ISP-Programmer (Tutorial) macht was er will

Gast #123491
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Hallo zusammen,

ich bin blutiger Anfänger was Mikrokontroller betrifft. Ich habe mir
ein kleines Experimentierboard gebastelt und den AVR-ISP-Programmer wie
im Tutorial (http://rumil.de/hardware/avrisp.html) aufgebaut.

Dann alles an den LPT-Port angeschlossen und probiert mal die Fuses
auszulesen. Und das hat erstmal nicht funktioniert, er hat den
Programmer nicht gefunden. Im nächsten Versuch hab ich das gleiche
nochmal probiert, diesmal aber an meinem Laptop und siehe da: Es
funktioniert: Alles wunderbar, ich kann mein Miniprogramm aufspielen
und eine LED blinkt ;-)

So, jetzt kommt aber das eigentliche Problem: Am nächsten Tag will ich
weiter machen, aber der Laptop erkennt den Programmer plötzlich auch
nicht mehr, dafür diesmal mein anderer PC. Bzw. nach einiger Zeit der
auch wieder nicht mehr.

Ich weiß jetzt wirklich nicht, was ich machen soll, mal gehts, dann
wieder nicht. Die Kabel hab ich alle auf Wackelkontakte gecheckt, und
die Platine nochmal durchgemessen ohne einen Fehler zu finden.

Etwas ist mir doch noch eingefallen: Statt der im Bauplan angegeben
BAT46 hab ich eine 1N4001-Diode genommen - könnte das das Problem
auslösen?

Vielen Dank schon mal!

Gruß
  Stefan
Gast #123493
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Gut, generell wird ja eh ein 74HCT244 empfohlen. Dann solltest du aber
schon irgend eine BATxx (Schottky-Diode) nehmen, die hat nämlich
weniger als 0.7V Spannungsabfall. Und laut HCT-Spezifikation sollten
mindestens 4.5V für VCC angesetzt werden.

Thorsten
Gast #123494
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Okay, ist es nur wegen des Spannungsabfalls? Gemessen hab ich nämlich
immer noch 4,7V an VCC des HCT244. Kommt mir zwar komisch vor, weil
0,3V Spannungsabfall eigentlich nicht normal sind, aber daran wird es
dann wohl nicht liegen, oder?
Gast #123495
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Hmm, da hab ich natürlich den Innenwiderstand meines Messgeräts wieder
vergessen, an den 0.7V Spannungsabfall wird man nicht rütteln können.

Wofür ist diese Diode überhaupt gut, kann ich die nicht (zumindest
übergangsweise)  weglassen, um auf die vollen 5V zu kommen?
Gast #123497
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Mal abgesehen von dieser Diode, ist dieser Programmer prinzipiell zu
empfehlen, also würde es sich lohnen ihn im schlimmsten Fall nochmal
neu zu bauen? Oder gibts was Besseres womit ich (möglicht bald, sprich
ohne aufwändigere Lötarbeiten) zum Programmieren komme?
Gast #123498
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Hi

das Teil hat bei mir jahrelang fast zuverlässig (ab und an mal ein
abgebrochener Programmiervorgang) funktioniert. Mitlerweile bin ich aus
Geschwindigkeitsgründen auf einen (komplexeren) Eigenbau umgestiegen.

Matthias
Gast #123499
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Was denn für einen schnelleren, komplexeren Eigenbau?
Gut, das Flashen mit Pony-Prog geht bei mir noch aber das gesammte
Verify wird langsam nervig was ich zur Zeit immer abbreche aus
Ungedult.

Gruß
Andi
Gast #123500
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nur so am rande... hat vielleicht nix damit zu tun, aber:

ich hab bei meinem Notebook die LPT Schnittstelle auf LPT2:
eingestellt. Bei LPT1 lief es manchmal und manchmal nicht. Auch
schaltet sich bei meinem Notebook die Stromversorgung der Schnittstelle
nach kurzer Zeit ab und erst bei einem erneuten programmiervorgang
wieder ein...

benutze allerdings keinen AVR sondern MSP430.

mfg
Thomas
Gast #123502
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Danke an alle für die Hilfe, die Diode hat nichts gemacht, das Problem
war eine kaputte Lötstelle. Zum Glück war die Schaltung nicht so
aufwendig und das durchmessen ging relativ schnell :-/

Stefan
Gast #123503
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@Matthias:
Ist ja ein nettes Teil was Du da gebaut, besser entwickelt, hast.
Respekt!
Auch die anderen Entwicklungen von Dir gefallen!
Bis zu welchem Faktor ist das Proggen mit Deinem Progger gegenüber der
seriellen Schnittstelle (mit Pony-Prog) eigentlich höher?
Oder kann man mit Pony-Prog über "SI Prog I/O", was ja schon die
schnellere Wahl ist, noch was rausholen?
Wie schnell könnte ein ATMega die Daten aufnehemen mit Berücksichtigung
der Flashzeiten je Word?

Gruß
Andi

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