> Wenn es 4 Alkali Batterien währen , würde dann statt der 3V da 6V stehen?
Richtig, wenn man davon ausgeht (wie ich es tat), daß eine davon 1.5V
liefert.
Allerdings sind auch 330 mA Entladestrom für Alkaline-Zellen ziemlich
viel, die dürften kaum bis zu ihrer Nennkapazität entladen werden
können.
Auch ist die Betriebsdauer des Aufbaus recht gering; mal angenommen, Du
verwendest Alkaline-Zellen im verbreiteten "Mignon"-Format (AA oder
LR6), dann haben die eine Nominalkapazität von etwa 2Ah.
Wenn wir mal die Auswirkung des zu hohen Entladestromes ausklammern,
dann erhieltest Du eine maximale Betriebsdauer von 2Ah/330mA = 6h.
Ein Gerät mit so kurzer Betriebsdauer mit Einweg-Batterien zu betreiben
ist ... eine ziemliche Sauerei.
Hinzu kommt, wie bereits erwähnt, daß eine übliche Alkaline-Zelle bei zu
hohem Entladestrom deutlich früher "schlappmacht", aus den sechs Stunden
werden eher drei bis vier.
Du solltest also eine Spannungsquelle verwenden, die deutlich höhere
Entladeströme verkraftet und vielleicht auch eine etwas geringere
Sauerei darstellt - hier bieten sich NiMh-Akkus an. Die erreichen zwar
nicht die Ausgangsspannung von 1.5V, sondern nur 1.2V, können dafür aber
problemlos mit 330mA entladen werden.
Ein geeigneter Step-Up-Converter sollte das schaffen.
Bei der umgesetzten Leistung wirst Du einen Step-Up-Converter mit
Induktivitäten verwenden müssen, eine einfache Ladungspumpe (wie im
Max232 verwendet oder im ICL7660) ist hier ungeeignet.
Schöne gut dokumentierte Step-Up-Converter stellt beispielsweise Linear
Technology her.
Auf der Webseite gibt es ein nettes Formular, in das man die gewünschten
Betriebsdaten des Step-Up-Converters eingibt und das dann eine Liste von
geeigneten Bauteilen ausspuckt:
http://linear.com/pc/viewCategory.do?navId=H0,C1,C1003,C1042,C1031
Was ist das insgesamt für eine Anwendung? Was betreibst Du an den
erzeugten 16V?