kleine Verstärkerschaltung

OP #1376109
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Hallo zusammen,

ich muss vorrausschicken, dass ich von Analogtechnik sogut wie garkeine 
Ahnung habe. Ich habe hier eine kleine Platine einer 
"Wechselsprechanlage" von LC-Electronic (Bausatz) und habe versucht den 
Plan nachzuzeichnen. Ich möchte die Schaltung mit Mic und Lautsprecher 
ohne Gegensprechfunktion aufbauen. Wäre nett, wenn die Experten hier mal 
über den Plan schauen würden, ob das so plausibel ist. Gibt es besondere 
Designregeln zu beachten? Bestimmte Bauteile möglichst dicht an andere? 
Oder möglichst dicht an die Versorgung?

Hab Plan und Platine mehrfach miteinander verglichen und bin guter 
Dinge, dass ich nichts übersehen habe.

Danke und Gruß
Dominique Görsch

PS: Die Gegensprechfunktion bestand nur darin, dass zwei solcher 
Platinen miteinander Verbunden wurden, und im Aus-Zustand die 
Verbindungsleitung direkt auf den Speaker gelegt wurde. Im An-Zustand 
wurde dann der OpAmp mit Spannung versorgt und der Ausgang des Amps auf 
die Verbindungleitung gelegt.
Angehängte Dateien:
OP #1376131
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Ich hab ja diesen Bausatz hier schon liegen, möchte nur die Platine ned 
verwenden, weil ich auch diese Gegensprechfunktion nicht benötige. Somit 
sind die benötigten Bauteile schon vorhanden.

Ich bin auch nicht ganz unbedarft, was Arbeiten mit dem Lötkolben 
angeht. Allerdings eher in Richtung µC und Digitaltechnik...

Wenn der Plan soweit in Ordnung ist, bin ich zuversichtlich, dass das 
klappen wird. ;)
Gast #1376184
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Die Schaltung sollte funktionieren.
In- an Masse bei einem OpAmp dessen negative Versorgung auch an Masse 
liegt, sieht zwar merkwürdig aus, aber gerade das kann der LM386 laut 
Datenblatt.
Von ehemaligem Wechselsprechen sehe ich allerdings nichts.
Ob man heute die Schaltung noch mit so vielen Bauteilen aufbauen sollte, 
wage ich zu bezweifeln, mit weniger Teilen wird es auch nicht 
schlechter.
Gast #1376291
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> Welche Bauteile würdest du denn wegrationalisieren?

Alle :-)

Das beginnt mit dem Ausgangselko am Lautsprecher, den man nur braucht, 
weil damals solche Verstärker wie der LM386 sie brauchten.

Also besser ein Brückenverstärker.

Dann hat die Vorstufe ja nur ein Ziel: Die Verstärkung anzuheben. Das 
kann man in einem Aufwasch erledigen.

Bleibt die Frage nach der Versorgungsspannung, bei Batterie muß man 
Strom sparen, da wäre ein Class-D Verstärker sinnvoll, aber du bekommst 
die 9V wohl aus einem Trafo.

Bleibt die Frage nach dem angemessenen IC. Billigst ist ein 
L272/TCA0372, aber den hast du vermutlich nicht, für dich ist der schon 
vorhandene LM386 der billigste. Hmm, auf die Art blibt man bei deiner 
Schaltung, die ist dann preislich nicht zu unterbieten.

Aber wenn man bei Reichelt bestellen müsste, TDA7053 wobei der zweite 
Kanal als Vorverstärker dient, oder TDA8541, sollten's tun.
OP #1376297
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Danke für deine Erleuterungen. Richtig, da der Krempel eh hier rumliegt 
-ich weiß nedmal woher ich ihn hab- ists natürlich am billigsten dabei 
zu bleiben. Die 9V sollen aus einem 9V-Block kommen, zumindest war's im 
Original so vorgesehen.

Ich hab noch 'nen TBA820M hier rumfliegen. War aus so einem 
Kinder-Kassettenspieler mit Mikro. Reicht der auch aus? Und käme der mit 
weniger Hühnerfutter aus?

http://www.datasheetcatalog.org/datasheet/SGSThomsonMicroelectronics/mXqzurv.pdf
Gast #1376379
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>Richtig, da der Krempel eh hier rumliegt...ich weiß nedmal woher ich ihn 
>hab...ists natürlich am billigsten dabei zu bleiben...Ich hab noch 'nen
>TBA820M hier rumfliegen. War aus so einem Kinder-Kassettenspieler mit 
>Mikro...Und käme der mit weniger Hühnerfutter aus?

Beim Basteln scheint bei dir nicht so richtig Freude aufzukommen, wenn 
du so despektierlich darüber sprichst? Dann würg doch den ganzen Krempel 
in die Tonne und mach dir einen schönen Tag am See...

Kai

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