Hallo,
ich habe gerade den Versuch unternommen, eine 35W Halogenlampe über
einen BUZ11 an- und auszuschalten. Dabei habe ich den Gate-Anschluss
über einen 270Ohm Widerstand mit dem Portpin B.1 verbunden. Wenn ich
jetzt versuche, darüber meine Lampe zu schalten, fängt der Trafo
merkwürdig an zu brummen. Woran liegt das? Auch das Schalten
funktioniert nicht wirklich.
Lasse ich den Gate-Anschluss unbeschaltet ist alles OK. (und ich kann
mit bloßer Berührung des Gates die Lampe an- und ausschalten...)
Woran liegt das???
Falscher Vorwiderstand???
(Die Spannung ist sekundärseitig gleichgerichtet!)
- hast du die grounds deiner beiden (die des zu schaltenden uc`s und die
des halgentravos) zusammengeführt?
- hast du die spannung gerichtet und geglättet, die aus dem
hologentrafo kommt
- wie hoch ist die gatespannung? kleiner als 5V?
- schaltet das mosfet richtig durch?
...
brummen unter hochlast sagt oft aus, das der trafo überlastet ist, oder
der kern des trafos eventuell gebrochen ist!
OK, danke für den Tipp, das Brummen ist Weg und die Lampe lässt sich
korrekt An- und Ausschalten.
Was mir nur auffällt ist, dass der BUZ11 verdammt warm wird. Ist das
normal so???
DANKE
Schau mal ins Datenblatt des BUZ11. Achte besonders auf die
Gatespannung, die man braucht, um ihn richtig leitend zu machen. Und
dann schau dir mal die Gatespannung in deiner Schaltung an...
...
Gut, ich benötige anscheinend 20 V, die ich aber leider niemals aus
meinem Portpin herausbekomme. Heißt das jetzt, das mein MOSFET nicht
richtig durchschaltet und dadurch überhitzt? (geht er bald hops??)
Wie sieht es mit meinem 270Ohm Widerstand aus. Sollte ich lieber einen
10Ohm Widerstand nehmen?
Helft mir bitte, bevor mein BUZ11 in die ewigen Jagdgründe geht...
Ich habe jetzt meinen Quellcode dahingehend abgeändert, dass ich die
Lampe jetzt über PWM hoch- und runterdimmen kann. Dabei fängt mein
Trafo jetzt wieder eigenartig an zu brummen. Das heißt, das Brummen
hängt von dem Tastverhältnis meiner PWM ab. Wenn ich also die Lampe
sehr Dunkel dimmen lasse, pfeift es und ist die Lampe sehr Hell
eingestellt ist nichts mehr zu hören. Seltsam.
Habe meine Spannung noch nicht geglättet. Welcher Kondensator ist dafür
geeignet und wo gehört dieser genau hin? (vermutlich direkt nach dem
Gleichrichter zwischen den Gleichspannungspolen oder???)
DANKE
Du brauchst keine 20V Gatespannung für den BUZ11. Bei 5V Vgs und Vd 12V
fließen ca. 8A, wenn ich richtig gesehen habe. Das sollte für deine 35W
Lampe reichen. Wenn du 12V schonmal hast, dann ist es besser, mit den
12V das Gate zu schalten, da dann die Umschaltverluste kleiner sind.
Also meine Schaltung sieht im Prinzip genau aus, wie unter
http://www.mikrocontroller.net/articles/Snippets#Wie_schlie.DFe_ich_einen_MOSFET_an_einen_Mikrocontroller
beschrieben ist.
Nur eben, dass ich vorher noch eine Gleichrichtung durchgeführt habe.
Wenn ich die 12V meines Halogentrafos benutzen möchte, wie sieht denn
hierfür die Schaltung aus? Brauche dann doch sicherlich noch einen
Transistor, der mir das Gate ansteuert oder wie?
DANKE.
Bei 35W fließen knapp 3A über den BUZ11. Wie warm wird der denn in
diesem Fall. Vielleicht bin ich ja einfach nur zu sensibel. :-?
@Horst-Otto
Wieso soll er sich deinen Lieblingstransistor bestellen, wenn er schon
einen BUZ11 da hat? Für das was er machen will, reicht der doch.
@Sven
Also ich schätze mal 1/2W bis 1W könnte der schon verbraten, wenn du
ihn mit 5V ansteuerst. Schraub ein kleines Blech ran, dann geht das
schon.
Eine Ansteuerung mit 12V könnte ich mir so wie auf dem Bild im Anhang
vorstellen.
@Horst-Otto:
Welchen FET würdest du denn als Ersatz für den BUZ11 vorschlagen?
Er sollte preiswert bei den üblichen Versendern (Reichelt, CSD)
verfügbar sein und ein TO220-ähnliches Gehäuse haben.
In deinem Link nennst du ja auch keine Alternative.
Axels Vorschläge (in diesem Link) sind ja vermutlich SMD, Axel spart ja
gerne an Platinengröße... ;-)
...
> IRF1404?
Der fällt aber aufgrund des Reichelt-Preises von 1,60 / 2,25 nicht mehr
in die Kategorie "preiswert"...
> Aber ich schätze mal, sich ein bißchen umzuschauen erfordert> dann doch zuviel Eigeninitiative.
Wie du siehst, bin ich lernfähig. Ich habe in diesem Forum nämlich
leider lernen müssen, dass Faulheit meist zum Erfolg führt. Und warum
soll ich es denn anders machen als viele andere Forumteilnehmer???
Aber wie du siehst, klappt es immer wieder...
Danke für die (ansonsten wertlose) Info...
...
Rechne mal den Kühlkörper den man für den BUZ benötigt mit dazu, dann
ist der IRF nicht mehr teuer. Im übrigen verbrät der BUZ natürlich
einen Haufen Energie für nichts, kostet auf die Dauer auch Geld.
Um als Beispiel bei den IRF-Typen zu bleiben:
Du gibts im Brauser/Browser
www.irf.com
ein. Dann hangelst Du dich durchs Menü:
Home -> HEXFET Power MOSFETs -> Discrete N-Channel HEXFET Power MOSFET
50V - 55V Through Hole
Die tabelle, die dann aufgeht, sortierst Du Dir nach U_gs 4.5V.
Ich habe das mal vorbereitet, siehe Anhang.
Dann suchst Du Dir einen schönen aus und gibts
www.reichelt.de
ein. Dort trägst Du links in das kleine Suchfeld den Transistor ein,
den Du gefunden hast und kannst sehen, ob die den da haben.
Ich mach das ja gerne, aber ich glaube NICHT, dass man da nicht selber
drauf kommt. Wenn dem doch so sein sollte, bitte ich um
Entschuldigung.
Es lag sicher nur daran, dass Du nicht wusstest, woran man einen
LogicLevelMOSFET erkennt, habe ich Recht? Dann wäre es schön, wenn Du
danach gefragt hättest.
Man erkennt einen LogicLevel MOSFET uneranderm daran, dass im
Datenblatt ein R_ds_on bei einer Gatespanung von 5Volt (meist4.5) oder
weniger angegeben wird. Es gibt auch welche, die bei 2.5Volt schon voll
durchgeschaltet sind.
Ein weiteres Diagramm im Anhang zum Vergleich mit dem IRF1404 sollte
Aufschluss geben.
Man sollte auch nicht immer 100Ampere Typen nehmen, wenn man doch nur
5Ampere schalten möchte. Die Ladungsmenge (wird in nC angegeben)
unterscheidet sich doch ein wenig. Was nützt es, wenn man nun den
megakleinen Rds_on hat, dafür zig Amps ins Gate pumpen muss, die man
garnicht hat. Wird der transistor halt durch die Schaltverluste warm
und nicht durch den I*I*R_ds_on.
Denn auch das macht einen Logiclevel Fet aus: die geringe GateCharge!
soooo
AxelR