Wie kriege ich diese "Schraube" eines alten BRAUN-Föns auf.

OP #8081571
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Also ich habe schpn viel erlebt, aber sowas noch nie. Weiß wer was dahinter steckt, wie ich reinkomme ? Ist gehärtetes Metall, bohren wohl eher schlecht. Kann man das Runde in der Mitte vielleicht durchhauen ? Bei Kunststoff gibt es das ja.

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#8081575
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Evtl. eine passende Lücke in eine alten Schlitzschraubendreher sägen/feilen. Dann kann man zumindest in zwei Vertiefungen greifen. Natürlich ist das nicht ideal, weil die beiden Vertiefungen nicht exakt gegenüberliegen. Aber so fest werden die Schrauben nicht sitzen.

So ein Schraubkopf ist mir auch noch nicht untergekommen.

#8081581
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Vielleicht gibt es passende Bits beim chinesen.

Meine MacGyver Lösung wäre: Alten Schraubendreher nehmen, in der Mitte einen Schlitz rein fräsen. Dann versuchen, die beiden Zacken des SD in zwei von 5 Vertiefungen hinein zu bekommen.

Alles nicht optimal, aber schraube in Kunststoff könnte vielleicht klappen, trotz der unsymmetrisch einwirkenden Kraft

#8081667
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Moin,

Es hilft auch vor dem Drehversuch, zusätzlich den Schraubenkopf mit einer heissen Lötkolbenspitze auf über 100C zu erwärmen; daß erleichtert meist das "erste" Drehen und das "Losbinden" der sich reibenden Oberflächen. Hat bei mir schon des Öfteren geholfen.

Übrigens, der wahre Hammer vor vielen Jahren, war ein Motorola "Brick Cellular Telefon". Da waren die langen Gehäuse-Schrauben zusätzlich zu den Spezial-Schraubköpfen zu allem Überfluß noch mit links drehenden Gewinden versehen, um das "Geheimnis" zu bewahren zu verhelfen. Darauf muss man erst einmal kommen.

Wünsche Dur guten Reparaturerfolg.

Gruß, Gerhard

#8081689
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Rainer W. schrieb:

Frido J. schrieb:

Weiß wer was dahinter steckt, wie ich reinkomme ? Ist gehärtetes Metall, bohren wohl eher schlecht.

Das scheint mir ein rein mechanisches Problem zu sein ...

Wenn Mann ein magnetisches Drehfeld auf die Schraube einwirklen lässt, werden die induzierten Wirbelströme die Schraube von ganz alleine magisch herausdrehen.

Das Problem ist also nicht nur mechanischer Natur.

#8081719
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Udo S. schrieb:

Kilo S. schrieb:

Ich hab passende, in diversen Größen.

Schau dir den Schraubenkopf oben noch mal genau an. Ich glaube nicht dass dein Bit passt. Das hat einen durchgängigen Ring. Die Schraube oben hat aber keine ringförmige Vertiefung.

Rechtes Foto, rechte Reihe..da sind 2 Bits mit denen ich es versuchen würde. Die sehen so aus wie ich mir einen alten Schlitzschraubendreher zurechtfeilen würde.

#8081725
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Christoph db1uq K. schrieb:

Wenn es eine gerade Anzahl wäre ist es einfacher. Die kleine Trennscheibe macht dann eine Schlitz rein und findet es wunderbar. Aber ungeradzahlig ...

Glaube, bei 5 Ecken hat man mit so einem modifiziertem Schlitzschraubenzieher schon ganz gute Chancen, gerade wenn's nur eine Plastikschraube ist. Hatte vor einer Weile ein verwandtes Problem:

Fahrrad eines Bekannten mit albernen "diebstahlsicheren" 5-Kant-Inbussen anstelle von Schnellspannern. Als die Räder ab mussten, war natürlich das zugehörige Werkzeug unauffindbar. Großer Schlitzschraubenzieher fand darin prima Halt. Nur gut, dass die Laufrad-Diebe das bestimmt nicht wissen... :)

#8081733
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Noch übler ist die Schraube an alten Bügeleisen von Braun. Der Zylinderkopf von etwa 7 bis 8mm Durchmesser hat einen ca. 30° abgeschrägten Rand und in der Schräge sind 5 gleichmäßig verteilte radiale Schlitze. Offizielle Braun Reparaturbetriebe haben auch das passende Werkzeug.

#8081734
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Cartman E. schrieb:

Vllt kann Mann die Hersteller ja demnächst verklagen, wenn sie Reparaturen so massiv behindern.

Wenn du du eine ladungsfähige Adresse des Föhnherstellers herausbekommst, mach das ;)

Das Recht auf Reparatur, was j recht neu und damit einige Jahrzehnte jünger ist als obiger Föhn, sieht jedenfalls keine Recht auf Reparatur durch Laien vor, und auch kein Recht auf Schlitzschrauben.

Oliver

#8081741
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Christoph db1uq K. schrieb:

Wenn es eine gerade Anzahl wäre ist es einfacher.

Nicht unbedingt. Du musst ihn halt nicht zentrisch ansetzen, sondern als Tangente um beide Schlitze einzufangen.

Fön vorher bei 60-70°C für ne halbe Stunde in den Backofen, dann wird der Kunststoff weicher und die Schraube lässt sich einfacher ausdrehen.

Zuschrauben dann bitte mit einer adäquaten Schraube.

#8081811
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Frank O. schrieb:

Es gibt doch diese Bitsätze für Gehäuseschrauben. Irgendwas passt da eigentlich immer.

Klingt schlau und wichtig, von denen auf dem Bild dürfte aber keines passen.

Alle Jahre mal einen neuen kaufen, dann hat man auch wieder alles für die neueren Schrauben.

Klar, kaufen, kaufen, kaufen ... hält die Wirtschaft aktiv.

Dieter W. schrieb:

Noch übler ist die Schraube an alten Bügeleisen von Braun. Der Zylinderkopf von etwa 7 bis 8mm Durchmesser hat einen ca. 30° abgeschrägten Rand und in der Schräge sind 5 gleichmäßig verteilte radiale Schlitze. Offizielle Braun Reparaturbetriebe haben auch das passende Werkzeug.

Ich glaube, dass Deine Beschreibung genau der Schraube im Haartrockner entspricht.

Martin S. schrieb:

Und Finger weg von den zweigeteilten Bits - die brechen einfach nur ab.

Ist hier auch passiert, vom Hersteller überhärtet. Ich war erstaunt, wie fest so eine Schraube in Kunststof sitzen kann. Bruch hatte ich auch schon bei 'normalen', und zwar mit Markenware.

Den Schlitz-Schlitz-Schraubendreher kann man dann dankenswerterweise auch für andere Spezialschrauben einsetzen.

Wenn man einen anständigen Schraubenzieher umschleift, passt das.

#8081831
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"TGL muss wieder her"

Ja. Hier haben wir unser Dilemma. Sicher ist es "böse", so wie unsere moderne Welt funktioniert. Ich fürchte nur, zu einer Umkehr ist es schon viel zu spät. Wir wissen jetzt, daß unser Planet zum Verrecken ausgebeutet wird, um die Maschinerie notgedrungen weiterlaufen zu lassen. Das zu ändern, ist wahrlich, wegen der vielen Kreuzverbindungen nicht leicht möglich.

Die planetaren Lebensbedingungen werden zunehmend unfreundlicher, viele erleben es zu ihren Verderben am eigenen Leib. Trotzdem überhört man vielfach die Warnungen jener, die Bescheid wissen - die Wirtschaft muß ja weiter laufen. Man projektiert, daß wir schon weit über das 1.8 Grad Kriterium hinaus geraten sind und jeder Zeitverlust in Gegenmaßnahmen mit unangenehmen Folgen verbunden ist.

Was hat das mit dem Thema hier zutun? Alles.

Die systematische Reparaturfeindlichkeit führt zu erheblicher Verschwendung von Energie, Ressourcen, und nicht zuletzt, zu unnötigen Ausgaben seitens der Kunden, weil Reparatur systematisch von Wirtschaft und Regierungen torpediert wird. Weniger wäre mehr. Wenn wir das Meiste erschwinglich reparieren könnten, würde es dem Planeten erheblich besser gehen. Uns aber, persönlich-wirtschaftlich bezogen, weniger so.

Wenn wir ehrlich wären, müssen wir zur Kenntnis nehmen, daß unsere moderne globale Wirtschaft vom Hyperverbrauch wie Drogensucht abhängig ist. Uns davon zu lösen würde eine wirtschaftliche persönliche Katastrophe für uns und dem Staat sein, weil unser Einkommen, sei es Löhne, Pensionen, öffentliche Gelder, GDP, momentan untrennbar damit verbunden sind. Was dieser Sachverhalt bedeutet, ist leider, daß wir nicht genug Zeit haben, um vom Katastrophenzug noch rechtzeitig abspringen zu können.

In der westlichen Welt gibt es (immer noch) Lebensmittel in Hülle und Fülle. Das System der Lebensmittelversorgung erlaubt aber nicht an den Stressfaktoren mit-informiert zu sein. Viele Großproduzenten kämpfen schon seit längerer Zeit mit ungünstigen Wetterbedingungen und der Ertrag lässt sich vielfach nur noch unter großen Anstrengungen aufrecht erhalten.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es merkbare Einbrüche geben wird. In vielen Gegenden ist nun mittlerweile die Wasserknappheit schon so extrem, daß Tausend Jahre alte Wasseradern zur Neige gehen. Die Regenfälle und -Mengen werden immer unberechenbarer. Die Wälder brennen vielerorts ab. Menschen sterben in überhitzen Wohnungen, die dem neuen Klima nicht standhalten können und niemals dafür konzipiert bzw. gewappnet wurden und wo Klimaanlagen unerwünscht sind. Man betonierte die Städte, die nun als lokale Hitzespeicher agieren und das Leben unerträglich machen.

Die Wasserpegel großer Reservoirs sinkt ständig ab. Im Mittwesten der USA ist man schon nahe an der Verzweiflung, woher das Wasser kommen soll. Das sollte uns in Kanada beunruhigen, weil ich befürchte, wenn die USA Wasser von uns haben will, dann werden sie es sich nehmen. Die USA schaut nämlich immer auf Nummer Eins, die USA.

Auch wenn wir unsere Emissionen und Ressourcenverbrauch über Nacht absenken könnten, würden Jahrzehnte vergehen, die Klimabedingungen wieder zu normalisieren sehen zu können. Die Zeitkonstante der Weltmeere wird in Jahrzehnten gemessen. Den überhöhten CO2 oder Methanwerten geht es ähnlich. Das alles lässt sich nicht über Nacht normalisieren. Ich befürchte, so oder so, müssen wir nun alle die Folgen unseres Werdegangs jetzt austragen und in den sauren Apfel beissen. Ob wir die Auswirkungen mildern können, ist die große Herausforderung unserer Fachleute.

Wir habe uns weltwirtschaftlich und geopolitisch eine Struktur geschaffen, die nicht von heute auf Morgen leicht veränderbar ist. Vorbeugung ist fast nicht mehr möglich. Realistisch gesehen werden wir leider ständig in Reaktionsmodus agieren, wie Brände löschen und uns mit dem Wassermangel befassen.

Aber es wird weiter konsumiert und weggeschmissen. Ans Reparieren denkt man viel zu wenig. Die Firmen sträuben sich mit Händen und Füssen Einsicht zu üben und die Realität zu akzeptieren, daß es so nicht mehr weitergeht. Wir gestalten uns unsere Zivilisation zu sehr Technik abhängig. Wir leben wie die Elai in Wells Zeitmaschine in einer Illusionsblase einer perfekten Umwelt. Die Medien machen uns täglich weis, daß Konsum glücklich machen würde. Wir leben im Irrglauben, daß Cloud gestützte Technik und eine vernetzte Zivilisation robust wäre. Wenn dieses Kartenhaus zusammenfallen sollte, sprechen wir weiter. Ist es wirklich vernünftig, vom Funktionieren des Internets total abhängig zu sein? Ich lebe lieber in einem Haus mit einem gemütlich wärmenden Kachelofen und aufgestapelten Brennholz ums Haus, anstatt in einer Welt der Blackboxen zu leben die nur die wenigsten verstehen und Instandhalten können.

: Bearbeitet durch User
#8081848
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Gerhard O. schrieb:

Die systematische Reparaturfeindlichkeit führt zu erheblicher Verschwendung von Energie, Ressourcen, und nicht zuletzt, zu unnötigen Ausgaben seitens der Kunden, weil Reparatur systematisch von Wirtschaft und Regierungen torpediert wird.

Ich habe mehrere "Ansmann Timer-Steckdose AES 1" https://www.amazon.de/dp/B002PLXR8E, Handelspreis um 12..15 €uro.

In denen stirbt irgendwann das Kondensatornetzteil, ein 0,33µF-X2. Aufschrauben wird durch Sonderschrauben erschwert und ein C im passenden Raster will auch erstmal gefunden werden. Da kann man Gesetze oder sonstigen Quark erschaffen, sowas kann niemand gewerblich reparieren.

Deine sonstigen Betrachtungen zur Zerstörung / Rettung der Welt kommentiere ich nicht, die passen nicht hierher.

#8081849
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Gerhard O. schrieb:

TGL

https://www.berliner-kurier.de/ddr/das-geheimnis-der-tgl-warum-hielt-in-der-ddr-alles-so-lange-li.10106117 "Hinter den drei Buchstaben TGL verbargen sich die Technischen Normen, Gütevorschriften und Lieferbedingungen der DDR. Es handelte sich um technische Vorschriften, die in der DDR von 1955 bis 1990 galten – und die für die Herstellung von Produkten bindend waren."

Ostalgie pur... Angeblich sind jetzt seit 1.August solche Vorschriften zur Reparierbarkeit gültig, mal sehen was daraus noch wird und wie schnell das wieder verschwindet: https://www.ihk.de/koeln/hauptnavigation/recht-steuern/recht/recht-auf-reparatur-6065686 Die Industrie wird schon Wege wissen, wie das behindert werden kann. Eine neue Reparaturindustrie wird sich nicht entwickeln. Der Zug ist lange abgefahren. Ersatzteilhändler sind ausgestorben.

#8081866
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Manfred P. schrieb:

Klingt schlau und wichtig, von denen auf dem Bild dürfte aber keines passen.

Es war ein Beispiel und ich habe auch nicht den Anspruch erhoben, dass da einer von passt. Solche Bitsätze kosten weniger als eine Schachtel Zigaretten. Da ich nicht rauchen, kann ich ziemlich viele davon kaufen.

Aber das alles ist völlig egal, denn hier geht es doch um die Vorschläge woe man solche Probleme löst. Wieso machst du das nicht? Schlage deine Lösung vor, statt wieder nur andere Lösungsansätze zu kritisieren.

Beitrag #8081869 wurde vom Autor gelöscht.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #8081928
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Frido J. schrieb:

Kann man das Runde in der Mitte vielleicht durchhauen ?

Für mich ist da nichts "Rundes in der Mitte", sondern ein Schraubenkopf mit 5 sternförmigen Einprägungen, die sich in der Mitte nicht treffen. Das "runde in der Mitte" ergibt sich also einfach durch Materialverformung. Man könnte es bestenfalls aufbohren, dass ein 5er-Torx passt. Denn die Schraube ist sicher leichter modifizierbar als ein Werkzeug.

H. H. schrieb:

Schrauben sind digitale Bauelemente, denn sie kennen nur drei Zustände: locker, fest und ab.

Also tristate Bauteile.

#8081947
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Ist die blöde Schraube denn immer noch nicht auf?

Sind diese Schrauben wirklich so hart, dass man den Kopf nicht abbohren kann? Ein passendes Röhrchen als Zentrierhülse für den Bohrer und dann den Kopf so tief einbohren bis er ab ist. Nach dem auseinandernehmen, kann man den verbleibenden Schaft mit einer Zange reausdrehen und eine ordentliche Schraube verbauen.

#8081956
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Udo S. schrieb:

Sind diese Schrauben wirklich so hart, dass man den Kopf nicht abbohren kann?

Solche Schrauben, die mir bislang untergekommen sind, sind so hart, daß man mit einem normalen HSS-Bohrer nichts ausrichten kann (die Edelstahlschrauben hier in der Firma sind weich dagegen).

Vielleicht mit einem Diamantbohrer oder einem Schleifstift. Allerdings wird das die Schrauben so stark aufheizen, daß ev. der Kunststoff schmilzt.

Ich würde es auch erstmal mit einem passenden Schlitzschraubendreher mit Lücke probieren.

#8081964
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Rainer W. schrieb:

Das scheint mir ein rein mechanisches Problem zu sein ...

Und wie immer eine nicht falsche, aber dennoch völlig nutzlose Einschätzung unseres hochgeschätzten Rawi....

Stefan R. schrieb:

Fahrrad eines Bekannten mit albernen "diebstahlsicheren" 5-Kant-Inbussen anstelle von Schnellspannern. Als die Räder ab mussten, war natürlich das zugehörige Werkzeug unauffindbar. Großer Schlitzschraubenzieher fand darin prima Halt. Nur gut, dass die Laufrad-Diebe das bestimmt nicht wissen... :)

Die Dinger bekommst du noch einfacher auf. Einfach an der anderen Seite (die mit Innengewinde und ohne 5-Kant) mit der Rohrzange anpacken und drehen.

#8081984
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Peter N. schrieb:

Solche Schrauben, die mir bislang untergekommen sind, sind so hart, daß man mit einem normalen HSS-Bohrer nichts ausrichten kann (die Edelstahlschrauben hier in der Firma sind weich dagegen).

"Edelstahl" ist meistens "butterweich" weil aus 1.4301 bestehend. Erst bei 1.4404 und ähnlichen wird es interessant.

Die meisten nehmen einfach die falschen Bohrer. Und dann meist noch mit falschem Anschliff.

Als Bohrer geht auch bei gehärtetem Stahl HSS-E ganz gut (evtl. kühlen) und Spitzenwinkel 120° anschleifen.

#8081992
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J. T. schrieb:

mit der Rohrzange anpacken und drehen.

und dabei die Beschichtung zerrammeln. WEr so etwas macht frißt auch kleine Kinder. 😉

Ich würde, wie schon öfter vorgeschlagen, einen Schlitzschraubenzieher passend umschleifen. 2.Variante wäre ein Rohr mit einem zum Schraubenkopf passenden Durchmesser. Da mit dem Dremel 5 Schlitze gleichmäßig über den Umfang verteilt rein schleifen. Die Schlitze so breit machen, daß die Zacken des Schraubenkopfes rein passen.

#8082008
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H. H. schrieb:

Griesheimschlüssel

meine einzige Fundstelle (neben Schlüsseldiensten in Griesheim): https://www.ebay.de/itm/297418232353 "Schlüssel für 11 Größen Messer Griesheim"

und der Google-KI-Text dazu: Dies ist ein Brenner-Schlüssel, ein spezielles Werkzeug für Autogenschweißtechnik. Das Werkzeug wird zur Wartung und Montage von Brennern verwendet. Der Schlüssel trägt das Logo der Firma Messer Cutting Systems. Es handelt sich um ein Mehrzweckwerkzeug mit verschiedenen Aussparungen für unterschiedliche Mutterngrößen. https://de.wikipedia.org/wiki/Messer_Cutting_Systems Messer ist der Familienname des Gründers Hat also nix mit dem gesuchten Werkzeug zu tun.

#8082043
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Mit so etwas hier:

https://de.aliexpress.com/item/1005012244352086.html?pdp_npi=4%40dis%21USD%21US+%245.66%21US+%242.83%21%21%2138.06%2119.03%21%400b0fe85e17858483299762458dc447%2112000057837661190%21sh%21DE%21852193427%21X&spm=a2g0o.store_pc_home.allitems_choice_2005145200579.1005012244352086&gatewayAdapt=glo2deu

Einen davon der möglichst groß ist, aber noch in die Bohrung passt und nicht größer als der Schraubenkopf, in den Akkuschrauber spannen. Dann mit gut Druck auf den Schrauber langsam raus drehen. Die Diamantspitze beißt sich in den Schraubenkopf. Wenn es nicht stört, dass er hinterher evtl ein weniger zergnaddelt aussieht, sollte das gehen.

#8082044
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#8082046
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https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_screw_drives https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Schraubenkopfantriebe Siehe dort 3-Schlitz mit ungleicher Tiefe (Unequal depths tri-slot)[4] (3-slot) diese Version als 5-slot Holt Head Textran Industries (ebenfalls 3-schlitzig) 5-Node Security (System Zero Security)[12] 5-Notched Kinmar Reusable (Kinmar Security Reusable)

Frido, wie heißt der Braun Travelair 1000 Fön genau? Typenbezeichnung 457.. Und messe bitte den Durchmesser des Loches, in dem die Schraube steckt.

: Bearbeitet durch User
#8082060
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Also noch ein Tipp: Ich würde mit einer heißen Lötkolbenspitze die Schraube "erwärmen". Dann dehnt sich auch das umgebende Plasik etwas aus. Anschließend ist die Schraube gefügiger und mit dem oben bereits erwähnten Werkzeug abzuschrauben.

ciao gustav

P.S.: Bleibt immer noch die Antwort auf Frage: Wieso überhaupt demontieren? Was ist da drin? Heizspirale mit Anzapfung für Motor, Gleichrichter, evtl. noch ein STB. Jedenfalls bei meinem. Dreht sich der Motor nicht, oder sind zu viele Staubfussel drin? Oder ist nur die Bastelneugier der Grund für geplante Demontage?

#8082099
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hey, den selben Fön habe ich letzten Monat als ungebrauchten alten Lagerbestand vom Flohmarkt als Reisutensil in Betrieb genommen, der ist volldolltoll.

bezüglich der Schraube würde ich den Dremelimitat Stabschleifer mit einem spitz zulaufendem guten SiC Schleifstift füttern und die Mitte versuchen wezudremeln. Oder weiche Schraubendreher umarbeiten wie schon vielfach empfohlen. Da hab ich einen schon seit 30 jahren mit weggesägter Mitte. Die gibts doch immer auf dem Schützenfest an den Luftgewehrständen mit maximal zwei Schuß wenn man keinen Bock auf Rosen hat..

#8082113
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BirnKichler 🧐 S. schrieb:

Na, man sollte Bedenken das auch kein guter Tip von den selbsternannten Fachleuten gekommen ist.

Der TO arbeitet immer noch am ersten Tip: Schraubenzieher zurechtfeilen.

Die Schraubenzieherklingen haben so um HRC 60. Da scheitert schon beinahe jede Feile dran (ausser Härteprüffeilen). Er wartet jetzt auf den nächsten Kirmes, um sich dort einen weichen Schraubenzieher an der Schießbude zu holen.

OP #8082186
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Vielen Dank für all die Überlegungen und Lösungsideen. Also zuerst mal darf man es bei so einem Thema nicht eilig haben, gut Ding braucht Weile.Dann ist das Problem eben nicht einfach, hoppsassa,sondern verlangt den ganzen Mann.Eben weil es viele Lösungs-möglichkeiten gibt. Gut gefallen mir diese diamantbeschichteten Rohre die merke ich mir auf jeden Fall. Ein z.B. Hartmessingrohr zufeilen kommt auch in Frage,hab ich kürzlich bei einer Uhrwerk-Zifferblattmutter gemacht. Jetzt hirne ich mal ausgiebig über all die Vorschläge, und dann kommt der richtige Moment ... und auf ist das Zylinder-Schloß mit dem Picking-Set von EBAY. Was bin ich erschrocken ! Die Firma BRAUN hat eindeutig ein Problem (Oder eben nicht) mit dem Überhitzungschutz in Föns.Unseren mußte ich von vorne durch die Heizdrähte verlöten, das ist 15 Jahre her. Dieser kleine Reisefön schaltet sich nach so 30 Sekunden ab, tatsächlich wegen Überhitzung, was ideal ist für Schrumpf-schläuche, aber diese Schrauben sind einfach zu reizvoll. Ich liebe sowas, da werde ich richtig lebendig.Das macht glücklich, und nicht nur mich. Lösungsfoto folgt !

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