Inverter-Empfehlung fur „afrikanische Verhältnisse“

OP #8069854
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Liebe Community, die Sache ist trotz Anschein ernstgemeint. Gesucht wird ein einfacher Inverter für ein Haus auf Madagaskar… Geschichte ist zu lang

Gesuchte Eigenschaften:

5 kW +, egal ob einphasig oder mehrphasig

Inselbetrieb

Keine Konfiguration, App, Schnittstellen. Paneele von einer Seite rein, 230 VAC von anderer Seite raus, startet sobald genug Energie da ist.

Vorerst kein Battereiespeicher geplant, ein Batterie-Eingang könnte er haben, muss aber nicht

Für die Nacht gibt es nur ein 12 V Beleuchtunssystem, bereits vorhanden, und so bleibt es

Energie wird benutzt wenn vorhanden. Von Sonne ist dort nie zu wenig.

#8069889
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Immer wieder gern Deye Hybrid WR z.B. SUN-5/6/8/10/12K-SG04LP3

Diese sind ausdrücklich für Afrika, Australien und ähnliches gemacht. Laufen auch ohne Batterie (mit den unumgänglichen Einschränkungen), Anschluß für (Diesel)Generator, Anschluß für Windgenerator, Konfiguration einmal über Frontpanel, keine App oder Internetanbindung nötig.

#8069937
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Michal P. schrieb:

Gesuchte Eigenschaften: 5 kW +, Inselbetrieb pv Fläche könnte 10 kw + haben startet sobald genug Energie da ist

Wenn man die Module nicht umsonst bekommt, ist es für eine Mindestlastfähigkeit sinnvoller, einen Akku einzusetzen. Bei 5kW+ ist 48V Akkuspannung anzuraten, sonst wird der Strom zu hoch. Dann gibt es auch kein Problem, ob der WR selber anläuft und nachts funktioniert es auch.

Achten würde ich auf den Schwachlastwirkungsgrad. Ob der WR tags 98 oder 90% Wirkungsgrad hat, ist bei Sonne egal, aber wenn er nachts 100W versorgt, ist es nicht egal, ob er dann 150W oder 300W aufnimmt. Da können in 12h Dunkelheit schon mal 2kWh Akkukapazität vergeudet werden.

#8069969
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Michal P. schrieb:

Keine Konfiguration, App, Schnittstellen. Paneele von einer Seite rein, 230 VAC von anderer Seite raus, startet sobald genug Energie da ist.

Wirklich keinerlei Konfiguration möglich?

Das ist bei

5 kW +, egal ob einphasig oder mehrphasig

eher unüblich. Denn bei 5kW+ hast Du meist mehrere Strings, mehrere Phasen etc. - und das sollte alles irgendwie sinnvoll parametrisiert werden.

Ein Ding das Du nur anstöpselst und dann läuft es sofort mit Standardeinstellungen im Inselbetrieb los findest Du eher bei diesen Powerboxen. Also kombinierter Solarwechselrichter, Inverter + Akku in einem. Da sind aber eher Leistungen bis 2 kW üblich.

Wenn Du 5kW+ haben willst, würde ich eher schauen dass Du in die Einarbeitung der Mitarbeiter vor Ort investierst. So dass die sowohl die Parametrisierung übernehmen können, als auch hinterher Überwachung und Umgang mit einfachen Störungen. Auch die sichere Verkabelung will bei 5 kW+ gelernt sein.

: Bearbeitet durch User
OP #8069970
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Wolf17 schrieb:

Achten würde ich auf den Schwachlastwirkungsgrad. Ob der WR tags 98 oder 90% Wirkungsgrad hat, ist bei Sonne egal, aber wenn er nachts 100W versorgt, ist es nicht egal, ob er dann 150W oder 300W aufnimmt. Da können in 12h Dunkelheit schon mal 2kWh Akkukapazität vergeudet werden.

Yep, deswegen die ursprüngliche Idee ohne Batterie nur die Energie am Tag zu nutzen die vorhanden ist. Hier können wir uns sowas nicht vorstellen, dort sind sie auch an noch schlechtere Umstände gewöhnt.

#8069973
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Michal P. schrieb:

Yep, deswegen die ursprüngliche Idee ohne Batterie nur die Energie am Tag zu nutzen die vorhanden ist.

Aber Du musst doch wissen wieviel Leistung aktuell zur Verfügung steht?

Wenn es so hell ist das der WR an ist, 230V zur Verfügung stellt heisst das ja noch lange nicht das auch genug Leistung da ist um die Bohrmaschine anzuwerfen

Ich rate auch zu Victron nebst Akku, aber das muss man konfigurieren

Gibt es dort Internet?

OP #8069975
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Kein Kühlschrank. Am Tag könnte die größte Last eine Waschmaschine, kleine Kochplatte, Backofen, ein paar Elektrowerkzeuge für Holz und Metallverarbeitung sein.

Fernseher, Radio.

Sonst Ladegeräte für Handys, Laptops.

Dass die Dinge nicht parallel laufen dürfen, sind sie schon mit dem dünnem staatlichen Anschluss gewöhnt.

#8069978
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Michal P. schrieb:

Das Problem ist aber, ich habe, während ich in Europa bin, nicht wirklich Zeitressourcen mich genug darum zu kümmern. Daher maximal simple Lösung

Einrichten musst es halt schon irgendwie irgendwann

Bei Victron kannst halt rel. einfach auch aus der Ferne zugreifen

Du brauchst:

  • paar Solarzellen
  • Micro-WR für direkt 230V oder MPPT zum Akku - ich würde eher 230V direkt machen wenn der Verbrauch hauptsächlich tagsüber stattfindet
  • Victron Multiplus 2 GX, z.B. 3000W oder 5000W - gibt auch größere
  • Akku
  • Kleinteile, Kabel,...
#8069984
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Michal P. schrieb:

Kein Kühlschrank. Am Tag könnte die größte Last eine Waschmaschine, kleine Kochplatte, Backofen,

Die brauchen schon einen Inverter.

ein paar Elektrowerkzeuge für Holz und Metallverarbeitung sein.

Hier würde ich wenn irgendwie möglich (finanziell) Akkugeräte verwenden.

Fernseher, Radio. Sonst Ladegeräte für Handys, Laptops.

Auch nicht über einen Inverter. Spannung hoch..um dann wieder runter zu transformieren..weshalb?

Alles direkt per DC versorgen. Natürlich wird Akku-Puffer benötigt.

#8070069
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Ich würde anfangs mal ganz kleine Brötchen backen und sehen, ob die Leute dort damit zurechtkommen. Eine Solaranlage funktioniert nur dann gut, wenn man begriffen hat wie sie funktioniert. Meine 370W-Brunnenpumpe braucht z.B. so viel ANlaufstrom, dass mein 2kW Auto-Wechselrichter noch Probleme hat. Ein Anlaufstrombegrenzer half dabei kaum! Solarmodule ohne Speicher werden für solche Verbraucher mit hohem Anlaufstrom kaum eine Lösung sein.

(Firma: Hobbytheoretiker) #8070078
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Auch der Solarstrom unterliegt Schwankungen. Du musst daher schauen, welche Geräte diese vertragen und wie dort das aussehen muss.

Es gibt Verbraucher, denen machen Spannungsschwankungen nichts aus und die Netzfrequenz ist egal. Bei anderen Verbrauchern muss das Netz, analog zu einem Frequenzumrichter hoch und runtergefahren werden. Andere Verbraucher benötigen heftigen Einschaltstrom über einige Halbwellen.

D.h. Du müsstest drei verschiedenen Netze fahren und unterschiedlich mit den Schwankungen der Solarstrahlung und Verbraucher abstürzen sowie wiederkehren lassen.

#8070080
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Dieter D. schrieb:

Solarmodule, deren Strom nicht abgeholt wird, macht die Umgebung in Madagaska nur unnötig heißer.

Ach Dieter jetzt las doch endlich dieses Dummgelaber ständig und überall

Auch wenn er abgeholt wird geht er trotzdem als Wärme in die Umwelt, halt 3m weiter im Backofen

Zieh einfach irgendwohin wo alles weiss gestrichen ist und lass uns mit dem Quatsch in Ruhe

Fang paar Stufen früher an - schwarze Autos gehören verboten, genauso wie schwarze Kühe oder schwarze Kaminfeger alles Alberto-Probleme oder wie auch immer das heisst

Stell Dich mit einem Schild vor den Bundestag, dann hat man endlich ein Foto von Dir

(Firma: Hobbytheoretiker) #8070081
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In den Ländern, wo häufig der Strom ausfällt, trennen die die Geräte vom Netz. Es ist dann nur wichtig möglichst schnell die wiederkehr des Netzes zu erkennen umd dann die Geräte nacheinander wieder mit dem Netz zu verbinden. Andernfalls leben viele Elektrogeräte zu kurz.

(Firma: Hobbytheoretiker) #8070086
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Heinz R. schrieb:

Auch wenn er abgeholt wird geht er trotzdem als Wärme in die Umwelt, halt 3m weiter im Backofen

Daher ist es wichtig, dass damit etwas sinnvolles gemacht wird, wenn etwas "verschlechtert" wird. Es gibt auch dafür eine Obergrenze. Dabei ist es egal ob diese Energiemenge über einen verschlechterten Albdo in die Umwelt gegeben wird oder aus einem warmen oder kalten Fusionsreaktor kommt. Das Limit liegt im Bereich von mehreren TWh pro Tag für Deutschland.

#8070088
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Dieter D. schrieb:

Solarmodule, deren Strom nicht abgeholt wird, macht die Umgebung in Madagaska nur unnötig heißer.

Wird doch schon längst per HARP wieder zurückgeschickt.

Aber mich würde mal deine abschätzende Berechnung zu der unheimlich großen Heizenergie interessieren in Relation zur Energie durch die Sonne weltweit. Also von der Sonne bestrahlte Fläche der Erde, durchschnittliche Sonnenscheindauer in Madagaskar in Relation zu der Fläche an Solarmodulen in Madagaskar.

Nachfüllpackungen für Nullen (Typ: Nach der Kommastelle), passend für alle Tastaturen, gibt es bei Amazon.

#8070262
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Gerd E. schrieb:

Ein Ding das Du nur anstöpselst und dann läuft es sofort mit Standardeinstellungen im Inselbetrieb los findest Du eher bei diesen Powerboxen. Also kombinierter Solarwechselrichter, Inverter + Akku in einem. Da sind aber eher Leistungen bis 2 kW üblich.

Würde doch reichen. Einfach drei Stück davon.

Michal P. schrieb:

5 kW +, egal ob einphasig oder mehrphasig

Bedeutet, dass Michal auf keiner Phase mehr als 2kW brauchen wird.

Nachteil: Solarfläche wird ineffizient genutzt, wenn z.B. zwei Boxen rappelvoll sind, und eine leer, dann wird nur ⅓ der Solarzellen genutzt. aber:

Michal P. schrieb:

Die pv Fläche kann sehr überdimensioniert werden

Also: Egal.

Weiterer Vorteile:

  • Die Teile sind einfach transportabel, wenn der Nachbar also kurz mal Strom braucht, einfach rübertragen & läuft.
  • 12V Ausgang ist meistens auch vorhanden, passend zu:

Michal P. schrieb:

Für die Nacht gibt es nur ein 12 V Beleuchtunssystem, bereits vorhanden,

Preis läge so bei 300-400€ pro kWh Akku-Kapazität, da geben sich Ecoflow, Bluetti, Jackery & co nicht viel.

(Firma: Hobbytheoretiker) #8070280
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Nick schrieb:

Aber mich würde mal deine abschätzende Berechnung...

Für diese Informationen gibt es an den Hochschulen die Schwerpunkten zur naturwissenschaftlicher Klimamodellierung und Umweltingenieurwesen interessantes in den Skripten und Übungsaufgaben, was da so schlummert. Zm Beispiel, welche Klimaerwärmung es gäbe, wenn der Durchschnitt aller Landflächen den gleichen Albedo wie das Meer hätte, aber auch keine anderen positiven oder negativen Effekte hinzukämen.

Εrnst B. schrieb:

Michal P. schrieb:

Die pv Fläche kann sehr überdimensioniert werden

Also: Egal.

Global betrachtet, wenn das jeder so macht, für die große Insel ist es das eben nicht.

: Bearbeitet durch User
#8070291
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Dieter D. schrieb:

Global betrachtet,

Hat die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre den größten Einfluss auf den Albedo der Erde, direkt bei der langwelligen Wärmestrahlung, über Sekundäreffekte (Änderung in der Wolkendecke, schmelzende Schnee- und Eisflächen) auch bei kurzwelligen Sonnenlicht-Bestandteilen.

Ob du auf der Erdoberfläche jetzt 15000 km² oder 150000km² Solarzellen aufstellst, macht vielleicht lokal einen kleinen Unterschied, global ist das aber nix. Noch nichtmal ein minimaler Bruchteil der Albedo-Verschlechterung, den die Landwirtschaft verursacht wenn grüne Äcker umgepflügt werden und dann braun sind.

Langfristig verbessert Solar den Albedo, wenn dadurch CO₂-Emissionen eingespart werden.

Also: Mal über den Tellerrand gucken und etwas weiter denken.

#8070313
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Dieter D. schrieb:

Beide Limits sind gar nicht so schwer zu reißen für die Menschheit.

Dann erklär mal, wie du das mit Solarzellen erreichen willst, aber so dass Solar auch den Großteil des Einflusses hat.

Zum Vergleich: Jährlich wird mehr Fläche für neue Straßen asphaltiert als weltweit bislang an Solarmodulen installiert ist, und der Straßenbau hat schon einen gewissen Vorsprung, weil bereits länger praktiziert...

Und der Einfluss der Verkehrsflächen ist minimal im Vergleich zu z.B. Landwirtschaftlichen Flächen.

Wieviel Mio km² an Solarflächen willst du pro Jahr installieren, damit deine Aussage wahr wird?

(Firma: Hobbytheoretiker) #8070335
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Lu schrieb:

Dieter, Wie war doch gleich die konkrete Antwort darauf? Typ, Preis?

Erstmal sind bei dem Beitrag, drei verschiedene Verträglichkeiten genannt, für den Ausfall und die Spannungswiderkehr.

Dieter D. schrieb:

Auch der Solarstrom unterliegt Schwankungen. Du musst daher schauen, welche Geräte diese vertragen und wie dort das aussehen muss.

Nachdem von dieser Seite noch nichts gekommen ist, kann auch nicht geschaut werden, welcher Inverter das am ehesten abkann. Zumindest kenne ich keine eierlegende Wollmilchsau als Inverter für seine Verwendung.

#8070356
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Das Hauptproblem ohne Batteriepuffer ist, dass sich die aktuell verfügbare PV-Leistung kaum einschätzen lässt. Sobald etwas Licht auf sie fällt, erzeugen Solarmodule bereits ihre Betriebsspannung. Schaltet sich der Wechselrichter zu, bricht die Spannung ein, weil wegen zu geringer Einstrahlung der Strom nicht geliefert werden kann. Die Verbraucher werden dann im Sekundentakt (oder noch schneller) ein- und ausgeschaltet, was kaum einem Elektrogerät gut tut. Das wird zumindest währende der Morgen- und Abenddämmerung immer passieren. Etwas anderes als Heizgeräte und vielleicht Lampen würde ich nicht damit betreiben. Theoretisch könnte man natürlich einen Beleuchtungssensor installieren, der erst bei ausreichender Sonneneinstrahlung den Wechselrichter einschaltet.

#8070383
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Michal P. schrieb:

Kein Kühlschrank. Am Tag könnte die größte Last eine Waschmaschine, kleine Kochplatte, Backofen, ein paar Elektrowerkzeuge für Holz und Metallverarbeitung sein.

Fernseher, Radio.

Sonst Ladegeräte für Handys, Laptops.

Allg. Kommentar: Ohne Akku geht halt der Fernseher nur wenn die Sonne scheint. Trotz 5kWp könnte das schon knapp sein, um für eine längere Zeit die großen Verbraucher zu versorgen...

Wir haben eine Hybridwechselrichter von SMA, der wäre auch inselfähig, aber so ganz empfehlen kann ich den nicht...

Ich schaue mir so öfter Videos auf YT mit dem Thema Segeln an und hier sieht man oft diese blaue Inverter verbaut: Victron Energy. Keine Erfahrung damit, aber die könnten für dich sehr interessant sein. Damit muss man sich etwas mehr beschäftigen.

Irgendwie klang es so, dass Du keine Zeit hast dich damit großartig zu beschäftigen, dann nimm halt so eine große PowerStation von EcoFlow, Anker oder so. Da ist alles an Board, bis auf die Solarzellen. Verwende hier lieber feste Module statt Flexible, die zum Teil gleich mit angeboten werden. Das wird oft als Balkonkraftwerk vermarktet, ist aber deutlich größer.

#8070396
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Mano W. schrieb:

Victron

wurde schon mehrfach genannt. Ist ohne Batterie genauso sinnlos wie alle anderen auch. Das System ist superflexibel, dafür teurer. Die Flexibilität wird nicht gebraucht.

Irgend eine All in one Kiste, sprich, Hybridwechselrichter mit MPPTs. Wenn’s Qualität sein soll, Z.B. Deye, ansonsten eins der unzähligen Angebote von Ali.

Bei den gewünschten bis zu 5kW Leistung brauchts halt dann noch so ab 15kWh Batterie dazu.

So etwas per TeamViewer aus D ohne Fachkundige vor Ort zu installieren ist aber Wunschdenken.

Oliver

#8070403
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Oliver S. schrieb:

So etwas per TeamViewer aus D ohne Fachkundige vor Ort zu installieren ist aber Wunschdenken.

"Mal schnell" dauert oft viel länger als geplant, wenn auch nur eine Schraube fehlt. Erfahrung aus solchen Ferneinsätzen ist, dass man für jeden Handgriff ein schönes Bilderbuch braucht, wenn es in einer fremden Sprache erledigt werden soll! Da der TO Michal kaum Zeit hat, sehe ich wenig Erfolgsaussicht.

#8070664
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Michal P. schrieb:

Kein Kühlschrank. Am Tag könnte die größte Last eine Waschmaschine, kleine Kochplatte, Backofen, ein paar Elektrowerkzeuge für Holz und Metallverarbeitung sein.

Fernseher, Radio.

Sonst Ladegeräte für Handys, Laptops.

Waschmaschine und Backofen sind die größten Lasten, deren Nutzung sich vielleicht aber auch zeitlich verschieben oder durch viele PV-Module direkt ermöglichen läßt. (48 VDC würde genug 'Bastelpotential' bieten.) Für alle anderen Anwendungen würde ich einen Batteriespeicher für ungestörten Dauerbetrieb vorsehen, ggf. auch in doppelter Ausführung, um im Fehlerfall Redundanz zu haben.

Aber wir kennen weder das Umfeld der Installation noch den angedachten preislichen Rahmen.

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #8070667
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Vielleicht sollte man sich mal in Haiti umschauen, wie die das da mit der "Autobatteriewirtschaft" machen. Dort laden sich viele Leute Autobatterien auf, aus welchen Quellen auch immer, und bestreiten davon den Strombedarf.

Gekocht wird dann halt auf Holz(kohle)feuer. Und zwar so intensiv, dass man dadurch in weiten Bereichen die Grenze aus dem All erkennen kann.

In Madagaskar würden Solaröfen gut funktionieren, der grösste Teil des Landes ist oft ohne Wolken

OP #8070680
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Danke allen Beteiligten, auf jeden Fall habe ich genug Inputs bzgl. Modellwahl und Aufstellung zum Reviewen und Entscheiden.

Letztendlich hat Euer Feedback alle Erwartungen übertroffen.

Misaotra betsaka

(Firma: Hobbytheoretiker) #8070854
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Was die Auswahl etwas umständlicher macht ist, dass die günstigen Panele wie her zum Beispiel für deutlich unter 100 Euronen ...

https://greenakku.de/photovoltaik/solarmodule/module-ab-400-wp/

... eine Modulspannung im Leerlauf von rund 40V und im Bereich des MPP von 32V haben.

D.h. einen günstigen WR für 24V oder 48V geht damit nicht direkt an die Panele anzuschließen. Nicht alle Anbieter haben 36V im Programm,

Für jeweils zwei in Reihe würden sich 60V auf 230V Wechselrichter anbieten.

https://www.dwe-oss.de/wandler/wechselrichter/dc-zu-230vac/60-v-zu-230-v-wechselrichter-reine-sinuswelle/

Mit höheren DC-Spannungen würde ich aus Sicherheitsgründen nicht dort arbeiten.

Aber diese gibt es auch für 36V: https://media.dwe-oss.nl/SWP-Manual.pdf

Ob diese automatisch wieder zu arbeiten anfangen, wenn die Eingangsspannung wieder hoch genug sein sollte, kann ich nicht sicher sagen, aber diese haben keinen Reset-Knopf, der dafür gebraucht würde.

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