Leider geht der link zu rudiswiki nicht mehr. Da waren auch nochmal sinnvolle Informationen.. :-(
Hier geht es mir nicht um den Preis, sondern um Info,
wenn ihr selber nicht suchen wolltet.
Was dabei ist:
Gerät natürlich mit Nutzungsspuren, aber komplett.
GPIB
Ordner mit orginal Manuals
LA Pods und Klemmen
keine HF Probes
Was zu beachten ist:
Schwer, k.A. ob man das versenden möchte..
CRT ist etwas eingebrannt, Masken sind sichtbar
Historie/Status:
Alt, aber hat letztens generell funktioniert
Weder LA noch den Analogteil hatte ich nicht wirklich in Nutzung, da kurz danach sowohl ein cooles Oszi, als auch ein besseres LA sich bei mir breit gemacht hat
explizite Tests mit Bildern kann ich natürlich machen.
Hier ist nicht eBay, hier wird nicht Auktioniert und hier werden VB Preise genannt. Und wenn du eh schon Bilder gemacht hast: hergott, dann stell die doch einfach mit ins Angebot!
Hier ist nicht eBay, hier wird nicht Auktioniert und hier werden VB
Preise genannt.
Hat er doch. "kleiner 2 stelliger Betrag unterhalb 50€" ist doch nun wirklich eine Verhandlungsbasis (VB) und nicht die Forderung nach einem Höchstgebot.
Und wenn du eh schon Bilder gemacht hast: hergott, dann
stell die doch einfach mit ins Angebot!
Dir würde ich nicht mal was verkaufen, wenn du einen Goldbarren bietest...
Wegen solchen Typen macht es hier kaum noch Spaß... Ist Sozialkompetenz und gutes benehmen eigentlich eine geheime Superkraft geworden?
Du nimmst dich für 10€? Ich würd mich selbst ja etwas teurer verkaufen, so ich mich überhaupt verkaufen würde. Wobei mir selbst würd ich evtl doch nen günstigen Preis einräumen, damit ich nicht so viel zahlen muss.
Auch die die meinen das das Angebot sei schlecht, schlecht
dokumentiert/formatiert oder sonstwas nicht stimmt.
Ich bedanke mich für alle Posts.
Dadurch ist das Angebot immer noch die Platz 1 im Thread :-)
Ich habe jetzt nicht recherchiert, aber wenn ich nur auf das Geld sehen würde, müsste ich eigentlich gar nicht mit dem Gerät und dessen Gewicht und Versand rummachen. Wahrscheinlich sind die Einzelteile in Summe mehr Geld wert :-)
Allein schon die Klemmen für die LA-Pods sind absolut großartig. Da muss man heute sehr lange suchen und sehr viel Geld in die Hand nehmen, um was zu finden, das damit mithalten kann.
Das Gerät selbst ist natürlich alte Messtechnik, die aber durchaus noch brauchbar ist. Aber man muss sich auch nichts vormachen, moderne Geräte sind einfach leistungsfähiger, aber das dürfte bei dem Alter zu verzeihen sein. Gerade der Speicher ist eben doch sehr klein im Vergleich zu dem, was man heutzutage so kriegt.
Allerdings sei hier noch eines gesagt: Das Ding hat einen Lüfter und der ist sehr laut. Zumindest der in meinem.
Ich habe jetzt nicht recherchiert, aber wenn ich nur auf das Geld sehen
würde, müsste ich eigentlich gar nicht mit dem Gerät und dessen Gewicht
und Versand rummachen. Wahrscheinlich sind die Einzelteile in Summe mehr
Geld wert :-)
Wirklich? Wieviel Aufwand kann man (DU) realistisch betreiben, um die Einzelteil bei Ebay und Co zu verkaufen?
Das Ding ist reine Nostalgie und wird bestenfalls bei einem Sammler oder Messi landen und dort weiter verstauben. Wie du selber schon real erlebt hast, bekommt man heute für wenig Geld DEUTLICH mehr Leistung bei DEUTLICH weniger Volumen und Gewicht.
Ein Verkauf ist eigentlich nur eine kostengünstige Entsorgung . . .
Mich würde echt mal interessieren, ob die ihren alten Kram wirklich für diese Preise loskriegen und wenn ja, wie lang der vorher im Lager steht. 400 Euro für das Ding, da seit mindestens 20 Jahren komplett veraltet ist? Wer kauft sowas und warum? Außer für einen bestehenen Test- und Prüfaufbau, den man nicht ändern kann oder will, braucht das keiner.
Allein schon die Klemmen für die LA-Pods sind absolut großartig. Da muss
man heute sehr lange suchen und sehr viel Geld in die Hand nehmen, um
was zu finden, das damit mithalten kann.
Wenn ich mich recht erinnere, sind die Klemmen von Pomona, aber mit HP-Markierung.
Das Gerät selbst ist natürlich alte Messtechnik, die aber durchaus noch
brauchbar ist.
Hmm, ich habe immer noch einen HP1631D bei mir herumstehen, den ich auch nur alle zehn Jahre mal aus Nostalgiegründen einschalte. Damals(tm), d.h. Anfang der 1990er Jahre, hatte ich ihn für DM 6.000,- bei Rosenkranz gebraucht gekauft.
Etwas lästig sind die sehr langsame Darstellung und sehr lange Totzeit zwischen den Messungen.
Aber man muss sich auch nichts vormachen, moderne Geräte
sind einfach leistungsfähiger, aber das dürfte bei dem Alter zu
verzeihen sein. Gerade der Speicher ist eben doch sehr klein im
Vergleich zu dem, was man heutzutage so kriegt.
Ja, ein Klassiker im Stil der frühen 1980er Jahre.
Allerdings sei hier noch eines gesagt: Das Ding hat einen Lüfter und der
ist sehr laut. Zumindest der in meinem.
Der Lüfter ist bei weitem nicht so schlimm wie bei einem deutlich moderneren und leistungsstärkeren HP16700, bei dem es sich um eine fette HP-UX-Workstation mit zufällig mittgeliefertem Logikanalysatorteil handelt. Der HP16700 mit den richtigen Karten ist der mit Abstand leistungsfähigste LA, mit dem ich jemals arbeiten durfte. Besonders charmant war dabei die Möglichkeit, die Abtastung der Analogkanäle mit einem Digitalkanal als Takt durchzuführen. So etwas vermisse ich manchmal bei aktuellen Oszilloskopen und LA. Ich hatte diesbezüglich auf der Embedded World schon einmal eine Diskussion mit einem Vertriebler auf dem Tektronix-Stand. Der verstand überhaupt nicht, was damit überhaupt gemeint war und konnte sich auch überhaupt nicht vorstellen, dass es so etwas gäbe. Auch dem dem HP/Agilent/Keysight-Stand konnte niemand etwas damit anfangen, obwohl die ja selbst so etwas kurz zuvor noch verkauften.
Mich würde echt mal interessieren, ob die ihren alten Kram wirklich für
diese Preise loskriegen und wenn ja, wie lang der vorher im Lager steht.
Auf deren Webseite steht doch explizit "Verfügbarkeit auf Anfrage", d.h. die haben ihn derzeit nicht fertig hergerichtet, aber wissen, in welchem Elektroschrottcontainer sie vielleicht noch fündig werden könnten.
400 Euro für das Ding, da seit mindestens 20 Jahren komplett veraltet
ist? Wer kauft sowas und warum?
Liebhaber und Museen zur Komplettierung ihrer Sammlungen?
Außer für einen bestehenen Test- und
Prüfaufbau, den man nicht ändern kann oder will, braucht das keiner.
Gerade in den Bereichen Avionik und Prozessrechner benötigt man solche Steinzeitgeräte, um damit einen zertifizierten Prüfplatz für die Wartung und ggf. realisieren zu können. Vor ein paar Jahren hatte ich diesbezüglich auch mal eine längere Unterhaltung mit einem Mitarbeiter des Vattenfall-Wartungszentrums, der erzählte, dass die im großen Maßstab Baugruppen für 8080- und 8085-Systeme zusammenkauften. Die Baugrupen mit modernen Bauelemente nachzubauen oder gar durch solche zu ersetzen, hätte ggf. das Problem, dass dann die ganze Anlage (Kraftwerk, Verteilung, Umspannwerk, o.ä.) neu zerrtifiziert werden müsste.
Zumindest vor so ca. zehn Jahren gab es insbesondere in Nordamerika auch noch Unmengen an Verkehrsampeln, in deren Steuerung in Intel 4004 werkelte.
Der HP16700 mit den richtigen Karten ist der mit Abstand
leistungsfähigste LA, mit dem ich jemals arbeiten durfte.
+1
OK, der 16900 war ähnlich leistungsfähig, aber mit einem deutlich flinkeren GUI. Habe mir die Daten vom 16700 meist exportiert und im 16900-GUI dann analysiert, da das ein ganz normales Windows-Tool war, das sich auf einem x-beliebigen Windows installieren ließ.
Das lustigste Feature fand ich immer die Option "Trigger, fill memory, and send E-Mail". :-)
Das Ding hat sage und schreibe 1024 Samples Speichertiefe für die
Logik!(nicht Kilo oder Mega!). Der Analogteil ebenso mit 6 Bit
Auflösung.
In dem Ding ist, wenn ich mich richtig erinnern kann, relativ viel ECL-Logik und -Speicher drin. Es ist eben alt. Speicher kostet heute nichts mehr (na gut, aktuell kostet er doch wieder ein bisschen was).
Aber: Es ist ein Speicheroszilloskop mit Logic Analyzer mit vielen Kanälen und recht guter Performance. Damit ist man schonmal deutlich besser bedient für "moderne" Einsatzzwecke als mit irgendwelchen ollen Analog-Oszis. Aber natürlich hat sich die Welt weitergedreht und mit aktuellen Produkten kann das Ding selbstverständlich nicht mithalten. Muss es aber auch nicht. Der hier aufgerufene Preis ist allein für die Testclips, die dabei sind, schon sehr günstig.
Etwas lästig sind die sehr langsame Darstellung und sehr lange Totzeit
zwischen den Messungen.
Aber man muss sich auch nichts vormachen, moderne Geräte
sind einfach leistungsfähiger, aber das dürfte bei dem Alter zu
verzeihen sein. Gerade der Speicher ist eben doch sehr klein im
Vergleich zu dem, was man heutzutage so kriegt.
Ja, ein Klassiker im Stil der frühen 1980er Jahre.
Da es ein Speicher-Oszilloskop ist, kann man sich ja Zeit lassen zwischen den Messungen. ;)
Es ist ein nettes Gerät, aber "arbeiten" will man eher nicht damit, dafür gibt's moderne kompakte Oszilloskope mit großem Speicher und Farbbildschirm. Die 80er sind jetzt allerdings auch schon 40 Jahre her und natürlich merkt man das.
Allerdings sei hier noch eines gesagt: Das Ding hat einen Lüfter und der
ist sehr laut. Zumindest der in meinem.
Der Lüfter ist bei weitem nicht so schlimm wie bei einem deutlich
moderneren und leistungsstärkeren HP16700
Ich finde den Lüfter erwähnenswert, weil er vielleicht etwas unerwartet ist. Analog-Oszilloskope hatten eigentlich nie Lüfter, moderne Oszilloskope haben vielleicht einen kleinen Lüfter, der gegebenenfalls etwas nervt, aber nicht laut ist. Der 1631 hat einen großen lauten Lüfter. Man hält es schon ohne Gehörschutz neben dem Gerät aus, aber der Lüfter bleibt recht auffällig.
Ich hätte das Gerät gerne für das Repaircafe in dem ich tätig bin.
Die Idee ist grundsätzlich gut, nur habe ich über einen Zeitraum von 10 Jahren in 3 Repaircafes noch keine Situation erlebt, in der ich ein solches Gerät hätte einsetzen können. Auch ein geschenktes Oszilloskop wurde noch nie aus seiner Verpackung genommen.
Als Hauptgründe sehe ich einmal fehlende Zeit und zum Anderen fehlende Schaltungsunterlagen.
Fehlersuche bzw. Analyse auf Boardlevel ist für die hier üblichen 2 Stunden RC einfach zu zeitraubend.
Die Idee ist grundsätzlich gut, nur habe ich über einen Zeitraum von 10
Jahren in 3 Repaircafes noch keine Situation erlebt, in der ich ein
solches Gerät hätte einsetzen können. Auch ein geschenktes Oszilloskop
wurde noch nie aus seiner Verpackung genommen.
Ich fürchte der Käufer tut sich und seinem Repair Cafe keinen Gefallen mit dem Erweb des Dings. Jedes gebrauchte 08/15 Billigoszi ist deutlich besser investiertes Geld und braucht DEUTLICH weniger Platz.
Und man sollte bei dem Teil beachten, dass es keine leicht zugänglichen Knöpfe zum Auswählen der Eingangsspannungsbereichs und der Horizontalablenkung gibt, sondern man das per Zahleneingabe machen muss.
Bei antikem Mikroprozessor-Krams ist so ein Teil durchaus praktisch, allerdings kann man da auch gleich 200-300€ mehr ausgeben und einen HP16500C mit 16557D holen und noch ne 4GS/s Oszikarte und ggf Pattern und 2GS/s LA Karte mit dazu.
Oder grad 16700B oder Tek TLA 721/TLA7AA4, wobei da die Probes kacke sind, HP war da bastel-freundlicher
Ich fürchte der Käufer tut sich und seinem Repair Cafe keinen Gefallen
mit dem Erweb des Dings.
Das vermute ich auch. Das Teil ist heute etwas für Sammler und nicht für den "produktiven" Einsatz, womöglich noch mit etlichen Nutzern mit sehr unterschiedlichen Vorkenntnissen.
Jedes gebrauchte 08/15 Billigoszi ist deutlich
besser investiertes Geld
Für die Anwendung in einem Rapair Cafe auf jeden Fall.
und braucht DEUTLICH weniger Platz.
Nun ja, bei einem HP1631D muss man nicht befürchten, dass es sich mal jemand kurz ausleiht, um zuhause einige Kleinigkeit zu erledigen. Ich würde das Teil zwar noch nicht als ortsfest einordnen, aber es fliegt mit Sicherheit nicht in der Gegend herum. Ähnliches gilt natürlich für so ziemlich alle "leistungsstarken" Geräte der Epoche.
Schon die nächste Gerätegeneration (HP165x) war deutlich leistungsfähiger, hatte aber leider keine Analogkanäle. Wer mit antiken Mikroprozessoren herumspielen will, fährt damit aber deutlich besser, insbesondere weil es für den HP165x auch Disassembler für viele Prozessoren und auch Busadapter gibt.
Und man sollte bei dem Teil beachten, dass es keine leicht zugänglichen
Knöpfe zum Auswählen der Eingangsspannungsbereichs und der
Horizontalablenkung gibt, sondern man das per Zahleneingabe machen muss.
Es gibt schon ein Tastenpärchen "UP" & "DOWN".
Die kann der geneigte Bastler leicht mit einem Drehencoder in
"Fernbedienung" nehmen. Dabei gilt es aber die begrenzte
Reaktionsgeschwindigkeit zu beachten.
Aber grundsätzlich ist schon die direkte Eingabe der schnellste Weg,
um z.B. die Zeitbasis von 10 ns/dev auf 100 ms/dev zu stellen.
Für Reparaturzwecke an Elektronik, sind sie aber ausgesprochen
ungeeignet. Nicht umsonst findet sich im Manual, ein extra Kapitel
mit dem Titel "Exercises". Das ist für das heutige Klientel,
mit seiner arg begrenzten Aufmerksamkeitsspanne, schon eine
Herausforderung.
Bei einem "Repaircafe" würde ich erwarten, dass das Ding nach
spätestens zwei Wochen auf der Strasse vor dem "Cafe" steht.
Ein etwaiger Käufer darf sich auch an der ausgesprochen niedrigen
kapazitiven Last der Analogeingänge erfreuen. Viele Tastköpfe
lassen sich darauf nicht optimal abgleichen.
Aber grundsätzlich ist schon die direkte Eingabe der schnellste Weg,
um z.B. die Zeitbasis von 10 ns/dev auf 100 ms/dev zu stellen.
Du bist einfach nur ein Dummschwätzer, der ein Oszi nur aus dem
Reicheltkatalog kennt. Mann O Mann!
Na du hast doch noch nie einen HP-1631D von der Nähe gesehen.
Wer also wohl der Dummschwätzer ist.
P.S.:
Man kann die Zeitbasis sowohl im passenden Feld im "Config"-Menü
eintippen, oder im "Time Base"-Menü. Im "Config"-Menü sieht man
allerdings nichts mehr von den Signalen.
Mit den Tasten rechts von den Ziffern kann man einen Exponenten
anhängen. Z.B. ns.
Passt die Eingabe nicht ins 1-2-5-Raster rundet er automatisch.
Mit den beiden Tasten unter dem Cursorkreuz, kann man die 1-2-5
Folge auch durchschalten. Das braucht von 10 ns/dev zu 100 ms/dev
dann schon aber einige Tastendrücke...
Da ist man mit direkten Zahleneingabe dann deutlich schneller.
Aber grundsätzlich ist schon die direkte Eingabe der schnellste Weg,
um z.B. die Zeitbasis von 10 ns/dev auf 100 ms/dev zu stellen.
Der schnellste Weg, Horizontalablenkung und vertikalen Eingangsbereich einzustellen, sind separate Schalter bzw. Encoder. In vielen Fällen geht es ja während der Messung darum, mal eine Stufe hoch- oder herunterschalten. Ja, das geht natürlich auch mit den Up- und Down-Tasten eines HP1631D, aber bei weitem nicht so einfach und leichtverständlich wie bei klassischen Oszilloskopen.
Bei aktuellen Geräten spart man leider oft an der Anzahl an Encodern bzw. belegt diese mit etlichen Funktionen. Da wird es auch manchmal etwas lästig mit der Bereichsumschaltung bei mehreren Kanälen.
Der schnellste Weg, Horizontalablenkung und vertikalen Eingangsbereich
einzustellen, sind separate Schalter bzw. Encoder. In vielen Fällen geht
es ja während der Messung darum, mal eine Stufe hoch- oder
herunterschalten.
Beim Oszilloskop. Da misst man eher interaktiv.
Beim Logikanalyzer, und der 1631D ist einer, stellt man üblicherweise die Messbedingungen und den Trigger passend ein und nimmt die Daten auf. Während der Messung wird nichts verstellt. Bei meinem aktuellen Gerät sind die Einstellungen in Pulldown-Menüs auf der Windows-Oberfläche verteilt. Für ein Oszi würde ich sowas nie akzeptieren, beim LA ist es kein Problem.
Aber grundsätzlich ist schon die direkte Eingabe der schnellste Weg,
um z.B. die Zeitbasis von 10 ns/dev auf 100 ms/dev zu stellen.
Der schnellste Weg, Horizontalablenkung und vertikalen Eingangsbereich
einzustellen, sind separate Schalter bzw. Encoder. In vielen Fällen geht
es ja während der Messung darum, mal eine Stufe hoch- oder
herunterschalten. Ja, das geht natürlich auch mit den Up- und
Down-Tasten eines HP1631D, aber bei weitem nicht so einfach und
leichtverständlich wie bei klassischen Oszilloskopen.
Im Kontext dieses Threads, reden wir aber /nicht/ von allgemeinen
Eigenschaften eines Scopes, sondern eben speziell vpn einem HP-1631
und seinen Derivaten. Jemand hat in diesem Thread behauptet,
es gebe /nur/ die Möglichkeit die Zeitbasis per Zahleneingabe
festzulegen. Das ist /falsch/. Man kann sie auch stufenweise ändern.
Im speziellen ist es aber beim HP-1631 eben so, dass man mit der
direkten Eingabe schneller am Ziel ist/sein kann, als die stufenweise
Einstellung zu bemühen. Es gibt ja /keinen/ separaten Schalter
oder Drehencoder dafür.
Bei einigen Chinaoszis, steht gelegentlich /nur/ die Eingabe
per Drehencoder zur Verfügung. Das kann bei einiegen Parametern
wie dem Triggerdelay genauso hinderlich sein. Das kann man beim
HP-1631 dann direkt numerisch eintippen, statt minutenlang am
Encoder zu kurbeln. Da ist ein HP-1631 dann klarer Sieger. ☺
Bei einigen Oszis wird dieses eingestellte Triggerdelay dann
obendrein noch bei einem Wechsel der Zeitbasis wieder auf Null,
aka Bildmitte gesetzt. Da wird es dann wirklich /ärgerlich/.
Beim HP-1631 passiert das glücklicherweise nicht.
Den vertikalen Ablenkkoeffizienten im Scopemodus rundet das HP-1631
nicht auf ein 1-2-5 Raster, sondern stellt das Signal entsprechend
skaliert dar. Das finde ich hilfreich, und besser als eine feste
Skalierung.
Genauso kann man den Autoset auf die Zeitbasis und/oder die
vertikale Ablenkung beschränken. Beim HP-1631 oft eine gute
Alternative, statt selbst zu tippen.
Dem Falk B. würde ich raten, sein antikes Rigol Mäusekino einmal
mit einem HP-1631 zu ergänzen. Dann wüsste er /vielleicht/ wovon
er redet. Im Reicheltkatalog wird er es aber nicht finden.
Bislang kam nur erkennbarer Dummschwatz vom Falk B.
Bei aktuellen Geräten spart man leider oft an der Anzahl an Encodern
bzw. belegt diese mit etlichen Funktionen. Da wird es auch manchmal
etwas lästig mit der Bereichsumschaltung bei mehreren Kanälen.
Beim Logikanalyzer, und der 1631D ist einer, stellt man üblicherweise
die Messbedingungen und den Trigger passend ein und nimmt die Daten auf.
Es ging hier aber explizit um die Eignung eines HP1631D für den Einsatz in einem Repair Cafe. Und dort kommt es primär auf die Verwendung als Oszilloskop an, und das ggf. für etliche Anwender mit sehr unterschiedlichem Kenntnisstand bzw. Erfahrungen. Und das schneiden übliche heutige Billigoszilloskope bezüglich der Bedienbarkeit deutlich besser ab.
In einem Maker Space, in dem ja auch an Digitalschaltungen herumentwickelt wird, wäre die LA-Funktionalität schon deutlich interessanter. Aber da geht es heutzutage ja meist darum, bei I2C, SPI oder UART mitzulauschen und die Daten zu dekodieren. Und diese Dekoder fehlen beim HP1631D.
Und das HP1631D hat ja auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel und kann trotz hoher Qualität demnächst auch mal zum Reparaturfall werden.