Unsinnige Lösung. Die Umwälzpumpe wird nur laufen, solange Spannung anliegt. Anstatt deren Zuleitung für den Strom zu trennen, lässt sich auch ein Relais oder sonstwas parallel anschalten.
Ich muss an einer Heizungsanlage wissen ob die Umwälzpumpe aktuell
läuft oder nicht
Reicht zu wissen, dass sie angesteuert wird, oder geht es darum, ob sie sich auch dreht?
Ist es eine Pumpe mit Kondensator/Drehstrom oder mit Elektronik (ggf mit Schnittstelle)? Gibt es einen Drehzahlsteller (1 2 3) wodurch die Stromaufnahme nicht konstant ist?
Unsinnige Lösung. Die Umwälzpumpe wird nur laufen, solange Spannung
anliegt. Anstatt deren Zuleitung für den Strom zu trennen, lässt sich
auch ein Relais oder sonstwas parallel anschalten.
haha, so schlau wie Du war ich auch schon
Die Pumpe wird per PWM / Bus angesteuert, Stillstand wird alleine per PWM realisiert
Ja, es ist sogar ein Relais in der Viessmann-Steuerung verbaut, aber das ist immer an
Weitere gute Ideen?
Die Gastherme hat sogar einen Anschluss für eine externe UWP - oder für eine externe Speicherfüllpumpe
Ich brauche leider beide Werte gleichzeitig, es geht nur entweder oder
Die Pumpe wird per PWM / Bus angesteuert, Stillstand wird alleine per
PWM realisiert
Also mit Elektronik und variabler Stromaufnahme. Das einstellbare Stromrelais kann eine Lösung sein, wenn die 0,1A (23W) bei Langsamlauf auch sicher überschritten werden. Wenn es nur darum geht, ob sie angesteuert wird, kann man auch das PWM Signal auswerten, oder ist sie doch Bus gesteuert?
Es ist ein Viessmann Bus
Hatte auch erst überlegt den auszuwerten - aber es geht eigentlich nur um den Bivalenten Betrieb einer Gastherme mit einer Wärmepumpe
Ich hatte die Gastherme bislang über die Schnittstelle ausgelesen, das Ganze per ESP32 gesteuert hat 2 Jahre gut funktioniert
Aber ich will es jetzt so haben das alles autark ist - das auch - falls ich mal nicht mehr da bin - die Steuerung halbwegs einfach und verständlich ist
Also mit Elektronik und variabler Stromaufnahme. Das einstellbare
Stromrelais kann eine Lösung sein, wenn die 0,1A (23W) bei Langsamlauf
auch sicher überschritten werden.
das mit dem Strom hatte ich auch erst überlegt - aber notfalls halt die Leitung 2-3x durchführen - oder den N entgegengesetzt
Mich würde halt interessieren - passt das generell mit dem Relais und ich habe halt ein Montagsgerät erwischt
Oder kann es z.B. keine induktiven Lasten wie ein Mini-Relais?
Es ist nicht induktiv, eher 'kapazitiv' mit starken/schwankenden Stromspitzen.
Erstaunlich das es es drei Tage geschafft hat sich daraus seine Versorgungspannung zu schaffen. Die Pumpe wird kaum 0,2 A brauchen wenn sie steht ;-)
Wenn sein 'Overload protection' nicht nur Werbung ist könnte es mit mehreren Leitungsdurchführungen zuverlässiger funktionieren.
PS Für kleineres Geld könnten ein Tiny sie vollständiger überwachen. Der wüste ob sie Versorgung hat, Pwm bekommt und auch wirklich dreht.
Der "Kontakt" bzw. MOSFET ist laut Aufdruck nur für 500 V Spitze-Spitze ausgelegt. Somit ist ein Betrieb an 230 V Netzspannung nicht zulässig, d.h. zum einen auf Grund der wesentlich höheren aus dem Stromnetz zu erwartenden Spannungsspitzen, und zum anderen auf Grund der Spannungsspitzen, die beim Ausschalten des dahinter befindlichen Relais induziert werden. Selbst wenn das Relais nur z.B. 24 V Spulenspannung hätte, könnten ohne Spannungsbegrenzer (Z-Diode, Varistor, korrekt_ausgelegtes Boucherot-Glied) durchaus Spannungsspitzen von mehreren hundert Volt auftreten.
In dem Zerlegevideo ist auch zu erkennen, dass in der Kiste der Ausgang mit nur zwei MOSFETs, aber ohne Schutzbeschaltung realisiert wurde. Also Schrott.
Erstaunlich das es es drei Tage geschafft hat sich daraus seine
Versorgungspannung zu schaffen. Die Pumpe wird kaum 0,2 A brauchen wenn
sie steht ;-)
wenn die Pumpe aus ist ist das Teil auch aus
Ich hatte mich anfangs auch gefragt wie das mit den beiden LEDs funktioniert - die off-LED leuchtet nur wenn man z.B. die Schaltschwelle auf 1A stellt, aber nur 0,5A fließen
und zum anderen auf Grund der
Spannungsspitzen, die beim Ausschalten des dahinter befindlichen Relais
induziert werden. Selbst wenn das Relais nur z.B. 24 V Spulenspannung
hätte, könnten ohne Spannungsbegrenzer (Z-Diode, Varistor,
korrekt_ausgelegtes Boucherot-Glied) durchaus Spannungsspitzen von
mehreren hundert Volt auftreten.
dahinter habe ich das oben genannte Relais, dieses schaltet einen kleinen Mischermotor mit wenig Watt - würde es Sinn machen hier zusätzlich was zur Entstörung einzufügen?
Was mich wundert - die Mosfets scheinen ja noch zu funktionieren, es schaltet halt bei Last ca. jede halbe sec kurz an
dahinter habe ich das oben genannte Relais, dieses schaltet einen
kleinen Mischermotor mit wenig Watt - würde es Sinn machen hier
zusätzlich was zur Entstörung einzufügen?
Genau diese Relaisspule ist doch das Problem, sofern es kein Funkenlöschglied gibt.
dahinter habe ich das oben genannte Relais, dieses schaltet einen
kleinen Mischermotor mit wenig Watt - würde es Sinn machen hier
zusätzlich was zur Entstörung einzufügen?
Genau diese Relaisspule ist doch das Problem, sofern es kein
Funkenlöschglied gibt.
Danke, was würdest konkret vorschlagen?
Bei DC klar, eine Diode, aber es ist ja 230V AC?
Notfalls mit dem Teil ein Steckernetzteil schalten, damit ein 12V-Relais?
Danke, was würdest konkret vorschlagen?
Bei DC klar, eine Diode, aber es ist ja 230V AC?
Es ist nicht trivial, hierfür eine ordentliche Schutzbeschaltung zu definieren, weil der Abstand zwischen der Scheitelspannung der Netzspannung (nominell 230 V * swrt(2) = 325 V, maximal 358 V) und der maximal zu lässige Spannung von 500 V viel zu klein ist, aber der Aufbau trotzdem noch für eine Bemessungsstoßspannung von 2,5 kV (ggf. sogar 4 kV) ausgelegt sein muss.
Natürlich kann man das mit einer Kombination aus Funkenstrecke und Varistor arbeiten. Gerade bei Varistoren muss man aber deren Alterung beachten, d.h. sie werden im Laufe der Zeit niederohmiger und können sich den aufheizen. Schlimmstenfalls brennt einem dann die Bude ab. Daher gibts daher Varistoren mit einer entsprechenden Schutzbeschaltung, d.h. mit thermischer Sicherung sowie einem Meldekontakt oder auch akustischer Signalisierung.
Ob sich damit die Begrenzung auf die 500 V Spitze-Spitze einhalten lassen, müsste man anhand des konkreten Aufbaus mit einem entsprechen Prüfimpulsgenerator nachweisen.
Ggf. kannst Du ja einmal bei Dehn o.ä. anfragen, was ein geeigneter Überschutz kosten würde, inklusive der erforderlichen Nachweise, dass die 500 V eingehalten wurden.
Für einen konkreten Vorschlag meinerseits müsstest Du auch ein etwas größeres Budget einplanen, da dies doch für mich mit erheblichen Haftungsrisiken verbunden wäre und ich den entsprechenden Aufbau natürlich auch in einem entsprechenden Prüflabor testen lassen müsste.
Notfalls mit dem Teil ein Steckernetzteil schalten, damit ein
12V-Relais?
Genau. Neben der Überspannungsfestigkeit kommt dann noch die Stromstoßbelastbarkeit dazu, also noch eine ebenfalls brandschutzmäßig korrekt ausgelegte Strombegrenzung.
Und das alles nur, um Deinen Chinaschrott zu retten und das nachfolgende Relais unbedingt spulenseitig mit Netzspannung betreiben zu wollen...
Für einen konkreten Vorschlag meinerseits müsstest Du auch ein etwas
größeres Budget einplanen, da dies doch für mich mit erheblichen
Haftungsrisiken verbunden wäre und ich den entsprechenden Aufbau
natürlich auch in einem entsprechenden Prüflabor testen lassen müsste.
klingt als wäre es billiger einen Sklaven zu holen der mit dem Ohr an der Pumpe sitzt? :-)
Heute kam das neue China-Teil - ich schalte damit jetzt erst mal ein 24V-Relais
Mir war zugegeben - bis ich den Schaltplan gesehen habe - gar nicht klar das es auch DC schalten kann, dachte da ist ein Triac drin
"Einfach" die Vorlauf- und Rücklauftemperatur mit zwei Anlegefühler zu Überwachen wäre keine Lösung? Fällt die Umwälzpumpe aus, dann dürften sich bei Stillstand die Temperaturen angleichen...
Als Stromüberwachungsrelais kann ich das "G2IM10AL20 24-240V" von TELE https://www.tele-online.com/ empfehlen, Messbereich 100mA / 1A / 10A, pro Bereich ein Min. und Max. Wert von 5% bis 95% einstellbar und ist für ac und dc Strom geeignet. Nutze das zur Kontrolle ob 230V LED - Schild leuchten oder ausgefallen sind... Im Netz für 170,- EUR zu bekommen.
Meine Schnapsidee wäre:
Körperschallmikrofon in Nähe der Pumpe am Rohr befestigen, Mit Mikrofonverstärker an BT-Modul und im Wohnzimmer den BT-Empfänger an Verstärker und Lautsprecher. Dann "höre" ich, wenn die Pumpe läuft und, das ist die noch "patent pending" Idee: Man hört, wenn Motörchen nicht sauber rundläuft, Lager ausgeschlagen ist, und irgendetwas "nicht stimmt".
"Einfach" die Vorlauf- und Rücklauftemperatur mit zwei Anlegefühler zu
Überwachen wäre keine Lösung? Fällt die Umwälzpumpe aus, dann dürften
sich bei Stillstand die Temperaturen angleichen...
das geht leider micht
Ich logge sogar die Werte der UWP, lese diese über OpenV, aber das ist zu langsam
Grund der Steuerung: die Gastherme ist in Reihe mit einer Wärmepumpe, bei reinem WP-betrieb wird die Gastherme hydraulisch "überbrückt"
Ich muss sofort wissen wenn die UWP abschaltet, das Bypass-Ventil umstellen, sonst geht die WP auf Störung
Mit dem Eltako-Relais funktioniert es jetzt einwandfrei
habe eben mal das Datenblatt angeschaut - denkst das bekommt man so genau eingestellt? Sind ja auch nur einfache Potis für einen rel. großen Messbereich?
Naja, das hoffe ich.
Das Schalk Gerät hat ja 3 selektierbare Strommessbereiche.
Deine 280mA bzw. 190mA liegen "am Anfang" des mittleren Bereichs.
Aus meinem Bestand habe ich aktuell ein Crouzet Stromüberwachungsrelais EIH 84871034.
Getestet an 60 Watt Glühlampe (als Last über Regeltrenntrafo) und mit der Einstellung 20% Meßbereich 1A und 15% Hysterese schaltet dies exakt bei über 255mA an und unter 225mA wieder aus.
Das Crouzet hat seine 3 Strombereiche über separate Klemmen, das ist optimal.
Getestet an 60 Watt Glühlampe (als Last über Regeltrenntrafo) und mit
der Einstellung 20% Meßbereich 1A und 15% Hysterese schaltet dies exakt
bei über 255mA an und unter 225mA wieder aus.
perfekt, vielen Dank - ich habe jetzt mal so ein Axhalk bestellt, ist ja nicht all zu teuer
Das 2. - als Ersatz gelieferte China-Modul hat übrigens auch nur 2 Tage durchgehalten
Die Schaltungsexperten hier: vielleicht war das Problem mit dem CHina-Teil aber auch
ich schalte damit nicht direkt ein Relais, davor ist noch ein 2. Relais mit NC-Kontakt, das in bestimmten Situationen öffnet
Rein aus Interesse - macht es dem China-Teil was aus wenn man ihm durchgeschaltet die Last weg nimmt?