30V -> 5V mit Widerstand oder Spannungsregler

Gast #746797
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Guten Morgen,

ich habe ein Netzgerät, das 30V liefert und möchte daraus die für den 
Mikrocontroller notwendigen 5V machen. Ich habe jetzt einen 
Spannungsregler (Typ: 78S05, verträgt maximal 2A) gebaut. Erst später 
ist mir aufgefallen, dass dieser Spannungsregler die Spannung nur von 
ungefähr 20V auf 5V runterbringen kann.

Frage: Wie schaffe ich es die 30V entweder zunächst auf 20V zu bringen, 
bzw. glecih auf 5V zu bringen?
Kann ich das mit einem Potentiometer machen oder ist ein zweiter 
größerer Spannungsregler sinnvoller?

Marvin
Gast #746806
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Gut, dann werde ich den neuen Spannungsregeler verbauen.
Welche Kondensatoren würdet ihr denn vorschalgen? Meint ihr, es klappt 
mit zwei 100nF, um Schwingungen wegzukriegen und einen 2000uF, um die 
Spannung zu glätten?
#746812
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Marvin wrote:
> Gut, dann werde ich den neuen Spannungsregeler verbauen.
> Welche Kondensatoren würdet ihr denn vorschalgen? Meint ihr, es klappt
> mit zwei 100nF, um Schwingungen wegzukriegen und einen 2000uF, um die
> Spannung zu glätten?

Ich persönlich mach 100µF-Elko am Eingang, 10µF-Elko + 100nF-KerKo am 
Ausgang des Spannungsreglers.
#746813
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Nur mal zum Nachdenken, aber hast Du die Verlustleistung berechnet?
wenn Du wirklich von 30V auf 5V gehst, mit einem Strom bis 1A, dann hast 
Du bis zu 25 W Verlustleistung.
Bei 2A wären es sogar 50W.
Das erfordert einen ordentlichen Kühlkörper.

Vielleicht solltest Du doch einen DC/DC Konverter spendieren.
Gast #746832
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Ich möchte daran 2 Schrittmotorkarten und 2 Servos betreiben.
Die Schrittmotoren benötigen eben maximal 30V, deshalb erschien es mir 
sinnvoll ein Netzteil mit 30V zu kaufen und daran die Schrittmotoen 
anzuschließen. Parallel dazu soll der Mikrocontroller sein.

Ich könnte natürlich auch einfach ein zweites Netzteil mit 5V kaufen, 
hätte dann zwar 2 Stecker, hätte mir dafür auch den ganzen Ärger mit 
Kühlkörpern und so gespart...

Marvin
#746845
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Also bei 25V Differenz würde ich auf jeden Fall zu einem Schaltregler  / 
Step-Down-Regler / CD/CD-Wandler (alles das Gleiche) raten da Du für den 
5V Zweig ansonsten 83% der Energie "verheizt". Schaltregler werden in 
der Regel nicht bis kaum warm, und verbraten vielleicht 5-10%.

Schaltregler gibt es für feste Spannungen (z.B. LM2574N5) oder variabel 
(z.B. MC34063A) und kosten an Bauteilen (+Diode, Spule, Elko) vielleicht 
2-3 €.
Gast #746847
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Hallo Marvin,

schau Dir mal die "Simple Switcher" von National, glaube ich heisst der 
Hersteller, an. Ich nutze fast nur noch die LM2576-5 für irgendwelche 
Stabischaltungen. Vorteil: Nur noch 4 zusätzliche Bauteile, alle bei 
Reichelt zu bekommen und bei 1A kaum Wärmeentwicklung, also kein 
Kühlkörper notwendig.
Wenn Du mit zwei 78XX Linearreglern arbeiten willst, kommst Du locker 
auch über 4 Bauteile, brauchst aber noch "dicke" Elkos und Kühlkörper 
und wenn die Schaltung mal in ein Gehäuse muss, musst Du diese Wärme 
auch noch abtransportieren, Stichwort Lüfter.

Gruß aus Köln

Frank
Gast #746880
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Hinweis:

Wenn du Schrittmotoren und einen µC von der gleichen Spannungsquelle 
versorgen willst, dann achte auf eine sehr gute Filterung der Spannung 
zum µC!

Die Schrittmotoren induzieren bei jedem Schritt schöne Spannungsspitzen 
bzw ziehen kurze hohe Ströme. Die können einen µC zum Absturz 
bringen....

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