Multiplexer für 10 7-Segmentanz.

Gast #359970
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Was willst denn machen? Du kannst einen 7-Segment Treiber und einen BCD
zu Dezimal Decoder nehmen. Dann brauchst du nur noch nen 8-BIT breiten
Steuerbus. Alternativ gibts auch noch diverse serielle
Ansteuer-Schaltkreise, die z.T. aber sehr kostenintensiv sein können.

MfG
Gast #359972
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Du könntest auf einem Port die 7-segment Signale ausgeben und mit
weiteren 10 Ausgabeleitungen die jeweils aktuelle Stelle multiplexen.
Ggf. muß noch ein Leitungstreiber (ULN-Serie) dazwischen, da ich nicht
weiß, was der Prozessor strommäßig hergibt.

MfG Paul
#359973
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ich denke ferdl hat den richtigen Ansatz. BCD to 7 Segment Dekoder an 4
Bit ran und die anderen an einen 4 to 15 Dekoder und gut ist.
Mux macht MCU ich denke ne ISR wäre nagebracht.
Die Stellen in den RAM schreiben und in der ISR einfach 1:1 ausgeben.
In jeder ISR eine Stelle weiter.
Gast #359976
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Hier wurde nach Möglichkeiten gefragt.
Ist simpel anzusteuern, braucht wenig Ressourcen, ist billig.
Also wohl eine Möglichkeit, SSA anzusteuern und kein Grund, mir
Langeweile zu unterstellen.
#359978
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@stephan

"Solche Sachen hat man zu Z80 Zeiten schon mit BCD Dekoder und
Stellendekoder gebaut 3 zu 8 oder 4zu 15"


Ja früher, da hatten wir auch nen Kaiser. Aber heutzutage sind
Schieberegister die einfachere Lösung, besonders von der benötigten
Pinzahl her.

So ein uralt "4zu 15" (74154) ist ja ein riesen Flatschen. Die
Stellen müssen ja eh nacheinander angesteuert werden also einfach 2 *
74HC164 hintereinander und gut is.
Für 10 Digits bietet sich aber auch der Johnson-Zähler 74HC4017 an.

Und die Daten braucht man auch nicht extern dekodieren, einfach in ein
74HC595 reinschieben und gut is.

Das sind dann insgesamt nur 3-4 Pins statt 8 für die alte Variante.
Die Zeiten ändern sich eben.


Die statische Variante mit 10 SRGs hat aber auch ihre Vorzüge, nämlich
ein einfacheres Layout.
Man macht sich nen Block aus einem SRG, 8 Widerständen und dem Digit
und dann 9* copy+paste.


Peter
Gast #359979
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Ich würde nen mega8 (der ist zwar ott aber hat genug I/O) nehmen. der
kann laut datasheet insgesamt 300mA, und per port 40mA. Da kannst du
dir die treiber sparen, wenn du es nicht allzuhell brauchst. Der
controller hat dann genug resourcen um scrolling in alle richtungen und
evtl auch buschstaben anzuzeigen. die daten gibst du ihm per rs232....
#359980
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es gibt wohl viele Wege nach Rohm.....

Nur sehne ich mich nicht gerade nach Bitschieberein.
Einen Port zu beschreiben geht eben schneller als 8 Bit auszutakten.
Wenn man die RS232 außen vor läßt.

Jo die Stellen mit nem 164er  ist ne gute Idee.
Trotzdem würde ich nen Decoder nehmen.
Den IC braucht man ja eh, ob Register oder sonstwas.
Gast #359981
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"... und per port 40mA. Da kannst du dir die treiber sparen,... "

Das würde bei 10 Stellen bedeuten: 40mA/10 = 4mA pro Digit und 4mA/8 =
0,5mA pro Segment. Ein Wenig wenig, nicht wahr ?

Bei 13mm LED-Anzeigen kann man die Schieberegister (SMD) auf der
Lötseite unterhalb der Anzeigen platzieren; bei CMOS4094 und 5V braucht
man keine strombegrenzenden Widerstände ! Das Layout wird erleichert,
wenn man die Pins so verbindet, wie sie liegen, und anschließend das
Bitmuster für Ziffern und Zeichen entsprechend anpaßt. Die Helligkeit
kann man am gemeinsamen OE-Anschluß per PWM einstellen.
#359985
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das wird im wesentlichen vom Gesamtprogramm und Deinen
Programmierkenntnissen abhängen. Bei Schieberegistern wirst Du viele
Bitrotationen machen müssen. Für I2C braucht Du auch ne Routine.
Alles was seriell läuft braucht wenige Leitungen dafür aber etwas mehr
Rechenzeit. Im Gegensatz dazu brauchst Du bei parallelen Ausgaben
weniger Rechenzeit aber mehr Portpins. Suche Dir die Datenblätter der
genannten IC´s raus und überlege mit welchen Du das Problem wie lösen
könntest. Es gibt nich "den" Weg.... leider...
Gast #359989
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Pro Zahl ein kleiner µC, Ansteuerung der Digits nach einem oben
genannten Weg und Ansteuerung der einzelnen Controller über SPI. Ist
wohl die einfachste Variante für sowas.

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