S-ATA-Festplatte ausschaltbar

Gast #1492199
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Hallo,

ich will eine interne S-ATA-Festplatte mit einem Schalter versehen um 
diese bei Bedarf mit Strom zu versorgen. Nun meine Frage: muß ich alle 
Kabel am Stromstecker über den Schalter führen oder kann/muß GND 
dauerhaft mit dem PC-Netzteil verbunden bleiben?

Danke schonmal.
Gast #1492228
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Ich vermut mal:
Wenn die Platte ordnungsgemäss eingebaut ist, hat sie so oder so GND. 
Wenn nicht über das Gehäuse und die Schrauben, dann halt über das noch 
vorhandene Datenkabel.
In dem Fall würd ich aber bei e*ay nen Wechselrahmen besorgen. Der hat 
bereits nen "passenden" Schalter drin. (SATA ist ja Hot-Swap-fähig)
Gast #1492231
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AFAIK ist es im SATA Standard nicht vorgesehen, dass die Platte keinen 
Strom hat, aber die Datenleitung angeschlossen ist. Entweder trennst du 
auch die Datenleitungen, was ich mir bei SATA aufgrund der hohen 
Datenrate kompliziert vorstelle, oder du schaltest die Platte per ATA 
Kommando aus.
#1492248
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MeinerEiner schrieb:
> (SATA ist ja Hot-Swap-fähig)

... aber nicht jeder interne Controller. Nichtmal Intel hat alle seine 
Chipsätze mit HotSwap fähigen Ports ausgestattet. Selbst bei den höheren 
RAID Versionen sind dies nicht alle Chipsätze.

Also immer darauf achten, sonst zerschiesst man sich auch mal den Host 
Controller...
#1493180
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>> (SATA ist ja Hot-Swap-fähig)

>... aber nicht jeder interne Controller.

Ist das auch wieder so ein "Pseudo-Standard", wie diese max. 500mA pro 
USB-Port? So von wegen "macht zwar keiner, aber schön wenns geht".

Früher hab ich Hot-Swap sogar bei IDE-Platten verwendet. Wechselrahmen 
hin, ne Hot-Swap-Software für XP und es war kein Problem, Platten am 
Secondary IDE zu wechseln, während XP lief. Hab dadurch noch nie Daten 
verloren oder Platten geschrottet.
Und nachdem IDE nicht hot-swap-fähig ist, es da aber geht, dürfte bei 
SATA auch nichts passieren.
Gast #1493326
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>Die ging nie kaputt und lebt immernoch.

Stimmt, solange die Masse zur rechten Zeit anliegt. Sollten die 5/12V 
mal schneller sein als die Masse, dann würden restlichen IDE-Anschlüsse 
die Masse evtl. durch etwas Rauch "simulieren".
Um diesm Fall vorzubeugen, sind z.B. USB-Kontakte unterschiedlich lang.
#1493879
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Unter Win sind Laufwerke, die als Hot-Swap gekennzeichnet sind, auch 
durch kleineren (überhaupt keinen?) Schreibcache ausgezeichnet, d.h. 
arbeiten deutlich langsamer.

(Am Amiga 1200 konnte ich sogar im laufenden Betrieb die ATA-Platte an- 
und abstecken, von der ich boote. Heute würde mir davor grauen, soetwas 
zu tun.)
Persönliche Seite #1493954
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Nicolas S. schrieb:
> Unter Win sind Laufwerke, die als Hot-Swap gekennzeichnet sind, auch
> durch kleineren (überhaupt keinen?) Schreibcache ausgezeichnet, d.h.
> arbeiten deutlich langsamer.

Nein. Der Schreibcache ist üblicherweise komplett deaktiviert, damit das 
abmeldungslose Entfernen nicht zu Datenverlusten führt.

Er lässt sich aber wieder aktivieren, nur muss dann das Laufwerk vor 
dem Entfernen abgemeldet werden, da sonst Windows --zurecht-- nörgelt.

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