News Softwareupdates durch die Bank


von Tam H. (Firma: Tamoggemon Holding k.s.) (tamhanna)


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Nutzer von Arduino, ESP32 und Raspberry Pi dürfen sich über Erweiterungen des Ökosystems und/oder neue Funktionen freuen. Seeed Studio kündigt eine Preiserhöhung an, während ein KiCAD-Plugin einen Autorouter mit GPU-Beschleunigung realisiert. Was es sonst Neues gibt, verraten wir – wie immer – hier.

Arduino Core-zephyr in Version 0.56.0 verfügbar

Dass man in Italien nach dem Ende von ARM’s MBED-Plattform nach einem neuen Echtzeitbetriebssystem suchte und irgendwann bei Zephyr landete, haben wir in der Vergangenheit mehrfach besprochen. Nun gilt, dass eine neue Version des Kerns verfügbar ist – eines der am meisten hervorgehobenen Features ist Unterstützung für “Smart Displays” aller Sorten:

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We have introduced official video support for Portenta H7 alongside full compatibility for GIGA Display Shield when paired with the Arduino® GIGA R1 WiFi. Whether you are building industrial interfaces, interactive kiosks, or custom dashboards, these display features are now fully integrated into the core and ready for your application code.

Außerdem berichtet man unter https://blog.arduino.cc/2026/06/30/arduino-core-zephyr-0-56-0-try-it-out-now-and-help-us-get-closer-to-stable/ noch über die folgenden Verbesserungen:

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     RAM usage optimization: We have optimized internal memory management across the core. This effectively lowers the cores background footprint, freeing up more RAM for your sketches, complex variables, and larger application buffers. 
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     Dynamic pin-muxing improvements: Runtime pin multiplex configurations have been refined. This improvement allows for more flexible and reliable dynamic pin reassignment, ensuring better stability when managing hardware peripherals programmatically. 
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     Network fixes and improvements: Rather than adding new features, this time around we focused on essential bug fixing within the network stack. These improvements resolve ongoing connection issues and optimize socket management to make your connected prototypes more dependable.

Arduino Modulino mit I2C-Mux und I2C-Reichweitenexpander

I2C dürfte das am meisten missbrauchte Busprotokoll der Welt sein: einst als Inter-IC-Bus für den Einsatz auf einer lokalen Platine gestartet, nutzen Maker es teilweise über meterlange Kabel. Das hier in der Vergangenheit immer wieder thematisierte Modulino-Interfacesystem basiert ebenfalls auf I2C, und wurde nun um zwei Teilnehmer erweitert. Kandidat eins ist der Modulino Hub: er exponiert acht I2C-Unterbusse. Sinn davon ist, dass “Adresskollisionen” so vermeidbar werden.

Bildquelle: https://store.arduino.cc/collections/modulino/products/modulino-hub

Für mit 100 KHz Signalisierungsgeschwindigkeit auskommende Systeme ist der Modulino Extender geeignet. Er ermöglicht Leitungslängen von bis zu 30 Metern, und ist aus Softwaresicht transparent.

Bildquelle: https://store.arduino.cc/collections/modulino/products/modulino-extender

Zu guter Letzt steht mit Modulino Motors noch eine Platine zur Verfügung, die sich um die Ansteuerung von Motoren kümmert.

Bildquelle: https://store.arduino.cc/collections/modulino/products/modulino-motors

WeAct N006 – Jetson-Trägerboard für den Drohneneinsatz

NVIDIA’s kompakte Jetson-Karten sind im Bereich verschiedenster UAVs beliebt, da sie Zielerfassung und Co ohne Basisstation bzw Human in the loop erlauben. Leider galt bisher, dass die Carrier Boards – im allgemeinen komplex aufgebaut – vergleichsweise viel zusätzliches Gewicht einbrachten. Mit dem in der Abbildung gezeigten WeAct N006 steht nun eine Platine bereit, die sich explizit an die Bedürfnisse von UAV-Entwicklern wendet und sowohl klein als auch leicht ausgelegt ist.

Bildquelle: https://www.aliexpress.com/item/1005012581579058.html

Seeed Studio – price go up ante Portas

Auch im Hause Seeed Studio leidet man unter der AI-Blase (und der wohl bald folgenden MLCC-Knappheit). In einer vor wenigen Stunden versendeten Meldung kündigt man Preiserhöhungen an:

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Due to continued increases in material and production costs, we will be adjusting the prices of selected products starting July 6GMT +8. We always strive to keep our pricing as stable and accessible as possible while maintaining product quality and support. However, to ensure long-term supply and service, a small price adjustment is necessary. If you are considering a purchase, we recommend placing your order before July 6 to secure the current pricing.

Espressif: BSP-Generator hilft bei der Erzeugung hauseigener Board Support Packages

Espressif-eigene Evaluationsboards werden seit einiger Zeit mit BSP-Paketen ausgeliefert, die das Ansprechen verschiedenster Hardware durch nach folgendem Schema aufgebaute Methoden erleichtern:

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#include "bsp/esp-bsp.h"
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void app_main(void)
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{
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    bsp_display_start();
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    bsp_display_backlight_on();
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    // ... your UI / logic unchanged in spirit
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}

Nun gibt es ein Werkzeug, das – wie in der Abbildung gezeigt – bei der Erzeugung hauseigener BSPs hilfreich zu sein sucht.

Bildquelle: https://bsp-generator.espressif.tools/

Weitere Informationen zum BSP-Generator finden sich unter der URL https://developer.espressif.com/blog/2026/06/bsp-generator-promo/.

Espressif – NuttX als “Runtime” für Python mit Web-Verwaltungsinterface

Die MicroPython-Runtime animierte Entwickler in der Vergangenheit zur Erzeugung verschiedenster Frameworks – ein Beispiel ist das in Ungarn entwickelte und unter https://www.youtube.com/watch?feature=shared&v=G3BejY5i_F4 vorgeführte micros. Die starke POSIX-Orientierung von NuttX lässt das System als Basis für derartige “Multitenant”-Situationen prädestiniert erscheinen, was man im Hause Espressif seit einiger Zeit mit verschiedensten Beispielen illustriert. Die Artikelserie zum Thema kommt nun – insofern zum Ende, als sie ein Plug-In vorstellt, das ein an verschiedene VM-Runtimes erinnerndes Verwaltungsinterface direkt am ESP32 platziert.

Bildquelle: https://developer.espressif.com/blog/2026/06/nuttx-webpanel/

Raspberry Pi: Erweiterungen im Bereich des Auto Provisioning-Systems

Ab einer gewissen Flottengröße ist es wünschenswert, die Inbetriebnahme der individuellen Prozessrechner so bequem wie möglich zu gestalten. Prinzipiell gibt es dies im Hause Raspberry Pi seit einiger Zeit - neu sind Erweiterungen der Software.

Erstens gilt, dass das System fortan automatisch eine Beziehung zum hauseigenen Fernwartungsdienst herstellen kann:

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Version 2.3 of rpi-sb-provisioner makes use of the new device identity support in Raspberry Pi Connect for Organisations, allowing you to automatically give your devices an immutable identity and tie them to your Raspberry Pi Connect for Organisations account.

Zweitens ist der Image-Generator nicht mehr auf Raspberry Pi OS beschränkt:

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To address both needs, we introduced image description provisioning (IDP) in rpi-image-gen, which is now integrated into version 2.3 of rpi-sb-provisioner.
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Image description provisioning transforms rpi-sb-provisioner from a fixed-function provisioner into a fully programmable provisioning system, enabling you to specify a wide range of partition layouts, types, and other attributes. IDP can also be used to provision operating systems that werent created with rpi-image-gen: if you can describe it, you can provision it.

Zu guter Letzt gibt es Erweiterungen im Bereich der Schlüsselverwaltung - hier sei auf den unter https://www.raspberrypi.com/news/secure-raspberry-pi-connect-at-scale/ bereitstehenden Artikel verwiesen.

KiCAD – OrthoRoute-Plugin bringt GPU-beschleunigten Autorouter mit

Ab einem gewissen Komplexitätsgrad gilt, dass Autorouter der einzig gangbare Weg zur Realisierung der Platine darstellen. Irgendwann steht man dann allerdings vor dem Problem, dass die CPU-Rechenleistung nicht ausreicht. Nun gibt es ein KiCAD-Plug-in, das die Nutzung von GPU-Beschleunigung (unter bestimmten Bedingungen) demonstriert.

Bildquelle: https://hackaday.com/2026/07/01/gpu-accelerated-autorouter-handles-monstrous-pcb-designs/

Der unter der Bildquelle findbare Artikel bei HackADay stellt einige Hintergrundinformationen zum implementierten Routingverfahren bereit, und dürfte an Autorouting interessierte Personen ansprechen.

Linux-Kernel plant Reduktion im Bereich ARM-Unterstützung

Ein Mehr an Funktionen geht meist mit einem Mehr an Komplexität einher: ein Problem, dem das Linux-Kernelentwicklerteam im x86-Bereich durch die Elimination von älteren Architekturen wie dem 486er zu begegnen sucht. Nun setzt sich dieser Trend auch im Bereich ARM fort, wo – wahrscheinlich ab Kernel 7.4 – mit Einschränkungen zu rechnen ist. Der im Allgemeinen gut informierte Branchennewsdienst Phoronix berichtet unter der URL https://www.phoronix.com/news/Linux-Drop-Old-ARM-2027 nach folgendem Schema:

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- all board files that are still not converted to DT (except for OMAP1 and S3C) 
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- iWMMXt FPU support 
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- ARMv6/ARM1136r0 (not ARMv6K/ARM1136r1/ARM1176) along with the OMAP24xx and i.MX31 SoCs using it 
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- Cortex-M3/M4/M7 based microcontroller support (stm32, imxrt, lpc18xx, samv7) 
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- LSI Axxia platform 
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- OABI, OABI-compat and NWFPE are confined to StrongARM based builds and scheduled for removal once StrongARM is gone. 
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- DEPRECATED_PARAM_STRUCT, which was originally scheduled for removal in 2006 (!)

OMRON benennt sich um

Wer bisher Komponenten von OMRON verwendet hat, darf die Bill of Materials anpassen:

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Effective on July 1, 2026, OMRON Electronic Components will begin operating as Aratas America LLC. 
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This transition follows the spin-off of OMRON Corporations Device & Module Solutions Company and marks the beginning of our journey as an independent organization focused on innovation and long-term growth.

Lesestoff – von ESD-sicheren und leitfähigen 3D-Druck-Filamenten

Seit einigen Jahren versuchen verschiedene Hersteller (siehe beispielsweise https://www.youtube.com/watch?v=JnWH5Ziqyhk) ihr Glück am Anbieten von verschiedenen leitfähigen Materialien für den FDM-Stuck. Unter der URL https://all3dp.com/2/conductive-filament-brands-compared/ steht nun ein durchaus lesenswerter Artikel zur Verfügung, der die Thematik vertieft und einige Materialkandidaten näher vorstellt.

Lesestoff – Findung von Fehlern in GPSD durch Nutzung von Fuzzing

Fuzzing – also das Füttern von Programmen mit zufällig “umgeformten” Eingabedaten – ist im Computersicherheitsbereich seit mehr als 20 Jahren bekannt. Unter der URL https://xchglabs.com/blog/fuzzing-gpsd-part-three.html wurde eine Artikelserie veröffentlicht, die die Nutzung eines Fuzzers gegen den in Linux verwendeten GPS-Daemon beschreibt.

Lesestoff – von der “Einleitung” von Laserlicht in Glasfaser

Hackaday berichtet unter https://hackaday.com/2026/06/30/building-a-fiber-coupled-laser-source-for-precision-optics/ von einem – vergleichsweise preiswerten – Verfahren, das 405nm-Laserlicht in eine Single Mode-Faser ohne allzu große Verluste einspeist.

: Bearbeitet durch NewsPoster
von Vanye R. (vanye_rijan)


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>  Unter der URL https://all3dp.com/2/conductive-filament-brands-compared/
>  steht nun ein durchaus lesenswerter Artikel zur Verfügung, der die
>  Thematik vertieft und einige Materialkandidaten näher vorstellt.

Hm....eSUN:

Electrical rating: Line resistivity as low as 10710^7107 Ω/m; 
printed-part surface resistivity as low as 10910^9109 Ω/m, according to 
eSUN

Was will mir das sagen?

Vanye
von Tam H. (Firma: Tamoggemon Holding k.s.) (tamhanna)


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Vanye R. schrieb:
>>  Unter der URL https://all3dp.com/2/conductive-filament-brands-compared/
>>  steht nun ein durchaus lesenswerter Artikel zur Verfügung, der die
>>  Thematik vertieft und einige Materialkandidaten näher vorstellt.
>
> Hm....eSUN:
>
> Electrical rating: Line resistivity as low as 10710^7107 Ω/m;
> printed-part surface resistivity as low as 10910^9109 Ω/m, according to
> eSUN
>
> Was will mir das sagen?
>
> Vanye

Hallo Vanye,
danke dir für deinen Kommentar!

Ich hatte das einfach gepostet, weil es mir als Ganzes interessant 
vorkam. Den Advertorialteil würde ich überspringen....oder direkt bei 
eSun anfragen.

Diese Materialien sind insgesamt Biester. Ich hatte mich damals damit 
gespielt, von einem anderen Hersteller...

Tam
von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Diese Materialien sind insgesamt Biester.

Das ist korrekt. Sieht man ja daran das der Hersteller 8h Trocknung vor 
dem Drucken vorschreibt. Die haben da alle soviel Pulver in den Traeger 
geruehrt das dieses Zeug kaum noch handlebar ist. Privat schon schwierig 
und in der Firma erst recht.

Aber normales PETG von eSUN ist super. Hab gerade erst wieder eine Rolle 
leer gemacht und zwei nachgekauft. Vor allem fuer 12.5Euro unschlagbar.

Hier mal ein Beispiel. Wenn ich das Teil bei mir mit PETG drucke dann 
passt und haelt es perfekt. Besser geht es nicht. .-)

Vanye
von Harald K. (kirnbichler)


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Vanye R. schrieb:
> Electrical rating: Line resistivity as low as 10710^7107 Ω/m;
> printed-part surface resistivity as low as 10910^9109 Ω/m, according to
> eSUN

Stille Post beim Übernehmen von Texten. Vermutlich ein Encoding-Problem.

Hier steht's lesbarer:

https://www.esun3d.com/petg-esd-product/

PETG-ESD line resistivity as low as 10^7Ω/m, the surface resistivity of 
the printed model is as low as 10^9Ω/m,

So sind die Zahlen klarer ... der Rest aber irgendwie auch nicht.
: Bearbeitet durch User
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