Ein wie ich finde sehr interessantes Projekt:
https://hackaday.io/project/8678-rpi-wifi
Das würde ja neben Kosten auch einen wertvollen USB Port beim PI -Zero
einsparen.
Hat das schon mal jemand ausprobiert ?
döfd schrieb:> Hat das schon mal jemand ausprobiert ?
Warum sollte ein Modul, dass mit jedem Arduino funktioniert, mit einem
Pi plötzlich den Dienst verweigern?
Wolfgang schrieb:> Warum sollte ein Modul, dass mit jedem Arduino funktioniert, mit einem> Pi plötzlich den Dienst verweigern?
Das Teil arbeitet in diesem Modus als echtes WLAN Modul nicht als USART
Brücke oder ähnliches. Also eher wie einem USB Wlan Stick mit Einbindung
in das Betriebsystem über Kernaltreiber das ist schon etwas anderes.
döfd schrieb:> Das Teil arbeitet in diesem Modus als echtes WLAN Modul nicht als USART> Brücke oder ähnliches. Also eher wie einem USB Wlan Stick mit Einbindung> in das Betriebsystem über Kernaltreiber das ist schon etwas anderes.
Ähm nein, ist mit SPI angeschlossen, und kann auf UART umgestellt
werden. Wie üblich bei den Dingern.
Draco schrieb:> Ähm nein, ist mit SPI angeschlossen, und kann auf UART umgestellt> werden. Wie üblich bei den Dingern.
Ähm doch, lies mal den Text. Der Flash der bei den Modulen üblicherweise
die AT-Firmware enthält wird ausgelötet. Stattdessen wird der Chip mit
einer vom Systemtreiber vorgegebenen Firmware gebootet die via SDIO
hochgeladen wird.
Danach steht das W-LAN Modul direkt dem System zur verfügung, als wäre
es ein PCI oder USB W-LAN Dongle.
Das ist schon eine etwas andere Verwendung für das Modul als bisher
üblich ;)
Der Flash muss nicht ausgelötet werden! Es wird neben dem ESP-12F nur
eine Adapterplatine und 6 Widerstände gebnutzt.
Die Anbindung erfolgt über SDIO als 4 bit statt 1 bit (SPI).
Das verspricht deutlich höhere Datenraten - ob die halt auch praktisch
erreicht werde interessiert mich.
Draco schrieb:> Es geht doch hier um den ESP8266 oder nicht? Der junge Mann hat halt> einfach die Kirche ums Dorf getragen, mehr nicht.
Der junge Mann hat praktisches reengeniering auf sehr hohem Niveau
praktiziert und herausgefunden das sich die ESP8266 wie die Vorgänger
ESP8089 verhalten (Sie sind wohl auch vom Design in weiten Teilen
identisch). Dadurch kann man wohl den ESP8089 Linux Treiber nutzen und
hat so ein ultra-lowbudget Linux WIFI Modul.
Wohl nicht gans so schnell wie ein moderner USB Stick.
Würde mich halt interessieren ob/wie praktisch funktioniert.
Habe leider kein ESP-12F hier
Draco schrieb:> Ja aber der ESP8266 hat doch von Haus aus SDIO? Ganz offiziell, im> Datenblatt stehend.
Aha, nur weil der Chip SDIO hat und W-LAN kann, denkst du automatisch es
wäre normal dass man das W-LAN via SDIO nutzen kann?
Ganz schön weit hergeholt...
döfd schrieb:> Der Flash muss nicht ausgelötet werden! Es wird neben dem ESP-12F nur> eine Adapterplatine und 6 Widerstände gebnutzt.
Er schreibt:
"All available ESP8266 modules use all six pins of the SDIO interface
for the SPI flash. That means that the SPI flash will need to be removed
from the module to gain access to the SDIO bus. The ESP-12E would be
ideal for this since it breaks out the 6 SDIO signals to castellations,
but it has a soldered-down shield making it difficult to desolder the
flash. The popular ESP-01 has no shield, but from the PCB art posted
online also has GPIO15 strapped low via a trace under the QFN, making it
impossible to boot into SDIO mode. I ended up with the ESP-03, which has
no lid and brings all the GPIOs needed for boot mode strapping out to
pads."
Hab ich am Ende was überlesen, dass der Flash bleiben kann, weil er
nicht stört?
Tom schrieb:> Hab ich am Ende was überlesen, dass der Flash bleiben kann, weil er> nicht stört?
Jetzt wo du den Text zitiert bin ich mir auch nicht mehr sicher. Ich
hatte das nicht zuletzt wegen einem anderem Artikel so verstanden das
der drin bleiben kann.
http://oshlab.com/esp8266-raspberry-pi-gpio-wifi/
Ich denke du hast recht und bei mir war mal wieder der Wunsch Vater des
Gedankens .
Ich habe das Ganze mal getestet, und es funktionniert wunderbar bei mir.
Nur ein Problem hatte mich etwas länger aufgehalten: der GPIO (n° 21),
den ich zum resetten (CH_PD) benutze, war als Input mit Pull-Down
konfiguriert, und obwohl ich einen extra Absatz im Overlay für diesen
GPIO habe, ging dieser nach dem Reset des Moduls sofort wieder auf Input
mit Pull-Down.
Damit es funktionniert lasse ich das Modul nun über rc.local starten,
nachdem ich mit dem Programm "raspi-gpio" den GPIO auf Pull-Up gesetzt
habe, so etwa:
raspi-gpio set 21 pu & sudo modprobe esp8089
Schade dadurch ist, dass das WiFi etwas später erst einsatzbereit ist,
aber für mein jetziges Projekt ist das nicht wirklich ein Problem.
Mac L. schrieb:> Ich habe das Ganze mal getestet, und es funktionniert wunderbar bei mir.
Hast du den Flash ausgelötet? Ich warte noch auf die Teile und würde mir
das gerne ersparen.
Kannst du abschätzen wie schnell die Datenübertragung ist?
Nein, den Flash brauchte ich nicht auszulöten. Habe wohl die 33 Ohm
Resistenzen eingesetzt.
Ich habe noch keinen Test zur Datenübertragung gemacht. Ich warte dazu
noch auf einen Kamerachip. Wollte testen wieviele FPS ich rübergeschoben
bekomme.
Mit welchem Programm/Befehl könnte man solche Datentest am einfachsten
testen?
Ich benutze oft "scp" um Daten von meinem PC auf den Raspberry zu
übertragen, aber ich habe keine Ahnung, ob da nicht zu viel Overhead mit
bei ist.
Danke für die Info.
Ich kenn scp zwar nicht aber da gibt es wohle ein Debugschalter -v
siehe:
http://www.tecmint.com/scp-commands-examples/
Damit sollte man die Tansferrate ermitteln können. Wobei die Berechnung
der Verschlüsselung die Datenübertragung ausbremsen könnte.
Bei scp sollte das eigentlich mit "-p" schon genügen. Aber halt wie
gesagt, ich kenne nicht den genauen Overhead (selbst wenn ich denke,
dass er nicht allzu groß sein sollte).
Danke Liz, ich werde auch deine netcat-Befehle versuchen. (frühestens
heute Abend, spätestens am Sonntag). Verstehe ich es richtig, dass
dadurch eine 512 MB große Datei von Nullen über den Port 2222 von einem
Rechner zum anderen geschoben werden, und auf dem letzteren erst gar
nicht gespeichert werden und so im Nichts verschwinden?
Mac L. schrieb:> Verstehe ich es richtig, dass> dadurch eine 512 MB große Datei von Nullen über den Port 2222 von einem> Rechner zum anderen geschoben werden, und auf dem letzteren erst gar> nicht gespeichert werden und so im Nichts verschwinden?
Das ist korrekt.
Also, der Transfer vom PC zum Raspberry hat das folgende ergeben:
536870912 Bytes (537 MB) kopiert, 200,911 s, 2,7 MB/s
Vom Raspberry zum PC gibt es die folgenden Werte:
536870912 bytes (537 MB) copied, 231.106 s, 2.3 MB/s
Beide Werte wurden durch die Netcat-Methode ausgegeben.
Mein PC hängt über Ethernet an einem Router, an dem der RPI über WiFi
angeschlossen ist. Das sind zwar nicht so gute Werte, aber ich bin mir
sicher, dass man da noch etwas dran herumwerkeln kann. Ich habe in dem
Artikel von hackaday gelesen, dass man ein wenig optimieren kann...
Mac L. schrieb:> Also, der Transfer vom PC zum Raspberry hat das folgende ergeben:> 536870912 Bytes (537 MB) kopiert, 200,911 s, 2,7 MB/s> Vom Raspberry zum PC gibt es die folgenden Werte:> 536870912 bytes (537 MB) copied, 231.106 s, 2.3 MB/s
Mit einem WLAN-USB-Stick geht das definitiv schneller.
Nutzt die halbe Bandbreite, 54 Mbit vom g Protokoll. Interessant ware
win weiterer test wenn man den Router auf exclusive n Protokoll
configuriert sofern er das n protokoll Kennt.
Router welche g/n fahren limitieren n auf die g Geschwindigkeit sofern
ein Klient g fahrt,
Oder etliche Modelle auch wenn kein g Klient vorhanden ist.
Wenn die Datenverbindung direkt geht, halbe Bandbreite, wenn es aber
über den Router geht was ich stark vermute, dann nutzt es die volle
Bandbreite.
Um das festzustellen braucht man eine WLAN Karte welche die Daten
mitschneiden kann, promiscus mode, bzw abgeschaltet er mac filter.