Bei uns im Dorf gab es gestern wieder einen Stromausfall. Und ja, der Strom fällt hier in den Bergen häufiger aus. Aber es ist das zweite Mal im Oktober, dass die Spannung absinkt. Beim ersten Mal hatten wir eine Spannung von 130-160V gegen N (wir haben nur eine Phase). Und dieses Mal etwas unter 50V. Jedes Mal bei schwankender Frequenz deutlich unter 50 Hz.
Bei mir selbst ist nur ein Schaltnetzteil kaputtgegangen. Andere Nachbarn auch im Dorf nebenan berichten von defekten Fernsehern, Waschmaschinen und anderen Haushaltsgeräten.
Ich stelle mir momentan zwei Fragen:
Was kann so eine Unterspannung verursachen? Und wobei gehen die Geräte kaputt? Hat da etwas beim Spannungsabfall eine Überspannung ins Netz rein induziert?
Wie kann man sich dagegen schützen? Ich habe zwar einen MultiPlus 2 Inverter auch für Inselbetrieb (bei wichtigen Elektro-Geräten), aber ich weiß nicht, ob es auch so gut für den ist. Die meisten Geräte gegen Überspannung triggern ja erst viel später.
Früher hatten die Leute eine 40W-Birne in der Stube hängen, heute möchten sie Elektroautos mit 11 kW laden... Ob das Netz dafür geeignet ist, solltest Du Deinen Versorger fragen.
Die Hausratversicherung hat manchmal 10% der Summe für Überspannungsschäden. Ob in manchen Momenten bei Euch auch Überspannung aufgetreten ist, wäre zu prüfen. Bei Dehn gibt es viel zu lesen. https://www.dehn.de/de/auswahlhilfen-und-konfiguratoren
Wie kann man sich dagegen schützen? Ich habe zwar einen MultiPlus 2
Inverter auch für Inselbetrieb
Das ist ja schon einmal ein Anfang.
Wenn dann der Inverter noch aus Akkus gespeist wird, bleibt nur das Akkuladegerät als schwächster Punkt.
Das so auszulegen, dass es Über/Unterspannung und falsche Frequenzen übersteht, ist sicher nicht einfach, aber machbar.
Beim ersten Mal hatten wir eine
Spannung von 130-160V gegen N (wir haben nur eine Phase). Und dieses Mal
etwas unter 50V. Jedes Mal bei schwankender Frequenz deutlich unter 50
Hz.
Im europäischen Verbundnetz kommt mir das sehr unwahrscheinlich vor, da müsste längst eine Abschaltung erfolgt sein, oder die Leitung verglüht.
Ich stehe morgens auf, schalte das Licht an und merke: Es wird nicht hell.
Da bei mir noch der Hauptverteiler offen war, Duspol an die Leitung des Versorgers ran gehalten: 130V. Dachte evtl. etwas ist im Haus nicht in Ordnung. Hauptsicherung ausgeschaltet: Spannung ist weiterhin nur 130V.
Und beim aktuellen Ausfall hatte ich nen Shelly EM, der bei mir 48V gemessen hat. Auch in der FB-Gruppe des Dorfes haben andere ähnliche Spannungen gemessen.
Wenn Überspannung ausgeschlossen ist:
Schaltnetzteile versuchen die Ausgangsleistung aufrecht zu erhalten. Wenn die Eingangsspannung sinkt und kein Unterspannungsschutz eingreift, erhöht das Schaltnetzteil den Eingangsstrom, bis was wegen Überstrom kaputt geht.
Ähnliches passiert bei Motoren mit frequenzproportionaler Drehzahl. Die können ja nicht langsamer werden wie Bürstenmaschinen, sondern erhöhen für konstante Leistungsabgabe bei sinkender Spannung den Spulenstron, bis sie bei fehlendem Thermoschutz überhitzten.
Eine USV schaltet bei Unterspannung auf Akkubetrieb.
Ich hab mir für den PC vor 30 Jahren mal eine Selbsthaltung gebaut mit Relais. Ob das bei 130V abgefallen wäre weiß ich nicht, aber sowas kann man doch mit einem Mikrocontroller sicher ein wenig intelligenter gestalten. Der schaltet komplett ab und vielleicht auch automatisch wieder ein wenn die Gefahr vorüber ist. Eigentlich sollte man meinen im Jahr 2026 gäbe es sowas standardmäßig in jedem Schaltschrank, intelligent vernetzt über alle Haushalte.
Wie kann man sich dagegen schützen? Ich habe zwar einen MultiPlus 2
Inverter auch für Inselbetrieb
Das ist ja schon einmal ein Anfang.
Wenn dann der Inverter noch aus Akkus gespeist wird, bleibt nur das
Akkuladegerät als schwächster Punkt.
Das so auszulegen, dass es Über/Unterspannung und falsche Frequenzen
übersteht, ist sicher nicht einfach, aber machbar.
Glücklicherweise ist der Multiplus 2 das Ladegerät, und Victron hat den so ausgelegt, daß der all das übersteht, bzw. den Netzfehler erkennt, und sich dann einfach vom Netz abkoppelt. Jetzt muß der TO nur noch erklären, warum er nicht an der Insel hängt, wenn er denn doch eine hat.
Primär ging es mir nur darum, die Lastverteilung auf den Phasen zu sehen.
Jedoch kann das Gerät viel mehr, es kann umfangreich parametrisiert werden, z.B. unter- oder Überspannung, auch max. Strom kann eingestellt werden.
Mit einem Blick sehe ich was auf den Phasen los ist.
Wenn die "Hauptsicherung" ausgeschaltet ist, wie kann dann noch 130V
gemessen werden?
Ich denke du meinst den Hauptschalter (ggf. SLS?)
Ich mag mich ja irren, aber in meiner Realität haben sowohl SLS wie auch Sicherungen und Schalter jedweder Bauart min. zwei Klemmen, in einfacher Umgangssprache und nach Funktion betrachtet einen Ein- und Ausgang. Man könnte also frecherweise an zwei Stellen messen.
Messbereich 63A, aber wie ist das Schaltvermögen der Kontakte?
Wie hoch ist der Eigenverbrauch?
Der hat bestimmt ein Schaltnetzteil drin. Das kann sich ja nicht selber abschalten, weil dann nichts mehr einschaltet. Hält das dauerhaft Unterspannung aus ohne kaputt zu gehen (siehe mein Post von 9:18)?
Glücklicherweise ist der Multiplus 2 das Ladegerät, und Victron hat den
so ausgelegt, daß der all das übersteht, bzw. den Netzfehler erkennt,
und sich dann einfach vom Netz abkoppelt. Jetzt muß der TO nur noch
erklären, warum er nicht an der Insel hängt, wenn er denn doch eine hat.
Ich bin mir dennoch nicht so ganz sicher, was der Multiplus so alles aushält. Denn er scheint mir dann doch relativ empfindlich zu sein, was bei ihm am Eingang passiert.
Bei der ersten Unterspannung war der Victron erst eine Woche installiert. Und hat erst einmal nur eine Unterverteilung versorgt, wo die Haus- und Netzwerktechnik dran hängt. Leider hat das Haus 4 Unterverteilungen mit 0 beschrifteten LS.
Und mein Problem im Moment ist tatsächlich die Küche des Hauses mit Großverbrauchern wie Herd, Toaster, Wasserkocher, Waschmaschine, Boiler, Heizkörper. Und da kann ich nicht über den MP2 laufen lassen. Auch nicht über einen ATS, sondern über einen manuellen Umschalter, wo ich vorher weiß, was alles Strom ziehen wird.
Jedes Mal bei schwankender Frequenz deutlich unter 50 Hz.
Macht ihr dort im Dorf irgendeinen Inselbetrieb von eigenem Generator oder habt ihr das ganze europäische Verbundnetz in der Frequenz mit runter gezogen?
Macht ihr dort im Dorf irgendeinen Inselbetrieb von eigenem Generator
oder habt ihr das ganze europäische Verbundnetz in der Frequenz mit
runter gezogen
Diese Frage habe ich oben indirekt auch schon gestellt.
Die Antwort war:
Ich stehe morgens auf, schalte das Licht an und merke: Es wird nicht
hell.
Da bei mir noch der Hauptverteiler offen war, Duspol an die Leitung des
Versorgers ran gehalten: 130V. Dachte evtl. etwas ist im Haus nicht in
Ordnung. Hauptsicherung ausgeschaltet: Spannung ist weiterhin nur 130V.
Und beim aktuellen Ausfall hatte ich nen Shelly EM, der bei mir 48V
gemessen hat. Auch in der FB-Gruppe des Dorfes haben andere ähnliche
Spannungen gemessen.
Das klingt alles sehr abenteuerlich und unglaubwürdig, falls es irgendwo im europäischen Verbundnetz passieren sollte.
Macht ihr dort im Dorf irgendeinen Inselbetrieb von eigenem Generator
oder habt ihr das ganze europäische Verbundnetz in der Frequenz mit
runter gezogen?
Offiziell haben wir nichts derartiges. Und dieses Phänomen mit der Unterspannung ist neu. Wir hatten im Dorf bisher häufig Stromausfälle. Aber dann komplett.
Was ich vermute ist, dass es einen Stromausfall gibt und dann irgendjemand anfängt einzuspeisen, evtl. sogar automatisiert. Also statt die Leitung zum Grid zu trennen, er einfach in das bestehende Stromnetz einspeist.
Was ich vermute ist, dass es einen Stromausfall gibt und dann
irgendjemand anfängt einzuspeisen, evtl. sogar automatisiert. Also statt
die Leitung zum Grid zu trennen, er einfach in das bestehende Stromnetz
einspeist.
Dann solltest du das deinem Netzbetreiber melden, das der den ganz schnell abklemmt.
Dieser "Einspeiser" ist dann auch juristisch die Person, die du und deine "FB-Gruppe" für Schäden haftbar machen könnt.
Und mein Problem im Moment ist tatsächlich die Küche des Hauses mit
Großverbrauchern wie Herd, Toaster, Wasserkocher, Waschmaschine, Boiler,
Heizkörper. Und da kann ich nicht über den MP2 laufen lassen. Auch nicht
über einen ATS, sondern über einen manuellen Umschalter, wo ich vorher
weiß, was alles Strom ziehen wird.
Es ist doch ganz einfach: wenn du unter allen Umständen alle Großverbraucher im Haus auch bei Stromausfall weiter betreiben wollen willst, brauchst du eine Insel, die das kann. Die Multiplusse gibt es auch in groß, ebenso Batterien und Generatoren. Wenn du das nicht willst, brauchst du das nicht.
Beim ersten Mal hatten wir eine
Spannung von 130-160V gegen N (wir haben nur eine Phase). Und dieses Mal
etwas unter 50V. Jedes Mal bei schwankender Frequenz deutlich unter 50
Hz.
Im europäischen Verbundnetz kommt mir das sehr unwahrscheinlich vor, da
müsste längst eine Abschaltung erfolgt sein, oder die Leitung verglüht.
In dem Moment in dem Du 130 - 160V hast, wird die Spannungsform alles andere als gewöhnlich sein. Nen simpler Duspol und ein Messwert "Frequenz" reicht da bei weitem nicht aus um das darzustellen. Könnte mir auch gut vorstellen dass das Messgerät da in dem Moment einfach überfordert ist.
Zum einen könnte die Mittelspannungs-Zuleitung in dem Moment faul sein, z.B. Erdschluss oder Äste in der Freileitung. Oder Wasser ist in den Trafo gelaufen, Erdschluss etc. auf der Niederspannungsebene etc. Wenn Du da jetzt z.B. Motoren ohne Motorschutz hast oder aktive PFCs von größeren Schaltnetzteilen dann kann die Spannungsform sehr ungewöhnlich werden. Verschiedene Schwingungen die sich überlagern etc. Das bringt dann noch mehr Geräte durcheinander und verstärkt den Effekt.
Einspeisen halte ich eher für unwahrscheinlich. Denn seit Jahren dürfen Einspeise-Wechselrichter nur angeschlossen werden wenn sie nur in einem engen erlaubten Netzfrequenz-Fenster einspeisen. Für Spannung ist es ähnlich, nur nicht ganz so strikt.
Zum einen könnte die Mittelspannungs-Zuleitung in dem Moment faul sein,
z.B. Erdschluss oder Äste in der Freileitung. Oder Wasser ist in den
Trafo gelaufen, Erdschluss etc. auf der Niederspannungsebene etc. Wenn
Du da jetzt z.B. Motoren ohne Motorschutz hast oder aktive PFCs von
größeren Schaltnetzteilen dann kann die Spannungsform sehr ungewöhnlich
werden. Verschiedene Schwingungen die sich überlagern etc. Das bringt
dann noch mehr Geräte durcheinander und verstärkt den Effekt.
Nein, dann würde sofort das Netzsegment getrennt, weil die Ausgleichsströme viel zu hoch würden.
Und der TO schrieb ja auch von Stromausfall.
Nur wo er gemessen hat, vor seinem "Hauptschalter", also Netzseitig oder in seiner Hausinstallation nachdem er die "Hauptsicherung ausgeschaltet" hat, das hat er nicht verraten.
Ich scheine hier einen treuen Negativbewerter zu haben, dem aber leider die Eier fehlen hier zu schreiben was seiner Meinung nach an meinen Argumenten falsch ist.
Schade eigentlich.
Bei mir selbst ist nur ein Schaltnetzteil kaputtgegangen.
Andere Nachbarn auch im Dorf nebenan berichten von defekten
Fernsehern, Waschmaschinen und anderen Haushaltsgeräten.
Bevor es Weitbereichs-Netzteile gab, waren auch Zwei-Bereichs-Netzteile -auch mit automatischer Umschaltung- gängig, d.h. sie schalteten bei geringer Eingangsspannung auf Spannungsverdopplung um, damit wieder 325V am DC-Zwischenkreis anlagen. Häufig schalteten sie bei steigender Spannung nicht rechtzeitig zurück. Ich hatte schon mehrere solcher Fälle.
Ich kann mich an früher (~1980) erinnern, dass auch mal die Lampen dunkel Leuchteten. Da braucht nur mal eine Phase einer Hochspannungsleitung unterbrochen sein, oder eine N-Unterbrechungmit Nullpunktverschiebung.
Weil dann im Netz ein größerer Schaden vorliegt, braucht man sich über Spikes etcetera nicht wundern. Oft werden mehrere Schaltvorgänge gebraucht, um den Normalzustand herzustellen. Wenn größere Netz-Teile mit unterschiedlicher Frequenz zusammengekoppelt werden, kommt es zu Pendelschwingungen mit Spannungsüberhöhungen (hatten wir vor einigen Monaten in Spanien).
Um solche Schaltvorgänge zu entlasten und das eigene Equipment zu schützen, soll man sofort den Hauptschalter abschalten oder zumindest die großen Verbraucher mit hohen Anlaufströmen.
Nein, dann würde sofort das Netzsegment getrennt, weil die
Ausgleichsströme viel zu hoch würden.
Und der TO schrieb ja auch von Stromausfall.
Dafür müsste eine Automatik des Netzbetreibers das aber erkennen. Wenn die da keine Messwerte vom Trafo vor Ort haben weil zu klein, keine extra Leitung dafür vorgesehen, ..., dann sehen die nur z.B. was auf der Mittelspannungsebene für z.B. 5 kleine Orte gemeinsam los ist. Und an der Stelle sind die Messwerte vielleicht noch nicht so weit daneben dass die Grenzwerte überschritten werden. Oder vielleicht dauert es auch ein paar Minuten bis irgendwo die Sicherung kommt.
Ich stehe morgens auf, schalte das Licht an und merke: Es wird nicht
hell.
Da bei mir noch der Hauptverteiler offen war, Duspol an die Leitung des
Versorgers ran gehalten: 130V.
Da könnte man mal eine Üerwachung laufen lassen.
Idealerweise eine Akku-/Batteriebetriebene.
Und wenns nur eine Wildkamera mit Bewegungserkennung
vor einem Zeigermessgerät ist.
Schon zeichnest Du die Zeigerschwankungen auf.
so wie du wohnst haste doch bestimmt eine Cam... ;-]
Es ist doch bekannt, dass zur Netzstabilisierung oefters auf drm Land abgeschaltet wird, da in drr Stadt das zu groesseren Problemen fuehren wuerde. Das haengt leider auch mit dem Stadtbild zusammen.
Aus dem Grunde wurden fuer das Mittelspannungsnetz auch ensprechende Schaltelemente bei der Anlagenregeneration eingebaut, die viele hunderte mal unter Vollast schalten koennen.
Es ist doch bekannt, dass zur Netzstabilisierung oefters auf drm Land
abgeschaltet wird, da in drr Stadt das zu groesseren Problemen fuehren
wuerde.
Sonst behauptest Du immer, dass man zur Netzstabilisierung kurz in München den Strom abschalten würde, um E-Auto-Ladevorgänge zu unterbrechen. Neue Medikation?
Das klingt alles sehr abenteuerlich und unglaubwürdig, falls es irgendwo
im europäischen Verbundnetz passieren sollte.
Ein Zusammenbrechen der Spannung mag ja passieren, falls ..., aber davon bricht nicht die Frequenz im Ort ein. Sonst würde es nach ziemlich wenigen Wechselspannungsschwingungen ganz gewaltig an einer Verbindung zum Verbundnetz knallen bzw. präventiv zwangsabgeschaltet.
Da kommt einem schon eine Übernahme der örtlich Netzfrequenz durch amoklaufende Wechselrichter in den Sinn, falls man ein Szenario zusammenbekommt, wo die einspeisenden Wechselrichter sich gegenseitig ein ausreichendes Netz als Insel vorgaukeln und dann in ihrer Frequenz gemeinsam abdriften. Aber auch da würde ich eine Abschaltung erwarten.
Es ist doch bekannt, dass zur Netzstabilisierung oefters auf drm Land
abgeschaltet wird, da in drr Stadt das zu groesseren Problemen fuehren
wuerde. Das haengt leider auch mit dem Stadtbild zusammen.
Aus dem Grunde wurden fuer das Mittelspannungsnetz auch ensprechende
Schaltelemente bei der Anlagenregeneration eingebaut, die viele hunderte
mal unter Vollast schalten koennen.
KLar, in Bayern werden immer wieder Bergdörfer vom Netz getrennt, um das Stadtbild von München, Nürnberg, Augburg, etc. zu erhalten.
Werden damit aber nicht auch diverse Kleinwasserwerke mit abgeschaltet, die lt. Söder halb Deutschland vor der Dunkelflaute retten?
Es ist doch bekannt, dass zur Netzstabilisierung oefters auf drm Land
abgeschaltet wird, da in drr Stadt das zu groesseren Problemen fuehren
wuerde.
Sonst behauptest Du immer, dass man zur Netzstabilisierung kurz in
München den Strom abschalten würde, um E-Auto-Ladevorgänge zu
unterbrechen. Neue Medikation?
Kommt ggf. drauf an, wer gerade mit in der Abteil-/Zelleninternen Tratschrunde sitzt.
"Schäden aus dem Netz abwehren" funktioniert am Besten mit einem Trolldetektor. Der erkennt zuverlässig gelangweilte, einsame Senioren ohne Anschluss, aber mit Internet. So SuperDiets, "was-hat-das-mit-microcontrollern-zu-tun"-Frager oder andere Beitragsmillionäre.
Stand übrigens in einem Artikel in der Zeitung zum Bau eines Energiespeichers, dass damit die Wahrscheinlichkeit und Haeufigkeit die laendliche Region mit den Netzstabilisierungsmassnahmen zu belasten, reduziert werden soll.
Hmmm, hier sind wieder einige viel schlauer als der interviewte leitende Wissenstraeger des Stadtnetzbetreibers.
Welches Netzteil? Das wäre gut zu wissen damit man sich nicht den selben Schrott zulegt.
Ein Gerät das bei Unterspannung stirbt ist eine Fehlkonstruktion und seine € nicht wert.
Das geblabel über stabile Netze erinnert an den Bonzen der nach einem Stromausfall in Amerika sagte. "Das kann in Deutschland nicht passieren"
Blödsinn, kurz später war Borken für Wochen ohne Strom. Es konnte und kann also doch passieren.
Um eine kleinere Spannung zu bekommen braucht doch nur eine Sicherung zu fallen während ein Drehstrommotor oder Heizung ihre beiden anderen Phasen behalten.
GIC scheidet IMHO aus.
https://en.wikipedia.org/wiki/Geomagnetically_induced_current
Wurde das schon einmal nachgeprüft, hingen da irgendwelche Leiterseile so in der Gegend herum?
Und wie lange Zeit bestanden die angegebenen 130V bzw. 50V?
Wann normalisierte sich das Netz?
Die KI ist bei dieser Frage bereits schon heuristisch beeinflußt. Ignoriert sogar die IEC und die Details zur Automatisierung in Mittelspannungsnetzen für eine bessere Steuerung.
Die häufigeren Maßnahmen zur Netzstabilisierung werden durch Umschaltungen im Netz gelöst. Nichtunterbrechungsfreien Umschaltungen vermeidet man lieber bei Stadtnetzen und belastet damit die ländlichen Netze.
Das geblabel über stabile Netze erinnert an den Bonzen der nach einem
Stromausfall in Amerika sagte. "Das kann in Deutschland nicht passieren"
Blödsinn, kurz später war Borken für Wochen ohne Strom. Es konnte und
kann also doch passieren.
Es gab und gibt auch genügend "Geblabel" das ein Unfall wie Three Mile Island, Tschernobyl oder Fukushima in Deutschland NIIIEEEEMALS passieren kann.
Seltsamerweise glauben das vor allem diejenigen, die an Deutschland sonst kein gutes Haar lassen.
Die häufigeren Maßnahmen zur Netzstabilisierung werden durch
Umschaltungen im Netz gelöst. Nichtunterbrechungsfreien Umschaltungen
vermeidet man lieber bei Stadtnetzen und belastet damit die ländlichen
Netze.
Das Gerümpel in der Pampa hat einfach weniger Redundanz.
Es ist einfach ein Unterschied ob man an einer Stichleitung in die Pampa schaltet oder dort wo aus allen Himmelsrichtungen 380KV-Leitungen ankommen.
"
Name des Diensteanbieters: Wuhan Zhanqiao Keji Youxian Gongsi
Room 11, 6th Floor, Unit 1, Building B, Building 10, No. 13 Honggang
Second Street, Qingshan District, Wuhan City (Canruo Chenxi Business Secretary Service
346)
"
Wenn ich das entscheiden oder festlegen müßte als Netzbetreiber, würde ich es vermutlich auch nicht anders machen. Daher besteht für mich kein Grund das den einen Leuten anzulasten oder anderen Leuten auszureden.
Das kann es nicht sein, das hat "mehrere Tage gedauert.
Achim H. sprach von "Wochen".
Es dauerte mehrere Wochen bis alle Haushalte versorgt werden konnten und Jahre bis die zerstörten Hochspannungsleitungen erneuert wurden.
Wir hatten Glück, wir werden per Erdkabel aus dem Süden versorgt, bei unserem Nachbar mit seinem Milchvieh war es dunkel. Dank seines Zapfwellengenerators - für den er belächelt wurde - nur für 15 Minuten. Unzählige Tiere anderer Landwirte sind elendig verstorben, konnten nicht gemolken werden oder sind erfroren. Mittlerweile hat wohl jeder tierhaltende Landwirt einen Zapfwellengenerator zur Notstromversorgung.
Wenn ich das entscheiden oder festlegen müßte als Netzbetreiber, würde
ich es vermutlich auch nicht anders machen. Daher besteht für mich kein
Grund das den einen Leuten anzulasten oder anderen Leuten auszureden.
Du würdest also da schalten wollen wo es technisch nicht notwendig ist?
Dann besorge er sich einen Deye SUN-12K-SG04LP3-EU mit entsprechender Speicherkapazität. Diese Dinger sind für den Betrieb "in Afrika" ausgelegt, mit wild schwankenden Eingangsspannungen UND haben eine TOR Zulassung (für Ösis)
Mit 12kW Dauerleistung am Inselausgang und automatischer Umschaltung hat man Ruhe. Selbst im eigenen Haus mit 24kWh Speicher für ALLES verbaut.
Dann besorge er sich einen Deye SUN-12K-SG04LP3-EU mit entsprechender
Speicherkapazität. Diese Dinger sind für den Betrieb "in Afrika"
ausgelegt, mit wild schwankenden Eingangsspannungen UND haben eine TOR
Zulassung (für Ösis)
Was soll er mit einem Dreiphasengerät an einer Einphasenversorgung/Installation?
Dann besorge er sich einen Deye SUN-12K-SG04LP3-EU mit entsprechender
Speicherkapazität. Diese Dinger sind für den Betrieb "in Afrika"
ausgelegt, mit wild schwankenden Eingangsspannungen UND haben eine TOR
Zulassung (für Ösis)
Was soll er mit einem Dreiphasengerät an einer
Einphasenversorgung/Installation?
Ops, übersehen. SO etwas gibt es aber auch als einphasige Ausführung, dann allerdings in der Leistung beschränkter, z.B. Deye SUN-6K-SG05LP1-EU
Ich habe grade gesehen, dass der Victron auch eine Log-Funktion für Spannung und Frequenz hat. Also für die, die behaupten, es wäre ein Troll-Beitrag: Hier ist das, was im Netz passierte.
Ich habe grade gesehen, dass der Victron auch eine Log-Funktion für
Spannung und Frequenz hat. Also für die, die behaupten, es wäre ein
Troll-Beitrag: Hier ist das, was im Netz passierte.
Ist Dir denn etwas bekannt, dass ggf. ein oder mehrere Kleinwasserwerke mit an der Einphasenversorgungsleitung des Dorfes hängen/einspeisen?
Oder auch Biogaskraftwerk, etc..
Was steigt dein Netzversorger? Der ist dein definitiver Ansprechpartner
nach den Nachbarn!
Der schreibt automatisch zurück: "Wir bearbeiten Ihre E-Mail in 30 Tagen". Nach 45 Tagen kommt dann die Antwort: Ja, kA zu dem Zeitpunkt haben wir keine Daten mehr.
Das Problem ist, dass Dörfer für den Netzbetreiber ein Minus-Geschäft sind. Also investiert er da nicht in die Infrastruktur. Nur die Rechnungen kommen pünktlich.
Ich habe auch keinen Bock mehr mich mit dem auseinander zu setzen, oder gar mit Behörden. Ich will meine Sachen schützen und für Relevantes Notstrom haben.
Ist Dir denn etwas bekannt, dass ggf. ein oder mehrere Kleinwasserwerke
mit an der Einphasenversorgungsleitung des Dorfes hängen/einspeisen?
Oder auch Biogaskraftwerk, etc..
Betroffen waren zwei Dörfer. Evtl. noch ein drittes, aber mit dem haben wir wenig zutun. Dort gibt es 3-4 Farmen. Wasserwerke haben wir hier definitiv keine. Die Frage ist, wie groß man den Kreis zieht. Nicht all zu weit weg ist eine Windkraftanlage und ein PV-Feld. Bei dem zweiten Ausfall war es draußen noch dunkel, also wird von da nichts kommen.
Ich habe mich jetzt auch mit einem Elektriker unterhalten, der an Hochspannungsmasten arbeitet. Er sagte mir, dass wenn die einen Trafo im Netz austauschen, die immer die 3 Phasen erden, da es immer wieder vorkommt, dass irgendwelche Leute anfangen ins Netz einzuspeisen. Und der Trafo die Spannung dann hoch transformiert. Es scheint also nicht so selten zu sein.
So eine kamikaze Stecker mit 2x Schuko Steckern ist eben schnell gemacht.
Eine dreistündige Netzstörung würde ich nicht als irrelevant ansehen. Da ist nix mit 30T !
Mir haben sie mal den Strom abgestellt wegen offener Rechnung. da bin ich zum Amtsgericht und habe mir eine einstweilige Verfügung vom Richter geholt. Hat keine 2h gedauert und der Netzbetreiber hat mich angeklingelt und gefragt wann er Vorbeikommen darf zum Wiedereinschalten. Bei 250k€ Androhung vom Richter ging das ganz schnell.
Ein einphasiges Dorf kann ich mir gar nicht vorstellen. Wo soll das sein? Einphasige Hauser gibt es noch vereinzelt.
Alles schön dokumentieren. Dir gehen ja Geräte kaputt...
Betroffen waren zwei Dörfer. Evtl. noch ein drittes, aber mit dem haben
wir wenig zutun. Dort gibt es 3-4 Farmen. Wasserwerke haben wir hier
definitiv keine. Die Frage ist, wie groß man den Kreis zieht. Nicht all
zu weit weg ist eine Windkraftanlage und ein PV-Feld. Bei dem zweiten
Ausfall war es draußen noch dunkel, also wird von da nichts kommen.
PV und WKA speisen idR über WR ein, die so ein Spiel nicht mitmachen.
Wenn Wasserkraft wegfällt, bleiben theoretisch nur noch grösseres Biogaskraftwerk, das nicht abegschaltet hat oder auch grösseres Notstromaggregat mit defekter oder fehlender Netztrennung.
Eine mögliche Erklärung der "seltsamen" Frequenzen kann auch sein, dass das Messartifakte sind. Der WR zeigt zwei Kommastellen an. Um so hoch aufgelöst zu messen, müsste er über 100s die Perioden zählen, oder aus der Phasenlage Information ziehen. Wenn jetzt (wegen intermittierendem Kurzschluss im Netz) die 50Hz mal da und mal weg sind, werden "schöne" Zahlen mit zwei Nachkommastellen generiert, die mit der tatsächlichen Frequenz nichts zu tun haben. Nur mal als Idee.
Genau so ist es, vor allem, weil 80% der Zeit im Diagramm exakt 50,0 Hz anliegen. Da wird ein Digitalfilter vor der Frequenzanzeige liegen. Zwischen 05:20 und 06:06 hat es mehrere missglückte Einschalt-Versuche gegeben.
Moderne Frequenzzähler können die Frequenz schneller / exakter bestimmen, weil sie nicht nur ganze Schwingungen zählen, sondern auch die Phasenwinkel messen. Dazu muss man die Netzspannung z.B. mit 20kHz AD-wandeln.