Darin wurden offensichtlich viele Bilder aneinander sauber ausgerichtet, um anschließend ein Video daraus zu machen. Gibt es Bildbearbeitungsprogramme, die das automatisch machen, oder hat der Katzenvideomacher das wohl in mühsamer Handarbeit gemacht?
Führt zu:
Teil 2:
Der zeitaufwendigste Teil beim Einscannen von Büchern ist es, den Buchblock der Seiten/Bilddateien sauber aufeinander auszurichten, um am Ende ein besser blätterbares Dokument zu haben.
Gibt es Programme, die das automatisch machen können?
Teil 2:
Man schneidet /einfach/ die Bindung ab.
Hat man selbt keine passende Schere, ein Buchbinderei schon.
Den Rest erledigt der ADF (oder wie immer das bei dem jeweiligen
Scanner heisst).
Buchscanner helfen mit Trapezkorrektur-SW
z.B CZUR ET24 Pro Dokumentenscanner 24MP, Professioneller Buchscanner bis zu A3, mit Laser Verflachungstechnologie OCR 320Dpi Dokumentenkamera Visualizer für Windows, macOS und Linux
Teil 2:
Der zeitaufwendigste Teil beim Einscannen von Büchern ist es, den
Buchblock der Seiten/Bilddateien sauber aufeinander auszurichten, um am
Ende ein besser blätterbares Dokument zu haben.
Gibt es Programme, die das automatisch machen können?
Mir würde schon eine Scannersoftware reichen, die fleckige Kopien säubert. Und am Ende das Foto auf die Auflösung reduziert, die hier im Forum nicht auf Protest stößt wegen des Speicherplatzverbrauchs. Am besten 1 bit pro Pixel.
Beispielsweise kann Irfanview jpg mit einstellbarer Dateigröße abspeichern, da reichen oft 150 kByte.
Ich sehe gerade, dass ich unpaper schon mal installiert habe
unpaper: error: no input or output files given.
Try 'man unpaper' for more information.
das hat keine Benutzeroberfläche, alles zu Fuß...
hier das Ergebnis von "man unpaper"
Und die Anzeige von Synaptic, meine Version scheint die neuste zu sein.
Trapezkorrektur und Drehkorrektur brauche ich nicht mehr. Das funktioniert schon sehr gut.
was mir fehlt ist eine Verschiebungskorrektur, dass die Textblöcke und Seitenzahlen aufeinander ausrichtet.
Momentan löse ich das so, dass ich alle Seiten als Ebenen in GIMP importiere. Dann erzeuge ich Master-Seiten (für links und rechts) aus recht vollen Textseiten, an denen ich dann Textblock und Seitenzahlen aller anderer Seiten manuell ausrichte.
Es dauert nicht besonders lange pro Seite, aber es läppert sich eben. Wenn das zu automatisieren wäre, würde es viel Zeit sparen.
Ich hab mal gehört, es gibt keilförmige Optiken, mit denen man zwei benachbarte Buchseiten gleichzeitig einscannen kann ohne das Buch weit aufzuklappen. Hier ein ähnlicher Keil, aber nur je eine Seite:
Ich hatte mal vor Jahren ScanTailor verwendet um die abfotografierten Seiten eines Anleitungshefts in ein schönes PDF zu verwandeln. Habs aber auch schon für Scans verwendet.
Das Umwandeln ging teilautomatisch: Die Software hat Korrekturen automatisch ausgeführt, aber man konnte bei jeder Seite manuell eingreifen, wenn nötig.
Ich glaube, ich musste damals noch die korrigierten Ergebnis-Bilder-Dateien manuell in ein mehrseitiges PDF umwandeln - das hatte das Programm damals nicht selbst gemacht.
In der Zwischenzeit war das Projekt wohl mehrfach verwaist, aber es scheint einen aktiv entwickelten Ableger zu geben mit letzter Releaseversion vom 6. Juli:
zu Frage Teil 1: Das könnte auch direkt in der Videoschnitt-Software funktionieren.
Also erst die Einzelbilder zum Video zusammenfassen, dann per Object-Detection in jedem Frame die Nase oder die Augen finden lassen.
Dann die Koordinaten daraus zum Transformieren (also Verschieben) des Videos verwenden. Hintergrund-Bild oder Cropping verwenden, damit keine schwarzen Ränder sichtbar werden.
Nennt sich "locked-on stabilization effect" und geht in so ziemlich jeder Videoschnittsoftware, z.B. auch im kostenlosen (open source) kdenlive.
Es ist vollkommen indiskutabel, Bücher zu vernichten, nur weil man keine
Idee hat, wie man Bücher vernünftig scannt.
Wer einen Scanner mit einem ordentlichen ADF hat, hat oft im selben
Gerät auch einen hochauflösend druckenden Farblaser.
Und manche (Paperback-)Schwarte gewinnt ganz ordentlich, wenn sie
denn ordentlich gebunden wird.
Auf besonderen Wunsch kann man daraus auch grosse Folianten oder
handliche Taschenausgaben erzeugen.
Das Buch ist ja nicht vernichtet. Es hat sich nur ver/gewandelt. ☺
Mir würde schon eine Scannersoftware reichen, die
fleckige Kopien säubert.
Was sind für Dich "fleckige Kopien"? Schwarz-Weiss-
Kopien mit schwarzen Flecken?
Da ist in der Regel wenig zu retten...
Und am Ende das Foto auf die Auflösung reduziert, die
hier im Forum nicht auf Protest stößt wegen des
Speicherplatzverbrauchs.
Das ist relativ einfach. Die netpbm-Suite ist frei und
Open Source -- allerdings auch Kommandozeile...
Am besten 1 bit pro Pixel.
Rate ich ab.
Erfahrung aus mehreren tausend gescannten, aber mangels
Lust und Software nur teilweise verarbeiteten Buchseiten:
Echte Schwarz-Weiss-Dateien mit relativ niedriger Orts-
auflösung sehen immer angefressen aus. Viel besser sind
3 oder 4 bit/Pixel (8 bzw. 16 Graustufen); das gibt
visuell schöne glatte Kanten.
Wichtig auch: Ungefähr 90 Prozent der Pixel einer voll
mit Text bedruckten Seite enthalten weissen Papier-
hintergrund (!!); damit die (verlustlose) Kompression
richtig greift, muss man dafür sorgen, dass das
einheitlich derselbe Grauwert (100% Weiss) auf der
ganzen Seite ist.
Die PNG-Dateien liegen dann in der Regel so ungefähr
bei 100kByte... vielleicht auch 200kByte.
Die Notenblätter, die ich in der Form verteile, sehen
sowohl auf Papier gedruckt als auch auf dem Tablet
ausgezeichnet aus.
Beispielsweise kann Irfanview jpg mit einstellbarer
Dateigröße abspeichern, da reichen oft 150 kByte.
JPG für s/w-Daten ist unschön; das gibt Artefakte.
Das ist jetzt eine gewisse Sonderaufgabe, da nicht klar definiert ist, wo die Mitte ist. Die Katze wächst ja. ich würde sagen, er hat es händisch an den Augen ausgerichtet.
Wie man das machen muss ist eigentlich klar:
Kreise suchen, Augen matchen und dann überlagern, durch korrektes Skalieren. Da muss man noch etwas plausibilisieren und glätten.
Ich habe das schon gemacht, allerdings für ähnliche Bilder um sie zu stichen. D.h. der Bildinhalt ist bis auf eine Verzerrung derselbe und erleichtert die Ausrichtung.
Automatisch geht sowas mit Programmen für die Astronomie, die immer das gleiche Bild übereinanderlegt, um das Rauschen rauszubekommen.
Die Büchergeschichte ist eigentlich einfach:
Man muss nur die Ränder suchen und mit Linien ausrichten, um es zu mappen und zu entzerren.
Dazu muss man natürlich Absätze und Bilder berücksichtigen und die Linien gfs aussparen. Vor allem die unterste Zeile wird auch jeweils nicht immer an derselben Position sein. Also muss das Blatt an der Breite ausgerichtet werden.
Die Schwierigkeit dabei ist, das so hochauflösend zu scannen, daß man auch gut aufgelöste gedruckte Bilder noch entzerren kann, ohne Artefakte zu bekommen.
Die Schwierigkeit dabei ist, das so hochauflösend zu scannen, daß man
auch gut aufgelöste gedruckte Bilder noch entzerren kann, ohne Artefakte
zu bekommen.
Das ist tatsächlich der einfachste Teil - da schon gelöst. Ich habe einen Buchscanner mit Anlagekante (siehe hier: http://dl1dow.de/artikel/buchscannen/index.htm ). Damit sind Verzerrungen und Verdrehungen selbst bis in den Bundsteg kein Problem.
Man muss nur die Ränder suchen und mit Linien ausrichten
Die Ränder sind kein zuverlässiges Merkmal. Auf der Bundsteg-Seite gibt es keinen definierten Rand, auf der rechten Seite wird der Rand gerne mal durchschienen. Oben und unten ist nicht das Problem. Da reicht je ein vernünftiger Anschlag am Scanner.
Echte Schwarz-Weiss-Dateien mit relativ niedriger Orts-
auflösung sehen immer angefressen aus. Viel besser sind
3 oder 4 bit/Pixel (8 bzw. 16 Graustufen); das gibt
visuell schöne glatte Kanten.
Die meisten Bücher scanne ich mit 300 oder 400 dpi und 256 Graustufen. Das geht schnell. Die Datenmenge reduzieren mache ich erst im allerletzten Schritt (PDF Kompression).
Nennt sich "locked-on stabilization effect" und geht in so ziemlich
jeder Videoschnittsoftware
Wenn ich das Prinzip richtig verstanden habe (Flusskorrelation), funktioniert das aber nur, wenn die aufeinanderfolgenden Bilder lokale Gemeinsamkeiten haben. Bei der Fotoserie im Video gibt es aber bis auf die Augen keinen "Bildfluß".
Wichtig auch: Ungefähr 90 Prozent der Pixel einer voll
mit Text bedruckten Seite enthalten weissen Papier-
hintergrund (!!); damit die (verlustlose) Kompression
richtig greift, muss man dafür sorgen, dass das
einheitlich derselbe Grauwert (100% Weiss) auf der
ganzen Seite ist.
Das geht ja sehr einfach über die Gradationskurve.
Buchscanner helfen mit Trapezkorrektur-SW
z.B CZUR ET24 Pro Dokumentenscanner 24MP, Professioneller Buchscanner
bis zu A3, mit Laser Verflachungstechnologie OCR 320Dpi
Dazu noch ein Nachtrag: Genau das Modell oder einen Vorgänger habe ich mal in der hiesigen Uni-Bibliothek mal ausprobiert. Es funktioniert nur sehr, sehr schlecht. Die "Laser-Verflachungstechnologie" funktioniert nur eindimensional, d.h. die Textzeilen sind danach zwar in der Mitte gerade, aber unterschiedlich lang (kein Trapezfehler, die vertikalen Ränder waren krumm). Die Belichtung war auch ungleichmäßig, obwohl das Gerät in einem Raum ohne Tageslicht stand.
Scantailor lässt sich einfach ohne Installation entpacken und ausführen, also ist die Einstiegshürde schon einemal nicht existent.
(Wenn es auf unpaper basiert, gibt es zumindest kein Indiz im Programm dafür. unpaper liegt weder als DLL oder executable dabei, d.h. damit werde ich wohl separat ausprobieren.)
Bei der Seiteninhaltserkennung scheint es Zufall zu sein scheint, ob die Seitenzahlen dazugehören oder nicht, ansonsten funktioniert sie aber ziemlich gut.
Das Programm funktioniert sehr batch-mäßig: Man muss für jeden Schritt alle vorherigen Schritte für alle Bilder schon durchgeführt haben, bevor es weiter geht. Geht man zu einem vorherigen Schritt zurück, wird der nachfolgende Schritt für alle Bilder anscheinend ungültig.
Man kann also kein einziges Bild exportieren, bevor nicht alle Bilder fertig ausgewählt und beschnitten sind.
Die exportieren Seiten haben alle unterschiedliche Größen, d.h. das Einpassen muss man noch einmal extra nachgelagert machen, z.B. mit einem Python-Script.
Ich denke, bei verzerrten Bildern könnte man gegenüber dem manuellen Bearbeiten in GIMP wie oben beschrieben durchaus Zeit sparen, aber wenn es nur ums Verschieben geht, dauert alles ungefähr genau so lange. Es ist doch viel Klickarbeit selbst für automatische Vorgänge.
Vorteil gegenüber GIMP: Das Bild wird klar, groß und in den richtigen Farben dargestellt während der Bearbeitung, d.h. man kann das gescannte Buch während der Bearbeitung schon lesen.
"Den fertigen Buchscanner zum Zusammenklappen hat Burkhard Fleischer seinerzeit in Ausgabe 3/13 ab Seite 64 der c't Hacks beschrieben, des Vorgängermagazins der Make"
Hatte ich auch mal gebaut, allerdings mit zwei Kameras und ca. 105° Öffnungswinkel. Funktionierte ziemlich schlecht. Ich habe nie wirklich eine gleichmäßige Ausleuchtung ohne Reflexionen hinbekommen. Da ist mir der CCD-Scanner um Längen lieber, selbst wenn man zweimal pro Doppelseite auflegen muss.
Ich hab das Heft gefunden. In der ersten Fundstelle oben war nicht das Veröffentlichungsdatum genannt.
"Zeitaufwand 4-8 Wochen" oder bei mir bis zum St. Nimmerleinstag. Die Beleuchtung erfolgt indirekt mit Deckenscheinwerfern auf die weiße Grundfläche unten.
Glasscheiben für Bilderrahmen, mit einseitig zum Buch hin leicht rauher Oberfläche. Den ganzen Scanner habe ich nach den Glasscheiben bemessen.
Hatte ich auch mal gebaut, allerdings mit zwei
Kameras und ca. 105° Öffnungswinkel.
Hmm.
Was ich mich frage: Ist die Handhabung des nach UNTEN
geöffneten Buches nicht fürchterlich unbequem?
Mit empfindlichen dicken alten Wälzern ist das auch
schon auf dem Flachbettscanner ein Krampf...
Funktionierte ziemlich schlecht. Ich habe nie wirklich
eine gleichmäßige Ausleuchtung ohne Reflexionen
hinbekommen.
Naja. "Mein" Flachbettscanner (Mikrotec Scanmaker E6,
noch mit SCSI-Anschluss) ist zwar ziemlich gut, leuchtet
aber auch nicht perfekt gleichmäßig aus. Die Ränder an
den Längsseiten sind etwas dunkler...
Ist mir erst nach vielen Jahren Benutzung aufgefallen.
Könnte man sicher durch automatische Nachbearbeitung
per Script korrigieren; war ich bis jetzt zu faul zu.
Da ist mir der CCD-Scanner um Längen lieber, selbst
wenn man zweimal pro Doppelseite auflegen muss.
Gut... Du hast einen büchertauglichen Flachbettscanner,
der einseitig randlos erfasst... da ist schwer gegenan-
zukommen, was die Qualität angeht...
Beim normalen Flachbettscanner nervt das Aufklappen der
Bücher auf 180°; das verschlechtert die Planlage und
ist nicht gut für viele Bücher...
Diffuse Lichtquelle verwenden, indirektes Licht, keine Strahler. Das
sollte genügen.
Genau. So die Theorie. Praktisch habe ich es nicht hinbekommen. Und die Spiegelung der Kameras war auch immer leicht zu sehen. Mit einem Durchlicht-Diffusor war die Gesamtkonstruktion viel zu hoch, mit einem reflexiven Diffusor musste man sehr genau Abschatter plazieren, um sich nicht direkt in die Linse zu leuchten, was aber auch wieder im Lichtbild zu sehen war.
Der CCD-Scanner mit Buchkante, der mir plötzlich preisgünstig über den Weg gelaufen ist, war billiger als mich entspiegeltes Glas gekostet hätte.
Was ich mich frage: Ist die Handhabung des nach UNTEN
geöffneten Buches nicht fürchterlich unbequem?
Eigentlich nicht. Man hat das Buch von oben aufgelegt und nach vorn wieder weggezogen. Man brauchte auch nichts festhalten, das Eigengewicht hat gereicht.
Gut... Du hast einen büchertauglichen Flachbettscanner,
der einseitig randlos erfasst... da ist schwer gegenan-
zukommen, was die Qualität angeht...
Und was die Geschwindigkeit angeht. Und was die Möglichkeit, das ganze Geraffel nachher einfach in den Schrank zu stellen angeht.
Manchmal kann man durch basteln etwas hinbekommen, was man kommerziell nur sehr teuer oder gar nicht bekommt. Aber hier musste ich mich der hervorragenden Lösung zu einem vernünftigen Preis geschlagen geben.
Mit einem
Durchlicht-Diffusor war die Gesamtkonstruktion viel zu hoch, mit einem
reflexiven Diffusor musste man sehr genau Abschatter plazieren, um sich
nicht direkt in die Linse zu leuchten, was aber auch wieder im Lichtbild
zu sehen war.
Das klingt nicht, wie das, was ich mit diffuser und indirekter Beleuchtung gemeint habe.
Wozu überhaupt Glas?
Wenn man ein Buch nur im 90°-Winkel aufschlägt, hat man schon recht oft ausreichend gute Planlage.
Hier hat jemand mal beschrieben, wie Leute, die beruflich mit Büchern umgehen, diese scannen bzw. abphotographieren:
Was ich mich frage: Ist die Handhabung des nach UNTEN
geöffneten Buches nicht fürchterlich unbequem?
Eigentlich nicht. Man hat das Buch von oben aufgelegt
und nach vorn wieder weggezogen. Man brauchte auch nichts
festhalten, das Eigengewicht hat gereicht.
Hmm.
Wahrscheinlich sind unsere Vorstellungen von "Buch" zu
verschieden... :)
Ich habe versucht, Dennerts Konversationslexikon in einem
Band (von ungefähr 1909; ca. 1000 Seiten, 2kg) auf dem
Flachbettscanner zu digitalisieren, das funktioniert
nur... grenzwertig.
Das Papier ist dünn, und das Lexikon ein ziemlicher Trümmer;
ich fürchtete um jede einzelne Seite. Das ständige Umdrehen,
Blättern, wieder umdrehen, auflegen... geht auf die Nerven.
Ich hab's nach 20 Seiten aufgegeben; ich bräuchte eine Wippe,
auf die die Kamera von OBEN draufschaut.
Gut... Du hast einen büchertauglichen Flachbettscanner,
der einseitig randlos erfasst... da ist schwer gegenan-
zukommen, was die Qualität angeht...
Und was die Geschwindigkeit angeht.
Tatsächlich?!
Mein Scanner braucht ca. 30 Sekunden für den Scan und nochmal
20 für den Rücklauf. Mit einer Kamera ginge es m.E wesentlich
schneller -- aber die Qualität vom FB-Scanner ist halt super.
Tatsächlich?!
Mein Scanner braucht ca. 30 Sekunden für den Scan und nochmal
20 für den Rücklauf.
Ich weiß nicht genau, wie schnell mein Scanner ist.
Das letzte Buch, das ich gescannt habe, war 23 cm hoch. Bei 300 dpi kann ich das Wort "einundzwanzig" nicht aussprechen, bevor der Scanbalken wieder geparkt ist. Bei 400 dpi kann ich "einundzw..." aussprechen, bis der Balken die 23 cm erreicht hat, und ab dem Zeitpunkt kann ich das Buch ja wieder abheben zum Umblättern.
Ich weiß nicht genau, wie schnell das ist. Aber es ist schnell genug. Mein Setup hatte ich ja oben mal verlinkt.
Ich habe versucht, Dennerts Konversationslexikon in einem
Band (von ungefähr 1909; ca. 1000 Seiten, 2kg) auf dem
Flachbettscanner zu digitalisieren, das funktioniert
nur... grenzwertig.
2604 + XVIII + XIV Seiten in Frakturschrift reichhaltig bebildert, teils farbig auf Tafeln , 25 x 18 cm
Gut, das entspricht nicht meinem Standard-Buch. Da fangen schon so Probleme an, dass die Seiten wahrscheinlich so durchsichtig sind, dass man zum Einscannen schwarze Zwischenblätter einlegen muss, damit die Rückseite weniger durchscheint. Den Aufwand würde ich nur bei Büchern machen, die für mich sehr wertvoll wären.
Hier hat jemand mal beschrieben, wie Leute, die beruflich mit Büchern
umgehen, diese scannen bzw. abphotographieren:
Zitat:
"Die in der BSB seit Mitte 2004 angeschafften Farbscanner für die Formate DIN A2 bis DIN A0 arbeiten nahezu kontaktfrei mit buchschonender „Ergonomie“ und erlauben mit Buchwippen, Buchwiegen, Winkel- und Querstützen ein variables Arbeiten, wenn sie optimal genutzt werden."
Das wäre die perfekte Ausstattung für jemanden mit einem eigenen Buchscanzimmer. Alle anderen müssen halt Kompromisse eingehen. Und selbst hier gibt es den Nebensatz mit "wenn...".
Um nochmal zurück zum Thema zu kommen: ScanTailor Experimental hat sich als brauchbar erwiesen. Der größte Nachteil ist, dass man, selbst wenn man nur eine einzige Seite irgendwie korrigieren will den ganzen Stapel wieder komplett verarbeiten und exportieren lassen muss, was einige Minuten dauert.
Der zweite Nachteil: Man bekommt es nicht dazu überredet, den Textblock auf gleich großen Seiten zu positionieren. Man kann aber auf den Textblock beschneiden und dann mit einem kurzen Python-Script auf einem gleich großen Hintergrund zentrieren lassen.
Bei 400 dpi kann ich "einundzw..." aussprechen, bis
der Balken die 23 cm erreicht hat, [...]
Okay... das ist eine andere Liga. Das ist ja ein
Ungetüm!
Da lohnt sich eine Kamera tatsächlich nicht mehr; die
ist auch nicht wesentlich schneller, erreicht aber
nicht die Ortsauflösung des Scanners.
Danke für Deine Auskünfte.
2604 + XVIII + XIV Seiten in Frakturschrift reichhaltig
bebildert, teils farbig auf Tafeln , 25 x 18 cm
Gut, das entspricht nicht meinem Standard-Buch.
Mach' noch Witze! :)
Das Problem mit unhandlichen Büchern habe ich gelegentlich;
z.B. hat das "Lexikon der Optik" zwar nur Normalgröße, aber
auch ungefähr 1000 Seiten und recht dünnes Papier. Jedes Mal
beim Auflegen oder Abnehmen des Buches hatte ich Angst, ich
zerknittere oder zerreisse eine Seite...
Bei alten Notenbüchern mit festem Einband ist das Problem
ähnlich, das sind sperrige Ungetüme, die sich nur mit Mühe
aufgeklappt auf dem Scanner platzieren lassen, ohne Gefahr
zu laufen, Seiten zu beschädigen...
Hmm.
Man müsste die Scheibe vom Buchscanner abnehmen können und
an einen Kipp-Mechanismus anbauen, mit dem man dann Scheibe
und Buch auf dem Scanner positioniert...
Zum Umblättern wird dann der Buchhalter mit Buch abgeklappt,
die Scheibe aufgeklappt, umgeblättert, die Scheibe wieder
abgesenkt, der Buchhalter mit Buch wieder auf den Scanner
gekippt und der Scan gestartet...
Das ist die Geschwindigkeit, die man zur Jahrtausendwende von Bürokopierern (oder in meinem Fall AStA-Kopierern) gewohnt war. (Als die Photokopierer ihren Namen noch wirklich verdienten, waren sie ja noch schneller.)
Schade, dass es dann eineinhalb Jahrzehnte gedauert hat, bis diese Geschwindigkeit bei den bezahlbaren USB-Scannern angekommen ist.
Tesseract versucht immer ganze Wörter in der aktuellen Rechtschreibung,
auf die es trainiert wurde, zu erkennen. Das lässt sich auch nicht
abschalten.
Bist Du Dir da 𝔴𝔦𝔯𝔨𝔩𝔦𝔠𝔥 𝔰𝔦𝔠𝔥𝔢𝔯?
Das würde den getriebenen Aufwand für Fraktur ad absurdum führen; wo gibt es schon Texte in Fraktur, die nach der Schlechtschreibreform geschrieben wurden?
Das verwendete Wörterbuch ist afaik konfigurierbar, und man kann auch eigene Wortlisten anlernen.
Die Vielfalt der Scanner lässt verschiedene Wege zu. Mein letzter Dokumentenscanner (20k€) in der Firma war so schnell wie eine Geldzählmaschine, für krumme, dicke Bücher leider nicht geeignet. Deswegen oben mein Vorschlag den CZUR ET24 Pro Dokumentenscanner mal zu testen.
Entscheidend ist jedoch die zugehörige Software und gute OCR-Erkennung. Bei der OCR-Erkennung werden jedoch Wörterbücher zur Verbesserung der Erkennungsrate benutzt. Bei historischen Schriften aus der Gutenberg-Zeit habe ich da jedoch noch einige Zweifel.
Diffuse Lichtquelle verwenden, indirektes Licht, keine Strahler. Das
sollte genügen.
Es gibt dazu sogenannten Lichtkästen, die in Beauty-Saloons verwendet werden. Die haben rings herum Lampen. Heute würde man wohl flächige LEDs benutzen.
In der Makrophotograpie werden auch Ringlichter verwendet, die rund um das Objektiv angeordnet sind. Zum Ausprobieren bekommt man so etwas auf LED-Basis in verschiedenen Größen derzeit /spottbillig/, weil so etwas auch von Influenza-Erkrankten verwendet wird, um das eigene Gesicht beim in-die-Smartphone-Kamera-Labern auszuleuchten.
An der jüngeren Pandemie starben trotz deutlich besserer medizinischer Versogung in Deutschland immerhin auch fast 190000 Menschen, auch wenn es wohl immer noch Leute gibt, die das nicht wahrhaben wollen.
Das andere hingegen ist eine Verblödungskrankheit, mit bislang eher überschaubaren Todesfolgen.
jaja
https://de.wikiquote.org/wiki/Albert_Einstein
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
(vermutlich falsch zugeschrieben)
Wenn ich alte Kalenderblätter als Schmierpapier verwende, ist es auch okay, wenn alte Forenthreads genauso verwendet werden. Das Hauptthema ist ja geklärt.
An der jüngeren Pandemie starben trotz deutlich besserer medizinischer
Versogung in Deutschland immerhin auch fast 190000 Menschen, auch wenn
es wohl immer noch Leute gibt, die das nicht wahrhaben wollen.
Traue keiner Statistik ...
Jedes Jahr sterben in Deutschland um die 950000 Menschen. Irgendwo dran müssen sie sterben. Eine diagnostizierte Influenza Infektion ist dann eine einfache Diagnose, aber nicht unbedingt ursächlich. Irgend etwas muss das Fass zum Überlaufen bringen. Hast du dir die Altersverteilung der "Influenza"-Toten im Vergleich zur gesamten Altersstruktur einmal angesehen?
Jedes Jahr sterben in Deutschland um die 950000 Menschen.
Richtig, aber die daraus resultierenden 2600 Personen am Tag wurden z,T, um das Dreifache überschritten. D.h. es wurden Tote "vorgezogen". Das kann man auch an der Delle sehen, die sich in zwischen in den Statistiken abeichnet.
An der jüngeren Pandemie starben ... fast 190.000 Menschen,
Die Dunkelziffer lag bei Faktor 1,5 .. 2,5. Real sind es sicher 300.000 und mehr.
Aber wie gesagt, daß sind vorgezogenen Tote. Manchen ging viel- anderen wenig Lebenszeit verloren. Genau kann man es nur in einer Nachbrachtung in 10-20 Jahren berechnen, da eben auch Jüngere in den 40ern und 50ern verstorben sind.
Ja und nein, kommt drauf an. In jedem Fall ist die Ausleuchtung mal besser, es sei denn man hat ein Blitzzelt und ausreichend Lampen. Von daher scheiden auch die runden Beleuchtungen von oben aus, wenn man es der OCR,l eicht machen möchte oder echte Bilder braucht.
Andererseits können Kamera auch abschnittsweise Bilder machen, die man zusammenstricken kann. Im der Astrofotografie macht man das. Dazu braucht es aber eine gute Montierung und ein langbrennweitiges Objektiv, respektive mit einem flat field Korrektor. So eine Montierung liegt aber auch schnell bei 1.000,- und mehr, das Objektiv mit Korrektor eher beim Doppelten. Wer sowas hat, könnte das probieren. Auswertesoftware und Steuersoftware für die Montierung gäbe es sogar gratis.
Ich wäre da eher bei einigen parallel laufenden Flachbettscannern.
Ich habe natürlich CCD-Scanner einer angemessenen (=nicht
die allerniedrigste) Preisklasse im Sinn; auch diese
LIDE-Dinger fallen 'raus...
Sicher könnte bei "meinem" Microtek die Optik etwas
schärfer abbilden, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
Die 600dpi liefert er nicht mit perfekter, aber vernünftig
ausreichender Schärfe.
Welche Kritikpunkte gibt's noch?
In jedem Fall ist die Ausleuchtung mal besser,
Ja -- aber man könnte ja ein Weissbild machen und die
Photos darauf normalisieren. Ich wette, das macht der
FB-Scanner auch intern so -- und in der Astronomie
sind ähnliche Methoden sowieso üblich...
Andererseits können Kamera auch abschnittsweise Bilder
machen, die man zusammenstricken kann. Im der
Astrofotografie macht man das.
Ja... Prinzip des Scan-Rückteils.
Gibt's m.W. auch kommerziell für Mittel- und Großformat.
Dazu braucht es aber eine gute Montierung und ein
langbrennweitiges Objektiv,
Mit guter Mittelformat-Technik sollte das machbar sein.
Ich wäre da eher bei einigen parallel laufenden
Flachbettscannern.
Naja... nach Walters Aussagen ist man mit einem halbwegs
zeitgemäßen FB-Scanner schon ausgelastet. Es soll ja nicht
in Leistungssport ausarten...
Bleibt lediglich mein Problem mit sehr großen und sperrigen
(alte Notenbücher) bzw. sehr schweren (altes Lexikon)
Vorlagen...