Lege das Relais, die Kapazität in Reihe an eine Wechselspannungsquelle,
und wähle die Wechselspannungsquelle von der Spannung und Freqeunz her
so, dass das Relais bei 10uF einschaltet.
Es wird dann bei deutlich weniger als 10uF erst wieder ausschalten, in
demselben Verhältnis, wie im Datenblatt Anzugs- und Abfallspannung bei
Gleichstromversorgung genannt sind, also z.B. bei 5uF.
Wenn dir das nicht präzise genug ist, brauchst du ein Stück Elektronik
dazwischen. Da man bei so was versucht, mit möglichst 1 Baustein
auszukommen, stellt sich ein bischen die Frage nach der optimalen
Schaltung eines nicht-programmierbaren Bausteins. Egal wie, der braucht
eine Gleichspannung. Keine Ahnung, welche du zur Verfügung hast, oder ob
du dir dafür erst ein Netzteil bauen musst. Das Netzteil hat eine
Wechselspannung, die legst du an deine Kapazität, die andere Seite geht
über einen Widerstand an Masse, dessen Spannung richtest du gleich, und
zur Auswertung überwacht ein NE555 (der hat 2 Schwellwertschalter drin
und ein FlipFlop) die Spannung an diesem Widerstand. Die Schaltleistung
des NE555 sollte für ein Relais ausreichen.
+-----+ +--Relais--+
Trafo --Kapazität--+--|>|--+-+--|NE555|--+ +-- Netzteil
| | | +-----+ +----|>|---+
Widerstand R C |
| | | |
+-------+-+-----+-- Masse
So in der Art. Durch Widerstand R und Kondenstaior C wird angepasst,
wie klein der Unterschied ist, zwischen dem das Relais anzieht (z.B.
10uF) und wieder abfällt (z.B. 9.9uF).