Hallo,
vielen Dank schonmal für die Antworten!
Der TDA7072 ist mir bei der Suche nach einer Lösung auch über den Weg
gelaufen, leider gibt's den wohl nicht mehr zu kaufen.
TDA2822 hat leider einen fixen Gain von 39dB, da müsste ich erst
runterteilen um dann wieder hoch zu verstärken... geht, aber unelegant
:(
Die Idee, zwei High-Current-OPs zu nehmen (AD8532, OPA547) hatte ich
auch schon, aber ich würde gerne den Aufwand der Schaltung so gering wie
möglich halten. Ideal wäre nur ein IC mit Spannungseingang und ein oder
zwei Widerstände, um die Verstärkung einzustellen.
Die ICs, die das können, dürfen alle nur mit Koppelkondensator betrieben
werden, damit sich die richtige Bias-Spannung am Eingangs-OP einstellen
kann, zB hier (MAX9716), Seite 15 oben:
http://www.mouser.com/ds/2/256/MAX9716-MAX9717-110201.pdf
Der scheint sehr gut zu passen, aber wenn ich den Eingangs-C
kurzschließe hängt der invertierende Eingang DC-mäßig nicht mehr bei
U_bias. Doof. Also müsste ich vor dem Eingang mit einem low-Offset-OP
die 0-3.3V des DAC um (U_bias - (3.3V/2)) anheben. Dafür bräuchte ich
dann einen zweiten IC, da kann ich auch gleich den Weg mit zwei
Power-OPs gehen. Das selbe Problem haben alle auf "Audio" ausgelegten
ICs, alle nicht DC-fähig ohne weitere Beschaltung, wenn die
Eingangsspannung gegen 0V referenziert ist (wie bei mir).
Ich werde wohl den Weg mit zwei (bzw einem dual) Power-OPs gehen und den
L 272 nehmen. Der müsste bei 5V Versorgung nahe genug an die Rails
schwingen können um 250mA durch 5 Ohm zu sourcen und sinken, dann sind
die thermischen Probleme auch beherrschbar.
Danke an alle
Stephan