Kurbeltaschenlampe mit großem Griff?

OP #5502557
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Es gibt ja so Taschenlampen zu kaufen, wo man mit einem Dynamo den Akku 
aufladen kann.
Diese haben aber alle immer nur irgendwie eine Griff dabei, den man grad 
mit mit 2-3 Fingern bedienen kann. (foto)

Liegt das daran, dass man mit der ganzen Hand zuviel Strom erzeugen 
würde?

Auf jeden Fall wäre es viel besser wenn man das ganze Teil richtig 
umgreifen könnten, 2-3 Finger tun ja schnell mal weh.

Das hab ich gemerkt wie ich in einem Strom Erzeugungspark war und es da 
genau sowas gab.

Und zwar mit so ein Kurbel wie man so von einer Drehbank her kennt 
(Foto)
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#5502582
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Roman K. schrieb:
> Liegt das daran, dass man mit der ganzen Hand zuviel Strom erzeugen
> würde?

Nein, weil es ein paar mehr Cent in der Produktion kosten würde.

Der billige Aufbau setzt sich übrigens im Inneren fort. Billigste 
Plastikgetriebe an einem Motörchen, das einen Akku ungeregelt läd - wenn 
ein Akku drin ist. Es gibt auch Fakes in denen eine normale Batterie 
drin ist, dann:
michael_ schrieb:
> Wenn die eingebaute Batterie leer ist, kannst du sie wegwerfen.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5502595
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Hannes J. schrieb:
> Billigste Plastikgetriebe an einem Motörchen

Das Motörchen ist meistens so ein Format CD-Spindelmotor.

An der Kurbel sollte man nicht wie ein "Berserker" herumreissen, sondern 
langsam beschleunigen und auch nicht genaus wie ein Berserker abbremsen, 
sondern sich selbst ausdrehen lassen.

ich hab 'ne Lampe, die zwar einen Akkutausch nötig hatte
aber auch schon ca 15 Jahre alt ist. Das Getriebe ist top.
Moderator #5502660
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Ich habe vor etlichen Jahren eine ähnliche Kurbellampe bei Aldi gekauft.

Als Speicher hat sie einen Li-Ion-Akku (LIR2032), der mittlerweile
natürlich ausgelutscht ist. Die "Ladeelektronik" besteht im Wesentlichen
aus vier Gleichrichterdioden und einer Spannungsbegrenzung aus Z-Diode
(4,3V), Widerstand und Transistor. Bei etwa 1 Kurbelumdrehung/s, die
ohne nennenswerten Kraftaufwand aufgebracht werden kann, ist die
vorgesehene Ladespannung erreicht, schnelleres Kurbeln bringt nichts,
sondern erwärmt nur den Transistor und verschleißt unnötig das Getriebe.

Deswegen ist eine größere Kurbel nicht sinnvoll, ganz im Gegenteil: Mir
wäre eine mit halb so langem Hebelarm lieber, weil man dann mit der Hand
nicht so wild herumfuchteln müsste.

Das vierstufige Getriebe aus gut dimensionierten PA6-Zahnrädern auf
Stahlwellen wird bei der o.g. sinnvollen Kurbeldrehzahl vermutlich ewig
halten, ebenso der Generator/Motor.

Beim Preis von 12€ kann man sich wirklich nicht beschweren, wäre da
nicht dieser schreckliche Schalter nach dem Kugelschreiberprinzip, der
mal einschaltet, mal nicht oder mal nur ein Bisschen. Da der Akku
sowieso am Ende ist, habe ich den Schalter deswegen einfach überbrückt.

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