VESA-Bus?

Gast #99092
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naja, der hats an den vesa bus der Grafikkarte angeschlossen. Ich wollte
aber das LCD komplett ueber nen µC ansteuern. Hab dafuer nun zwar das
Datenblatt von der Seite, so wirklich gugg ich bei der Sache mit dem
horizontal und Vertikal aber dann noch nicht durch :(.

mfg
Gast #99093
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Da kommts halt drauf an, was im Datenblatt steht. Ein normaler
VGA-Monitor (also so ein Analog-Röhrengerät) will nach jeder Zeile ein
horizontalen Impuls und nach jedem Bildaufbau einen Vertikalen. Beim
LCD muss man warscheinlich noch nach jedem Pixel einen Impuls über die
DotClock Leitung schicken. Also Schematisches Prog:

#define XRES 640
#define YRES 480

int x, y;

void sendscreen(pixeldata_t screen[][])
{
    for(y = 0; y < YRES; y++)
    {
        for(x = 0; x < XRES; x++)
        {
            pixeloutport = screen[x][y];
            pixelclock = 1;
            pixel_delay(); // muss auf Controller/Display abgestimmt
                           // werden
        }
        hclock = 1;
        hdelay();
        hclock = 0;
    }
    vclock = 1;
    vdelay();
    vclock = 0;
}

void main(void)
{
    pixeldata_t screenbuffer[XRES][YRES];
    ...    // Code zum füllen des Screenbuffers
    ...

    while(1)
    {
        sendscreen(screenbuffer);
        ...    // Code zum ändern des Bildschirminhalts
        ...    // muss sehr kurz gehalten werden!!!
    }
}
Gast #99094
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"MC soll jedenfalls ein 8252" nimmst du dann wohl besser nen 486er
oder Pentium oder DSP mit fetter Speichererweiterung oder gab es da
nicht mal irgendwelche Controller die einem das schnelle Timing und die
Speicheransteuerung abnehmen z.B. Epson SED...
640  480  50  = ?    (50 Hz flimmert halt einbischen, Schwarz-Weis
keine Graustufen und die sync Signale sind oder Zeit für die
Programausführung  ist noch gar nicht mitgerechnet).  Oder mal
andersherum gefragt warum hat nen PC ne Grafikkarte (auch Laptops). Der
Rechner sollen vielleicht gelegentlich auch mal was anderes tun als nur
Pixel zusetzten.
Aber der Link vom Hannes ist goil
Gast #99095
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Hm, gugg dir mal das Datenblatt an. Da siehste, dass bei fast allen
timings keine Obergrenze gesetzt ist. Außerdem hab ich nich vor ueber
den µc nu CS zu zoggen oder sowas. Es geht nur um ne Steuerung uer
alles moegliche inner Werkstatt :). Aber wenns dafuer schon nen
fertigen Controller gaebe, waer das natuerlich auch toll.

mfg
Gast #99096
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Schau mal ins Datenblatt von deinem Auge (müsste eigentlich sogar Gehirn
schreiben, aber.. ;-) Irgendwann ist das so langsam das du da nichts
mehr erkennen kannst oder beim hingucken epileptische Anfälle bekommst
weil das so flimmert.  Google mal bei EPSON nach TFT-LCD Controllern.
Trotzdem wird das ein immenses Projekt. Ich würde da einfach nen alten
PC oder ein VIA Epia Board (braucht kaum Strom und ist super klein) und
so ne Graphikkarte nehmen.
Gast #99098
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Ich seh da nix im Shop.

Aber irgendwie glaub ich, dass bei TFTs nix mit Wiederholfrequenz is,
wenn man feststehende Bilder anzeigen will. Ich wuerd eher denken, dass
das LCD die einmal ausgibt, stehen laesst und erst wieder aendert, wenn
neue Daten da sind.

mfg
Gast #99099
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Hallo,

@Henning ein TFT Display brauch auch ein refresh nur nicht so schnell
wie ein Monitor. Das TFT verblasst so nach 1 - 2 Sec (TFT Panals wie
sie in Laptops verwendet werden)

Mfg Ulrich radig
Gast #99105
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@Andre

Kannste ruhig glauben wenn es jemand erwähnt.

Da ich keinen Bock habe mir nen Wolf zu labern hier mal ein Kopiertes
Zitat.


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LCD-Ansteuerung

Zwar haben LED-Anzeigen nach wie vor ihre Berechtigung, doch zeigen sie
sich als wahre Stromfresser, was sie für viele portable Anwendungen, die
mit Batterien betrieben werden, nicht gerade prädestiniert. Doch die
allermeisten Anzeigeaufgaben kann man heute auch als Hobbyelektroniker
komfortabel per LCD lösen. Diese Flüssigkristallanzeigen (engl.
LCD-Liquid Crystal Display) arbeiten extrem ökonomisch, sie erfordern
nur vernachlässigbar geringe Betriebsströme. Ihr Arbeitsprinzip
erfordert jedoch gegenüber den LED-Anzeigen die zusätzliche
Bereitstellung einer Wechselspannung. Diese verhindert die dauernde
Polarisierung der Flüssigkristall-Elemente (Veränderung der nematischen
Eigenschaften), die bei einer Gleichspannungsansteuerung auftreten würde
und zur Zerstörung des Flüssigkristalls führt.

Diese Wechselspannung, in der Praxis eine Rechteckspannung, in der
Frequenz auf das Display abgestimmt, wird an die Gegenelektrode
(Backplane, BP) gelegt. Wie man so etwas erzeugt, wissen wir ja schon,
man nehme ein CD4093-Gatter, beschalte es mit einer passenden
RC-Kombination und fertig ist der Backplane-Oszillator mit hier ca. 130
Hz. Das invertierte Oszillatorsignal erweist sich in unserer späteren
Applikation als nützlich für die Ansteuerung ständig anzeigender
Elemente wie z. B. der Dezimalpunkte.

========================

Quelle:

http://www.digitale-elektronik.de/DIG_TECH/digital_8.htm


Das dürfte das Thema "Zellensteuerung" damit erschlagen ;)
Gast #99106
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Es gibt übrigends TFTs die kein Bild anzeigen, da TFT nur die
Bezeichnung für die Ansteuerung ist ! Hinder jeder LCD Zelle sitzt ein
Dünnfilm Transistor mit Speicher, der diese Zelle ansteuert. Somit wird
jede Zelle einzeln angesteuert und speichert danach den Pixel bis zum
nächsten Refresh, bei dem die Spannung umgepolt wird.

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