Flets G. schrieb:
bauartbedingt
Wie begründt sich dieser Ripple durch irgendeine Bauart?
ziemlich hohe Spannungsschwankungen von ca. 780mVpp am Netzteil.
Wie sieht der Aufbau aus und wie und wo hast du diesen Ripple gemessen?
habe probiert ein ein LC-Siebglied einzubauen
Hast du auch einfach mal eine anständige Entkopplung mit einem richtig platzierten Elko probiert?
Das Siebglied am besten direkt nach dem postiven USBC-Socket-Eingang,
vor +LED-Strip, zwischen -LED-Strip und Drain oder nach Source?
Der Blockkondensator gehört an den Stromkreis, der die Probleme macht. Und zwar so, dass er vorranggig für diesen Stromkreis wirkt.
wie ich mindestens <100mVpp erreichen kann.
Kleiner formaler Widerspruch, denn wenn du mindestens 100mVpp erreichen willst, dann hast du diesen Mindestwert mit 780mV gut überschritten. Und wenn du weniger als 100mVpp haben willst, dann sollte das "höchstens 100mVpp" heißen.
Weil du also höchstens 100mVpp meintest ein Frage: warum willst du höchstens 100mVpp Ripplespannung erreichen? Welchen Zwang hast du, für deine Digitalschaltung weniger als 100mVpp Ripple zu brauchen?
Das Siebglied am besten direkt nach dem postiven USBC-Socket-Eingang,
vor +LED-Strip, zwischen -LED-Strip und Drain oder nach Source?
Zeichne doch bitte einfach einen Schaltplan von deiner Schaltung mit Bauteilnamen und Bauteilwerten/-typbezeichnungen (denn Schaltpläne sind das weltweit anerkannte Kommunikationmittel unter Elektronikern, und dann hat sich auch das Herumgerate um irgendwelche Widerstände). Und poste auch ein Foto von deinem Aufbau und zeichne dort ein, wo das Oszilloskop angeschlossen ist. Zeig auch einen Screenshot von den Messungen, damit man abschätzen kann, welche Art von Störung du da überhaupt bekämpfen willst. Dann erst kann man wirklich brauchbare Tipps geben.
Derzeit ist es wie wenn du in der Autowerkstatt anrufst und sagst: an meinem Auto klappert etwas, aber wenn ich einen Sack Zement in den Kofferraum lege, dann klappert es etwas weniger. Wie kann ich das Klappern noch weiter reduzieren?