenzen hoher Stabilität realisiert man gerne unter Nutzung eines GPS-Signals - dumm nur, wenn das Signal aufgrund Störmaßnahmen nicht klar empfangbar ist. Mit der LN-CSAC-Familie schickt Mikrochip nun eine Komponente ins Rennen, die eine „Atomuhr“ in ein nur 12,7 mm hohes Gehäuse verpackt. Über die sonstigen Leistungsdaten vermeldet man folgendes:
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Problematisch ist, dass man zum Zeitpunkt der Drucklegung - die Pressemitteilung verspricht Stock - bei den üblichen Verdächtigen via OEMSecrets keine Ware findet. Unter der URL https://www.microchip.com/en-us/products/clock-and-timing/components/atomic-clocks/embedded-atomic-oscillators/ln-csac gibt es allerdings schon jetzt eine Auflistung der SKUs und jede Menge technische Dokumentation.
Würth - vibrationsresistente Elektrolytkondensatoren
Das „Abreißen“ von SMD-Komponenten ist ein Klassiker - witzigerweise kann es auch Kondensatoren treffen, weil Elektrolytkondensatoren mitunter ein hohes Gewicht aufweisen. Würth schickt nun eine Variante des hauseigenen Kondensator-Portfolios ins Rennen, die - wie in der Abbildung gezeigt - größere Lötflappen aufweisen und deshalb gegen das Abreißen resistenter sein sollen.

Bildquelle: Würth.
Über die Vibrationsresistenz verspricht man in Künzelsau dann folgendes:
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Arduino, zur Ersten: Arduino Days-Termin bekannt gegeben.
Auf den LinkedIn-Seiten der Italiener findet sich die folgende Grafik, die auf den Termin der diesjährigen Arduino Days hinweist.

Bildquelle: Arduino, via LinkedIn
Zum Zeitpunkt der Drucklegung gibt es noch keine Informationen darüber, „welches“ Programm man zur Feier des 20-jährigen Geburtstags plant. Wie immer dürfte allerdings von der Vorstellung von neuen Produkten sowie Vorträgen zur Nutzung der diversen Arduino-Angebote auszugehen sein.
Arduino, zur Zweiten - Auslieferung von MicroPython-Bibliotheksmanager.
Dass die Italiener seit einiger Zeit mit MicroPython experimentieren, ist per se nichts Neues. Offensichtlich scheint man an der Technologie gefallen gefunden zu haben - neu ist die zur-Verfügung-Stellung eines Bibliothekmanagers, der das Herunterladen und Integrieren der diversen MicroPython-Erweiterungsmodule erleichtern soll.

Bildquelle: Arduino.
Interessant ist außerdem, dass man im Hause Arduino einen „Ecosystem Play“ zu planen scheint. Spezifischerweise findet sich in der Ankündigung des neuen Paket-Managers folgende Passage, die auf den Betrieb eines hauseigenen Paket-Repositorium Service hinweist:
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ESP32-C5 bei Andreas Spiess aufgetaucht.
Espressifs ESP32-C5 - ein Wifi 6-befähigter Mikrocontroller mit Dualband-Transciever - ist seit einiger Zeit angekündigt. Offizielle Hardware gibt es bisher nicht. Unter der URL https://www.hackster.io/news/a-wild-esp32-c5-dev-kit-appears-in-an-andreas-spiess-hands-on-video-ce772d934823 findet sich nun ein Verweis auf den YouTube-Kanal des Schweizers Andreas Spiess - er bekam ein Vorerien-Evaluationsboard zugespielt, und experimentiert mit dessen WLAN-Stack. Wie im Fall des ESP32-P4 dürfte allerdings auch hier gelten, dass bis zur offiziellen Verfügbar-Werdung des Chips noch einiges an Donauwasser fließen wird.
NXP EdgeLock A30 – RISC/V-basierter Cryptoprozessor
Hochsicherheits-Prozessoren wie der im Hause STMicro gefertigte ST33 sind für Normalentwickler im Allgemeinen unerreichbar, weil immens hohe Stückzahlen gefordert werden. Im Hause NXP schickt man nun einen auf RISC/V-Basis basierenden Secure-Processor ins Rennen, dessen Mindestbestellmenge im Bereich 10000 Stück angesiedelt sein dürfte. Wichtigster Einsatzzweck - man beachte die unter https://www.nxp.com/company/about-nxp/newsroom/NW-NXP-EDGELOCK-A30 bereitstehende Vorstellung - dürfte das Erfüllen diverser EU-Direktiven sein:
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Die eigentliche Systemarchitektur des Chips - für die Kommunikation mit dem Host setzt er auf I2C - präsentiert sich dabei wie in der Abbildung gezeigt.

Bildquelle: NXP, via https://www.nxp.com/products/A30?tid=vanA30
Silicon Labs BG22L bzw. BG24L - kostenreduzierte Bluetooth-Chips.
Im Hause Silicon Labs arbeitet man daran, die „Kosten“ der hauseigenen Chips zu reduzieren. Als Weg zum Erreichen dieses heheren Ziels lanciert man Chipfamilien, die abgespeckte Varianten der an sich bekannten Mikrocontroller darstellen. Produkt Nummero eins ist der BG24L - bei ihm steht einerseits der AI-Beschleuniger, andererseits die Fähigkeit zur Positionierung unter Nutzung von Channel Sounding im Vordergrund:
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Mit dem BG22L plant man derweil, einen absoluten Preis-Kracher ins Rennen zu schicken:
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Die Auslieferung der Halbleiter ist für Quartal zwei 2025 geplant; bei CNX-Software gibt es unter der URL https://www.cnx-software.com/2025/01/31/silicon-labs-bg22l-ble-5-4-bg24l-ble-6-0-socs/ Blockdiagramme, die den internen Aufbau der beiden Systeme beschreiben.
Zwei Sidechannel-Tags in Apple-Prozessoren.
Die überragende Sicherheit von Produkten im Hause Apple dürfte nicht ganz so überragend sein, wie man es auf den ersten Blick annimmt. Anders ist wohl nicht zu erklären, dass es nun - wie in der Abbildung gezeigt - gleich zwei neue Angriffe gibt, die spezifisch auf Apples ARM-Prozessoren zugeschnitten sind.

Bildquelle: https://predictors.fail/
Zum Zeitpunkt der Drucklegung gibt es für keines der beiden Systeme einen Patch. Auf der Seite des veröffentlichenden Sicherheitsforschers findet sich allerdings die folgende Passage, die auf eine „prinzipiell mögliche“ Behebung des Problems in Software hinweist:
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PicoScope: Softwareupdate zur Performance-Steigerung.
Ein herausragendes Feature der von PicoTech veretriebenen Oszilloskope ist die vergleichsweise lange Supportdauer - Decoder, neue Wellenform-Parameter und Co liefern die Briten in Form von Software-Updates für die PC-Applikation. In einer vor wenigen Stunden veröffentlichten Betaversion liegt der Fokus auf der Steigerung der Performance. Spezifischerweise verspricht man, in manchen Fällen bis zu 40 % an Rechenzeit einsparen zu können:
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Lesestoff: Erste Beta von Android 16 verfügbar.
Wer eine Compagnon-Applikation für Android entwickelt, darf sich bald auf neue Ärgernisse im Bezug auf die Bildschirm-Ausrichtung freuen. Weitere Informationen über die in der soeben ausgelieferten Beta-Version eingeführten neuen Features finden sich unter der URL https://android-developers.googleblog.com/2025/01/first-beta-android16.html.
Lesestoff, zur Zweiten - von EU-Regulation im Technikbereich.
Die EU-Kommission steht nie still. Die internationale Anwaltssocietät Schönherr bietet unter der URL https://www.schoenherr.eu/content/to-the-point-technology-digitalisation-l-january-2025 nun einen Round-Up an, der auf verschiedene logistische Neuerungen mit Relevanz für Elektronik- und IT-Unternehmen eingeht.
Lesestoff, zur Dritten - EU-Kommission möchte Komplexität reduzieren, um Wachstum zu stärken.
Ohne weiteren Kommentar - im Bereich der ungarischen Rechtspflege spricht man davon, dass man Aussagen „kollidieren“ lässt - sei auf den unter der URL https://www.theguardian.com/world/2025/jan/29/eu-launches-simplification-agenda-in-effort-to-keep-up-with-us-and-china bereitstehenden Artikel eines höchst EU-freundlichen Magazins verwiesen.
Lesestoff, zur Vierten - Quellcode des Pebble-Betriebssystems verfügbar.
Die „Abenteuer“ von Pebble - das Unternehmen wurde von FitBit, und danach von Google übernommen - wird ein ganzes Lehrbuch füllen. Sei dem wie es sei, fasste man sich im Hause Google nun ein Herz und beschloss, den Quellcode des auf den Smartwatches verwendeten Betriebssystems unter der URL https://github.com/google/pebble auf GitHub hochzuladen. Der Code ist unter anderem deshalb interessant, weil es sich dabei um ein vergleichsweise umfangreiches Codestück handelt, das STM32-Mikrocontroller verwendet.





