Schrittmotor und ATmega8

Gast #669618
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Hi,

ich habe mir heute einen ATmega8 gekauft und willte mal wissen was ich 
noch brauche um einen kleinen (wenig Leistung) BIPOLAREN Schrittmotor 
anzusteuern. Hier habe ich im Forum schon was von Treiberbausteinen 
gelesen. Ist das sowas wie eine Verstärkung, da der AVR nicht so viel 
schalten kann?

Im Vollschritt gibt es soweit ich weiss 4 Kombinationen der beiden 
Spulen, also 4 Zyklen die immer in einer sChleife abgefahren werden 
müssen. Reichen dann 4 DigOut Kanäle vom AVR? Was macht dann der andere 
IC mit dem Signalen?

Reicht es eigentlich aus, den Schrittmotor Spannung oder nicht zu geben, 
oder sollte man die Spannung langsam aufdrehe und langsam, wieder 
abfallen lassen?

Gruß,
Martin
#669685
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@ Martin (Gast)

>gelesen. Ist das sowas wie eine Verstärkung, da der AVR nicht so viel
>schalten kann?

Ja.

>Im Vollschritt gibt es soweit ich weiss 4 Kombinationen der beiden
>Spulen, also 4 Zyklen die immer in einer sChleife abgefahren werden
>müssen. Reichen dann 4 DigOut Kanäle vom AVR? Was macht dann der andere

Es reichen sogar zwei, denn 2^2 = 4 ;-)

>Reicht es eigentlich aus, den Schrittmotor Spannung oder nicht zu geben,

Ja, nur nicht zu viel, sonst fliesst zuvieol Strom. Und Chopperbetrieb 
kommt erst im nächsten Kapitel ;-)

MfG
Falk
Gast #670127
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>Aber was mache ich mit den 4 Ports vom IC? mit einem DigOut vom AVR
>verbinden? wieso sind da 4 Ports? In welcher reihenfolge muss ich da was
>ändern, wenn sich der Motor drehen soll?

Das steht alles im Datenblatt:
http://www.st.com/stonline/books/pdf/docs/1328.pdf (ca. 600kb)

Diese Art der Ansteuerung (Spannungssteuerung) ist zwar einfach, wird 
aber nur wenig angewendet. Die Spulen des Motors bekommen hierbei immer 
die volle Spannung ab. Deshalb mus die gewählte Spannung der 
Nenn-Spannung des Schrittmotors entsprechen, dann fließt auch der 
Nennstrom.

Gängig sind Stromsteuerungen, wie mit L297 und L298. Hierbei kann die 
Spannung weit aus größer sein als die Nennspannung des Schrittmotors. 
Durch die Puls-Steuerung wird so gearbeitet, das im Mittel immer der 
Nennstrom bzw. ein Sollstrom fließt.

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