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#847469
Hallo Elektronikfreunde,
ich möchte mittels digitaler Zustandsregelung den Strom i(t), der
gleichzeitig meine Zustandsgrösse x in diesem Modell darstellt, regeln.
Dazu habe ich mir folgende Strecke überlegt. Ra in Serie mit einer
verlustbehafteten Speicherdrossel (Rs+La)
u(t) o->---|\/\/\|----.------o y(t)
i Ra |
\
/ Rs
\
|
c
c La
c
|
GND o----------------.-------o GND
Angenommen habe ich Ra+Rs=2 Ohm, La=10 mH (Ferritkern)
Der Eigenwert sprich die Polstelle dieser Strecke liegt bei -(Ra+Rs)/La
und soll soweit links wie möglich durch die Zustansregelung geführt
werden.
Ich schaffe Abtastzeiten von bis zu 100us, daher kann ich den Pol einmal
probehalber bei -600 annehmen. Der Strom den ich erwarte liegt bei max.
0,5A laut MATLAB simulation.
Jetzt hab ich mir gedacht der L272 von NS eignet sich als Leistungs OPV
für diese Aufgabe und hab ihn als Impedanzwandler (Trennverstärker)
zwischen der Eingangsspannung u(t) und Ra geschalten. Messen wollte ich
zunächst y(t), bekomme aber trotz 'Boucherot Cell' während des
Ausschaltvorgangs von u(t) zahlreiche Schwingungsimpulse. Kann mir das
aber nicht erklären!
Habt ihr eine Ahnung woran das liegen kann ?
PS. Ich habe zwei Oszibilder der Messung angefügt, wo man schon mal eine
Verbesserug der Situation durch die R+C Zusatzbeschaltung des Boucherot
Netzwerks erkennen kann.
Eingang: CH1, Ausgang: CH2
Liegt das Problem am Leistungs OPV? Versorgt wird dieser mit
single-supply +7V. Stützkondensator 100nF vorhanden. Freilaufdioden und
Schottky Dioden an La hab' ich versucht, bringen aber nichts..
lg,
H0chl


