Ich bin auf der Suche nach Aufputz Abzweigdosen/Gehäusen in denen man ein paar cm großes Smarthome Modul von Shelly oder so, plus Anschlusskabel, unterbringen kann?
Solche mit Netzspannung betriebenen Module zum Messen/Steuern scheinen leider nicht immer die beste Qualität zu haben und manche fallen schon nach einzelnen Jahren aus. Da gibt es im Netz Berichte über z.B. durchgebrannte Kondensatoren. Letztens sah ich Youtube Video, wo eine Anschlussklemme zu fest angezogen wurde und deren Lötstelle auf der Platine gebrochen ist und später im Betrieb dann das Modul Gehäuse teils verschmort ist.
Ich möchte z.B. die Temperaturen im Raum mit den PV Wechselrichtern überwachen, und im Idealfall sollen auch die Smarthome Module dort die nächsten 20 Jahre mit laufen.
Falls Modul nicht hält, soll eben ein möglichst feuerfestes Gehäuse dafür sorgen, dass drum herum nichts passiert.
Wegen dem WLAN kann es kein Metall Gehäuse sein.
Welche Produkte in Onlineshops könnte man da nun bitte kaufen?
Ich habe nur kurz bei Amazon, Baumarkt geschaut und wenig gefunden. Es war bei den Kunststoff Gehäusen höchstens von flammhemmend, hitzebeständig die Rede. Und die kamen aus China so das man Angaben nicht unbedingt trauen kann.
Aufputz-Verteiler-Dosen sind flammhemmend. Kauft man die aus inländischer Produktion stimmt das sogar :-)
Flammhemmend heißt, daß sie auch nach Entflammung wieder verlöschen.
Wenn nichts Brennbares in der Nähe ist gibts außer Stink und Ruß kein Problem.
Für Paranoiker gibt es noch die Möglichkeit daß Gerät in einen zweilagigen Fermacell-Kasten zu bauen. Wenn der WLAN-AP in der Nähe ist kommt man da sogar durch. Und so ein Kasten schafft E90, die Technik da drin funktioniert also sogar bei direkter Beflammung noch 90min lang
Ja aber wie finde ich da bei den normalen Aufputzdosen ein besonders flammhemmendes Modell. Den Standard Dosen mit kaum technischen Angaben traue ich da einfach nicht. Ich kann auch nicht unserem Elektriker sagen er soll stundenlang in Katalog seines Lieferanten nach einer besonders robusten Dose suchen.
Die Räume wo die Smarthome Module installiert werden, die besucht man ja nur selten. Wenn also so ein verschmortes Modul Tage oder Wochen lang nicht entdeckt wird, soll trotzdem möglichst nichts passieren.
Nimm doch was aus der Shelly Pro Serie. Da kannst du alles auf der Hutschiene im Verteilerkasten anbringen und ein Netzwerkkabel rausleiten. Den Kasten dann entsprechend feuerhemmend ausstatten.
Wenn du den Shellys nicht so vertraust nimmt doch diese die mit 12V laufen und mit einem Relais ein potenialfreie Kontakte ein großes Relais schalten dann brauchst du gar keinen 230V zum Shelly führen. Und dann vielleicht die LS-Atomaten genau auf die Last auslegen und z.B. nur einen C1A LS Automaten 230W nehmen.
Aufputz-Verteilerdosen aus Bakelit waren doch mal Massenware. Da müssen doch noch welche übrig sein.
Aber Preise werden für das Zeug aufgerufen, meine Fresse!
soll eben ein möglichst feuerfestes Gehäuse dafür sorgen, dass drum
herum nichts passiert.
Da hilft nur Metall, Aluminium-Druckguss oder Eisenblech.
Gibt viele Gehäuse, kosten aber was. Zur Kabeleinfuhrung dann PG-Verschraubungen.
Die billigen PE Verteilerdosen mit Aufschnappdeckel sind nicht mal VDE konform (werzeugloser Zugang). Und flammhemmend von Plastik heisst ja nicht dass rs nicht wegschmort.
Metall Gehäuse geht leider nicht weil solche Module per WLAN kommunizieren.
Selber an fertigen Modulen rum manipulieren, ihr Gehäuse aufhebeln und irgendwo ein (nicht sicher ob es wirklich passt) Antennenkabel anlöten probieren, will ich auch nicht.
Auch brauche ich ganz bestimmte Funktionen und Sensoren, weshalb ich nicht einfach andere Modelle und Marken wählen könnte. Auch muss die zugehörige Smartphone App alles bieten was ich brauche.
Die WLAN Basisstation ist aber jeweils nur so 3-4 Meter vom Modul entfernt, gibt es da vielleicht nur dünn Metall-beschichtete Dosen, durch die man durch funken kann?
So hatte selber noch eine Idee: Glasfaser Gewebeband
Ich könnte also einfach eine normale, etwas größere Aufputz Verteilerdose kaufen und das Gehäuse innen möglichst rundum mit Brandhemmenden Material auskleiden. Also an jede Fläche innen eine passendes Stück Gewebeband kleben.
Ich muss dann nur wirklich größeres Gehäuse wählen, damit es im Inneren beim ja mit Netzspannung betriebenen Modul, zu keinem Hitzestau kommt.
Mir ist in meinen Notizen nämlich aufgefallen das ich letztes Jahr mal nach brandhemmenden Matten gegoogelt habe.
Da waren einige Amazon,usw. Links zu Glasfaser Gewebeband dabei, was wohl auch recht Feuer- und Hitze- fest ist. Die Produkte kommen zwar auch alle leider aus China, aber die Eigenschaften werden hoffentlich einigermaßen stimmen.
gibt es da vielleicht nur dünn Metall-beschichtete Dosen, durch die man
durch funken kann?
kann man selber machen; genau für den Zweck gibt es eine Art Lack aus der Spraydose mit viel metallischem Silber drin. Damit kann man Kunststoffgehäuse ziemlich Hf-dicht machen. Allerdings brennen die Gehäuse dann besser als ohne Lack ;)
Aber im Ernst: man könnte in ein Metallgehäuse ein kleines Hf-durchlässiges, aber feuerfestes Fenster aus Beton, Stein, Asbest, Glas o.ä. einbauen. Ofenbauer haben auch geeigneten Kitt. Dann gibt es noch das Zeug, mit dem man Kabeldurchführungen durch Wände rauchdicht verstopft.
Wenn man soviel Angst davor hat, daß irgendwelche Technik abbrennt, diese aber nicht brandgeschützt unterbringen will, weil es natürlich unbedingt nötig ist, daß diese Technik WLAN verwendet, dann sollte man vielleicht einfach auf den Einsatz der Technik verzichten.
Eine Alternative zum brandfesten Gehäuse wäre es, die Technik auf brandgeschütztem Untergrund unterzubringen, und drumherum so viel Platz lassen (also das Bücherregal oder den Benzinkanister weiter wegstellen), daß selbt für den Fall, daß das, was anderen in Youtube-Videos passiert, das ganze keine besonderen Folgen hat.
Eine andere Möglichkeit wäre es, etwas vertrauenswürdigere Technik zu verbauen, bei der tatsächlich ein identifizierbarer Hersteller dahintersteckt, statt lediglich eines Importeurs, der sein Wapperl auf irgendwelchen Kram von sechs unterschiedlichen Hinterhofklitschen in Shenzhen draufklebt.
"Shelly" wurde bereits genannt.
Hunderttausende von Nutzern solcher Technik haben nämlich die Probleme nicht, vor denen der Threadstarter Angst hat.
so ist es... und wenn es mal in einem Raum so heiß wird/ist, dass eine herkömmliche Verteilerdose schmilzt, dann hast du ganz andere Probleme als eine geschmolzene Verteilerdose.
Da gibt es im Netz Berichte über z.B. durchgebrannte Kondensatoren.
Letztens sah ich Youtube Video...
Im Netz findet man jeden Scheiß. Wenn hunderttausende Shelly-Module installiert sind und einer ein Foto von einem verschmorten Gehäuse postet, weil er zu ungeschickt war, das sachgerecht zu installieren, dann ist das für mich keine nennenswerte Quote.
Du findest im Netz auch jede Menge Berichte über Auto-, Bahn- und Flugzeugunfälle. Wie gehst du damit um?
...wo eine Anschlussklemme zu fest angezogen wurde
Sollte dann grundlegend nicht eher an dieser Ecke etwas mehr aufgepasst werden?
Ich finde die Schraubklemmen dieser Module auch nicht so prickelnd, Federzug wäre mir lieber. Aber ich würde da jetzt keine Paranoia in Richtung "fängt gleich an zu brennen" entfalten.
Schön, dass das bei den Shelly Dingern mal auch von anderen gesehn wird.
Ich hatte hier auch mal einen Shelly Plus 0-10v Dimmer für meine dimmbaren Leuchtstoffröhren Vorschaltgeräte bestellt.
Die sehr seltsamen Sicherungsanforderungen von 6A und einem sehr hohen geforderten Strom Abschaltvermögen hätten nur unter sehr hohem Umrüst- Aufwand eine Installation von den Dingern erlaubt. Meine Verteilung in mehreren Lichtkreisen auf teure 6A Automaten umrüsten, weill der chinesische Krempel... Normale Feinsicherungen vor dem Shelly hätten die Forderungen an den Abschaktatromnnicht erfüllt.
Somit habe ich auf die Installation verzichtet, da der Sicherungs- Umrüstaufwand um die Dinger ohne eventuelle Verwicherungs - Haftungslrobleme im Schadensfall zu betreiben den Preis von einigen besseren Komponenten überschritten hätte.
Beim nun ferfügbaren Nachfolgemodell haben sie die Anforderungen wohl abgesenkt, aber mir war das einfach suspekt..
Wenn man soviel Angst davor hat, daß irgendwelche Technik abbrennt,
diese aber nicht brandgeschützt unterbringen will, weil es natürlich
unbedingt nötig ist, daß diese Technik WLAN verwendet, dann sollte man
vielleicht einfach auf den Einsatz der Technik verzichten.
+1, genau das. Man "muß" halt heute unbedingt Temperatur und Feuchte jedes Hinterzimmerchens vom Sofa aus aufm Smartphone sehen können, statt Ahnung von der Technik hat man aber Ängste, daß was verschmoren könnte. WTF?!
Wenn man soviel Angst davor hat, daß irgendwelche Technik abbrennt,
diese aber nicht brandgeschützt unterbringen will, weil es natürlich
unbedingt nötig ist, daß diese Technik WLAN verwendet, dann sollte man
vielleicht einfach auf den Einsatz der Technik verzichten.
+1, genau das. Man "muß" halt heute unbedingt Temperatur und Feuchte
jedes Hinterzimmerchens vom Sofa aus aufm Smartphone sehen können, statt
Ahnung von der Technik hat man aber Ängste, daß was verschmoren könnte.
WTF?!
Wenn man soviel Angst davor hat, daß irgendwelche Technik abbrennt,
diese aber nicht brandgeschützt unterbringen will, weil es natürlich
unbedingt nötig ist, daß diese Technik WLAN verwendet, dann sollte man
vielleicht einfach auf den Einsatz der Technik verzichten
Och, es gäbe noch Keramikgehäuse, in jedem Dorf sitzt eine Hobbytöpferin die sich über Aufträge freut...
Ich will hier nicht über Smarthome reden sondern über feuerfeste Gehäuse. Welcher Moderator hat da unbedingt mein Thema aus dem Gehäuse Forum hierher verschieben müssen.
Außerdem ist Temperaturüberwachung bei uns im Gegensatz zu den Meisten anderen Usern auch wirklich nötig, weil im kleinen PV Anlagen Raum sich auch die Akkus befinden. Im Sommer muss also überwacht werden ob die Belüftung im heißen kleinen Raum mit den Wechselrichtern gut funktioniert. Und im Winter muss überwacht werden ob es im unbeheizten Raum nicht zu kalt für die Akkus wird, und die Notheizung funktioniert.
Außerdem ist Temperaturüberwachung bei uns im Gegensatz zu den Meisten
anderen Usern auch wirklich nötig, weil im kleinen PV Anlagen Raum sich
auch die Akkus befinden. Im Sommer muss also überwacht werden ob die
Belüftung im heißen kleinen Raum mit den Wechselrichtern gut
funktioniert. Und im Winter muss überwacht werden ob es im unbeheizten
Raum nicht zu kalt für die Akkus wird, und die Notheizung funktioniert.
Temperaturregelung und -überwachung gab es schon lange vor WLAN und Smart Home. Geht auch heute noch ganz ohne Internet.
Und vom Hersteller bzw Vertrieb von PV-WR und -Akkus gibt es dazu keine passende Lösung?
Letztens sah ich Youtube Video, wo eine Anschlussklemme zu fest
angezogen wurde und deren Lötstelle auf der Platine gebrochen ist und
später im Betrieb dann das Modul Gehäuse teils verschmort ist.
Wo rohe Kräfte sinnlos walten ...
Normalerweise dürfen Schraubklemmen nur mit kontrolliertem Drehmoment angezogen werden.
Auch bei den alten Lüsterklemmen musst du vorsichtig sein, dass du die Ader nicht mit der Schraube zerquetscht und ein schlechter Kontakt, spätestens nach dem Verstauen der Klemme in der Dose, vorprogrammiert ist.
Wenn die Temperaturüberwachung wie vom TO jetzt dargestellt sicherheitsrelevant ist: Nix Smartsensoren, sondern mechanischen Temperaturschalter in die Sicherheitskette der Anlage und fertig.
Gibt gar keine Hardware-Sicherheitskette? Dann gibt's wohl auch kein Risiko.
Nebenbei: Die Shelly-Abbrenn-Gefahr halte ich für vernachlässigbar gegenüber der Leistungselektronik der PV-WR.
Fazit: Schraub die Shellys auf 200x200mm Fermacell und sieh zu daß in der Nähe nix brennbaren ist. Dann kannst Du auf jeden Fall gut schlafen (ich könnte es auch ohne Fermacell)
Würde mich nicht wundern, wenn WR und Akkupack jeweils schon eingebaute Temperaturüberwachung haben.
Mein WR ausm Balkonsolarset ausm Discounter kann das, ebenfalls mit einstellbarer Alarmschwelle.
Und zu "Shelly sind ne Brandgefahr": Habe schon mehrere "vom Kunden selber nachgerüstete " Module ausgebaut und einkassiert. Highlight war mehrmals 2 Adern in eine Klemme gewurschtelt und zum Überbrücken 10cm 0,25er Klingeldraht. Waren nur 230V und 150W Last drauf. Das ganze Modul hing seitlich am Rolloschalter heraus, als Bonus wars noch das Kinderzimmer. Finde leider das Bild nicht mehr.
Das so ein Pfusch irgendwann das Schmoren anfängt ist normal und da kann Shelly nix für.
Wir haben in solchen Fällen Hensel "Abzweigdosen mit Funktionserhalt" verwendet. Die halten zwei Stunden Feuer aus und das Innere am Leben. Dann wird das wohl auch anders herum funktionieren?
Ich hab 5 Shelly Module für Abzweigdosen seit etwa 6 Jahren in normalen Feuchtraum-Dosen mit Schnappdeckel und im ziemlich großzügigen Gehäuse einer blauen Aufputz-CEE-Wandsteckdose am laufen.
2 Davon sind zwischendurch ausgefallen.
Keiner ist abgebrannt.
Vermutlich hat eine eingegipste Wanddose bessere Wärmeabfuhr, und die Dinger werden einfach zu warm. Erhöhte Brandgefahr sehe ich in den Dosen aber trotzdem eher nicht. Aber 20 Jahre Betrieb werden die Shellys wohl eher nicht schaffen - insbesondere, wenn deren App und damit auch deren Server-Infrastruktur auch noch mit im Spiel sind.
Wenn Du noch besser brandgeschützte Einhausung willst, finde ich die Keramik (Blumentopf-)Idee gar nicht so abwegig. Sieht zugegebenermaßen eigenwillig aus, aber die Wärmeabfuhr dürfte besser sein als der ebenfalls genannte Fermacell-Kasten.
Wie viel Abwärme erzeugt denn z.B. so ein mit Netzspannung betriebenes Shelly Modul an dem nur paar Sensoren hängen, im Sommer? Reichen da also paar cm Luft rundherum in einem gedämmten Gehäuse. Oder solle man da besser ein mind. 20cm großes Gehäuse kaufen, wenn man es gedämmt hat?
Und wie gesagt wenn eben das Modul die 20 Jahre nicht schafft, weil z.B. ein billiger Kondensator nach paar Jahren abraucht und das Modulgehäuse verschmort, dann soll eben eine sichere Hülle außen rum einen größeren Schaden verhindern.