Embedded-Software ist aus dem Leben des Elektronikers nicht mehr wegzudenken. Diverse Unternehmen bieten wichtige Updates an - Adafruit unterstützt in CircuitPython animierte GIFs, während IBF Target 3001 um neue Importfunktionen ergänzt. Embeetle bekommt einen Debugger - was es sonst neues gibt, verrät der News-Roundup.
Embeetle – Version 0.8.7 mit Debugger erschienen
Die „Cross-Plattform-IDE“ Embeetle entwickelt sich langsam, aber stetig weiter. Das von Matic Kukovec, Kristof Mulier und Johan Cockx entwickelte und streng makefilegetriebene System bringt ab Sofort Unterstützung für ein dunkles Theme und einen Debugger mit.

(Bildquelle: Kristof Mulier, persönlich an Autor)
Außerdem verspricht das Entwicklerteam „diverse“ kleinere Erweiterungen in der Benutzerschnittstelle, die unterm Strich zu einer besseren Lebensqualität des Entwicklers führen.

(Bildquelle: Kristof Mulier, persönlich an Autor)
Wer das Produkt selbst ausprobieren möchte, findet unter https://embeetle.com/#embeetle-ide/download Binärdateien für Linux und Windows.
Target 3001: Preview-Prozess für V 32 beginnt.
IBF testet neue Funktionen Live: als „Preview“ lancierte Features stehen dann immer nur so lange zur Verfügung, bis die „nachfolgende“ Version verfügbar wird. Seit einigen Tagen erscheinen im unter https://www.ibfriedrich.com/target/deutsch/logbuch.txt bereitstehenden Target 3001-Logbuch die ersten Funktionen für V32:
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Interessant ist außerdem, dass IBF – endlich - den Fehler behoben hat, der „klassische“ Excel-Dateien in OpenOffice bzw. LibreOffice nicht ladbar machte - ein Problem, das insbesondere mit Fertigern in Fernost Probleme verursachte:
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Rust am ESP32: Roadmap veröffentlicht.
Rust erfreut sich immer größerer Bekanntheit. Espressif hält sich seit einiger Zeit ein „Design-Team“, das auf die Arbeit mit Rust optimiert ist - bisher galt allerdings, dass nur ein vergleichsweise kleiner Teil des ESP 32-Chip-Portfolios zur Ausführung von Rust-Code befähigt war. Espressifs Rust-„Head Honcho“ Scott Mabin hat unter der URL https://mabez.dev/blog/posts/esp-rust-24-02-2023/ nun eine Roadmap veröffentlicht, in der er über die Zukunft der Rust-Unterstützung berichtet. Die mit Abstand wichtigste Ankündigung ist, dass Mabin in nicht allzu ferner Zeit Unterstützung für die diversen neuen SOCs verspricht:
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Interessant ist in diesem Zusammenhang außerdem, dass die kampfwertgesteigerte RISC-V-Version des ULP-Energiesparprozessors in Zukunft ebenfalls zur Ausführung von Rust-Code befähigt sein soll. Ob der vergleichsweise geringen Leistungsfähigkeit wird hier allerdings auf die esp_hal-Variante gesetzt - für die Ausführung der Standard-Bibliotheksversion von Rust stehen in der ULP-Zelle zu wenig Systemressourcen zur Verfügung. Zu guter letzt möchte man nun mehr Varianten der Peripherie-Treiber anbieten, die die async-Funktion unterstützen. Bisher setzte man laut eigenen Aussagen vor allem auf „synchrone“ Implementierungen, auch aus dem Grund, weil diese im Backend weniger Unterstützungsinfrastruktur voraussetzen.
CircuitPython 8.1.0 - jetzt mit animierten GIFs.
Limor Frieds Mannen leisten sich seit längerer Zeit mit CircuitPython einen Port von MicroPython, der - Microsofts Strategie des Embrace and Extend lässt aus der Ferne grüßen - naturgemäß „besonders“ auf das hauseigene Ökosystem optimiert ist. Mit der Version 8.1.0 Beta 0 des Produkts arbeitet man nun an einer Variante, die in Form einer Beta angeboten wurde. Besonders interessant ist die Möglichkeit, fortan auch mit animierten GIFs zu arbeiten. Was es sonst Neues gibt, zeigt der folgende Changelog:
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Armbian 23.02-jetzt mit 6.1er-Kernel.
Das Armbian-Entwicklerteam bietet Linux-Distributionen für Nicht-Raspberry Pi-Prozessrechner an, und hat sich im Laufe der letzten Jahre als Quasistandard für diese Systeme etabliert. Die neue Version versucht, nach Maßgabe der Möglichkeiten auf Kernel 6.1 zu setzen:
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Die im Hintergrund erfolgenden „Adaptierungen“ am Armbian-Buildsystem sind derweil ebenfalls auf einem guten Weg. Das Entwicklerteam geht davon aus, im nächsten Build schon auf das neue Buildsystem setzen zu können:
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Übrigens findet sich unter der URL https://www.youtube.com/watch?v=DzzDzQ3hCdI ein zehnminütiges Video, das verschiedenste Updates aus der Armbian-Welt zusammenfasst.
Omicron Labs: Power Symposion-Anmeldung ist offen.
Omicron Labs - das österreichische Unternehmen ist für allem für den hauseigenen Vektor-Netzwerk- bzw. Impendanz-Analysator Bode 100 bekannt hat die Anmeldung für das hauseigene Power Electronics-Symposion nun eröffnet. Wie in den letzten Jahren ist das Event auch dieses Mal komplett kostenlos, und wird digital übertragen - die Anmeldeseite befindet sich unter https://www.omicron-lab.com/training-events/detail/news/12th-power-analysis-design-symposium-2023-virtual#.

(Bildquelle: Omicron Labs)
Wer - wie der Newsautor - auf der Embedded World ist, kann sich übrigens trotzdem anmelden - die Streams werden aufgenommen und stehen nachher zur Verfügung.
Adafruit: SeeSaw OS als programmierbarer GPIO-Extender
Als die Mannen um frederico musto den Arduino Yun und seine gezeigte Architektur des kombinatorischen Prozessrechners erstmals in Breite populär gemacht haben, wurde - in Retrospektive - Geschichte der Informatik geschrieben.

Bildquelle: https://docs.arduino.cc/retired/getting-started-guides/ArduinoYun.
Mit SeeSaw OS bietet Adafruit nun eine dedizierte Software-Komponente an, die einen per I2C ansprechbaren Mikrocontroller in einen Software-programmierbaren GPIO-Extender umwandelt. Mit dem Attiny1616 (siehe https://www.adafruit.com/product/5690) bietet man auch ein „dediziertes“ Break-Out-Board an, dass zum Zeitpunkt der Drucklegung die folgenden Interfaces exponiert:
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Ob des Einzel-Stückpreises von rund fünf US-Dollar vor Versand gilt, dass die Planare für verschiedene GPIO-Aufgaben gut geeignet sein kann.



