für die Flüssigkristallanzeige WG320x240B werden als Kontrastspannung
-20V/3,5mA benötigt.
Die Anzeige ist Teil eines Gerätes, welches von 2 NiMH- Zellen oder 2
Primärzellen der Größe AAA gespeist wird. Die Versorgungsspannung +5V
für die Flüssigkristallanzeige wird mit einem Schaltregler MAX1674
erzeugt und die Kontrastspannung von -20V wird mit dem MC34063 aus der
bereits hochgespannten +5V-spannung erzeugt. Der Wirkungsgrad mit dem
Schaltregler MC34063 liegt nach meinen Messungen nur bei 30%.
Nun meine Frage: Welche Möglichkeiten gibt es, um die Kontrastspannung
mit einem Wirkungsgrad von ca. >70% zu erzeugen?
MfG
Wolfgang
Welche Schaltung hast du beim MC verwendet? Mit externen PNP-Transistor
ist der Wirkungsgrad erheblich grösser.
Bei meinem Display (Pollin, dunkler Hintergrund) sind es übrigens laut
Datasheet 3,5mA, gemessen aber 4,5mA.
ich habe sogar "nur" 3,1mA gemessen (bei -20V gegen Masse)
Offensichtlich sind die vorgeschlagenen Regler von linear das, was ich
für meinen Anwendungsfall suche. Da werde ich mich gleich mal näher
damit beschäftigen. Vielen Dank für die Hilfe.
Gibt es noch weitere Vorschläge?
MfG
Wolfgang
Das Hauptproblem am MC34063A ist dessen Eigenverbrauch (~4mA), der in
der einfachen Inverterschaltung vom Spannungsausgang(!) bezogen wird.
Weshalb der MC also bei 3mA Last mehr für sich selber als für die Last
kämpft. Der grosse Bruder 78S40 hingegen kann so beschaltet werden, dass
er sich aus dem Eingang versorgt.
Aber hier sind andere Wandler sicherlich besser geeignet.
Wie siehts mit ner Ladungspumpe aus ? switched capacity ...
Könnteste auch mal nachschauen was es da am Markt gibt,
zum Wirkungsgrad solcher Wandler kann ich dir auf Anhieb
leider nicht viel sagen.
@ Tim R. (vref)
>Wirkungsgrad von Chargepumps kommt nie an Switchregler ran.
Wenn das mal kein Irrtum ist. Gerade bei diesen kleinen Strömen sind die
Dinger fast unschlagbar gut. Wenn die IC Designer und die Anwender
wissen was sie tun.
@ Benedikt K. (benedikt)
>5V -> -20V dürfte als Ladungspumpe schwer werden da was zu finden.>Immerhin muss man verfünffachen um den Wert sauber zu erreichen.
???
PISA geschädigt? Der MAX232 mach aus 5V erstmal 10V und invertiert dann.
So ähnlich würde auch ein hier passender Regler arbeiten. erst auf 20V
vervierfachen, dann invertieren.
MFG
Falk
Falk Brunner wrote:
> PISA geschädigt? Der MAX232 mach aus 5V erstmal 10V und invertiert dann.> So ähnlich würde auch ein hier passender Regler arbeiten. erst auf 20V> vervierfachen, dann invertieren.
Der MAX232 macht keine 10V sondern nur etwa -8 bis -9V (aufgrund der
Verluste, Innenwiderstände usw.) !
Also reichen keine 4x um von 5V auf 20V zu kommen,
Herr Oberklugscheißer.
Und ein IC das 5V erstmal verfünffacht, und dann noch invertiert ist mir
auch nicht bekannt. Zusätzlich haben diese ICs einen nicht zu
unterschätzenden Innenwiderstand, der hier sogar 5x bis 6x vorkommt.
Daher braucht man einen Regler dahinter (oder davor).
Von daher sind Schaltregler wohl die ideale Lösung für sowas.
@ Benedikt K. (benedikt)
>Der MAX232 macht keine 10V sondern nur etwa -8 bis -9V
Unter Last. Im Leerlauf schon. Das war ausserdem nur ein BEISPIEL!
> (aufgrund der>Verluste, Innenwiderstände usw.) !
Andere Ladungspumpen sind da besser.
>Also reichen keine 4x um von 5V auf 20V zu kommen,>Herr Oberklugscheißer.
Tststs.
>Und ein IC das 5V erstmal verfünffacht, und dann noch invertiert ist mir
Was hast du mit deiner Verfünfachung?
4x5 = 20.
Und das geht bei 3.5mA sehr verlustarm wenn man will.
>auch nicht bekannt. Zusätzlich haben diese ICs einen nicht zu>Von daher sind Schaltregler wohl die ideale Lösung für sowas.
Nicht notwendigerweise. Es gibt auch extrem sparsame LCDs die mit
Ladungspumpen arbeiten (100uA Stromaufnahme für ALLES, BTDT).
MFG
Falk
Falk Brunner wrote:
> Nicht notwendigerweise. Es gibt auch extrem sparsame LCDs die mit> Ladungspumpen arbeiten (100uA Stromaufnahme für ALLES, BTDT).
Es geht aber nicht um irgendein LCD, sondern um dieses hier, und das
braucht nunmal 3,5mA. Also nenn bitte mal irgendein IC das dafür
geeignet ist, und das aus 5V von mir aus auch 20V erzeugt, die selbst
bei 3,5mA nicht mehr als sagen wir mal 1% also um 0,2V zusammenbrechen.
Denn LCDs reagieren sehr empfindlich auf kleinste Änderungen in der
Kontrastspannung.
Ach ja, und die von dir erwähnten LCDs haben alle einen Linearregler
hinter den Ladungspumpen nachgeschaltet, sie erzeugen also erstmal eine
höhere Spannung.
@ Benedikt K. (benedikt)
>Es geht aber nicht um irgendein LCD, sondern um dieses hier,
Jain, meine Aussage bezog sich am Anfang auf
> Tim R. (vref)>Wirkungsgrad von Chargepumps kommt nie an Switchregler ran.>raucht nunmal 3,5mA. Also nenn bitte mal irgendein IC das dafür>geeignet ist.
Speziell dafür wird es wohl kaum was geben. Spontan würde ich mal den
hier probieren. Zwei davon sollten das gewünschte Ergbnis liefern. Nicht
optimal, geht aber.
http://www.maxim-ic.com/quick_view2.cfm/qv_pk/1530
Erst verdoppeln, dann invertiert verdoppeln. Sollten knapp -20V
rauskommen. Wenn amn den Angaben auf dder Seite trauen darf (95% voltage
conversion) kommen -5*4*0,95*0,95=-18V raus. Naja, reicht vielleicht ;-)
MFG
Falk
P.S. Jaja, ein Schaltregler mit Spule kann GENAU -20V erzeugen und auch
das mit hohem Wirkungsgrad, keine Frage. Ich wollte lediglich
feststellen, dass auch Ladungspumpen 90%++ schaffen.
@ Andreas Kaiser (a-k)
>> Tststs.>Sachte, mit PISA rumzuwerfen ist auch nicht die feine Art.
Hast ja Recht.
@ Benedikt K. (benedikt)
Das mit PISA war wohl im Eifer des Gefechts. Entschuldigung.
MFG
Falk
Blöde Frage am Rande:
Benedikt K. : "LCDs reagieren sehr empfindlich auf kleinste Änderungen
in der
Kontrastspannung."
ein paar mV oder weniger µVolt ?
nixcheck wrote:
> ein paar mV oder weniger µVolt ?
Änderungen im Bereich von <1% sind sichtbar (je nach LCD mehr oder
weniger.) Das wären in diesem Fall also ein paar 100mV auf den -20V.