Hallo,
ich habe demnächst vor, eine kleine Schaltung mit einem Akku zu
betreiben. Daran hängen folgende Komponenten:
-5V Atmega
-3,3V Bluetooth
-~7V Servo & DC Motoren
Dafür habe ich mir folgendes überlegt:
3,6V über Step-Up auf 7,2V sollte ja gehn, wobei das ordentlich auf den
Akku gehen dürfte denke ich, aber einen Tod muss man halt sterben. Dann
von diesen 7,2V mit einem lowdrop-Festspannungsregler auf 5V für die
Steuerungselektronik (mit Entstörkondensatoren natürlich) und direkt an
die Motorenversorgung.
Die 3,3V fürs BTM weiss ich aber noch nicht so recht umzusetzen: ich
könnte sie an die 5V Controllerversorgung hängen, womit Entstörung wohl
nichtmehr so stark nötig ist wie bei den 7,2V (durch die Motoren).
Andererseits saugt das BTM ordentlich am Akku, sodass vlt ein direktes
anschließen an den Akku (mit Festspannungsregler gehts ja leider net,
weil wohl zuwenig tolleranz :-/) sinnvoller wäre.
Hat jemand eine bessere Idee?
Grüße Uli
@Patrick:
wie meinst du das? Die Festspannungsregler die ich kenne, sind keine
Step-Ups.. und da sitzt der Knackpunkt an der ganzen Sache. Was ist
energieeffizienter - erstmal Step Up und dann alles (getrennt)
Runterregeln, oder schritt für schritt, um z.b. den Verlust von 7 auf
3,3 durch 5 zu 3,3 etwas zu kaskadieren... (ich hoffe es ist nun
verständlich was ich meine)
grüße Uli
Hm,
warum nicht 2 Akkus einsetzen und die restlichen Spannungen
dann erzeugen ?
Ich würde den Akku nach dem stärksten Verbraucher aussuchen
und das andere sind doch von der Stromaufnahme Hilfspannungen ? ;-)
Gruß Sven
Soweit ich weiß ist bei einer Lithium Zelle unterhalb der 3.3V nur noch
wenig Ladung vorhanden. D.h. ein buck-boost o.ä. hat kaum Vorteile
gegenüber einem buck-wandler im Bereich für 3.3V. Dazu gab es einen
Artikel auf embedded.com.
Die 5V vom Atmel sind extrem störend. Kannst du das nicht ändern?
Entweder durch anderen µC oder durch senken der Taktfrequenz. Damit
würdest du direkt weniger Leistung verbrauchen, was bei einem Akku ja
nicht verkehrt ist.
Also:
-Step-down auf 3.3V für atmel + bluetooth
-step-up für 7.2V.
Falls kein stepup IC zur hand ist könntest du das sogar mit dem atmel
machen.
Du solltest erst einmal klären, welche Ströme bei diesen Spannungen
geliefert werden müssen. Davon hängt es ab, welche
Schaltregler/Festspannungsregler sinnvoll sind.
Hallo,
da ich gerade im letzten Momment noch dein einen Max-Link angeschaut hab
muss ichs nochmal neu schreiben (versuchs diesmal Schematisch und
übersichtlicher) :>
Ausgangsspannung: 3,3-3,6V von Lithium-Ionen-Akku (Handy-Akku mit ca
1Ah, ich gehe von 700mAh aus) [Aus Platzgründen habe ich dort wohl keine
andere Wahl, 2 in Reihe ist dumm zu Handhaben und ungesund für Akkus]
benötigte 3,3V für BTM-222: verbraucht angeblich so ca 100mA im
Discovery-Modus oder kurzzeitig beim senden, im Datenblatt stehen jedoch
"Typ 114mA"
benötigte 5V für ATmega32: warum ein 5V gleich mehr; hat nicht viel Last
zu handhaben: LEDS werden Low-Active angeschlossen, Servo-Motor (geplant
später mehr) wird getrennt mit Strom versorgt, L293D Motortreiber für 2x
RB35-Motoren welche auch ihren Strom von dieser anderen Quelle bekommen
und dann noch UART-Kommunikation mit dem BTM ;D
etwa 5-12V für Motoren: 7V2 habe ich aus dem einfachen Grund der
doppelten Spannung festgelegt, und weil es ein Mittelwert zu hoher
Leistung (&Verbrauch) und zu Schneckentempo ist.
Letztendlich klingt es vernünftiger den M32 auch auf 3v3 zu legen (Strom
sparen & Logiksignale), jedoch traue ich mich nicht wirklich an einen
3v3 heran (das ist sicherlich nicht so gesund, da meinen 5V ISP zu
nutzen), dann geht die erhofte Modularität mit anderen Komponenten der
sonst genutzten 5V Logik flöten und ich muss mir nen M32L beschaffen
(wohl das kleinste Problem von all den).
Ausserdem zuckt mir mittlerweile mit meinen 16MHz schon mein Servo
teilweise etwas nervös, was aber eine andere Baustelle ist. UART und
Servo sind beide absolut Zeitkritisch, PWM für Motortreiber kann auch
Schwankungen unterliegen.
Der LTC1878 klingt nett, ist aber anscheinend schlecht zu bekommen
(konnt ihn zumindest beim R&C net finden, und dann glaube ich nicht,
dass der "Fachhandel" sowas haben wird). Was gibt es da denn für
geeignete/kompatible Alternativprodukte? (vorallem das Feature mit <3V
noch sinvolle Spannung zu erzeugen klingt nett)
@Stefan was meinst du mit SEPIC konkret, ich habs mal in Wikipedia
überflogen, bin aber net wirklich sicher was nun ein solcher ist und was
nicht.
@avion brauch ich fürs Step-Up wirklich den Atmel? Lässt sich das nicht
mit Transistoren und Spulen und so lösen? Ich nehm da aber auch gerne
einen Stepup-IC, wenn dadurch die Signalsauberheit für die
Steuerungselektronik eher gesichert ist.
Grüße Uli
Also...
U_in = 3.0V - 4.2V, normal 3.7V, I_max = 2A
U_1 = 3.3V, I = 114mA
U-2 = 5-12V, normale 7.2V, I = ???
Du kannst einen normalen Atmel auch mit 3.3V betreiben, probier's aus.
Das problem des ISPs kannst du mit Vorwiderständen umgehen, der Strom
durch die Portpins muss unter 20mA bleiben. Du kannst ihn dann auch mit
5V programmieren, solange du nachdenkst ;)
>@avion brauch ich fürs Step-Up wirklich den Atmel? Lässt sich das nicht>mit Transistoren und Spulen und so lösen? Ich nehm da aber auch gerne>einen Stepup-IC, wenn dadurch die Signalsauberheit für die>Steuerungselektronik eher gesichert ist.
Nimm besser einen IC. Für den IC brauchst du auch noch Spule, Diode,
Kondensator.
Wenn dir das mit den 3.3V für den atmel zu heickel ist, dann verwende
einen low-drop regler aus der 7.2V Schiene.
> @Stefan was meinst du mit SEPIC konkret, ich habs mal in Wikipedia> überflogen, bin aber net wirklich sicher was nun ein solcher ist und was> nicht.
Denk nicht weiter drüber nach, avion hat da völlig recht, in diesem Fall
wäre das etwas Overkill. Schaue mal ins Datenblatt des BT-Moduls
bezüglich des Spannungsbereichs. Ich würde nämlich sogar erwägen, auf
einen Schaltregler für die 3,3V ganz zu verzichten, und mit einem
LDO-Linearregler direkt aus dem Akku zu erzeugen. Mit einem Schaltregler
bekommt man auch keinen besseren Wirkungsgrad hin.
Hallo,
also den M32 mit 3V3 betreiben geht laut Datenblatt schonmal net, und
bringt das nicht total die Timings durcheinander?
1
Operating Voltages
2
2.7 - 5.5V for ATmega32L
3
4.5 - 5.5V for ATmega32
Nochmals (auch wenns nen bissle dumm kommt) die Frage: kann ich einen
ATmega32 (ohne L) auf 3,3V laufen lassen. Hat das schonmal jemand
gemacht, und damit sinvolle Anwendungen machen können? (getimte Sachen
wie UART oder Servos oder so)
Aufgrund deiner Aussagen müsste man doch eigentlich relativ einfach nen
"universal 5V auf 3v3 Programmer Adapter bauen können, korrigiert mich,
wenn ich falsch liege:
1
GND keine Änderung
2
MOSI R2R mit 3,3k und 1,8k
3
RESET R2R
4
VCC <-- LDO oder einfach auch ein R2R - was solls...
5
MISO <-- da bräuche ich doch dann einen kleinen stepup, oder? Müsst aber auch mit PNP-NPN Schaltung und den neuen 3,3V aus VCC gehen...
6
SCK <-- hmm.. jo.. bin ratlos - wohl auch R2R, oder?
BTM-222 Datenblatt sagt:
1
Supply Voltage(VDD) 2.7 - 3.6 DCV
2
Supply Voltage(PVCC) 3.0 - 3.3 DCV
somit könnte man dieses sogar wirklich fast mit einem 3,3 (oder besser
dann ein 3,0?) LDO betreiben, aber was, wenn ein 3,3er genutzt wird, und
die Akkuspannung unter 3,3V rutscht?
Grüße Uli
Uli wrote:
> aber was, wenn ein 3,3er genutzt wird, und> die Akkuspannung unter 3,3V rutscht?
Dann hast du am Ausgang die Akkuspannung minus dem Drop-Out des Reglers.
> Ausgangsspannung: 3,3-3,6V von Lithium-Ionen-Akku (Handy-Akku mit ca> 1Ah, ich gehe von 700mAh aus)
Das ist leider falsch. Diese Akkus liefern je nach Ladungsstand 2.7 bis
4.2V. Du brauchst also fuer 3.3V einen Buck-Boost Converter.
> Nochmals (auch wenns nen bissle dumm kommt) die Frage: kann ich einen> ATmega32 (ohne L) auf 3,3V laufen lassen.
Atmel garantiert das natuerlich nicht, und ich wuerde es auch nicht
verkaufen, aber so fuer zuhause kein Problem. Probleme gibt es dann
wohl am ehesten wenn du den Temperaturbereich noch ausnutzen willst und
dann vielleicht beim beschreiben eines EEPROMs bei 0Grad mit maximalen
Takt.
Es kann auch gut sein das der ohne L in wahrheit einer mit L ist, haengt
dann davon ab wie die Ausbeute beim Endtest war.
Olaf
Hallo,
gut, Stefan, dann wird da also dann ziemlich schnell Schluss sein -
nunja, ich muss erstmal das BTM in Betrieb nehmen, und versuchen, meinen
M32 unterzuversorgen.
Aber was brauch ich denn nun am sinnvollsten:
-LDO hat den Nachteil, dass er ab <3,3V kaum noch sinn macht und das
schnell erreicht wäre
-StepUps scheinen schwer zu beschaffen zu sein
-Buck-Boost (Inverter?) habe ich bisher nicht wirklich ICs überhaupt
finden können
Ich liebäugle am meisten mit StepUps. Könntet ihr mal grob
zusammentragen, welche ihr da kennt die hierfür benutzt werden könnten
(brauche hoffentlich dann nur 3,3V und Spannungsverdoppler für die
"hochvoltige"-Schiene ;D)?
(LTC1878 ist übrigens nett, aber wie schon gesagt wohl nicht beziehbar)
Auch wäre natürlich nett, den Akku In-System zu laden; bin da beim
stöbern eigentlich nur auf den BQ2057 (oder die BQ2000er Serie)
gestoßen, welche das doch machen sollten?!
Hat schonmal jemand sowas gemacht, und wie sieht da das beschaffen aus?
Gibt es bekanntere ICs die einen LION mit einer Zelle laden können?
Grüße Uli
Uli wrote:
> -LDO hat den Nachteil, dass er ab <3,3V kaum noch sinn macht und das> schnell erreicht wäre
Also ich sehe das etwas anders. Wenn der Regler z.B. einen Drop-Out von
0,2V hat, kannst du das BTM bis zu einer Akkuspannung von 3,2 V im
spezifizierten Bereich betreiben. Und bei einer Spannung von 3,2V ist
der Akku eh schon fast leer.
> -StepUps scheinen schwer zu beschaffen zu sein
Nein, so pauschal kann man das nicht sagen.
Mach mal eine Angabe, wie viel Strom du überhaupt bei den 7V brauchst.
Zahlenwerte gibt es ja noch nicht, aber ich nehme an, daß die
7-12V-Leitung den größten Strombedarf haben wird.
Somit würde ich zunächst einen step-up Regler von ca. 3V auf 12V
aufbauen und daraus entweder 5V oder 3V3 mit einem step-down Regler
gewinnen. Das dürfte einfacher sein als ein spezieller
buck-boost-Wandler.
Je nach Leistungsbedarf würde ich dann die andere Spannung mit einem
LDO-Regler erzeugen: entweder 5V aus 12V oder die 3V3 aus den 5V. Dazu
müßte man durchrechnen, wo Akkulaufzeit und Wirkungsgrad am besten
abschneiden und wo die Kosten für den Aufbau am günstigsten sind.
bei 3.3.V sind weniger als 10% der Ladung im Akku vorhanden. Ab 3.0V ist
der Akku tiefentladen, die Schutzschaltung schluckt auch noch ~1µA.
Und weil es mich so nervt, dass meine Texte immer ignoriert werden jetzt
ein paar Quellen, am besten in dieser Reihenfolge lesen:
http://www.embedded.com/columns/technicalinsights/198001703http://www.embedded.com/columns/technicalinsights/192300637http://www.embedded.com/columns/technicalinsights/192202201
"Throughout most of the battery discharge curve, both converters operate
in a buck mode (Figure 3). This gives the performance advantage to the
buck converter, which has one less power MOSFET in the power conversion
process. Below 3.5V, the buck-boost converter input current increases
(Figure 6). This increasing current, compounded with the characteristic
increasing battery discharge rate, quickly discharges the battery below
3.5V (Figure 4).
In summary, the buck converter consistently displayed equal or better
battery life. At 300mA, the buck output voltage remained within the 5%
tolerance for up to nine minutes longer than the buck-boost.
Additionally, the buck converter continued to operate in dropout mode,
tracking the battery voltage for an additional four minutes. At 800mA,
the battery life was identical for both converters. See the results in
Table 2. " Zweiter Artikel, Fazit auf Seite 3.
Darauf beruht meine Aussage, dass ein buck-converter in diesem Fall
angebrachter ist.
@ avion23:
> Darauf beruht meine Aussage, dass ein buck-converter in diesem Fall> angebrachter ist.
Ein LDO-Linearregler hat in diesem Fall einen Wirkungsgrad von >90%.
Wird nicht leicht, da mit einem Schaltregler drüber zu kommen.
> -Buck-Boost (Inverter?) habe ich bisher nicht wirklich ICs überhaupt> finden können
Ich glaub im Datenblatt zum MC34063 gibt es dafuer eine Applikation.
Ich hab auch mal irgendwo (Maxim) ein exotisches Konzept gesehen. Das
bestand aus einem Aufwaertswandler wenn Ue zu niedrig war und einem
LowDropregler wenn es anders war. Aber vermutlich nicht zu beschaffen.
Da hat ein 34063 doch so seine Vorteile.
Man koennte aber natuerlich einen Trick probieren. Stell dir einfach vor
du wuerdest deine Batterie invertiert anschliessen. Dann braeuchtest du
nur einen Wandler der aus einer immer negativen Spannung eine positive
macht.
> Auch wäre natürlich nett, den Akku In-System zu laden; bin da beim> stöbern eigentlich nur auf den BQ2057 (oder die BQ2000er Serie)> gestoßen, welche das doch machen sollten?!
Ich mach das mit BQ24108. Den gab es auf der Homepage von TI.
http://www.criseis.ruhr.de/powerbox/powerbox.html> Gibt es bekanntere ICs die einen LION mit einer Zelle laden können?
Naja, frueher hab ich das auch mal mit einem L200 gemacht. Eigentlich
brauchst du bloss einen Spannungsregler mit Strombegrenzung.
Grundsetzlich kann man das natuerlich mit jedem Gemuese aufbauen das man
so rumliegen hat. Moderne Konzepte wie der BQ24108 haben nur den Vorteil
das sie schoen klein sind. Allerdings stellt der ordentliche
Anforderungen an das Platinenlayout weil er ja eine sehr hohe
Schaltfrequenz hat.
Wenn man aber den Platz hat dann koennte man sicher einen MC34063 mit
externem Operationsverstaerker als LiLader verwenden. Sowohl preislich
wie auch von der Beschaffbarkeit nur schwer zu schlagen.
Olaf
Hi Stefan,
ich hatte mich auf die buck-boost Wandler Diskussion bezogen. Ich weiß,
habe ich nicht gesagt. Du kannst dir ja trotzdem die verlinkten Artikel
anschauen, die sind wirklich interessant.
Zum Thema buck <--> LDO:
*LDO:*
Im Extremfall ist U_in=4.2V, U_out=3.3V
--> Delta(U)=0.9V, sind 21% von 4.2V
Höchstmöglicher Wirkungsgrad bei einem Drop von 0.5V (geht weniger in
dem Bereich?) wäre für U_in=3.8V, U_out=3.3V, 13% Verlust.
Also ist der Wirkungsgrad eines LDO mit 0.5V Drop:
79% - 87% wobei der Spannungsbereich schlechter ausgenutzt wird als mit
buck.
*buck:*
In dem Bereich sind tatsächlich mal 90% mithilfe optimierter ICs mit
synchroner Gleichrichtung möglich, und das über fast den ganzen Bereich.
Und ja, ich gebe zu, dass es Korinthenkackerei ist :P Der
Threadersteller ist mit einem LDO mehr als gut bedient, vor allem wird
er mit einem Wandler nicht den Wirkungsgrad erreichen.
avion23 wrote:
> Im Extremfall ist U_in=4.2V, U_out=3.3V
Aber wirklich nur im Extremfall. In mehr als 90% der Zeit dürfte die
Akkuspannung zwischen 3,7 und 3,4 V liegen.
> ... bei einem Drop von 0.5V (geht weniger in dem Bereich?) ...
Dieser hier hat z.B. <0,1V bei 3,3V und 150mA:
http://www.onsemi.com/pub_link/Collateral/NCV8560.REV0.PDF
Beschaffbarkeit für Privat ist natürlich eine andere Frage. ;-)
Hallo,
das Schaubild der Entladekurve von avion sagt mir als Laie, dass ich
mich dann netmehr so sehr darum schere, dass ich ab ca 3,3V Restspannung
(mit LowDrop-LDO dann) meinen Mega und BTM halt netmehr betreiben kann.
Das scheint zeitlich dann nicht mehr viel auszumachen, da lad ich dann
lieber einfach den Akku neu, als den wirklich zu versuchen Leerzusaugen.
Bleibt also noch ein Bauteil zu finden (möglichst wenig externe
Beschaltung wegen Anfälligkeit und Platzmangel), welches mir für den
Nutzstrom die Spannung erhöht.
Ich habs zwar glaube ich schonmal gesagt, aber sags gerne auch nochmal:
auf der (meist mit 7V angegebenen) Leitung liegen 2 RB35 Motoren die
unter Vollast als Peak anscheinend je 300mA ziehen können, da ich sie
aber Softwaremäßig so steuern will, dass sie nie gleich voll
eingeschaltet werden sollte dieser Peak zu vernachlässigen sein. Der
Servo-Motor sollte vielleicht einen geeigneten Widerstand als
Strombegrenzer bekommen, dass er nicht ganz so schnell schaltet - was
haltet ihr davon? Dadurch würde ich doch auch bei diesem extremwerte im
Verbrauch senken, oder?
Grüße Uli
PS: Was gibt nun mehr Sinn? Auf 7V oder auf 12V? Was ist so in etwa die
Verlustleistungsdifferenz vom einen im Vergleich zum anderen? 12V wären
schon ganz nett ;D
PPS: Vielen Dank schonmal an alle, die bisher tatkräftig mitgewirkt
haben!
> Ich habs zwar glaube ich schonmal gesagt, aber sags gerne auch nochmal:> auf der (meist mit 7V angegebenen) Leitung liegen 2 RB35 Motoren die> unter Vollast als Peak anscheinend je 300mA ziehen können, ...
Du sagtest zwar, dass da Motore dran sollen, aber es fehlte noch die
wichtige Stromangabe.
> PS: Was gibt nun mehr Sinn? Auf 7V oder auf 12V? Was ist so in etwa die> Verlustleistungsdifferenz vom einen im Vergleich zum anderen? 12V wären> schon ganz nett ;D
Bezüglich des Wirkungsgrades des Schaltreglers macht das keinen großen
Unterschied.
Mein Vorschlag wäre z.B. der LT1170. Der würde passen und den gibt es
bei Reichelt. Du kannst ihn auch sehr einfach mit dem µC abschalten (zum
Strom sparen, wenn die Motore gerade nicht gebraucht werden).
Der LT1170 scheint mir mit 5A nen bissle überdimensioniert - ich denke
2,5 oder gar 1,25 (LT117(1|2)) sollten locker reichen.
Das mit dem Ausschalten muss man noch genauer betrachten: ich kann im
Datenblatt nicht genauer sehn, was für eine Logikspannung das braucht.
Was muss ich dann eigentlich noch an Hühnerfutter aussenrum geben, damit
ich von meiner Batteriespannnung auf (relativ) stabile 12V komme?
Uli wrote:
> Der LT1170 scheint mir mit 5A nen bissle überdimensioniert - ich denke> 2,5 oder gar 1,25 (LT117(1|2)) sollten locker reichen.
Nein, bei 12V am Ausgang reichen 2,5A nicht.
Ein Schaltregler kann auch nicht zaubern. Was hinten an Leistung
rauskommt, muss vorne auch mindestens reingehen. Bei 12V und 600mA am
Ausgang und einem angenommenen Wirkungsgrad von 80%, sind es bei 3V am
Eingang 3A. Und das ist nur der Durchschnitt, der tatsächliche
Spitzenstrom im Schaltelement liegt nochmal deutlich höher. 5A ist daher
eher knapp bemessen.
> Das mit dem Ausschalten muss man noch genauer betrachten: ich kann im> Datenblatt nicht genauer sehn, was für eine Logikspannung das braucht.
Du musst nur einfach mit einem kleinen Transistor den Vc-Pin auf Masse
ziehen.
> Was muss ich dann eigentlich noch an Hühnerfutter aussenrum geben, damit> ich von meiner Batteriespannnung auf (relativ) stabile 12V komme?
Die Schaltung gleich auf der ersten Seite des Datenblattes ist die Deine
(plus einem Transistor fürs Abschalten). Den dort gezeigten
Output-Filter brauchst du aber nicht.
Hmm...
Man kann gefahrlos einen M32 auch als L missbrauchen, wenn man auch die
L-Spec einhält. Würde ich auch nicht in einem kommerziellen Produkt
machen, aber für zu Hause hat das immer funktioniert. Aber nur, wenn man
auch bei fmax=8MHz bleibt.
Dann wiederum kann man seinen Logikkram aber auch direkt an den Akku
anschließen, da nichts und niemand verbietet einen M32(L) bei 4.2V zu
betreiben. Da es hier auch ein wenig nach Modellbau riecht, kann man
dann den BrownOut-Interrupt für eine Neutralstellung verwenden.
Es ist schon eine Zeit lang her, dass ich nach Multi-Out DC/DC Wandlern
gesucht habe, aber ich bin mir sicher, dass neben Maxim vor allem TI
(PowerTrend / Ex-BurrBrown) einige Lösungen hatten. Durch Jobwechsel
habe ich aber die Liste nicht mehr zur Hand.
Zum ISP kann ich nur sagen, dass die Investition von 39€ in einen AVRISP
Mk-II lohnend ist, da dessen Ausgangspuffer aus der Zielschaltung genau
deswegen versorgt wird, weil deren Spannung variieren kann. Damit hat
sich das Problem dann erledigt und man kann auch noch bei 1.8V
programmieren.
Gruß, Astralix
Ps: Bei Sonderbauteilen, die man nicht um die Ecke bekommt und um die
Ecke schließt in meinem Fall auch Farnell und RS mit ein, lohnt sich hin
und wieder ein Blick auf DigiKey. Bei Maxim, ST, Analog und TI war aber
auch über deren Bestellsystem bzw. die Musterstück Anforderung immer
etwas zu machen. Diese Erfahrung habe ich auch privat gemacht ohne
meinen Arbeitgeber zu erwähnen oder utopische Stückzahlen vorzulügen.
Hallo Ulrich,
das mit dem Modellbau haste richtig gerochen ;) Aber es ist kein
richtiger Modellbau, sondern nur "Zweckmodellbau", um einfach mal zu
schauen, wie man das ganze von ner anderen Seite angehen könnte.
Was mir BrownOut für eine Neutralstellung bringen soll weiß ich net, ich
hab doch 2 RB35-Motoren (festes Untersetzungsgetriebe) und den Servo
beeindruckt sowas schon garnet.
Wenn dem dann soweit ist, und ich versuche das umzusetzen (kann
Stressbedingt noch nen paar Wochen dauern) dann meld ich mich hier
wieder, und vielleicht ist dann ja noch jemand da.
Grüße Uli