Guten Morgen, ich möchte die Temperatur meines Pools an meine selbst
gebastelte Hausautomatisierung anbinden. Ich bin mir aber nicht ganz
einig, ob eine galvanische Trennung zwingend notwendig ist - was sagt
Ihr dazu?
Als Sensor wollte ich KTY oder PT1000 in Kunststoffverguss nehmen und
per Kabelverschraubung in eine Rohr einsetzen.
ich kann dir zu deiner eigentlichen frage leider nichts sagen, aber bist
du dir bei der sensorwahl sicher? habe mir letztens zufällig ein paar
angesehen, der ds18b20 sollte für die meisten dieser anwendungen besser
geeignet sein als ein (ständig zu kalibrierender) pt100(0).
beide gibt es übrigens vom freundlichen chinesen im auktionshaus der
wahl vergossen in metallröhren mit diversen kabellängen um günstiges
geld.
mfg
natürlich nicht ständig, aber regelmäßig. ich weiß auch nicht gesichert
wie schlimm es wäre wenn man es nicht tut, weiß aber dass sie in der
industrie in fixen intervallen mit referenzen abgeglichen werden.
vermutlich ist das für einen pool ohnehin unerheblich, wollte nur auf
eine weitere möglichkeit hinweisen, nichts für ungut.
mfg
edit: fixe intervalle in der größenordnung von monaten, nicht sekunden
oder so ;)
A0 S0 schrieb:> natürlich nicht ständig, aber regelmäßig. ich weiß auch nicht gesichert> wie schlimm es wäre wenn man es nicht tut, weiß aber dass sie in der> industrie in fixen intervallen mit referenzen abgeglichen werden.
Das ist totaler Unsinn. Mit welchen Referenzen denn? Für einen
Temperatursensor braucht man einen Präzisionsthermostaten. Ich schätze
mal, von 1000 Pt100 wird vielleicht einer kalibriert. Wozu sollte man
sich denn sonst einen hochstabilen Platinwiderstand kaufen?
Die Firma, von der du angeblich gesichert weisst, dass sie ihre Pt100
regelmässig ausbaut und im Labor kalibriert würde ich gern kennenlernen.
In unserer Galvanoanlage waren sicher einige zig davon verbaut, die zu
kalibrieren hätte einen Produktionsausfall von geschätzt 50000 Euro
verursacht.
Gruss Reinhard
wie ich gesagt habe, habe ich selbst keine erfahrung damit. die dinger
werden, soweit ich weiß, nicht ausgebaut sondern an ort und stelle
überprüft, das genaue verfahren kenne ich nicht. hierzu wird, soweit ich
mich erinnere, jeder sensor in einem gerät auf eine definierte
temperatur gebracht und der messwert dann mit der referenz verglichen.
die produktion wird dabei natürlich eingestellt, die sensoren aber eben
nicht ausgebaut. falls ich hier mit dem begriff der kalibrierung falsch
gelegen bin, so bitte ich dies zu verzeihen und / oder mich zu
erleuchten.
ich habe nicht gewusst, dass larsen andere sensoren bereits besitzt,
sonst hätte ich nicht von den ds18b20 angefangen. ich wollte nur den
grund aufzeigen, aufgrund dessen ich mich für ebenjene ds18b20 und gegen
die pt100/pt1000 entschieden habe.
das alles führt aber zu sehr zu einer debatte über für und wider
bestimmter sensoren bzw. über meine nachweislich geringe
elektrotechnische erfahrung, ich wollte eigentlich nur einen denkanstoß
liefern. insofern bitte ich um weitere klärung der nicht
thread-relevanten themen per pm.
mfg
edit: das mit der auflösung habe ich mir damals auch gedacht, allerdings
war mir dann eine höhere genauigkeit gefühlsmäßig wichtiger als eine
höhere auflösung.
Moin,
wenn man eine gewisse Messunsicherheit einhalten muss, dann ist
natürlich eine regelmäßige Kalibrierung Pflicht. Aber: Aus beruflicher
Erfahrung kann ich sagen, dass z.B. 1/3 DIN B Pt100, welche in einem
Glaskörper eingeschmolzen sind, die permanent in Betrieb sind und vor
allem während des Betriebes keinem thermischen Stress
(Temperatursprünge) ausgesetzt sind, zumindest innerhalb von fünf Jahren
um nicht mehr als 0,05K driften.
<Kopfschütteln>
@Larsen (Gast)
die genauigkeit ist mir erstmal unwichtig, wichtiger ist auflösung und
linearität im notwendigen bereich von 20-40 grad =)
Also Du hast lieber fünf stellen hinter dem Komma bei einer
Messunsicherheit von 1K als vieleicht eine Stelle mit 0,2K
Messunsicherheit?
</Kopfschütteln>
Gruß
Cheffe
Moin,
kalibrierbar ist in der Messtechnik vieles. Ich vermute, dass Du hier
den falschen Begriff verwendest. Was willst Du denn konkret ausdrücken?
Gruß
Cheffe
A0 S0 schrieb:> wie ich gesagt habe, habe ich selbst keine erfahrung damit. die dinger> ...> grund aufzeigen, aufgrund dessen ich mich für ebenjene ds18b20 und gegen> die pt100/pt1000 entschieden habe.
Sind die DS18b20 selbst kalibrierend oder warum meinst du, dass die
Daten stabiler als die eines Pt1000 sein sollten?
Welche Genauigkeitsanforderungen werden denn bei den monatlich
kalibierten Sensoren im Vergleich zum DS18b20 gestellt?
Larsen schrieb:> so 0,5grad von den ds18b20 ist ja schon eine sehr magere auflösung
Der ds18b20 hat eine Auflösung von 0,0625°C.
Die 0,5°C ist die mögliche Mess-Tolleranz nach oben und unten.
Ich glaube, besser bekommst du das mit einem PT100 und dem AD Wandler
des uC nicht hin.
Das eizige was ich als negativ betrachte, beim ds18b20, ist das relativ
langsame Busprotokoll.
Hex Oschi (Firma: Jetzt Nicht) schrieb: Weshalb ist hoehere Aufloesung
vor Genauigkeit schwer nachvollziehbar ?
Moin, wozu soll das den gut sein? Das ist einfach blödsinnig.
mfg
Cheffe
@michael
die ds1820 sind, soweit ich mich eingelesen habe bereits kalibriert und
beim aus-der-packung-nehmen-und-anschließen daher genauer. ich habe
keine persönliche erfahrung mit den pt100(0), die sache mit deren
kalibrierung weiß ich aus dritter hand, aus diesem grund habe ich mich
auch für die ds1820 entschieden (zum basteln, dort also schon
erfahrung).
die pt1000 werden übrigens tatsächlich alle paar wochen kalibriert, die
anforderungen sind vergleichbar mit denen der lebensmittelindustrie,
also eher hoch. dafür wird natürlich die anlage nicht gestoppt, sondern
die kalibrierung wird in der zeit vorgenommen in der die produktion
sowieso steht. die sensoren werden hierzu übrigens ausgeschraubt und in
einen behälter gegeben (also wohl auf eine definierte temperatur
gebracht) und dann ausgemessen, abweichungen dann im "system"
ausgeglichen.
@auflösung vs. genauigkeit
wenn das jemand möchte, soll es so sein. ich hätte es lieber andersrum,
aber lustigerweise gehts hier ja gar nicht darum ;) könnte bitte
irgendjemand dem TE endlich die eigentliche fragestelung beantworten? es
sind mehr als genug mehr als fähige leute hier, also dürfte das nicht so
schwer werden. ich wüsste nicht, was eine galvanische trennung bei
dieser anwendung zwingend erforderlich macht.
mfg
> Moin, wozu soll das den gut sein? Das ist einfach blödsinnig.
Warum? Traditionell reicht zum temperaturmessen des Pools das kurze
reintauchen des grossen Zeh. Das fuehrt zu einer relativ bewertung mit
der persoelichen Wohlfuehltemperatur.
Eine Digitalanzeige braucht man nur weil es cool ist und dazu braucht
man natuerlich auch ein paar Nachkommastellen.Daher macht der OP schon
alles richtig.
Ein anderes Thema, glaubt einer von euch die Anzeige die eure
Klimaautomatik im Auto anzeigt hat irgendetwas mit der echten Temperatur
zutun? Da laeuft das ganz genauso.
Olaf
A0 S0 schrieb:> die ds1820 sind, soweit ich mich eingelesen habe bereits kalibriert und> beim aus-der-packung-nehmen-und-anschließen daher genauer. ich habe> keine persönliche erfahrung mit den pt100(0), die sache mit deren> kalibrierung weiß ich aus dritter hand, aus diesem grund habe ich mich> auch für die ds1820 entschieden (zum basteln, dort also schon> erfahrung).
Der Ptxxx wird bei der Herstellung abgeglichen und ermöglich dadurch ,
dass z.B. ein Sensoraustausch ohne Neukalibrierung möglich ist.
Kurz aus Wikipedia: "Die Widerstandsänderung ist in DIN EN 60751
(2009-05) festgelegt.
Vorteil der Standardisierung des Nennwiderstands und der
Widerstandsänderung ist die leichte Austauschbarkeit der
Temperaturfühler, ohne dass anschließend eine Neukalibrierung der
Messkette notwendig wird."
Daß bei Problem bei der Messung mit einem Pt100* ist auch weniger der
Sensor selbst, als die Elektrnik drumrum.
Bei einem DS18... wird das Signal gleich vor Ort digitalisiert, dann muß
nur noch die Übertragung klappen - das tut sie fehlerfrei oder gar
nicht.
@Michael
Moin, fein abgeschrieben und nachgeplappert. Fakt ist, dass z.B. ein 1/3
DIN B Pt100 bei 0°C schon eine Abweichung von 0,1K haben darf. Im worst
case zeigen zwei Pt100 also um 0,2K verschieden an. Dieses kann ich aus
meiner täglichen Praxis auch so bestätigen.
Auch ist es Unsinn, nur den Fühler zu kalibriern. Die Auswerteelektronik
und Hilfsgeräte müssen auch kalibriert werden.
Kann man nun im Produktionsprozess z.B. mit 0,5K Messunsicherheit leben,
dann kann einfach ein entsprechender Pt100 gegen einen anderen getauscht
werden.
mfg
Cheffe
Tolle Diskussion hier, nur der TO wartet vergeblich auf
die Beantwortung seiner Frage.
Ob es zwingend (z.B. VDE) vorgeschrieben ist den Meßfühler
galvanisch zu trennen, weiß ich momentan nicht sicher.
Aus Erfahrung und Vorsicht würde ich die Messung an geeigneter
Stelle galvanisch vom selbst gebauten Hausbus trennen.
Sollte auf der Hausbusseite etwas passieren kann der
Temperaturtfühler keinesfalls die Phase in den Pool kontaktieren.
In der "anderen" Richtung dürfte die Gefahr geringer sein.
Weil sich digitale Signale z.B. per Optokoppler einfach
galvanisch trennen lassen, würde ich zum Messen einen
guten digitalen Fühler beschaffen, der die geforderten
Anforderungen (ob sinnvoll sei dahingestellt) erfüllt.
Schöne Ostern
Reinhard Kern schrieb:> Das ist totaler Unsinn. Mit welchen Referenzen denn? Für einen> Temperatursensor braucht man einen Präzisionsthermostaten. Ich schätze> mal, von 1000 Pt100 wird vielleicht einer kalibriert. Wozu sollte man> sich denn sonst einen hochstabilen Platinwiderstand kaufen?
Damit man nicht alle paar Tage kalibrieren muss...
> Die Firma, von der du angeblich gesichert weisst, dass sie ihre Pt100> regelmässig ausbaut und im Labor kalibriert würde ich gern kennenlernen.
Alle die ich kenne kalibrieren regelmäßig. Einige in ihren eigenen
Kalibrierlaboren. Kalibrierintervalle von wöchentlich
(+Vergleichsmessung bei einer Temperatur vor jeder kritischen Messung)
bis mehrere Jahre.
> In unserer Galvanoanlage waren sicher einige zig davon verbaut, die zu> kalibrieren hätte einen Produktionsausfall von geschätzt 50000 Euro> verursacht.
Normalerweise baut man auch nicht alle gleichzeitig aus und hat an den
kritischen Stellen nicht nur einen Sensor.
> Gruss ReinhardA0 S0 schrieb:> @michael> die ds1820 sind, soweit ich mich eingelesen habe bereits kalibriert und> beim aus-der-packung-nehmen-und-anschließen daher genauer. ich habe> keine persönliche erfahrung mit den pt100(0), die sache mit deren> kalibrierung weiß ich aus dritter hand, aus diesem grund habe ich mich> auch für die ds1820 entschieden (zum basteln, dort also schon> erfahrung).
Jeder PTxxx (zumindest wenn sich die Hersteller an die Normen halten)
ist kalibriert bzw. es wird garantiert das die Norm eingehalten wird.
Zu dem Schwachsinn über die angeblich bessere Stabilität des DS1820S:
Das Teil driftet laut DB typ. +-0.2 K pro 1000 Stunden, wenn es bei 125
°C betrieben wird.
Vernünftige PT100 driften < 0.1 K pro Jahr (zumindest solange sie nicht
an ihren Grenzen bzw. unter ungünstigen Umweltbedingungen betrieben
werden). Bei niedrigeren Temperaturen wesentlich weniger.
@anton
yay, eine antwort :)
@arc net
mag sein, aber ich verwende den ja sowieso nur zum basteln. ich sage ja
auch nicht dass x besser als y ist, ich wollte nur zu weiteren
recherchen anregen.
die pt1000 von denen ich vorher geschrieben habe operieren nicht unter
ungüstigen, sondern unter ungünstigsten bedingungen (z.b. autoklaven).
dort sind sie, wie du geschrieben hast, mehrfach redundant. vermutlich
wird daher der drift etwas stärker, das könnte der grund für die
häufigere notwendigkeit des kalibrierens sein.
Arc Net schrieb:> Alle die ich kenne kalibrieren regelmäßig. Einige in ihren eigenen> Kalibrierlaboren.
Hallo,
kein Widerspruch von meiner Seite - das mit dem Unsinn bezog sich auf
Privatpersonen. Dass es Firmen mit entsprechenden Anforderungen gibt,
ist klar, ebenso aber, dass viele technische Einrichtungen solche
Anforderungen nicht stellen, z.B. eine Galvanik. Ein Kupferbad, das mit
40 Grad betrieben werden soll, funktioniert auch bei 39 oder 41 Grad
ununterscheidbar gut.
Die sprichwörtliche deutsche Hausfrau hat keine technische Möglichkeit,
Temperaturen besser als etwa +- 0,5K zu messen oder zu regeln. Das ist
aber deutlich ungenauer als die Fertigungsgenauigkeit eines Pt100
(selbst ohne 1/3 DIN), also könnte man sinnvollerweise nur das
Vergleichsbad mit dem Pt100 kalibrieren und nicht umgekehrt. Das habe
ich hier im Forum schon öfter so dargestellt und trotz massiven
Widerspruchs sehe ich mich bisher nicht widerlegt, auch wenn manche
behaupten, Messungen mit absoluten Genauigkeiten besser als 0,1K wären
für sie als Bastler überhaupt kein Problem.
Wie genau die Temperatur eines Pools bekannt sein muss, das muss der
Fragesteller letzlich selbst entscheiden, ich behaupte dazu nur, wenn er
unbedingt Zehntel und Hundertsel Kelvin messen will, braucht er die
Hilfe eines entsprechend eingerichteten Kalibrierlabors. Da würde ich
mein überflüssiges Geld eher in ein chemisches Labor zur Überwachung der
Wasserqualität stecken. Aber jedem sein Hobby. Und wenn es, wie aus der
Fragestellung Auflösung/Genauigkeit zu schliessen, nur darum geht eine
geile 4stellige Temperaturanzeige zu haben, dann ist die ganze
Diskussion sowieso überflüssig.
Um noch was Produktives beizutragen: man kann einen nackten Pt100 nicht
sinnvoll galvanisch trennen, sollte es aber - was heisst, man sollte den
Messwert vor Ort digitalisieren und den Digitalwert galvanisch getrennt
übertragen. Oder gleich einen digitalen Sensor verwenden, aber ich kenne
keinen, der so gute Spezifikationen hat wie Ptxxx.
Gruss Reinhard
Klaus Wachtler schrieb:> Daß bei Problem bei der Messung mit einem Pt100* ist auch weniger der> Sensor selbst, als die Elektrnik drumrum.
Das sollte mit einem eng tolerierten Referenzwiderständen in den Griff
zu kriegen sein.
.. und dem OPV dazu, und damit ist es unterm Strich viel aufwendiger
als mit einem digitalen Sensor.
Natürlich ist der Weg mit einem Pt* edel, aber ein DS* ist
wesentlich einfacher zu handhaben für jemanden, der sich nicht
wochenlang mit Meßtechnik beschäftigen will. Das müsste man nämlich,
wenn man bei 0 anfängt und mit einem Platinsensor arbeiten
will - sonst ist es Essig mit irgendwas um 1K oder darunter.
Ich möchte hier mal ein bissel in das Horn von Reinhard Kern tuten:
1. PT100 und PT1000 sind a) absolut viel genauer als alle anderen
Sensortypen und b) auch sehr schön langzeitstabil, wenn sie richtig
begandelt werden. Dazu gehört, daß sie keiner agressiven Umgebung
ausgesetzt werden, also z.B. in Glas eingeschmolzen sind oder in
elektronikverträgliches Silikon eingegossen sind, daß sie keinem
mechanischen Streß ausgesetzt werden (also Vorsicht, wenn man versucht,
einen PT in Epoxid einzugießen) und daß sie elektrisch nicht gestreßt
werden. Die vom Meßstrom verursachte Leistung darf nicht höher sein als
vom Hersteller freigegeben - sonst ruiniert man den PT auf Dauer.
2. Eine Menge Hersteller sind schlichtweg zu blöd, um das alles zu
beachten. Bei meiner Heizungsanlage daheim werden z.B. zum Messen fast
10 Volt an den PT1000 angelegt (hab's selbst gemessen!) und damit man
den PT damit nicht ausglüht, wird nur alle 10 Sekunden für ne halbe
Sekunde lang gemessen. Und das von einer RENOMMIERTEN Firma...
3. Wenn man den PT nicht grob mißhandelt, dann braucht er auch nicht
"nachjustiert" zu werden. Für die oftmals zu schlechte Analogelektronik
dahinter gilt das jedoch nicht. Die ist in den meisten Fällen die
Ursache für Driften, Ausfälle usw.
4. Meine Faustregeln zum Umgang mit PT100/1000:
- mach die Meßschaltung so einfach wie möglich, also KEINE OpV's, keine
Brückenschaltungen, keine analogen Verstärkungen.
- nimm einen geeigneten ADC (SigmaDelta) mit mindestens 19 Bit Auflösung
und mache jeglichen Abgleich in der Software. Keine Einstellregler im
Analogtrakt.
- verbrate am Meßfühler nie mehr als 1 mW, besser nur 0.5 mW. Jaa, ich
weiß, daß damit gerade beim PT100 sehr kleine Meßspannungen
entstehen.Aber dafür hat man ja einen Sigma-Delta-ADC!
- Im Prinzip braucht man als Meßschaltung wirklich nicht mehr als einen
guten temperaturstabilen Widerstand. Per ratiometrischer Meßmethode
reicht der völlig aus. Auch der Absolutwert ist relativ egal, solange
man zum Einmessen der Schaltung sich mal einen wirklich GENAUEN 100 Ohm
Widerstand borgen kann, den man anstelle des PT anschließt. Sowas gibt
es bei Farnell für rund 15 Euro (für's Stück, nicht für's Dutzend!)
W.S.