Hallo!
Na, dann will ich mal... ;-) Aber viel dazu schreiben kann ich nicht,
habs nur kurz überflogen. Macht auf den 1. Blick doch schonmal nen ganz
passablen Eindruck.
Ich beschäftige mich schon länger mit DMX, alleine schon deshalb, weil
ich in der Discobranche tätig bin. Momentan z.B. bauen wir hier gerade
nen neuen "Laden" auf, wofür ich noch ne ganze Menge programmieren
und bauen muß. ( DMX-Matrix, DMX-zu-RS232-Converter,
DMX-Freigabe-Adapter)
Das größte Problem bei den Computergesteuerten DMX-Geräten nicht das
Dongle (wenn man es so bezeichnen möchte), sondern halt die Software,
die man zum Steuern einsetzt. Diese muß den Anforderungen, wofür sie
einsatzfähig sein soll, entsprechen. Diesbezüglich noch viel Spaß.
Aber erstmal zurück zum Thema: Deine Beschreibung...
Ich mußte erstmal überlegen, was mit "Datenslots" gemeint ist und
wieso diese aufgeteilt werden sollen. Da fehlt denke ich erstmal eine
allgemeine Beschreibung, bevor Du so ins Detail gehst. Sowas wie:
" Die Datenübertragung zum DMX-Adapter (ein Dongle ist m.e.
eigentlich was anderes...) erfolgt zunächst mit einem Steuerbyte.
Dieses legt fest, welche Daten die folgenden Bytes enthalten " ...
" Das zweite zum DMX-Adapter übertragene Byte kann, je nach dem
vorangegangenen Steuerbyte, entweder weitere Steuerdaten (z.B. Adresse)
oder bereits die DMX-Ausgabe-Daten enthalten. " ...
Eine tabellarische Auflistung der Steuerbytes wäre auch ganz hilfreich,
könnte aber vielleicht wegen Platzmangel schwierig werden...
Was möchtest Du mit Deinen DMX-Daten steuern? Scanner oder
Moving-Heads? Oder einfach "nur" Dimmerpacks? Oder willst Du flexibel
und offen für alles sein? Das Problem könnte nämlich nachher die
Geschwindigkeit sein. Scanner oder MovingHeads "fressen" die Daten
nur so weg. Soll heißen: Wenn eine flüssige und schnelle Spiegelfahrt
ausgeführt werden soll, kann es evtl. zu langsam werden, wenn Du die
ganzen Daten per RS232 sendest, besonders bei vielen Scannern. Das
zwischenspeichern und mehrfache wiederholte senden der gleichen Daten
bis zu dem Zeitpunkt, wo es endlich neue Daten gibt, kann so lange
Dauern, das der Spiegel des Scanners letzten endes ruckelt.
So, dann mal noch viel Spaß bei Deinem Projekt. Ich benutze übrigens
die "Programmer"-Software von "e:cue" (www.ecue.tv) Klasse Sache
das, auch wenn mir noch einige Funktionen für den Live-Einsatz fehlen.
Aber im Automations-Ablauf ist die Software spitze. Einziger Haken:
Funktioniert nur mit den DMX-Ausgabe-Geräten von e:cue zusammen, und
die sind leider nicht ganz billig. Deren "nano", welches ich benutze,
ist mit das günstigste und wird ebenso wie Dein "Dongle" am Serialport
betrieben. Da ja der RS232-Port nicht schnell genug ist, verwendet das
nano lediglich die ersten 128 Kanäle (glaub ich, oder waren es doch
sogar 256???) Egal, mir reichen die fürs erste...
Gruß,
Andi.