Hallo,
ich habe an meinen Raspberry PI einen DHT22 angeschlossen.
Da es im Internet etliche Libs gibt, habe ich mich dazu entschlossen
mehrere auszuprobieren, bevor ich hier Poste.
Mein Problem liegt darin, das der DHT22 bei der Feuchtigkeit nur rund
50% angibt.
Die Temperatur passt ganz gut..
Im Anhang, habe ich jetzt einmal einen Log als aufbereiteten Screenshot
angefügt.
Zu diesem Zeitpunkt war der Raspberry PI und der DHT22 draußen an der
frischen Luft auf meiner Fensterbank.
Wie zu sehen ist, geht die Temperatur auf <1 Grad laut wetter.com sind
es -1Grad.. also passt das ganz gut.
Schaut man sich nun die werte des Hygrometer an, komme ich auf einen
Wert von Rund 60%... laut Wetter.com sind es aber 99%
Ich packe nochmal eine Grafik vom heutigen Tag hinzu, wo das Gerät im
Bad stand.
Der kurze ausschlag gegen 17:30 auf >90% lag daran, das ich ihn
angehaucht habe.
Ich hoffe ihr könnt mir einen TIPP geben.
Vielen Dank
> Schaut man sich nun die werte des Hygrometer an, komme ich auf einen> Wert von Rund 60%... laut Wetter.com sind es aber 99%>
Also diese 99% laut Wetter.com scheinen mir utopisch außer die messen
unter der Dusche. Habe gerade für meine Ortschaft geschaut da wird 66%
angezeigt.. Dies scheint mir ein realistischer Wert zu sein...
Lass Dich nicht irre machen deine Messung kommt schon nahe ran...
Ps: Bist Du sicher das Du nicht auf den Luftdruck geschaut hast?
Grüße aus dem Süden
Dirk D. schrieb:> Also diese 99% laut Wetter.com scheinen mir utopisch außer die messen> unter der Dusche.
Hier wars ganztägig Naturdusche oder knapp dran. Grad schiffts und
Meteorologiestation vermeldet 100%. Andere Station nennt über die
letzten Stunden Werte um 95%.
Jetzt sagt die Wetterstation 81% Denke das passt schon ganz gut.
Obs jetzt 99% oder 90% sind idt ja erstmal egal..
Mein Dht22 gibt mir einen wert von60% zurueck, der wohl einfach falsxh
ist..
Genauso wenn du sir den Tagesverlauf anschaust, soll angeblich in der
Wohnung einw Feuchtigkeit von 24% herschen..
Da wuerd i h auch sagen wir haben eher 50-70%
Ob der Wert der relativen(!) Feuchtigkeit auf der Fensterbank jemals
etwas mit dem gemeldeten Wert der Wetterstation zu tun hat möchte ich
bezweifeln. Da würde ich schon eher dem Sensor vertrauen.
Und das du in deiner Wohnung im Winter 24% misst halte ich ebenfalls für
sehr realistisch, siehe auch
http://www.weltderphysik.de/thema/hinter-den-dingen/winterphaenomene/trockene-raeume/
Harald A. schrieb:> Da würde ich schon eher dem Sensor vertrauen.
Der Aussage schließe ich mich an. Ich habe 6 von den DTH22 getestet. Sie
liegen alle bei den gleichen Messwerten, und die stimmen ziemlich.
Eine einigermaßen vernünftige Vergleichsmessung kannst du mit den
üblichen Raumhygrometern machen. Die sind oft zwar ungenau, aber man
kann sie einigermaßen kalibrieren (Schräubchen hinten) wenn man sie
mehrere Stunden in einen nassen Lappen wickelt. Die Anzeige stellt man
dann auf 90%.
Oder ein digitales kaufen, die gibt es bei großen C oder Buchhändler A
für unter 10€. Mögen auch nicht supergenau sein, eine gewisse
Grundgenauigkeit würde ich den Dingern aber zutrauen.
Harald A. schrieb:> Oder ein digitales kaufen, die gibt es bei großen C oder Buchhändler A> für unter 10€. Mögen auch nicht supergenau sein, eine gewisse> Grundgenauigkeit würde ich den Dingern aber zutrauen.
In denen steckt dann wahrscheinlich auch ein DHT22. ;-)
Hei,
nimm den DHT22 einfach mal in die geschlossene Faust.
Nach einigen Sekunden sollte der Luftfeuchtigkeitswert dann so an die
95-100% gehen.
Auf der Fensterbank messen ist Mist.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass allein schon ein Holzbrett nahe am
Sensor die Werte stark verändert.
Auch ob der Sensor nun auf dem Tisch liegt oder von der Tischkante
baumelt ist ein markanter Unterschied bei Feuchte UND Temperatur.
Also die Daten einer weiter entfernten Wetterstation als Vergleich
heranzuziehen ist daher auch nicht möglich.
Wie schaut es eigentlich mit der Messgenauigkeit nahe 100% aus?
Ich bin nun zu faul zum Datenblatt wälzen, aber normale Sensoren werden
extrem ungenau wenn es an die Randbereiche von 0 und 100% geht.
Grüße,
Tom
Tom P. schrieb:> Wie schaut es eigentlich mit der Messgenauigkeit nahe 100% aus?
Sie steigt von ±2% auf ±5% bei 99,9%. Den Taupunkt (100%) soll man
meiden. Manche Sensoren haben einen Heizwiderstand eingebaut, um die
100% zu vermeiden. Ich habe von Erfahrungen gelesen, dass der Sensor
stirbt, wenn er im Taupunkt oder direkt in Feuchtigkeit betrieben wird.
Eine Methode zur Überprüfung ist die Messung der rel.F. über einer
gesättigten Salzlösung.
Jeder hat in der Regel zu Hause Kochsalz. Im Dampfraum über der NaCL-
Lsg. stellt sich eine rel. Feuchte von 73% ein (wenn ich mich nicht
irre).
Andere Salze ergeben andere rel. Feuchten. z.B CaCl2 --> 30% (wenn ich
mich nicht irre)
A. K. schrieb:> Hier wars ganztägig Naturdusche oder knapp dran. Grad schiffts und> Meteorologiestation vermeldet 100%. Andere Station nennt über die> letzten Stunden Werte um 95%.
Bei mir sind zwei DHT22 Aussenfühler jeweils nach ca. einem Jahr über
den Jordan gegangen (liefern Mondwerte). Anscheinend halten die die
regelmäßigen Nebelattacken eines Bachtals in der Nordeifel nicht
dauerhaft aus. Ich bin auf SHT21 umgestiegen. Mal sehen wie lange die es
tun: Dem ersten (allerdings frei verdrahteten) hat es nach einem halben
Jahr die Anschlüsse wegkorrodiert.
LG, Sebastian
Apropos Nebelattacken: Ich weiss nicht wie es mit den DHTs aussieht,
aber ein SHT11 steckt in einem Badezimmer in einer Entlüftung mit
Wärmerückgewinnung, mitten drin im durchziehenden Nebel wenn
beschäftigt. Seit Jahren problemlos. In einem anderen Exemplar dürfte es
ein FOST02 sein, auch der lebt noch.
W.A. schrieb:> oder bist du nur zu faul, eine Quelle> anzugeben?
zu faul, deshalb auch der Hinweis
>(wenn ich mich nicht irre)
Die Angabe zu CaCl2 war sogar fehlerfrei.
Sebastian W. schrieb:> Anscheinend halten die die> regelmäßigen Nebelattacken eines Bachtals in der Nordeifel nicht> dauerhaft aus
Das habe ich schon mehrfach gelesen. Es steht auch in meinem Datenblatt,
dass man den Taupunkt meiden soll. Ich habe vorsichtshalber einen
Heizwiderstand eingebaut, den ich in der Nähe des Taupunktes einschalte.
Vor Regen muss man ihn natürlich auch schützen. Langzeiterfahrung habe
ich noch nicht.
Hallo zusammen,
ich habe jetzt den TIPP mit einem TOPF Wasser und Jodsalz versucht.
In den Topf habe ich
-TFA 30.5019 Hygrometer
-DHT22
reingestellt und über nacht wirken lassen.
Darüber wurde eine Frischhaltefolie gelegt.
Das Ergebnis:
TFA30.5019 zeigte 67% an
DHT zeigte 57% an
lasse ich beide Hygrometer im Bad stehen zeigt mir:
TFA30.5019 = 47%
DHT zeigte = 37%
an.
Das TFA30 habe ich mit einem weiteren anderen Hygrometer verglichen,
diese zeigen eine Abweichung zu einander von 2% an.
Hy,
du meinst
1. Bei 50-60Grad bei einer Luftfeuchtigkeit <10% für 2 Stunden halten
2. Anschließend bei 20-30Grad bei über 70% luftfeuchtigkeit halten?
Nein das habe ich nicht gemacht.. ich bin davon ausgegangen das diese
Aussage im Datenblatt korrekt ist:
#############################
Every sensor of this model is temperature compensated and calibrated in
accurate calibration chamber and the
calibration-coefficient is saved in type of programme in OTP memory,
when the sensor is detecting, it will cite
coefficient from memory
#############################
Bin mir gerade unsicher:
Soll das das richtige Datenblatt dazu sein?
https://www.adafruit.com/datasheets/DHT22.pdf
Wenn ich ab Punkt 7 lese steht der DHT11 drinne.
Lt. Datenblatt soll die Typical Spannung bei 5V liegen, der Raspberry PI
macht ja nur 3V3, kann es sein, das dadurch die Luftfeuchtigkeit nicht
passt?
Nochmal zum kalibrieren:
Muss diese im "eingeschalteten" zustand erfolgen? Ich würde jetzt
vermuten ja, da sonst die Daten nicht gespeichert werden können.
Wie stelle ich zuverlässig keine Luftfeuchtigkeit > 70% her... In einen
Lappen einlegen wird wohl kaum funktionieren denke ich, da sonst
kurzschlüsse produziert werden.
tausday schrieb:> Lt. Datenblatt soll die Typical Spannung bei 5V liegen, der Raspberry PI> macht ja nur 3V3, kann es sein, das dadurch die Luftfeuchtigkeit nicht> passt?
Im Datenblatt steht:
1
Technical Specification: Power supply 3.3-6 V DC
Wenn der Messwert (und die Kalibrierung) von der Spannung abhinge,
sollte das im Datenblatt stehen und auch leicht nachzuprüfen sein.
tausday schrieb:> Nochmal zum kalibrieren:> Muss diese im "eingeschalteten" zustand erfolgen? Ich würde jetzt> vermuten ja, da sonst die Daten nicht gespeichert werden können.
Hallo,
@ A. K. (prx):
FOST02 habe ich hier auch seit Jahren im Einsatz, einer auf dem Balkon,
der ist bei einem Unwetter schonmal ziemlich naß geworden.
Keine Probleme damit.
Mit einem DHT11 habe ich letztens wegen eines Bekannten rumgespielt,
beide lagen um etliche um 15-20% unter den Werten des FOST02.
Gruß aus Berlin
Michael
tausday schrieb:> Nochmal zum kalibrieren:> Muss diese im "eingeschalteten" zustand erfolgen?
Kalibrieren ist ein reiner Messprozess. Wie soll der Sensor messen
können, wenn er nicht eingeschaltet ist?
https://de.wikipedia.org/wiki/Kalibrierung
Aus dem Datenblatt des SHT1* (andere Sensoren werden sich ähnlich
verhalten):
1.4 Reconditioning Procedure
As stated above extreme conditions or exposure to solvent vapors may
offset the sensor. The following reconditioning procedure may bring the
sensor back to calibration state:
Baking: 100 – 105°C at < 5%RH for 10h
Re-Hydration: 20 – 30°C at ~ 75%RH for 12h.
Hallo Leute,
Habe dasselbe Problem mit zu tiefen Werten. Benutze einen dhc22 mit
raspi 3b und adafruit py library.
Der Sensor ist noch schlecht platziert für eine Wetterstation daher sind
meine Temps etwas höher als die der Messstationen in der Umgebung.
Werte dieser Stationen 0 Grad, 68 % Luftfeuchte
Werte meiner Station aufm Balkonboden +4 Grad 24 % Luftfeuchte
Wenn ich die 24% vom dhc22 auf 20 grad beziehe und dann die absolute
Feuchte auf meine gemessene Temperatur beziehe komme ich auf 65.3 %.
Zufall oder Schicksal? Ich werde meine weiteren Beobachtungen hier
dokumentieren ;-)
Sam schrieb:> Wenn ich die 24% vom dhc22 auf 20 grad beziehe und dann die absolute> Feuchte auf meine gemessene Temperatur beziehe komme ich auf 65.3 %.
Die Rechenoperation "beziehen" gibt es nicht. Du sprichst in Rätseln.