Hallo.
Kann man alte interne Festplatten noch verwenden?
Ich habe mehrere ältere interne Festplatten von Computern aus unserer Familie und der Verwandtschaft. Ich habe die Bilder und Videos gesichert und alle formatiert. Sie Funktionieren einwandfrei ( nach meinem Dafürhalten ).
Die älteste ist von 2008. Kann man die noch zur Datensicherung verwenden oder doch lieber entsorgen?
Na, wenn du sie nicht für Backups nutzen magst, leg die in die Ecke, lass die 10 jahre liegen und verkauf die dann mit Gewinn bei ebay
Momentan sind eher bis max 4Gb angesagt, dauert also noch ein paar Jahre
Ich habe mehrere ältere interne Festplatten von Computern aus unserer
Familie und der Verwandtschaft. Ich habe die Bilder und Videos gesichert
und alle formatiert. Sie Funktionieren einwandfrei ( nach meinem
Dafürhalten ).
Warum Daten gesichert und Festplatten formatiert?
Daten sichern tue ich auch, alte Festplatten hebe ich (ungelöscht) vorsorglich auf. Sie nehmen kaum Platz weg, für neue Systeme sind sie überholt und zu langsam, in der Schublade beanspruchen sie eine kleine Ecke.
Die größeren Festplatten mit einer großen verschlüsselten Partition anlegen und wichtige Daten darauf noch einmal zusätzlich sichern.
Sollten die nach ein paar Jahren wider Erwarten nicht mehr lesbar sein, können sie problemlos und völlig ohne Sorgen weggeworfen werden.
Ansonsten hat man sie noch (die Daten).
Bei Linux nimmt man da sicherlich LUKS, gerne auch mit zusätzlichem par2.
Bei Windows wohl irgend einen Soft-Mechanismus des geringsten Misstrauens.
In ein USB-Gehäuse und am DVB-S/T/C als Rekorder/Timeshiftmedium
benutzen.
Bei meinem letzten Blick in die IBM-Preisliste, wurden für eine
20 MB MFM-Platte als Ersatzteil 15000 Euro aufgerufen.
Die muss dann natürlich die richtige IBM-Teilenummer haben. ☺
Wenn alle Daten auf NEUEN Platten und in der "Cloud" gesichert sind:
Auseinanderbauen und die Magnete rausholen.
Die Platten kann man oft als Spiegel verwenden. Wenn man denn Spiegel braucht :-)
In der Videoüberwachung akzeptiert man wohl als Speichermedium auch Platten mit Deefekten. Für die Anfertigung eines Einbrecherfotos braucht man nicht alle Frames die den Langfinger bei seiner invasiven Tätigkeit zeigen.
Für die Anfertigung eines Einbrecherfotos braucht man nicht alle Frames
Man will aber nicht, dass die Platte mehrere Sekunden bis Minuten nichts mehr aufzeichnet, während sie mit Fehlerkorrektur beschäftigt ist. Außerdem fallen Festplatten kurz nach den ersten spürbaren Macken ganz aus.
In der Videoüberwachung akzeptiert man wohl als Speichermedium auch
Platten mit Deefekten.
Dafür ist dann aber eine spezielle Betriebstechnik notwendig, denn Fehler in Metadaten eines herkömmlichen Filesystems kann man auch in Videospeicherung absolut nicht brauchen.
Außerdem fallen Festplatten kurz nach den ersten spürbaren Macken ganz
aus.
So deterministisch würde ich das aus der Praxis heraus nicht sehen. Wenn man sich allmählich dem hinteren Ende der Badewanne nähert, werden Fehler häufiger, aber das kann sich bis zum endgültigen Ausfall hinziehen.
Für MPEG-2/SD, reicht selbst eine 80 GB Platte eine ganze Weile.
Dumm nur, dass kaum noch jemand SD sendet. Ich habe eine DVC-S-Karte im PC und TV immer als "Briefmarke" mit laufen. Der SWR zeigt einen Tatort von 2019 natürlich als HD, testweise zwei Minuten Aufnahme sind 170 MB.
Mal hochgerechnet auf 90 Minuten, wäre die 80er-HD mit 10 Tatorten randvoll. Ich werde als geizig gesehen und renne nicht jeder Mode hinterher, aber hier bin ich dann doch mit dem USB-Stick besser bedient.
Bei der älteren HD muß man noch fragen, ob die durchgängig aufnehmen kann oder Aussetzer fabriziert. Es gab früher Platten, die extra für Video spezifiziert waren. Aber es gibt leider auch lahmarschige USB-Sticks, die aussetzen oder vom Receiver abgelehnt werden.
Aufgenommen habe ich schon länger nichts mehr, so ziemlich alles der Öffentlich-unRechtlichen lässt sich per Internet holen.
Gibt es noch andere Verwendungszwecke als Datensicherung?
Die Scheiben geben einen leichten und unzerbrechlichen Spiegel ab. Ich habe eine meiner Frau geschenkt, die trägt sie für alle Fälle in der Handtasche.
Für MPEG-2/SD, reicht selbst eine 80 GB Platte eine ganze Weile.
Dumm nur, dass kaum noch jemand SD sendet. Ich habe eine DVC-S-Karte im
PC und TV immer als "Briefmarke" mit laufen. Der SWR zeigt einen Tatort
von 2019 natürlich als HD, testweise zwei Minuten Aufnahme sind 170 MB.
T0t0rt guck ich nicht. Egal ob SD, HD oder 3D.
Den ganzen anderen reichlichen /Kriminalitätskram/ auch nicht.
Steht bei einem Spielfilm als Herkunftsland Deutschland, sehe ich
das für mich als einen Warnhinweis an.
Die Anzahl guter deutscher Spielfilme lässt sich an den Fingern
einer Hand abzählen.
Den Platzbedarf von MPEG-2/HDTV kenne ich seit den ersten Testsendungen.
5 min ergibt ca. eine CD voll. Das ist schon 20 Jahre her. ☺
Mal hochgerechnet auf 90 Minuten, wäre die 80er-HD mit 10 Tatorten
randvoll. Ich werde als geizig gesehen und renne nicht jeder Mode
hinterher, aber hier bin ich dann doch mit dem USB-Stick besser bedient.
Naja, manche Sticks sind aber /wirklich/ lahm. Da würde die Schreibgeschwindigkeit nicht mal für SD der Nicht-ÖR-Kanäle reichen.
Und die komprimieren wirklich bis zum Weichzeichner. ☺
Da ist die Schreibgeschwindigkeit einer Platte /deutlich/ besser.
Bei Sticks hängt die Geschwindigkeit auch oft davon ab, ob in einen
bislang unbelegten Bereich, oder in einen bereits beschriebenen
Bereich fällt, also nicht konstant und auch nicht reproduzierbar ist.
Ich würde mal sagen, dass es 1:0 für die Platte gegen einen Stick steht.
Bei der älteren HD muß man noch fragen, ob die durchgängig aufnehmen
kann oder Aussetzer fabriziert. Es gab früher Platten, die extra für
Video spezifiziert waren. Aber es gibt leider auch lahmarschige
USB-Sticks, die aussetzen oder vom Receiver abgelehnt werden.
Jo mei, dann fehlen der Aufzeichnung möglicherweise 30 Sekunden.
Davon geht die Welt nicht unter.
Aufgenommen habe ich schon länger nichts mehr, so ziemlich alles der
Öffentlich-unRechtlichen lässt sich per Internet holen.
Da muss man eigentlich nichts holen. Das wird ja oft genug wiederholt. ☺
Für Bastelrechner am EPROM-Programmer, RS232-Interface für CNC,
Retro-Spielerechner von anno 2000 etc tuts der alte Kram noch bestens
Nein, gerade für solche Rechner würde ich mich nicht mehrmit alten HDDs rumärgern. Da kommt ne kleine SATA SSD rein, dann dauert das Booten wenigstens keine Minuten, sonder. Sekunden.
In richtig alte PCs, die noch kein SATA haben habe ich Adapter von CompactFlash Karte auf PATA. Da kommt dann eine industrial CF-Card rein.
Habe so eine MS-DOS Kiste mit nem Eprom Brenner vor einer Weile vom rotierenden Rost (120 MB) auf CF 256 MB migriert.
Ich formatiere meine Platten nicht, sondern lasse sie dann als Backup direkt liegen. Fasse die auch nicht mehr an. Geld bekommt man eh nicht mehr für und für den Fall, dass irgendwann mal wieder soetwas wie mit Bitcoin passiert, wäre es doch schön, wenn mir einfällt, dass ich die Platte mit Hashs noch liegen habe, statt dass ich eine ganze Müllkippe kaufen muss...
Kommt mir ziemlich viel vor. Da braucht man für 2 h ja über 10 GB!
Im Bild mal 2 Beispiele, also 2 h entspricht ca 4,5 bis 5 GB. Kommt natürlich auch auf den Codec an.
Kommt mir ziemlich viel vor. Da braucht man für 2 h ja über 10 GB!
Im Bild mal 2 Beispiele, also 2 h entspricht ca 4,5 bis 5 GB. Kommt
natürlich auch auf den Codec an.
Alles relativ.
Ich habe mir jetzt eine 4k Dashcam zugelegt.
Die Take-Länge habe ich auf 3min eingestellt.
Da war ich baß erstaunt, dass für 3min Aufnahme
etwas über 1GB benötigt werden.
Aber die Videos knackscharf, das ist eine Augenweide.
Da kann man einen schlitz reinsägen und drehen lassen dann, im rechten Moment lässt man hinter der Scheibe verschiedenfarbeige LEDs aufblitzen und erhält eine Uhr mit Stunden und Minutenzeiger. Bin ich aber Überrascht, dass das nicht gleich als erster Link hier reingestellt wurde. Hab ich auch mal mit
rumgebastelt, war mir aber zu laut.
Zum Beispiel hier:
https://engineer.john-whittington.co.uk/2012/10/hdd-clock/
oder etwas anders:
https://caglrc.cc/strobeshnik/
Ich habe mir jetzt eine 4k Dashcam zugelegt.
Die Take-Länge habe ich auf 3min eingestellt.
Da war ich baß erstaunt, dass für 3min Aufnahme
etwas über 1GB benötigt werden.
Aber die Videos knackscharf, das ist eine Augenweide.
Nicht schlecht! Knackscharf kann im Falle eines Falles - nämlich wenn es auf den Beweis ankommt - nicht schaden.
Frage mich aber, wie lange eine SD-Card (darauf speicherst Du doch??) bei den permanenten Speicher- und Löschvorgängen durchhält. Hat da jemand Erfahrungen?
Ich habe mir jetzt eine 4k Dashcam zugelegt.
Die Take-Länge habe ich auf 3min eingestellt.
Da war ich baß erstaunt, dass für 3min Aufnahme
etwas über 1GB benötigt werden.
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Frage mich aber, wie lange eine SD-Card (darauf speicherst Du doch??)
bei den permanenten Speicher- und Löschvorgängen durchhält. Hat da
jemand Erfahrungen?
Ach herrje, alle paar Tage kommt einer wie Du hier im Forum vorbei, dabei ist das Thema seit Jahren abgefressen. Kauf geeignete Karten bekannter Hersteller aus seriöser Quelle. Dann ist das kein Problem.
Ach herrje, alle paar Tage kommt einer wie Du hier im Forum vorbei,
dabei ist das Thema seit Jahren abgefressen. Kauf geeignete Karten
bekannter Hersteller aus seriöser Quelle. Dann ist das kein Problem.
SanDisk Extreme PRO SDHC™- und SDXC™-UHS-I-Karte - 1 TB
Lebenslange Garantie (In Deutschland auf 30 Jahre beschränkt)
Naja, ich mache mit SD-Cards (SanDisk, Samsung) bisher keine schlechten Erfahrungen, bisher ist in vielen Jahren - bestimmt > 15 Jahre - nur eine Karte abgeschmiert. Kein Datenverlust, weil Original-Daten auf HDD vollständig erhalten waren. Aber bitte:
Man will aber nicht, dass die Platte mehrere Sekunden bis Minuten nichts
mehr aufzeichnet, während sie mit Fehlerkorrektur beschäftigt ist.
Nö, eben nix mit Fehlerkorrektur, man akzeptiert bei solchen Daueraufnahmen, das das Medium und damit die Aufzeichnung immer mehr Fehler aufweist; Lesefehler werden nachrangig behandelt, da wird geschrieben ohne gross verify. So wie früher mit dem Videotapes, 7 tapes für die Woche, eines wird aktiv überspielt.
Außerdem fallen Festplatten kurz nach den ersten spürbaren Macken ganz
aus.
Nicht unbedingt, kommt auf die Art des fehlers drauf an. Defekte Sektoren sind ganz normal, da hat es immer genug Reserve sektoren um neue auszublenden. Muckert dagegen die Stronversorgung ...
SanDisk Extreme PRO SDHC™- und SDXC™-UHS-I-Karte - 1 TB
Lebenslange Garantie (In Deutschland auf 30 Jahre beschränkt)
Welcher Hersteller einer SSD gibt 30 Jahre Garantie?
Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Nun gilt "Garantie" (im Gegensatz zur Gewährleistung) nach den Bedingungen des Herstellers oder Verkäufers.
Ob das auch für diese Bedingungen gilt?
Bernd K. schrieb im Beitrag #7936193:
Da war ich baß erstaunt, dass für 3min Aufnahme
etwas über 1GB benötigt werden.
Im Ernst: Mich selber würde es freuen, wenn SD-Cards derart zuverlässig sind. Schließlich nutze ich sie selber gerne. Allerdings nicht 1 GB pro drei Minuten.
Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Nun gilt "Garantie" (im
Gegensatz zur Gewährleistung) nach den Bedingungen des Herstellers oder
Verkäufers.
Ob das auch für diese Bedingungen gilt?
Habe im Datenblatt keinerlei Einschränkungen finden können.
Video wird explizit beworben. Heißt natürlich nicht, dass die Dinger nicht auch mal die Grätsche machen. Nur wohl selten genug, dass der Hersteller im Falle eines Falles einfach austauscht und gut iss.
Ich werde als geizig gesehen und renne nicht jeder Mode
hinterher, aber hier bin ich dann doch mit dem USB-Stick besser bedient.
Naja, manche Sticks sind aber wirklich lahm. Da würde die
Schreibgeschwindigkeit nicht mal für SD der Nicht-ÖR-Kanäle reichen.
Das ist richtig. Ich habe am SD-Receiver einen USB-Reader mit SD-Karte benutzt, die bekommt man mit spezifizierter Geschwindigkeit.
Aufgenommen habe ich schon länger nichts mehr, so ziemlich alles der
Öffentlich-unRechtlichen lässt sich per Internet holen.
Da muss man eigentlich nichts holen. Das wird ja oft genug wiederholt.
Es gibt Sendungen über Friteusen, Waschmittel, "wie funktioniert Edeka" oder sonstwas, die ich nicht in Echtzeit gucken mag. Da drängt es sich mir auf, die zu holen und im lokalen Videoplayer durchzugucken.
SanDisk Extreme PRO SDHC™- und SDXC™-UHS-I-Karte - 1 TB
Lebenslange Garantie (In Deutschland auf 30 Jahre beschränkt)
Welcher Hersteller einer SSD gibt 30 Jahre Garantie?
Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Nun gilt "Garantie" (im
Gegensatz zur Gewährleistung) nach den Bedingungen des Herstellers oder
Verkäufers.
So ist es und in den Garantiebedingungen sind u.a. folgende Anwendungen ausgenommen, Zitat aus https://shop.sandisk.com/de-de/support/store/warranty-policy: "(iv) autointerne Aufzeichnungsgeräte/Armaturenbrettkameras/Fahrdatenschreiberkameras"
Bernd K. schrieb:
Da war ich baß erstaunt, dass für 3min Aufnahme
etwas über 1GB benötigt werden.
Im Ernst: Mich selber würde es freuen, wenn SD-Cards derart zuverlässig
sind. Schließlich nutze ich sie selber gerne. Allerdings nicht 1 GB pro
drei Minuten.
Es gibt durchaus SD-Karten, die für so hohe Schreiblast gemacht sind, z.B. WD Purple 128GB wird mit 128TBW angegeben und wird für Videoaufzeichnung beworben, kostet dann beim Hersteller auch 30€.
Und jetzt rechnen wird mal: Nehmen wird mal an, es werden 200.000km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50km/h gefahren, dann sind das 4000 Stunden Fahrzeit und bei o.g. Schreiblast von 1GB alle 3 Minuten in Summe 80TB an Daten. Das sollte o.g. Karte wegstecken.
Nachtrag: Habe gerade gesehen, daß ein 64GB Samsung Pro Endurance, die beim Hersteller gerade mal 13€ kostet, die geforderten Eigenschaften locker übertrifft.
Ich gehe bei einer SD-Card nicht von robusten Zellen wie in einer SSD aus.
Wieso denn das nicht? Man muß es halt bezahlen wollen. Aber auch nur dann, wenn es nötig ist. Für eine Kamera, mit der alle paar Wochen mal ein paar Fotos geknipst werden, braucht man solche Karten natürlich nicht. Da geht's auch preisgünstiger.
Ganz sicher fällt man allerdings auf die Nase, wenn man sich vorher keine Gedanken über die Anwendung und Belastung macht und das billigste, womöglich noch aus zweifelhafter Quelle, kauft.
Ich gehe bei einer SD-Card nicht von robusten Zellen wie in einer SSD aus.
Wieso denn das nicht? Man muß es halt bezahlen wollen. Aber auch nur
dann, wenn es nötig ist. Für eine Kamera, mit der alle paar Wochen mal
ein paar Fotos geknipst werden, braucht man solche Karten natürlich
nicht. Da geht's auch preisgünstiger.
Ganz sicher fällt man allerdings auf die Nase, wenn man sich vorher
keine Gedanken über die Anwendung und Belastung macht und das billigste,
womöglich noch aus zweifelhafter Quelle, kauft.
Gibt's auch in anderen Kapazitäten. Klingt fast zu gut, um wahr zu sein und die Preise sind auch okay, wie ich finde. Das würde ich schon gerne ohne Weiteres bezahlen wollen.
Es ist halt so, dass ich einer Micro-SD-Card mehr zutrauen soll als einer SSD von Samsung? Die SSD's von Samsung haben sich allerdings eher verschlechtert, eine MLC-Variante ("Pro") hat Samsung gar nicht mehr im Portfolio, sind alles nur noch TLC-Versionen ("EVO") oder noch schlimmer: QLC.
Da war ich baß erstaunt, dass für 3min Aufnahme
etwas über 1GB benötigt werden.
Im Ernst: Mich selber würde es freuen, wenn SD-Cards derart zuverlässig
sind. Schließlich nutze ich sie selber gerne. Allerdings nicht 1 GB pro
drei Minuten.
Gemäß Tipps in den einschlägigen Foren habe ich diese Karte gewählt:
Hat 42€ gekostet. Damit lässt sich rund 24 Std Videomaterial aufzeichnen.
Wenn die Karte voll ist, werden autom. die ältesten Aufnahmen überschrieben.
Und per Knopfdruck oder Sprachbefehl werden behaltenswerte Aufnahmen
(mit Vorgeschichte) in ein separates Verzeichnis geschrieben, das nie
gelöscht wird. Außer man löscht die Aufnahme per Hand.
Nur zur Information: Bei der DashCam handelt es sich um eine
VIOFO A229 Pro. Hat 239€ gekostet.
Es ist halt so, dass ich einer Micro-SD-Card mehr zutrauen soll als
einer SSD von Samsung?
Irgendwie fehlt's an den Basics. Das hat überhaupt nix mit zutrauen zu tun und TBW ist auch nicht der Wert, nach dem die Karte/SSD hinüber/verbraucht ist, sondern üblicherweise der Wert, bis zu dem der Hersteller bei angedachtem Verwendungsprofil bereit ist, Garantie zu geben.
Und Videospeichern in Dauerschleife ist halt mit die Anwendung, die die Lebensdauer der Speicherzellen optimal ausnutzt.
Die SSD's von Samsung haben sich allerdings eher
verschlechtert, eine MLC-Variante ("Pro") hat Samsung gar nicht mehr im
Portfolio, sind alles nur noch TLC-Versionen ("EVO") oder noch
schlimmer: QLC.
doch, z.B. 990 PRO
Aber auch hier gilt, man muß bereit sein, entsprechend zu zahlen. Und da muß man sich bei großen SSD auch mal ernsthaft fragen, ob MLC statt TLC für das eigene Anwendungsprofil überhaupt nötig ist. Also ich bekäme eine 1TB TLC SSD in den nächsten 20 Jahren sicher nicht verschlissen. Tatsächlich habe ich in 4 Jahren 5TB geschrieben und in der Garantie steht 600TBW oder 5 Jahre, je nachdem, was eher eintritt.
eine MLC-Variante ("Pro") hat Samsung gar nicht mehr im
Portfolio, sind alles nur noch TLC-Versionen ("EVO") oder noch
schlimmer: QLC.
Das wären dann zB. die QVO Drives.
Der größte Teil aller /normalen/ Anwender wird im täglichen Leben noch nicht einmal einen Unterschied bemerken. Die Dinger haben einen riesigen, viele GB großen Bereich reserviert in welchen sie schnellstmöglich schreiben können. Erst in Ruhephasen wird dann ›umsortiert‹ **
Den Einbruch der Schreibgeschwindigkeit merkt man – wenn überhaupt – nur einmal, wenn man von einem alten auf dieses neue Drive klont.
Kollege hat seit zwei oder drei Jahren eine QVO, Lesegeschwindigkeit (SATA III) ca. 560-570MB/s. Schreibgeschwindigkeit ca. 550-560MB/s.
Aber bei jedem Schreibvorgang immer nur für die jeweils ersten 42 GB, danach wird sie langsam.
Seitdem im Betrieb passiert: präzise Null mal.
** Seit Einbau vor Jahren ist der »Wear_Leveling_Count« von 100 auf 98 abgesunken. Besorgniserregend, die hält keine 200 Jahre mehr! ;-)
Da hab' ich mir doch gleich mal meine TLC angeschaut:
Lesefehler werden nachrangig behandelt, da wird
geschrieben ohne gross verify
Dazu muss man bestimmt das OS oder die Festplatte in einen besondere Betriebs-Modus versetzen, denke ich mir. Weiß jemand, wie das geht oder wie das Fachwort dazu heißt?
Seit Einbau vor Jahren ist der »Wear_Leveling_Count« von 100 auf 98
abgesunken. Besorgniserregend, die hält keine 200 Jahre mehr! ;-)
:-)
Meine ältesten beiden SSDs (damals noch aus Paranoia gespiegelt, hat man ja mit HDDs auch so gemacht :) haben es in 8 Jahren von 100 auf 92 geschafft. Die werden also auch gerade mal so das 22. Jahrhundert erleben – nur ich ganz sicher nicht. :-)) (Die laufen 24x7, daher ließ sich das Alter einfach anhand der Betriebsstunden ausrechnen.)
Ich hatte mal alle Urlaubsbilder verloren, nachdem meine Kamera einen Wackelkontakt im Batteriefach erlitt. Danach hatte ich mir eine teure Speicherkarte von Sandisk gekauft, die mit ähnlich extrem langer Garantie beworben wurde (sowie einigen anderen herausragenden Schutz-Vorkehrungen).
Damals war in der Blisterverpackung ein mehrseitiges Dokument versteckt, in dem die ganzen Szenarien ausgelistet waren, die zum Garantieverlust führen, Im Prinzip blieb da nur das Fotografieren als erlaubtes Szenario übrig, und auch das nur mit einer deutlich eingeschränkten Anzahl von Bildern pro Tag.
Allerdings hat diese Speicher meine Foto-Kamera überlebt, und die nächste auch. Ich habe sie danach lange zum Tauschen von Dateien benutzt, weil sie mir zum wegwerfen zu schade war. Will sagen: Offenbar war die Karte wirklich erheblich besser, als billigere.
Lesefehler werden nachrangig behandelt, da wird
geschrieben ohne gross verify
Dazu muss man bestimmt das OS oder die Festplatte in einen besondere
Betriebs-Modus versetzen, denke ich mir. Weiß jemand, wie das geht oder
wie das Fachwort dazu heißt?
Ich befürchte, es ist nach wie vor, das Gegenteil der Fall.
Allerdings hat diese Speicher meine Foto-Kamera überlebt, und die
nächste auch. Ich habe sie danach lange zum Tauschen von Dateien
benutzt, weil sie mir zum wegwerfen zu schade war. Will sagen: Offenbar
war die Karte wirklich erheblich besser, als billigere.
Habe ich auch schon gehört, dass diese SD Karten mehrfach umgesteckt werden können, ohne gleich zu versagen.
Habe ich auch schon gehört, dass diese SD Karten mehrfach umgesteckt
werden können, ohne gleich zu versagen.
Auch da gibts Montags-Nachtschichten....
Mir ist nach rund nem Dutzendmal, ne winzige Ecke samt Bauteil, teilweise abgebrochen. Samsung Ultra xyz irgendwas extra teuer für viel Schreiber etc. .(
Aha. Also SD Karten, welche EXPLIZIT mit lang anhaltenden Videoaufzeichnungen riesigen Datendurchsatzes beworben werden.
Auch in den herunter ladbaren Datenblättern.
Verweis auf lebenslange Garantie, ohne Einschränkungen.
Ein großer Spaß, entweder für die Verbraucherschützer oder für die Anwälte. Vermutlich beides. ;-)
Seit Einbau vor Jahren ist der »Wear_Leveling_Count« von 100 auf 98
abgesunken. Besorgniserregend, die hält keine 200 Jahre mehr! ;-)
:-)
Meine ältesten beiden SSDs (damals noch aus Paranoia gespiegelt, hat man
ja mit HDDs auch so gemacht :) haben es in 8 Jahren von 100 auf 92
geschafft. Die werden also auch gerade mal so das 22. Jahrhundert
erleben – nur ich ganz sicher nicht. :-)) (Die laufen 24x7, daher ließ
sich das Alter einfach anhand der Betriebsstunden ausrechnen.)
PS: sind Samsung EVO, Schreiblast 61 TiB
Interessant. Ich habe auch mal geschaut. Meine älteste SSD ist eine
1
Model Family: Crucial/Micron RealSSD m4/C400/P400
2
Device Model: M4-CT512M4SSD1
und die ist nach gut 11½ Jahren im 24×7 Betrieb auf 68% runter:
1
ID# ATTRIBUTE_NAME FLAGS VALUE WORST THRESH FAIL RAW_VALUE
2
9 Power_On_Hours -O--CK 100 100 001 - 102174
3
12 Power_Cycle_Count -O--CK 100 100 001 - 55
4
173 Wear_Leveling_Count PO--CK 068 068 010 - 981
Da sie schon bei 10% das Ende der prognostizierten Lebensdauer erreicht hat, hält sie bloß noch 21 Jahre. So alt werde ich hoffentlich noch :)
Geschrieben habe ich in der Zeit knapp 32 TiB, gelesen die Hälfte.
Lesefehler werden nachrangig behandelt, da wird
geschrieben ohne gross verify
Dazu muss man bestimmt das OS oder die Festplatte in einen besondere
Betriebs-Modus versetzen, denke ich mir. Weiß jemand, wie das geht oder
wie das Fachwort dazu heißt?