wir haben einen Kamin mit elekt. Abbrandsteuerung. Bis letzte Woche funktionierte diese und war von einen auf den anderen Tag tot. Offenbar bekommt die Steuerung kein Strom mehr. Habe die Steuerung mal von der Wand genommen und rudimentär durchgemessen (bin kein Elektriker o.ä.). Was sich feststellen konnte, dass bis zum Trafo 220V anliegen (PIN 1 und 6). An den Ausgangspins kommt aber nichts mehr an. An der Oberseite des (vergossenen bzw. geschlossenes Plastikgehäuse) ist eine gelbliche / bräunliche Verfärbung sichtbar. Sieht aus, als wäre diese durchgebrannt. Ich könnte diesen auslöten und einen neuen einlöten, das bekomme ich hin. Aber mit der Beschaffung eines Ersatz bin ich aber überfordert.
Die Steuerung ist aus dem Jahr 1994, also schon etwas betagter. Auf dem Trafo kann ich folgendes erkennen:
Die 17V scheinen allerdings gar nicht genutzt zu werden. Der Trafo ist auf der Platine durchgesteckt und die Pins verlötet. Aber außer PIN 1+2 und 11+12 sind die anderen auf der Platine nicht belegt (verbunden oder genuntzt).
Hab mir jetzt schon die Finger wund gesucht um einen Ersatz zu bekommen. Aber die Vielfalt überfordert mich einfach. Kann mir ggf. jemand ein Teilenummer / o.ä. nennen zu einem Trafo mit gleichen oder wenigstens in Bezug auf die 11,7V Schiene.
Deinen Angaben zufolge misst Du Netzspannung an Pin 1 und 2 des Trafos, gibst aber im "Trafoaufdruck" zu lesen: Pin 1-6.(für die Primärwicklung)
Nachmessen per Ohmmeter Pin 1-6, selbstverständlich ohne jede Netzverbindung, abklemmen!
Der Trafo wird wohl eine Thermosicherung enthalten, die rudimentäre Angabe 115⁰ könnte darauf hinweisen. Auch die "braune Verfärbung" passt ins Fehlerbild.
Trafo auslöten bringt Gewissheit über unter dem Trafo verborgenen Leiterbahnen, die dann mögliche Einspeisung einer einzigen 12 Volt Wechselspannung an den 11,7Volt-Pins Gewissheit über den Rest der Schaltung.
da 3 Gleichrichter und 3 größere Kondensatoren auf der Platine sind,
habe ich die Vermutung, daß doch alle Sekundärspannungen genutzt werden.
Das würde ich noch mal untersuchen.
Mache bitte mal ein Foto der gesamten Platine.
Die KI der Google-Bilderkennung erzählt dazu folgendes:
"Der Transformator auf der Leiterplatte ist ein
Philips Modell mit der Teilenummer 4012 020 13251. Es handelt sich um einen vergossenen Transformator, der in verschiedenen elektronischen Baugruppen, häufig in Netzteilen für Haushaltsgeräte wie Dampfbügelstationen oder industrielle Steuerungen, verwendet wird.
Hier sind die auf dem Etikett sichtbaren Spezifikationen:
1
Hersteller: Philips
2
Teilenummer: 4012 020 13251
3
Primär (PRI): 230 V, 50 Hz
4
Sekundär (SEC):
5
17,0 V bei 4,0 VA (Pins 7-8)
6
17,0 V bei 2,7 VA (Pins 9-10)
7
17,0 V bei 2,7 VA (Pins 11-12)
8
Sicherheits-/Temperaturklasse: ta 70/E, 115°C
Suchen Sie spezifische Ersatzteile für die Dampfbügelstation GC7635/30, in der diese Platine vorkommen könnte?"
Also ein Dampfbügeleisen ist es schon mal nicht, und die 11,7V konnte die KI nicht lesen.
Immerhin ist jetzt das Symbol für integrierte Thermosicherung 115⁰C eindeutig zu sehen, wie auch "doppelseitige Platine". Das gestattet denn auch, zu sagen:"Alle Sekundärwicklungen werden benutzt".
wenn genügend Platz im Gehäuse ist, dann kann man auch
2 einzelne Trafos einbauen.
Wenn Platz ist.. Wie sieht es damit aus?
Trotzdem sollte man mal den Sekundärstrom messen...
und die Leistung ausrechnen.
Die Verfärbung sieht nicht gesund aus -> wahrscheinlich Überlast.
Leistung oder Temperatur.
Die KI der Google-Bilderkennung erzählt dazu folgendes:
"Der Transformator auf der Leiterplatte ist ein
Philips Modell mit der Teilenummer 4012 020 13251. Es handelt sich um
einen vergossenen Transformator, der in verschiedenen elektronischen
Baugruppen, häufig in Netzteilen für Haushaltsgeräte wie
Dampfbügelstationen oder industrielle Steuerungen, verwendet wird.
Hier sind die auf dem Etikett sichtbaren Spezifikationen:
1
Hersteller: Philips
2
Teilenummer: 4012 020 13251
3
Primär (PRI): 230 V, 50 Hz
4
Sekundär (SEC):
5
17,0 V bei 4,0 VA (Pins 7-8)
6
17,0 V bei 2,7 VA (Pins 9-10)
7
17,0 V bei 2,7 VA (Pins 11-12)
8
Sicherheits-/Temperaturklasse: ta 70/E, 115°C
Suchen Sie spezifische Ersatzteile für die Dampfbügelstation GC7635/30,
in der diese Platine vorkommen könnte?"
Also ein Dampfbügeleisen ist es schon mal nicht, und die 11,7V konnte
die KI nicht lesen.
Na wenn das die Zukunft mit der fortschrittlichen KI ist...
Man kann es ja mal probieren. Aber aus einem teilweise verdeckten Etikett kann die KI auch nicht mehr weissagen. Wenigstens kann sie das in ordentlichem Deutsch formulieren, das fällt hier manchem auch schon schwer.
Einen Trafo, der ungefähr 11,7V mit 2,7 VA abgeben kann sollte sich noch finden lassen.
Was dort ein Nachbau kostet, kann ich Dir nicht sagen. Wenn die Firma nur an Firmen liefern, findet sich vielleicht im Forum jemand, der Dir weiterhelfen kann, weil er ein Gewerbe hat.
Ist der Trafo denn wirklich defekt?
Ich würde ihn auslöten und durchmessen.
PS:
Vorher noch mal an der Platine messen.
Muss ja nicht der Trafo defekt sein.
Einen Trafo, der ungefähr 11,7V mit 2,7 VA abgeben kann sollte sich noch
finden lassen.
Wenn die Primärwicklung oder der Überhitzungsschutz durch ist, sollte man erst einmal nach der Ursache schauen, bevor man sich bemüht, einen Ersatz für den Trafo zu suchen.
Je nachdem, ob die Gleichspannungen auf eine gemeinsame Masse gehen oder nicht, könnten 2 oder 3 LNG gute Hilfe leisten, um erst einmal die Steuerung selber zu prüfen.
Mich irritieren die Pinnummern. Bei vergossenen Printtrafos gibt es auf der Unterseite zwei parallele "imaginäre" Stiftleisten, die von 1-6 und 9-12 durchnummeriert werden. Normalerweise liegt die Primärwicklung auf den Anschlüssen 1 und 6 der ersten Leiste. Die Anschlüsse 2, 3, 4 und 5 sind gar nicht vorhanden.
Auf der Sekundärseite sind es WIMRE bei zwei Spannungen z.B. Pin 6 und 7 für die erste und Pin 11 und 12 für die zweite Spannung. Dein Trafo hätte also laut Deiner Beschreibung 3 Ausgangsspannungen sekundärseitig. Ist das tatsächlich so? Dann musst Du nach einem identischen Trafo als Ersatzteil suchen, denn es handelt sich um ein Spezialanfertigung. Ich denke nicht, dass Du einen solchen Trafo als Standard im normalen Elektronikversand findest.
Wenn die Primärwicklung oder der Überhitzungsschutz durch ist,
Die Ursache kann auch extern liegen. Z.B. die Solaranlage auf dem Dach treibt lokal die Netzspannung häufig nahe an die obere Toleranzgrenze. Was auch nicht so gut für Trafo ist, dass einige Anlagen ungefähr im Abstand von ungefähr zwei Sekunden während einer Halbwelle die Leistung stärker schwanken lassen um irgendwelche Netzparameter zu messen.
Meine Güte, schau einfach auf das nachträglich eingefügte Bild im EP.
Ob nun auf der Platine die beiden Eingänge für die Primärwicklung nun mit 1 und 2 oder auch gar nicht beschriftet sind, oder Fehler des TE, spielt doch überhaupt keine Geige.
Nachtrag: jetzt sehe ich es gerade: die Infos stammen von einer KI. Dann denke ich nicht, dass die KI hier Recht hat. ;-)
Und anscheinend wird ja laut deiner weiteren Infos nur eine Spannung genutzt. Schau doch bitte mal auf der Unterseite der Platine, wie viele Anschlüsse der Trafo auf der Sekundärseite hat. Dann kannst Du sicher einen Standardtrafo verwenden. Die gibt es relativ fein abgestuft mit verschiedenen Leistungen. Schau dich einfach mal bei Reichelt, Mouser, Digikey etc. um. Da gibt es sicher welche, die genau reinpassen.
Wichtig: kaufe unbedingt einen Trafo, der wie das Original eine Temperatursicherung enthält! Sonst erfüllt der neue Trafo nicht die an der Stelle notwendigen Sicherheitsanforderungen.
Wenn der Trafo Verfäerbungen am Gehäuse aufweist, dann ist entweder die Temperatursicherung defekt und/oder eine der Wicklungen hat einen Windungsschluss (Kurzschluss zwischen zwei oder mehr Windungen).
Ich denke nicht, dass Du einen solchen Trafo als Standard im normalen
Elektronikversand findest.
Daher auch mein obiger Link auf eine Firma (weiss-trafo.de), die Printtransformatoren nachbaut. Im Nachhinein habe ich die Seite mit der Produktanfrage nachgesehen und dort steht auch eine Email für die Anfrage von Privatpersonen.
Jetzt ist erst mal angesagt das Lineal oder Geodreieck herauszuholen um alle Abmessungen des Trafos zu ermitteln.
Wenn die Primärwicklung oder der Überhitzungsschutz durch ist,
Die Ursache kann auch extern liegen. Z.B. die Solaranlage auf dem Dach
treibt lokal die Netzspannung häufig nahe an die obere Toleranzgrenze.
Klar, da brennen bei manchen so einige Windungen und Sicherungen durch.
Gerade der Dezember ist so eine Zeit..
Es kann ja auch passieren, dass so ein Trafo einfach so nach 30 Jahren einen Fehler aufweist.
Aber bevor man darüber grübelt, ob man seine PV oder das ganze Haus abreisst, oder sich überhaupt um die AC-Versorgung kümmert, würde zuminstest ich erst einmal wissen wollen, ob die eigentliche Steuerung/Elektronik noch intakt ist.
falls tatsächlich die Temperatursicherung ausgelöst hat, soltest Du vor der Inbetriebnahme des neuen Trafos schauen, ob es sekundärseitig einen Kurzschluss gibt! Sonst geht der neue Trafo auch wieder recht schnell kaputt.
Sind den auf der Primärseite oder Sekundärseite Sicherungen vorhanden?
Es kann ja auch passieren, dass so ein Trafo einfach so nach 30 Jahren
einen Fehler aufweist.
Es passiert aber sehr selten, dass ein komplett vergossener Printtrafo nach schlappen 30 Jahren defekt wird. Ich vermute eher einen Kurzschluss auf der Sekundärseite.
Sind den auf der Primärseite oder Sekundärseite Sicherungen vorhanden?
sorry, ich sehe gerade, dass es auf der Sekundärseite ne Sicherung gibt.
Noch etwas zum Nachbau des Trafos: vermutlich wird so eine Sonderanfertigung teuer sein. Bin mal gespannt, wie das Angebot aussehen wird. Hast Du schon mal in den Ersatzteilshops geschaut, ob es dort den Trafo gibt?
Ich denke mal, wenn auf dem Typenschild die drei Spannungen angegeben sind, werden diese auch vorhanden sein. Wie gesagt, ein Bild von der Unterseite der Platine würde das klären...
Aber außer PIN 1+2
und 11+12 sind die anderen auf der Platine nicht belegt (verbunden oder
genuntzt).
Wie kommst du darauf? Die Platine ist doppelseitig. Neben dem Trafo befinden sich drei Brückengleichrichter - möglicherweise für jede Sekundäspannung einer.
Moch wundert vor allem, dass der Trafo drei Wicklungen hat, aber nur eine benutzt sein soll. Es ist ja kein Bastelgerät, wo man einfach irgendeinen vorhandenen Trafo benutzt hat, sondern ein in Serie gebautes Gerät.
Ist das eine doppelseitige Platine, auf der einige Leiterbahnen nicht zu sehen sind? Ich würde mal alles mit dem Ohmmeter "durchklingeln". Über die Nummerierung sollte man so auch genaueres herausfinden können.
Zur Not würden sicher auch zwei kleine Printtrafos funktionieren, für z.B. 218V und 112V. Wie das ins Gehäuse passt wäre noch zu klären, z.B. einen davon irgendwo seitlich anbauen.
Lars hat sich seit seinem Eingangspost nicht mehr gemeldet, seine Angaben lassen sich nicht überprüfen. Natürlich kann die Thermosicherung durchgebrannt sein, aber wir können das nicht testen. Warten wir mal ab, was er schreibt.
Beim nächsten Mal bitte gescheiten Betreff wählen, damit die Suchmaschine später was findet. Wenn man keinen originalen Trafo findet, könnten evtl. auch 2 verschiedene Trafos als Ersatz verbaut werden, wenn sie Thermosicherungen haben. Ohne Thermosicherung würde ich ungern Geräte dauerhaft am Netz betreiben (Brandgefahr).
vielen Dank erst Mal für die regen Antworten. War jetzt nicht davon ausgegangen das derart viele Antworten auf einmal kommen. Konnte gestern leider keine direkte Antwort (weil erst frisch registriert) mehr erstellen sondern nur das Bild noch am bestehenden Eintrag einfügen.
Wie schon erwähnt - bin was das angehet Laie. Man möge mir verzeihen wenn ich "vermute" oder das ein oder andere nicht mit den korekten Fachbegriffen tituliere. ;)
Ich habe mal Detailbilder des gesamten Aufbaus angefügt. Letztlich sind zwei Platinen gestapelt. Die eine scheint der Controller für die Frontplatte zu sein (Anzeige Temperatur und aktuelle Heizstufe, Tür offen/zu usw.), welche auf die Frontplatte geschaubt ist und die "Netzteilplatine" huckepack trägt. Die Verbindung zum Controller wird nur über Steckpinverbindung (am unteren Rand der Platinen) hergestellt. Zudem ist ein Anschluss für eine 9V Blockbatterie vorhanden. Diese ist für einen möglichen Stromausfall während des Betriebs, um die Luftzufuhr zum Kamin zu schließen. Die Luftklappe selbst besitzt seinen Schrittmotor.
Die Kaminsteuerung hat einen eigene Stromleitung, welche mit 16A im Sicherungskasten versehen ist (nicht ausgelöst). Damit lässt sich aber die Steuerung bzw. die Anschlüsse sehr gut stromlos machen zur Demontage. Die Frontplatte wir einfach auf einen Unterputzkasten geschraubt. Platz ist begrenzt, aber wir sanieren derzeit, daher wären bauliche Änderungen möglich.
Im Februar musste ich (hatte das Haus erst im Januar gekauft, Vorbesitzer war 2021 verstorben) den Thermosensor austauschen (fehlte bzw. war am Ofenrohr abgetrennt), welchen Fa. Brunner Gott sei Dank noch liefern konnte, aber mit 280,- nicht billig war. Danach hatten wir den Kamin noch vielleicht 3-4 an. Seit letzter Woche nutzen wir Ihn wieder (täglich) bis jetzt zum Ausfall. Es gibt keine Schaltpläne seitens Brunner (zumindest geben sie diese nicht raus), lediglich Bedienungsanleitung. Hatte hier schon nach einer Reparatur angefragt, allerdings reparieren sie diese Steuerung nicht, sondern bieten einen Umrüstsatz auf die aktuelle Steuerung an, was mit satten 1800,- zu Buche schlägt. Glaube da muss man nicht weiter drüber nachdenken.
Also, ich habe mit einem Multimeter mal den Trafo gemessen (stromlos, auf Einstellung 0-200 OHM):
PIN 1 -> 6 = OL |
PIN 7 -> 8 = 6,9 OHM |
PIN 9 -> 10 = 5,9 OHM |
PIN 11 -> 12 = 3,3 OHM
Mein Verständnis ist dabei, die Primärseite ist tot (Thermosicherung?). Die drei anderen Sekundären erstmal ok. Elkos sehen gut aus (nicht aufgebläht o.ä.) auch sonst erstmal keine offensichtlich beschädigten oder farblich veränderte Bauteile.
Weil ich auf der Unterseite keine Leiterverbindung zu den PIN´s 7 bis 10 erkennen konnte, bin ich der Annahme erlegen, dass die 17V nicht weiter von Bedeutung sind. Offenbar ein Irrglaube. Hab die Platine mit einer Leuchte "durchleuchtet" ;) auf der Oberseite scheinen diese in Richtung Elkos zu gehen, aber der Trafos verdeckt dieses. Würde man wohl erst nach dem Auslöten wirklich erkennen. Wofür diese genutzt werden...kann ich nicht sagen. Angeschlossen sind an das Netzteil die Anschlüsse (siehe Bild Belegung) des Schrittmotors für die Luftklappe, zwei Türkontakte und das Themoelement.
Hoffe das bringt etwas mehr Licht in die ganze Geschichte. :)
Der erste Test wäre mit einer kleinen Batterie zwischen 1,5....3V parallel der Brückengleichrichterausgänge angeschlossen zu schauen, ob dahinter ein Kurschschluss sein könnte,
Auf dem Bild zwischen Brückengleichrichter und Trafo sind so Bauteile als Scheibe. Solche hatte ich auch mal als Varistoren (also nicht als Kondensatoren) in einer Schaltung gefunden. Vielleicht ist davon einer durch.
Der erste Test wäre mit einer kleinen Batterie zwischen 1,5....3V
parallel der Brückengleichrichterausgänge angeschlossen zu schauen, ob
dahinter ein Kurschschluss sein könnte,
Auf dem Bild zwischen Brückengleichrichter und Trafo sind so Bauteile
als Scheibe. Solche hatte ich auch mal als Varistoren (also nicht als
Kondensatoren) in einer Schaltung gefunden. Vielleicht ist davon einer
durch.
Da steht eindeutig "R" dran, also eine Art Widerstand. Und nach der Platzierung zu urteilen sind das NTCs zur Anlaufstrombegrenzung auf der Sekundärseite vor den beiden Gleichrichterbrücken. Der linke "R36" sieht etwas angekokelt aus, kann vom Trafo kommen oder weil der unter ständigem (Kurzschluß)Strom stand. In diesem Zweig könnte man also einen Kurzschluß vermuten.
Links die beiden TO220 werden Spannungsregler für +/- 12 oder 15 Volt sein, ganz unten ist der 7805 für die Digitalversorgung. Das erklärt zumindest die drei erforderlichen Trafoausgangsspannungen.
Also, ich habe mit einem Multimeter mal den Trafo gemessen (stromlos,
auf Einstellung 0-200 OHM):
PIN 1 -> 6 = OL |
PIN 7 -> 8 = 6,9 OHM |
PIN 9 -> 10 = 5,9 OHM |
PIN 11 -> 12 = 3,3 OHM
Mein Verständnis ist dabei, die Primärseite ist tot (Thermosicherung?).
Die drei anderen Sekundären erstmal ok.
Moin,
ja sieht erst einmal so aus. Aber messe sicherheitshalber Pin 1-6 nochmal im Bereich 2kOhm und 20 kOhm aus. So ein kleiner Trafo kann schon einmal über 200 Ohm auf der Primärseite haben.
Und ansonsten hier nicht verrückt machen lassen. Zu 99% ist es der Trafo, bei dem nach vielen Jahren die interne Thermosicherung einfach so ohne äußere Überlast gestorben ist. Außerden habe wir anstatt 220V inzwischen oft 236..238VAC im Netz. Auch das kann die Ursache sein. die neuen Trafos sind wenigstens für 230 VAC ausgelegt.
Versuch einen original Neuen zu bekommen oder auf die Ratschläge hinsichtlich zweier Trafos einzugehen. Eine leichte Überdimensionierung von der Leistung her ist für die Lebensdauer immer vorteillhaft.
also z-B. 2 x 12VAC 6VA anstat 4VA.
Auf der Platine sind 4 Graetzbrücken, also werden wohl alle drei Spannungen sicher benutzt und Du wirst sehr sicher alle drei Spannungen brauchen.
Wenn Du bestellst, könntest Du sicherheisthalber und vorbeugend auch die beiden orangefarbenen Relais tauschen. Irgenwann sind auch deren Kontakte abgebrannt und da Du einmal dabei bist, ist es ein leichtes, das gleich vorbeugend mit zu machen.
Der linke "R36" sieht
etwas angekokelt aus, kann vom Trafo kommen oder weil der unter
ständigem (Kurzschluß)Strom stand.
Der zugehörige Brückengleichrichter sieht auch dunkler aus, als die anderen beiden. Möglicherweise ist der Endschalter kaputt und der Dauerstrom hat den Trafo überlastet.
Thermosensor austauschen (fehlte
bzw. war am Ofenrohr abgetrennt), welchen Fa. Brunner Gott sei Dank noch
liefern konnte, aber mit 280,- nicht billig war.
Ein wahrlich stolzer Preis für ein simples Thermoelement Typ K.
Thermosensor austauschen (fehlte
bzw. war am Ofenrohr abgetrennt), welchen Fa. Brunner Gott sei Dank noch
liefern konnte, aber mit 280,- nicht billig war.
Ein wahrlich stolzer Preis für ein simples Thermoelement Typ K.
Thermosensor austauschen (fehlte
bzw. war am Ofenrohr abgetrennt), welchen Fa. Brunner Gott sei Dank noch
liefern konnte, aber mit 280,- nicht billig war.
Ein wahrlich stolzer Preis für ein simples Thermoelement Typ K.
"K" wäre weiß/grün?
Andersrum: rot/grün ist "K". "K" kann aber auch andere Farbkombinationen haben.
Zur Not fädele ich den Draht für die Sekundärwicklung noch händisch rein.
Voraussetzung ein Trafo mit für Primär und Sekundärwicklung getrennten Kammern. Bei der geringen Amperezahl dürfte der 0,5 CuL völlig ausreichen.
So ein Theater um einen Minitrafo.
ciao
gustav
P.S: Der Originaltrafo hat 70° Temperturklasse.
Wird von Hause aus echt warm.
Über das Thema hatten wir uns schon ausgelassen.
Der Konstrukteur hat auf Biegen und Brechen einfach "miniaturisiert".
TE 40 alles andere kommt mir nicht in die Tüte.
Aber er wird dann auch - gerade bei Wärmestau im Gehäuse - dann auch so warm. Hier offenbar so stark, das die 115°C Einbau-Thermosicherung auslöste.
Lieber etwas großzügiger in der Kernauslegung sein, dann gibt es solche Probleme weniger.
da 3 Gleichrichter und 3 größere Kondensatoren auf der Platine sind,
habe ich die Vermutung, daß doch alle Sekundärspannungen genutzt werden.
Das würde ich noch mal untersuchen.
Hier offenbar so stark, das die 115°C Einbau-Thermosicherung
auslöste.
Schmunzeln reicht. Manche übertreibens mit den mehrfachen Absicherungen. BTW- hab vorgestern einem Dimmer den durchgewichsten Sicherungswiderstand überbrückt. Funktioniert wieder einwandfrei. War Blind & arm. Viele Entstörkondensatoren in Staubsaugern usw. sind auch Überflüssig wie ein Kropf.
Wenn die Elkos goldene Frakos wären, wäre es klar. Weil genau so einen Fall mit Kurzschluß im Elko und einem dadurch zerstörten Trafo (sogar unvergossen, dafür aber ohne Thermosicherung) hatte ich mal.
Blöde Idee bezüglich durchgebrannter Primärwicklung: Wenns wirklich an einer Thermosicherung liegt und kein Windungsschluß vorliegt, sollte man doch durch Einspeisen der passenden Wechselspannung auf einer Sekundärwicklung auch die anderen Sekundärspannungen einigermaßen genau bekommen.
Ist hier zwar nicht sinnvoll, weil der Fachmann nimmt halt ein bis mehrere Labornetzteile, und der Laie der kein Labornetzteil hat, hat auch keinen passenden Trafo für die Wechselspannung. Und wenn er ihn hätte würde er damit den Rest der Schaltung rösten.
Thermosicherung freilegen ist mir schonmal geglückt bei einem Sony CD-Wechsler. Hat allerdings nichts geholfen, weil da hatte jemand 220V an den 110V-Trafo angelegt. Die Thermosicherung war noch intakt, weil die Sekundärwicklung schneller verdampft war. :) Der Trafo war nicht vollvergossen, sondern nur alles in Blätterteig aus harzgetränkten Papierschichten gewickelt.
In der heutigen Zeit ists wahrscheinlich einfacher, die 4 Spannungen mit DCDC-Wandlern abzubilden, als beim Hufschmied einen neuen Trafo klöppeln zu lassen. Wobei die Relais wohl vor den Reglern sitzen, und noch so ein paar Merkwürdigkeiten.
Thermosensor austauschen (fehlte
bzw. war am Ofenrohr abgetrennt), welchen Fa. Brunner Gott sei Dank noch
liefern konnte, aber mit 280,- nicht billig war.
Ein wahrlich stolzer Preis für ein simples Thermoelement Typ K.
"K" wäre weiß/grün?
Andersrum: rot/grün ist "K". "K" kann aber auch andere Farbkombinationen
haben.
Genormt sind aber diese. Und mir sind rot/grüne Leitungen auch bei den abertausend selbst verarbeiteten Thermoelementen noch nie untergekommen. Allerdings bei uns meist von der großen Trommel, speziell selektiertes Qualitätsmaterial.
Trafo ablöten und durch eine Huckepackplatine ersetzen die neue SMPS Netzteile trägt. Eines/zwei für die +/- 15 Volt (vermutlich) und eines für die vermutlich 12 Volt. Da reichen schon die kleinen Meanwell IRM Module.
Kann mich erinnern, dass die Gastherme jedes Jahr auf CO- bzw. CO2-Ausstoß überprüft wurde. Tatsächlich waren die Werte einmal zu hoch, und da musste etwas repariert werden. Für mehr Durchzug gesorgt werden. Und Einstellungen am Brenner nachjustiert.
Der TO hat noch nicht mal den Fehler gefunden und alle reden
schon von dem Kaminkehrer.
Dem Kaminkehrer ist das scheißegal wie die Platine mit Strom versorgt wird.
Der soll froh sein wenn er Aufträge bekommt.
Ich habe hier einen alten Kachelofen, 30 Jahre alt.
Da wird dann mal reingeschaut,…oben auf dem Dach mal durchgekratz.
Und im Keller mal in die Klappe am Schornstein geschaut.
Ja gut er fegt noch etwas durch.
Ist aber ein netter Kerl.
Ich würde das auch mit der Huckepackplatine machen.
Wie Thomas R schon schrieb.
Wenn Platz vorhanden ist auch zwei Printtrafos nebeneinander.
Ich würde das auch mit der Huckepackplatine machen.
Wie Thomas R schon schrieb.
Wenn Platz vorhanden ist auch zwei Printtrafos nebeneinander.
Kann man ja alles machen und auch noch anders.
Aber nochmal und etwas deutlicher:
Um die Dauerersatzversorgung kümmert man sich doch erst, wenn jeder andere Scheiss geklärt ist!
Läuft die Steuerung ordnungsgemäss bei Ersatzversorgung aus drei Ersatzquellen?
Welche Leistung wird dauerhaft oder temporär über welche der drei Versorgungen angefordert?
Ist die Potenzialtrennung der Versorgung notwendig?