Schlüsselsuche einmal anders

OP #8064409
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Hi, hier geht es weder um eine Konzeptdiskussion, noch um das unbefugte Öffnen eines Fahrzeugs! Fact: Ein Fahrzeug ist mit einem Keyless Schlüsselsystem ausgerüstet. Schon der Name widerspricht sich :-( Der Schlüssel öffnet auf Knopfdruck die Fahrzeugtüren. Dazu wird ein kurzes Burstsignal auf ca. 455MHz abgesetzt, dessen Reichweite ca. 10 bis 20 m beträgt. Am Fahrzeug (Fiat Ducato) befindet sich am Türgriff jeweils ein Taster, der bei Betätigung ein kurzes, ebenfalls kodiertes, Burstsignal im Frequenzbereich unter 150kHz auslöst. Die entsprechenden Antennen - besser Induktionsspulen -befinden sich direkt hinter den Türgriffen. Das Signal hat eine Reichweite, von deutlich unter 2m und dient ausschließlich dazu, den Schlüssel zu wecken, der dann mit dem UHF Signal antwortet und das Auto öffnet. Weitere Spulen im Fahrzeug dienen der Erkennung des/der Schlüssel im Innenraum. Hier aber nicht mein Thema. Das Problem: einer der beiden Schlüssel ging verloren. Vermutlich liegt er im ziemlich zugewucherten Garten, unerwartete Plätze im Haus sind nicht auszuschließen. Eine klassische Suchspule (Metalldetektor) führte nicht zum Erfolg. Für das UHF Signal habe ich einen passenden Empfänger um das Burstsignal zu hören. Das Wecksignal kann ich über eine CuL Spule auf einem Ferritstab direkt an der Tür abgreifen und anzeigen (ca. 20mV). Der Plan: Ich verstärke das Wecksignal und speise es in eine entsprechend großen Sendespule ein. Mit entsprechend langem Kabel hoffe ich den verbummelte Schlüssen auf ein bis 2 m Distanz wecken zu können und so den Suchbereich einzugrenzen. Ob das funktioniert kann ich mit dem noch vorhandenen Zweitschlüssel testen. Ich suche also einen entsprechenden Leistungsverstärker der bis ca. 150kHz ausreichende Flankensteilheit bei vielleicht 1 bis 2A Ausgangsstrom liefert. Hat da jemand eine Idee oder Erfahrungen?

OP #8064423
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Wohl wahr, aber erstens fehlen mir entsprechende Kontakte (auch kein Interesse) und der übliche Aufwand mit Relaisstation /Umsetzung auf Übertragungskanal zu teuer/aufwendig. Dann könnte ich mir auch einfach einen neuen Schlüssel bestellen. Um mich genau vor dieser Technik zu schützen, werden Funkschlüssel in HF-dichten Dosen aufbewahrt. Ausserdem will ich das Schlüsselsignal ja nicht dekodieren, sondern nur hören.

#8064443
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Mit Digiscope das 150 kHz Signal aufzeichnen und auslesen. ggf etwas aufhübschen, skalieren und in einen AWG speisen. Der sollte mit seinen 50 ohm Ausgangsimpedanz und ein paar Volt eine Spule treiben können. AWG auf Batterie umbauen spart die Kabeltrommel.

Empfangsspule und eine 3-4 Transistor Magloop (Vor)Verstärkerschaltung? mit Klingeldraht oder besser Cat4-6 Netzwerkkabel

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#8064454
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Vor gut 20 Jahren haben zwei Kollegen einen Demonstrator zur Reichweiten-Verlängerung aufgebaut und den Kunden vorgeführt. Hintergedanke war, unser System zu verkaufen, welches durch Laufzeitmessung und korrelation etwas robuster gegen solche Angriffe war. Interessiert hat sich dafür genau ein OEM...

OP #8064534
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Ich freue mich über die rege Resonanz. Ein neuer Schlüssel soll laut Händler ab 400€ aufwärts kosten und eigentlich will ich nicht bis zum Spätherbst warten um dann festzustellen, dass der Schlüssel doch nicht draußen liegt. Trotzdem möchte ich den Aufwand in engen Grenzen halten. Bastelprojekte habe ich anderweitig genug. Mal sehen, Was der CCC Bericht hergibt. Vor einiger Zeit habe ich mal von einem Projekt gelesen, bei dem VAG zusammen mit einem Chipentwickler an einem System arbeitete, dass die zusätzliche Verzögerung durch die Funkstrecke erkennen soll. In meinem Fall muss das Antwortsignal ja nicht das Auto auf der Straße erreichen, weil ich den UHF Empfänger ja beliebig platzieren kann. Mein Speicherscope aus dem letzten Jahrhundert tut sich mit dem Triggern des Wecksignal etwas schwer und ich tue mich mit Software schwer, sonst wurde ich das Signal einfach aufzeichnen und per uP wiedergeben/simulieren. Dann würde ich auch weniger Leistung benötigen, weil ich flexibler bin.

#8064541
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Ulrich R. schrieb:

Vor einiger Zeit habe ich mal von einem Projekt gelesen, bei dem VAG zusammen mit einem Chipentwickler an einem System arbeitete, dass die zusätzliche Verzögerung durch die Funkstrecke erkennen soll.

Wie du ein paar Beiträge vorher nachlesen kannst, gibts das prinzipiell schon seit Jahrzehnten, und ja, einige Hersteller verbauen inzwischen sowas in der Art. Besagter VW so ab Golf 8.

Oliver

Beitrag #8064687 wurde vom Autor gelöscht.
OP #8064699
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Dieter D. schrieb:

Als erstes würde ich testen, ob ein Metalldetektor in der Lage ist so einen Schlüssel als Metallquelle zu detektieren.

Wenn das der Fall sein sollte, wäre die erste Frage, ob Du das Gelände schon damit abgesucht hast.

Dieter, der mir verfügbare Metalldetektor schlägt bei dem Schlüssel erst unter ca. 10cm an. Das gibt das Gelände derzeit nicht her. Außerdem ist nicht restlos auszuschließen, dass der Schlüssel irgendwo im Haus liegt.

OP #8064711
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Jörg R. schrieb:

Ulrich R. schrieb:

Weil Leser im Autoforum HF und Elektronik Kenntnisse nicht als Kernkompetenz besitzen

Könnten die denn wenigstens korrekt zitieren?

Woher weißt du dass dort nicht User sind die sich auskennen?

Weil ich nicht davon ausgehe, dass es dort Idioten gibt, die Schlüssel im Garten verlieren und sich dann über Nichtigkeiten belehren lassen wollen

OP #8064714
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Lu schrieb:

Mit dem Metalldetektor findest Du 1000 metallische Kronkorken in der Landschaft. Da sollte bald auch ein Schlüssel mit CR2025 zu finden sein? https://duckduckgo.com/?q=obi+metalldetektor&t=newext&atb=v312-1&ia=web Der TO Ullrich wollte jedoch gerne eine andere Lösung?

Ich könnte den Garten auch platt rasieren, doch wofür sollte ich euch dann noch bemühen.

Es wäre nett, wenn wir mal wieder zum eigentlichen Thema zurück kommen könnten

(Firma: Hobbytheoretiker) #8064728
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Ulrich R. schrieb:

Es wäre nett, wenn wir mal wieder zum eigentlichen Thema zurück kommen könnten

Denke mal, dass das hier auch einen unangenehmen Nebenkriegsschauplatz gibt, den ich auch immer wieder mal angesprochen habe. Es gibt den Grundsatz von Technik und Verantwortung. Das spielt hier auch ein Rolle.

Der Verstärker mit Antenne ist nichts anderes als ein Langwellensender. Es ist mit Sicherheit anzunehmen, dass Du keine Lizenz oder Genehmigung hast so einen Sender in Betrieb zu nehmen. Deine Oberwellen des Senders werden auch in den Bereich der Mittelwelle stören. Aus diesem Grunde werden Leute mit dem entsprechenden Wissen eher zurückhalten.

#8064734
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Ulrich R. schrieb:

Lu schrieb:

Mit dem Metalldetektor findest Du 1000 metallische Kronkorken in der Landschaft. Da sollte bald auch ein Schlüssel mit CR2025 zu finden sein? https://duckduckgo.com/?q=obi+metalldetektor&t=newext&atb=v312-1&ia=web Der TO Ullrich wollte jedoch gerne eine andere Lösung?

Ich könnte den Garten auch platt rasieren,

Elektrisch oder Nasrasur?

..doch wofür sollte ich euch dann noch bemühen.

Für die wirklich wichtigen Dinge.

Es wäre nett, wenn wir mal wieder zum eigentlichen Thema zurück kommen könnten

Worum geht’s?

(Firma: Hobbytheoretiker) #8064740
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Ulrich R. schrieb:

Dieter, der mir verfügbare Metalldetektor schlägt bei dem Schlüssel erst unter ca. 10cm an.

Es gibt viele billigen Metalldetektoren, die sind auch wirklich nicht besser. Es gibt aber auch Schlüssel, die haben so wenig Metalle, dass der Metalldetektor nicht viel bringt.

Um die Empfindlichkeit Deines Detektors herauszufinden, gab es mal im www irgendwo Beispiele mit Euromünzen und Detektionsentfernungen.

(Firma: Hobbytheoretiker) #8064746
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Um noch mal auf den Metalldetektor zurückzukommen, wäre das Prinzip auf eine andere Methode für die Suche möglich zu verwenden. Es gibt Schlüssel, die haben eine relativ große Antenne für die 150kHz und nutzen die übertragene Energie. Für die Detektion bei solchen Schlüsseln müßte der Metalldetektor genau auf dieser Frequenz arbeiten.

#8064757
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Ulrich R. schrieb:

(..) Das Problem: einer der beiden Schlüssel ging verloren. Vermutlich liegt er im ziemlich zugewucherten Garten, unerwartete Plätze im Haus sind nicht auszuschließen.

Hat da jemand eine Idee oder Erfahrungen?

Ok, ernsthafte Antwort..

Ich nutze seit Erscheinen Airtags von Apple für Schlüsselbunde, Laptoptasche etc..

Mittlerweile gibt es auch günstige Alternativen.

Hilft dir jetzt natürlich nicht mehr.

#8064874
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Ulrich R. schrieb:

Am Fahrzeug (Fiat Ducato) befindet sich am Türgriff jeweils ein Taster, der bei Betätigung ein kurzes, ebenfalls kodiertes, Burstsignal im Frequenzbereich unter 150kHz auslöst. Die entsprechenden Antennen - besser Induktionsspulen -befinden sich direkt hinter den Türgriffen. > > Das Signal hat eine Reichweite, von deutlich unter 2m und dient ausschließlich dazu, den Schlüssel zu wecken, der dann mit dem UHF Signal antwortet und das Auto öffnet

Interessant. Ich kenne es nur so, daß einzig der Schlüssel in festen Intervallen sendet und in der Tür ein Sensor die Personenberührung erkennt. Senden verbraucht weniger Strom als Empfangen, da die Autobatterie als Riesenquelle die Synchronisation überflüssig macht.

Gegen den "Laufzeittrick" hatte NXP damals was rausgebracht.

(Firma: DC3AX) #8064896
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Nochmal zurück zum Anfang Deiner Fragen: 455 MHz ist mitten im BOS Dienst, da würde ich an Deiner Stelle weder Senden noch Empfangen. Obwohl letzteres rechtlich nicht verboten ist, würde es dich an unscheinbare Sendemasten leiten, nicht zu Deinem Schlüssel. Auf 155 kHz zu senden ist auch nicht optimal, da hier Zeitzeichensender, Industrielle Steuersignale und Militär unterwegs sind.

Damit Du deinen Schlüssel findest, brauchst Du einen Sender auf 125 kHz, damit dessen Elektronik angeregt wird auf 433,9 MHz zurück zu funken. Da an die 125 kHz keine großen Anforderungen gestellt werden, tut es da jede beliebige Sinusquelle an einer auf einen alten Bilderrahmen gewickelte Loop Antenne. Halte Dich mit der Leistung zurück, mach die Antenne größer und sorge dafür, dass der Sinus sauber ist, dann hast Du keine Oberwellen. Zu viel Leistung und du ortest alle Schlüssel in der Nachbarschaft. Du hast ja noch einen Schlüssel, also teste das erst mal.

Im Grunde könnet Du mit einem TinySA Ultra das Problem lösen, da er Generator und Spectrum Analyzer unabhängig voneinander behandeln kann. Damit könntest Du also das Signal generieren und die Antwort vom Schlüssel sehen.

Den Sender kannst Du auch hiermit generieren: https://at.rs-online.com/web/p/entwicklungstools-kommunikation-und-drahtlos/1845114

Dann würde es noch einen Spectrum Analyzer oder zumindest ein UHF Funkgerät benötigen, um die Antwort des Schlüssels zu hören, es müsste aber frei einstellbar sein und nicht im festen Raster arbeiten, wie manche PMR Handfunken.

#8064912
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Ulrich schrieb:

Da an die 125 kHz keine großen Anforderungen gestellt werden, tut es da jede beliebige Sinusquelle an einer auf einen alten Bilderrahmen gewickelte Loop Antenne.

Durch einen CW LF Träger werden sich die wenigsten Keyless Schlüssel angesprochen fühlen, die brauchen in den allermeisten Fällen ein passend moduliertes Signal um zu reagieren.

#8064925
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H. H. schrieb:

Wird da auch schon ein Rolling Code o.ä. verwendet?

Bei den Keyless Schlüsseln, die ich kenne, gibt es unterschiedliche Dinge, die zwischen Fahrzeug und Schlüssel ausgetauscht werden, z.B.:

  • Ein paar fest codierter Bytes vom Fahrzeug um den Schlüssel per LF aufzuwecken, der sendet dann seine ID per HF zurück.

  • Wenn die ID erkannt wurde Challenge vom Fahrzeug zum Schlüssel per LF, der Schlüssel sendet die Response per HF zurück.

Passt die Response zum Challenge entsperren der Fahrzeugtür und gegebenenfalls Wegfahrsperre freigeben.

Nachtrag: Bei nur "Keyless Entry" reicht es aus wenn der Schlüssel nach dem Aufwecken durch ein passendes LF Signal das HF Signal für "Tür entsperren" sendet, genau so wie wenn man die entsprechende Taste drücken würde.

: Bearbeitet durch User
Gast #8064929
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Dieter S. schrieb:

  • Ein paar fest codierter Bytes vom Fahrzeug um den Schlüssel per LF aufzuwecken, der sendet dann seine ID per HF zurück.

Das sollte ja machbar sein, ganz ohne "Verlängerung", nur mit passend programmiertem µC und kleiner Endstufe.

Und bei der doch ziemlich kleinen Sendeleistung wird es auch keine Probleme wegen Oberton auf 375kHz geben.

OP #8064983
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Ich Versuche es mal... Ja 455... ist falsch. Versehentlich hatte ich vor dem Auslesen die falsche Taste des Frequenzspeichers gedrückt und nicht weiter nachgedacht. Real sind es 433,xx MHz. Wer von Anfang an gelesen hat, dem sollte aufgefallen sein, dass ich den Ablauf ziemlich genau analysiert habe. Also kein Dauersenden des Schlüssels, sondern nur nach Wecksignal auf 125kHz. Natürlich ist das Fahrzeug ständig empfangsbereit. Aber mir ging es ja nicht um Grundsatzdiskussionen, sondern um die praktische Ausführung. Ja, das Fahrzeug "strahlt" auf ca. 125kHz knapp 3ms Burst, ca. 5ms Pause und dann noch ein nicht näher analysiertes Signal zum Abschluss. Vieles von dem, was ich hier lese, hat mir auch schon eine KI erzählt. Genauso variantenreich und leider wenig hilfreich. Mal etwas spezifischer: ich besitze einen ca 50 Jahre alten Communication Analyse, dessen Empfänger leider erst bei 1MHz beginn und schon bei 1GHz endet. Mein Speicherscope ist nur wenig jünger und quält sich mit der digitalen Anzeige und dem Triggern. Ein guter Grund, mal in was Neues zu investieren. Dann wäre die Auswertung des Wecksignals ein Klacks. Aber macht man das, wenn man auf die 80 zugeht und aktuell keine Idee für eine Zweitverwertung hat? Ich habe in meiner beruflichen Laufbahn auch nie SW schreiben müssen, bin aber auch aus der HW-Entwicklung ewig raus. Was ich mir gewünscht hätte, war nahe an dem dran, was die CCC Doku zeigte. Ein entsprechendes Blockschaltbild hatte ich natürlich längst im Kopf. Sinnvolle Bauteildimensionierung um mir langes Testen und Optimieren zu ersparen wäre toll gewesen. Ein Ring CAT6 oder CAT7 liegt noch im Lager. Damit wäre ich gerne losgezogen. Durch den Garten, Keller oder sonst wo im Haus. Öffentliche Parkplätze würde ich meiden. Sieht blöd aus, mit dem langen Kabel vor dem Supermarkt. Na ja, zumindest war ich erstaunt über die rege Beteiligung und der Unterhaltungswert war ja auch brauchbar. Doch besser ins Autoforum gehen?

Bis dann

Uli

#8065130
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Hi

Müssen die 125 KHz codiert werden? Wenn man diesen Code nicht in geeigneter Weise speichern und neu aussenden kann, wird auch dein Schlüssel nicht antworten. Das würde mir als erstes Teilprojekt ansehen: Aufzeichnung dieses 125Khz -Signals. Alles andere dann danach.

#8065159
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Polnische Verlängerung wäre einfach, den rollierenden Code einer FB zu knacken erfordert mehr Wissen. Mein Conrad-Metallsuchgerät hat mit seiner großen Spule zuverlässig viele Kronkorken und einige Leitungen in der Tiefe auf der Baustelle geortet. Da sollte Deine FB in 5 Minuten gefunden sein?

#8065419
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So würde ich es veruchen: Empfangs- und Sendespule als Schwingkeise, Spule aus dem was da ist ;) Zum Abstimmen einen Pelzoszillator (2 Transistoren (, 1,5V Batterie und ein Poti ) bauen und mit Oszi auf 125kHz abstimmen.

Als Verstärker würde ich im ersten Versuch nur einen Transistor nehmen , Sendeschwingkeis über collector an 9 V , Emitter 100 Ohm , In die Basisvorspannung (2x 47k) den Empfangerkreis über Netzleitung mit 100nF einkoppeln.

Nix simuliert , so aus dem Bauch.

OP #8065478
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Henrik V. schrieb:

So würde ich es veruchen: Empfangs- und Sendespule als Schwingkeise, Spule aus dem was da ist ;) Zum Abstimmen einen Pelzoszillator (2 Transistoren (, 1,5V Batterie und ein Poti ) bauen und mit Oszi auf 125kHz abstimmen.

Als Verstärker würde ich im ersten Versuch nur einen Transistor nehmen , Sendeschwingkeis über collector an 9 V , Emitter 100 Ohm , In die Basisvorspannung (2x 47k) den Empfangerkreis über Netzleitung mit 100nF einkoppeln.

Nix simuliert , so aus dem Bauch.

Was bitteschön ist ein Pelzoszillator

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#8066301
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Ich habe einen kleinen Test bezüglich LF Reichweite mit einem Atmel ATA5291 (PEPS Driver and Immobilizer Base Station) gemacht, der ist etwas neuer aber im Prinzip ähnlich dem weiter oben erwähnten Atmel ATA5279C. Die LF Antenne (Premo KGEA-BFCWX-B-0345J) ist dazu passend und wird so ähnlich auch in Fahrzeugen verbaut. Die Antenne ist ein Serienschwingkreis, der entsprechende Kondensator befindet sich in der Antenne.

Als Schlüssel habe ich einen älteren "Keyless" Schlüssel eines Fords verwendet, für den ich das LF Aktivierungssignal kenne.

Bei optimaler Ausrichtung der Antenne zum Schlüssel und maximaler Sendeleistung des ATA5291 kann der Schlüssel bis ca. 260 cm Abstand zur LF Antennen zum Senden des RF Signals gebracht werden. Antenne und Schlüssel befinden sich dabei in etwa 1 Meter über dem Boden, es sind keine metallischen Gegenstände in der Nähe.

Was man bei dem Ganzen beachten sollte: Bei neueren Keyless-Schlüsseln wird teilweise ein Bewegungssensor verbaut um zu verhindern dass der Schlüssel per LF aktiviert werden kann wenn er sich eine Weile nicht bewegt hat.

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