Verrückt durch zu viel lernen?

Gast #889955
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Ja gut, aber wie bekommt man einen PSYCHISCHEN Zusammenbruch?! Da muss 
man schon wochenlang jeden Tag von morgens bis abends NUR lernen und 
nichts anderes tun. Oder wie soll man sich das vorstellen? Und selbst 
dann, wie fällt man deshalb ins Koma?!
#889970
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Im Gynmasium, ich glaube es war in der 3. Klasse, finger unser 
Klassenbester wie ein Indianer zu schreien an und schoss mit imaginaeren 
Pfeilen.
Er landete in einer Klinik. Die Gerüchteküche wollte wissen, dass er 
waehrend all den Jahren nichts verstanden sondern nur auswendig gelernt 
habe.
Gast #889978
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Gymnasium 3. Klasse? Du meinst wohl die 13., nicht?

Wenn man für etwas zu blöd ist, sollte man es doch nach einer Weile 
einsehen und sich an etwas Anderem probieren. Zum Glück fing er nicht 
mitten in der Prüfung mit dem Schreien an ...
Gast #889979
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Dritte Klasse wird wohl Quarta gewesen sein.

Nach Zaehlung die Viertletzte eines siebenjaehrigen Gymnasiums ... darum 
fuerhte man dann auch Ober und Unter in der Prima und der Sekunda ein...
Muss wohl ein Informatiker gewesen sein der das Erfunden hat. :-)
Gast #890085
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>Ich habe schon von zwei Fällen gehört, wo Studenten einen
>Nervenzusammenbruch durch zu viel lernen (einer war sogar im Koma)
>erlitten haben.

Kann ich mir sehr gut vorstellen. Bei uns im Semester waren auch ein 
paar dabei, die ihren Kopf einfach nie zugekriegt haben. Abends auf der 
Heimfahrt, Gesprächsthema war Uni, Klausur, Prüfung. Auf Festen, 
Gesprächsthema war Uni, Klausur, Prüfung. Ok, die hatten dann einen sehr 
guten Abschluss. Waren dafür allerdings total verklemmt, sozial 
vollständig inkompetent naja und diverse Störungen (Sprachfehler, 
nervöses Muskelzucken, Augenzwinkern) hatten die auch. Bei ihren 
Bewerbungen ist denen dann die Klappe runtergefallen, denn die konnten 
nicht verstehen, dass sie mit der Abschlussnote von 1,0 und Studiendauer 
8 Semester (Uni) von keinen Arbeitgeber genommen wurden. Der eine 
programmiert jetzt bei geringer Bezahlung Internetseiten, der andere hat 
sich auf in den Norden unseres Landes gemacht und sah in der Eröffnung 
eines Copyshops seinen Lebenssinn.
Gast #890119
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Dritte Klasse = Tertia ???

Müsste nur noch geklärt werden, "Unter-" oder "Ober-" ?

Ich weiss, Latein ist Mega-Out, Russisch/Polnisch ist irgendwie "inner".

Auch ganz früher war ich schon fern jeder Realität: Ich wählte 
Französisch statt Latein, den NC für Medizin hätte ich sowieso nicht 
geschafft ... !!!

---

Aber zumindest im Fussball werden WIR die Oberhand behalten !

Lato/Gadocha haben auch 1974 schon dumm ( und nass ) aus der Wäsche 
geguckt !

Viele Grüsse
Gast #890726
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Mann sollte auch den Tablettenkonsum der Leute anschauen. Bei uns schon 
kursierte das Geruecht, jeder Zweite, oder Zwei von Drei taeten was 
einwerfen ... Irgendwelche Psychopharmaka. Hab allerdings nie jemanden 
getroffen, den Verdacht hatte ich allerdings schon.
Persönliche Seite #890762
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Robin Tönniges wrote:
> Bei meiner Mathebaschlussprüfung habe ich einen Konzentrationslevel
> erreicht bei dem mir schwindelig wurde.
> Ist ne 1 geworden :)

So was hatte ich mal in ner Klausur Energietechnik. War wie "im Rausch" 
eine nach der anderen Aufgabe am Lösen. Als ich bei der vorletzten 
angekommen war, kam mein Prof bei mir an (der lief rum) und meinte, ich 
hätte nen guten Tag oder so. War nett gemeint, aber ich hätt' ihn t**** 
können, denn die letzten 1,5 Aufgaben hab ich dann nicht mehr komplett 
gelöst bekommen. Ist aber trotzdem ne 1,3 geworden :-)

VG,
/r.
Gast #890805
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Einen "Nervenzusammenbruch" gibt es nicht. Aber man kann durchaus 
Angstzustände, Panikanfälle o.ä. erleiden. Ich kenne jemanden der hat 
durch zu viel Zocken Skorbut bekommen. Der hat 4 Semester nur gezockt 
und irgendwelchen Scheiss gefressen und als er dann zum Arzt gegangen 
ist hat der fast einen Nervenzusammenbruch bekommen. Und, man glaube es 
kaum, er hat jetzt schon fast sein Diplom (mein Kumpel).
#890838
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>Ich habe schon von zwei Fällen gehört, wo Studenten einen
>Nervenzusammenbruch durch zu viel lernen (einer war sogar im Koma)
>erlitten haben. Ist das wahr? Wie kommt sowas?

Kann ich mir gut vorstellen. Das Lernen selbst dürfte dabei weniger die 
Ursache sein als der Stress, den man sich selbst macht. Eine gute 
Bekannte von mir schreibt auch nur gute Noten ist aber selbst der 
Meinung, dass sie nichts könnte. Murphys Law halt: man sieht nur die 
Defizite aber nicht den Fortschritt. Sie nimmt im Moment Antidepressiva 
und ist in Behandlung gegen die Angstzustände und Panikanfälle, die sie 
regelmäßig 1-3 Tage vor den Prüfungen bekommt. Bei der letzten Prüfung 
hat sie sich ziemlich unwohl gefühlt, weil sie total gelassen war :)

Auch kenne ich Leute, die sich vor Prüfungen Pillen einwerfen. Soll wohl 
die Aufmerksamkeit steigern... wem's schmeckt... Red Bull, Dextro und 
ein großes Sandwich erfüllen des Zweck auf jeden Fall auch.

Ich denke, es hat viel mit der eigenen Einstellung zu tun. Ich lerne 
sehr viel und gerne. Zu Schulzeiten habe ich regelmäßig die Nächte 
durchgemacht um irgendwelche Assemblergeschichten auszuprobieren - einen 
nennenswerten Schadenschadenschaden habe ich davon nicht erlitten ;)

Zu viel Lernen ist einfach eine Form der Überarbeitung - der eine kann 
besser damit umgehen, der andere schlechter.
Persönliche Seite #890840
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Kai Giebeler wrote:
> Auch kenne ich Leute, die sich vor Prüfungen Pillen einwerfen. Soll wohl
> die Aufmerksamkeit steigern... wem's schmeckt... Red Bull, Dextro und
> ein großes Sandwich erfüllen des Zweck auf jeden Fall auch.

Guarana hat mir seinerzeit über die langweiligen Vorlesungen geholfen. 
Darf man nur nicht zu viel von in den Kaffee packen :-)


VG,
/r.
Gast #891048
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> Ja gut, aber wie bekommt man einen PSYCHISCHEN Zusammenbruch?! Da muss
> man schon wochenlang jeden Tag von morgens bis abends NUR lernen und
> nichts anderes tun.

Ja, das ist durchaus möglich. An Prüfungen mit Durchfallquoten von 50% 
und mehr und genau einer Wiederholmöglichkeit ist es ganz klar, dass 
weniger begabte Studenten enorm unter Druck kommen. Noch schlimmer ist 
es bei Über-Strebern, die nie gelernt haben, dass das Leben auch dann 
weitergeht, wenn man mal keine Bestnote erreicht.

Tja, und Leute, die sich dermassen unter Druck setzen, geraten nunmal 
gerne an den Rand der psychischen Belastbarkeit oder darüber hinaus. Das 
kennt man ja nicht nur bei Schülern und Studenten.

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