Kevin K. schrieb:
in Programm, welches auch in 10 Jahren deine
Projekte noch öffnen kann, dich in Schaltplan / PCB-Größe nicht wirklich
limitiert
Das war der Punkt auch bei mir. Mit dem circuit maker ist irgendwie dasselbe passiert, wie mit dem roten adler: Beide abgestürzt, da als "maker software" für Bastler vermarktet ohne langfristige Perspektive, weil die eigentliche Maker-Software ja Eagle war und solche Freeware wie FreePCB und EasyEDA längst aufgesogen hatte, dann aber durch das Verkaufen, Aufkaufen und Vermarkten vollständig verdaddelt wurde. Damit blieb nur KiCad und da das so mächtig war, hat das sozusagen "gewonnen".
Weitere Freeware wird es nie mehr brauchen. Damit lohnt der Invest nicht mehr und alle anderen werden auch wegsterben.
Als Folge ist alles, was man mit anderen Programmen anfängt, für die Katz.
Jörg W. schrieb:
Altium Designer beruflich und Kicad privat.
Ja, das machen einige so. Altium ist noch recht weit verbreitet, aber auch schon ein wenig auf dem Rückzug, wie mir scheint. Da ich gerade eine Anfrage hatte, habe ich mal bei einem Designer einiges nachfragen wollen, der in einem Projekt für uns gearbeitet hatte und alles mit Altium gemacht hatte. Seine Antwort: "Keine Ahnung" - er hat Ende 2024 angefangen, auf KiCad umzustellen, weil Layouter einiger seiner Kunden das auch zunehmend benutzen und er kompatibel bleiben wollte. Da er nun die Vorzüge von KiCad gesehen hat, kam dann der Entscheid, völlig umzuschwenken. Wieder einer weniger.
A. D. schrieb:
sind wir aber auch im
Unternehmen jetzt auf KiCad gewechselt und spenden für die
Weiterentwicklung.
Auch das ist eine oft gesehene Strategie. Man kann sich bei so einem open source Paket auch gerne mal einen Entwickler schnappen und ihn als Berater reinholen. Oder man lässt sich gleich einen passenden plugin schreiben.