Constantin schrieb:
> damit die Schaltung
> funktionieren würde (z.B. bei 12V), bzw. wie muss ich da herangehen?
Du nimmst wie immer das Ohmsche Gesetz. Also, du hast 12V. Davon ziehst
du erstmal die LED Spannung (4,4V) und die Verluste in beiden
Transistoren (1,4V) ab. Bleiben 6,2 Volt. Nun rechnest du R=U/I:
6,2V/0,02A = 310 Ohm. Der nächste Normwert sind 330 oder 270 Ohm. Die
setzt du ein für R1-R7.
Die Basisvorwiderstände sind unkritisch und sollten so dimensioniert
sein, das du nicht zu viel Strom aus den Ports ziehst, die Transistoren
aber noch gut durchsteuerst. Ein Basisstrom von 0,5mA bis 1mA reicht
hier dicke, also (5V - 0,7V)/0.001 = 4k3. Nächster Normwert 3k9 oder
4k7, such dir was aus.
> Die Anzeige funktioniert mit Kathode an Plus einwandfrei.
Dann hast du Anzeigen mit gemeinsamer Anode und nur das falsche Symbol
im Schaltbild gewählt. Ist eben ein wenig verwirrend.
So, wenn du die Anzeigen aus 12V speisen willst, gibts das Problem, das
du die Anoden so nicht mehr durchgeschaltet kriegst, denn der MC kann
nur 5V am Port. Du musst also PNP Transistoren einbauen mit dem Emitter
gegen Plus, Kollektor auf die Anoden der Anzeigen.
Deine schon vorhandenen NPN legst du über z.B. 3k9 oder 4k7 auf die
Basis der PNP, die werden über ähnliche Widerstände auch noch auf +12V
gezogen.
Werden die NPN durchgesteuert, ziehen sie die Basen der PNP (z.B. BC327)
gegen Masse, und die PNP fangen an zu leiten - voila, 11,3 Volt auf den
Anoden der Anzeige.
+12-------+-------+
| |
- |
3k9 || E|
|| /
- | PNP
| B |
+-----|
| \C
- ------> Anzeige Anode
||
4k7 ||
-
|
MC 4k7 /C
o-|==|-| NPN
B |
\E
|
GND |
--------+