Triac nach welchen Kritierien auswählen?

Gast #786526
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Hallo,

ich möchte 230V-Verbraucher mit Triac Dimmen bzw. Schalten.
Als Verbraucher z.B. Glühlampen mit max. 300W, oder ein Laserdrucker mit 
kurzz. max. <1kW.
Das entspricht einem Einschaltstrom von 4A

Stellt sich die Frage, wie die Triacs anhand der Leistungsdaten
auszuwählen sind, und ob sie (im Falle eines Kondensatornetzteils) 
direkt
vom AVR gezündet werden können.

Für eine 300W Halogenlampe an 240V würde ich also 1.25A annehmen,
vermutlich wird ein 2A 400V Typ ausreichen? Oder muss man
überdimensionieren?

Jedenfalls, der günstigste Triac bei Reichelt ist ein BT 136/600 von
Philips (NXP) mit 4A.

Ich weiß leider nicht, welche Parameter noch wichtig sind, allerdings
wird kein AVR die angegebenen 35mA gate-trigger-current aufbringen, die
auch für ein Kondensatornetzteil ziemlich hoch scheinen.

Das wiederum ist bei einem TIC225 mit 5mA im Q.1 schon annehmbar. Wie
sieht das bei anderen aus, ist diese Eigenschaft aus der Bezeichnung zu
ersehen?

Ich habe allerdings gelesen, dass die empfindlicheren Typen auch 
entsprechend empfindlicher auf den Spannungsanstieg (oder Strom- ?) 
reagieren. Dafür ist wohl der Snubber da, und ich nehme an, man kann 
sich auf entsprechende Werte aus dem jeweiligen Datenblatt verlassen?
#786537
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Wenn du einen Triac direkt mit dem AVR ansteuerst, bist du im 1. und 4. 
Quadrant. Letzterer wird oft vermieden, da in diesem der Triggerstrom 
besonders hoch sein muss. Es gibt zwar einige Tricks um das zu umgehen, 
aber ich würde erstmal einfach anfangen.

Ich würde ein Solid State Relais verwenden, das ist viel einfacher 
anzusteuern.
Gast #786599
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Ich würde schon gerne herausfinden wie das funktioniert - kennst du da 
eine Beschreibung?
Falls das tatsächlich zu aufwändig ist, kann ich doch auch einen 
Optotriac zur Ansteuerung benutzen. Die SSR sind doch erheblich teurer, 
als ein eigenenr Aufbau.
#786610
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Zu aufwendig ist relativ. Was häufig gemacht wird: Den Triac nicht an 
GND legen, sondern an Vcc. Dadurch erhält man eine negative Spannung am 
Gate, wodurch der Triac im 2. und 3. Quadranten betrieben wird.

z.B. hier wird das so gemacht:
http://www.necel.com/cgi-bin/nesdis/dl_docpdf.cgi?lang=E&litcode=U16498EE1V1AN00

Zum Zünden legt man üblicherweise auch kein Dauersignal ans Gate, 
sondern verwendet kurze Impulse mit einigen 10-100µs Dauer.

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