ich habe zwar schon viel zu diesem Thema gelesen und geschaut, jedoch sind noch nicht alle Fragen geklärt. Bei mir ist folgende Situation:
3 Akkupacks mit je 16x310Ah Akku haben an der Plus-Ader am Akku jeweils eine 200A Sicherung (die ist DC geeignet und kann auch den Kurzschlusstrom sicher trennen) mit 70mm² auf die Sammelschiene.
Sollte nun nicht eigentlich auch an der Sammelschiene eine 200A-Sichererung sein? Denn das Kabel könnte ja am Akku (aus Sicht von der Sammelschiene vor der Akku-Sicherung) einen Kurzschluss haben. Die anderen beiden Akkus liefern dann jeweils 200A, was die 70mm² Ader überlastet.
Ich habe aber noch nie ein Mehrakkusystem gesehen, was an beiden Seiten der Batterieleitung eine Sicherung hat.
600A x 52V sind über 30kW - aus Interesse, was macht man damit?`
Ich habe 2 Wechselrichter mit je 10KW, ich möchte mich nicht einschränken, wenn ich das Auto mit 11KW lade. Da das Auto nicht angeschlossen ist, wenn die Sonne scheint muß die Energie erst mal in den Akku.
Sollte nun nicht eigentlich auch an der Sammelschiene eine
200A-Sichererung sein?
Kurze (3m), vor mechanischer Beschädigung geschützte Leitungen müssen nicht extra abgesichert sein, mit 200A auf der Sammelschiene würden ja auch aus 600A nur 200A werden, du meinst also 3 Sicherungen dort.
Eher die Leitung vom MPPT Lader und zum Wechselrichter mit dem absichern was deren Leitungen maximal aushalten. Hat auch den Vorteil dass man sich abschalten kann.
Aber jede Sicherung hat auch Verlust und wird warm, ohne Grund baut man also auch keine ein.
Sicherungen sind immer nur Leitungsschutz vor Brand.
Ich habe 2 Wechselrichter mit je 10KW, ich möchte mich nicht
einschränken, wenn ich das Auto mit 11KW lade.
Stimmt, sich einschränken ist blöd, denk an dein nächstes EV mit 250kW Ladeleistung.
Es ist auch unbedingt nötig, das Auto das 12 Stunden in der Garage steht unbedingt in 3 Stunden voll laden zu können, es könnte ja heute Nacht der Urlaub beginnen.
Das dürften wohl kaum Bleiakkus sein? Dann hat jeder einzelne LFP ein BMS das schon für sich sicher abschaltet. Am anderen Ende nimmt man üblicherweise eine Sammelschiene a la Victron die dann die einzelnen Sicherungen enthalten.
Mich würde mal interessieren wie du so sicher sagen kannst das die DC Sicherungen den Kurzschlußstrom sicher schalten können. SICHER ist das nur bei NH Sicherungen oder ganz speziellen DC Sicherungen. Eine gewöhnliche MEGAFUSE oder ANL kann das SICHER nicht. WENN das BMS nicht schalten sollte können da leicht 20kA und mehr fließen....
Am anderen Ende nimmt man üblicherweise eine Sammelschiene a la Victron
die dann die einzelnen Sicherungen enthalten.
ich habe einfach einen 3Phasen-NH-Schnelltrenner genommen - Ausgangsseitig das Plastik rausgeschnitten und eine Kupferschiene "quer über alle 3 Phasen" - kostet keine 40€
Ich betreibe mein System bewusst mit geringeren max Strömen - max 60A beim laden
Es ist auch unbedingt nötig, das Auto das 12 Stunden in der Garage steht
unbedingt in 3 Stunden voll laden zu können, es könnte ja heute Nacht
der Urlaub beginnen.
vollkommene Zustimmung - ich sehe immer mehr solche Anlagen - 3 x MP2-5000 oder noch größer und gerade mal 10 kWp auf dem Dach - das funktionert keine 50 Tage im Jahr sinnvoll
manche haben heutzutage zu viel Geld / Zeit / Ideen
ich würde mal interessieren wie du so sicher sagen kannst das die DC
Sicherungen den Kurzschlußstrom sicher schalten können. SICHER ist das
nur bei NH Sicherungen oder ganz speziellen DC Sicherungen. Eine
gewöhnliche ME
Die verwendet Sicherungen können laut Datenblatt 50kA bei 200VDC abschalten, das sollte reichen...
Stimmt, sich einschränken ist blöd, denk an dein nächstes EV mit 250kW
Ladeleistung.
Es ist auch unbedingt nötig, das Auto das 12 Stunden in der Garage steht
unbedingt in 3 Stunden voll laden zu können, es könnte ja heute Nacht
der Urlaub beginnen.
Das Auto steht über Nacht an der Ladestation, da scheint aber keine Sonne mehr ...
vollkommene Zustimmung - ich sehe immer mehr solche Anlagen - 3 x
MP2-5000 oder noch größer und gerade mal 10 kWp auf dem Dach - das
funktionert keine 50 Tage im Jahr sinnvoll
manche haben heutzutage zu viel Geld / Zeit / Ideen
Diese größen sind aber auch in einem EFH notwendig. Die 3phasen-Systeme liefern keine 10kW auf einer Phase, sondern je Gerät nur 3,6kW, kurzzeitig bis 4,5kW. Auto laden und Wasserkocher sind dann schon an der Leistungsgrenze der Systeme. Wenn ich schon genug PV auf dem Dach habe will nicht nicht noch Energie zukaufen.
Diese Lastspitzen sind nur selten, aber vorhanden.
Die 3phasen-Systeme liefern keine 10kW auf einer Phase, sondern je Gerät
nur 3,6kW, kurzzeitig bis 4,5kW. Auto laden und Wasserkocher sind dann
schon an der Leistungsgrenze der Systeme. Wenn ich schon genug PV auf
dem Dach habe will nicht nicht noch Energie zukaufen.
Diese Lastspitzen sind nur selten, aber vorhanden.
Dein Hauszähler ist saldierend - es ist egal auf welcher Phase wieviel geliefert wird, die Summe zählt
und was kosten diese Lastspitzen beim Netzversorger?
Wie oft läuft der Wasserkocher?
Was kosten die 2 zus. MP2-5000 nebst Verkabelung?
Wir haben nur einen einzigen MP2-3000 - habe gerade extra mal geschaut:
Bezug aus dem Netz in der Zeit wo nicht per WP geheizt wird:
Mai 58 kWh
Juni 53 kWh
Juli 23 kWh
Man könnte das sicher durch Einstellung des Arbeitspunkts weiter reduzieren
manche haben heutzutage zu viel Geld / Zeit / Ideen
Das definitiv. Da versenken manche soviel Geld in Technik, die sich am Ende niemals rentiert. Ich hatte letzte Woche auch die Ehre, mit jemandem zu sprechen der 40kWh Speicher bei einer unter 18kWp PV Anlage hatte und meinte, er sei damit Energieautark. Nunja. Im Sommer bestimmt, aber da reicht mein 9,6kWh Speicher ebenfalls.
Diese größen sind aber auch in einem EFH notwendig. Die 3phasen-Systeme
liefern keine 10kW auf einer Phase, sondern je Gerät nur 3,6kW,
kurzzeitig bis 4,5kW. Auto laden und Wasserkocher sind dann schon an der
Leistungsgrenze der Systeme. Wenn ich schon genug PV auf dem Dach habe
will nicht nicht noch Energie zukaufen.
Diese Lastspitzen sind nur selten, aber vorhanden.
Da hättest du besser in ein vernünftiges Ladesystem investieren sollen, was dies zuverlässig verhindert... Das Auto stört es nämlich nicht, wenn es mal für 1 Minute nicht lädt, während der Wasserkocher sein Wasser kocht. Das kann man also prima sequentiell abarbeiten, wobei das Auto immer der Verbraucher mit der niedrigsten Priorität sein sollte. Esseidenn, man braucht einen bestimmten Ladestand zu einer bestimmten Zeit.
Ich habe 2 Wechselrichter mit je 10KW, ich möchte mich nicht
einschränken, wenn ich das Auto mit 11KW lade. Da das Auto nicht
angeschlossen ist, wenn die Sonne scheint muß die Energie erst mal in
den Akku.
Wenn man die ganze Nacht zeit hat, muss man das Auto nicht sofort nach der Ankunft mit 11kW laden. Das kann man beruhigt auch dann tun, während man selbst schläft, also weder Wasserkocher noch Herd benötigt werden.
Viel kritischer halte ich hier die ganzen dünnen BMS-Kabel zu den
einzelnen Zellen, über die macht sich kaum jemand Gedanken
Die sind so dünn, wenn da irgendwas nennenswertes passiert, werden die selbst zur Sicherung und brennen schnell genug durch, damit da nichts weiter passiert. Aber man könnte auch eine weiß nicht 4A Glassicherung direkt an die Akkuklemme bauen wenn man diese Kabel absichern möchte.