Hallo,
ich fahre einen Elektroroller(45kmh) und möchte beim bremsen gerne
Energie zurück gewinnen.Dafür bräuchte ich eine Schaltung die aus 12
volt 48volt und 1 Ampere macht.Hat da von euch vielleicht jemand eine
Idee?Ich hab schon ein Mikroschalter am Bremshebel montiert der wiederum
die angebrachten leitungen vom Motor einschaltet(über ein Relais)und da
hab ich dann mit nem 12 Volt spannungsregler und 5 transistoren die
gewünschten 12 Volt.Funktionieren tuts ganz gut. Hatte auch schon eine
halogenlampe mit 50 watt drann, die schon ab 20kmh bremsen anfing hell
zu leüchten.Nur wie gesagt wäre da eine Stepup schaltung schon nicht
schlecht um wieder was in die 48 Volt Fahrakkus reinzupumpen.
Wenn ich denn den 12volt gleichspannungsregler bei mir gegen einen 13,8v
regler (gibts bei conrad) austausche , dann müsten doch 55,2v am ende
rauskommen oder?
50 watt bremsleistung ist auch nicht so besonders viel!
und ich denk die 12V kommen aus dem motor. oder soll das ganze ein
netzbetriebenes bzw. auto-ladegerät für das ding werden?
Die 12volt kommen vom Gleichspannungsregler,der wiederum am
Antriebsmotor angeschlossen ist.Da sind auf jedenfall über 100watt zu
entlocken, hatte vorhinn 2 mal 50 watt halogenlampen angeschlossen (mehr
hatte ich nicht). Man konnte auch eine "gute" Bremsleistung merken.
gleichspannungsregler? was das nun wieder für ein gebastel? wenn schon
sowas dann sollte der step-up die direkte motorspannung gleichrichten
und fressen können oder willst du extra die hälfte oder noch mehr an
deinem gleichspannungsregler verheizen?
moment mal, wenn der Batteriepack 48V hat, dann wird der Motor sicher
auch mit ca.48V versorgt werden. Die 12V werden sicher für die
Spannungsversorgung der Beleuchtung aus den 48V abgeleitet.
Natürlich möchte ich den selber bauen.Ja ,die Beleuchtung hat auch 12
volt.Die kommen aber von einer extra Batterie(rein für die
beleuchtung).Die 12 volt wovon ich die ganze zeit spreche ist vom
Antriebsmotor im generatorbetrieb beim bremsen,da hab ich extra einen 12
volt gleichspannungsregler und 5 Transistoren für den höheren
Strombedarf(da der Festspannungregler nur 1,5 ampere kann).Hab ich extra
so gemacht, damit eine feste Bezugsgrösse da ist.Ich könnte auch noch
ein extra Bleiakku (24Ah)mit dabei packen damit der komplette Bremsstrom
direkt in den akku gepumpt wird(ohne verluste).Das ganze abgerundet mit
einem Ne555 und ein par Fets (PWM)und schon könnte ich die bremsstärke
einstellen(natürlich dürfte da dann auch kein überspannungsschutz
fehlen,dadrüber mach ich mir aber keine sorgen ,ist ja schnell
zusammengezimmert).
> einem Ne555 und ein par Fets
ja nee ... das wird nichts. **rofl** ich mag dir jetzt keinen fertigen
schaltplan für sowas entwerfen, aber ohne den wirst du es wohl nicht
hinbekommen... die zeit habe ich aber einfach nicht.
ich glaube manche leute würden eine ansammlung von NE555 auch als CPU
für den neuesten supercomputer verwenden. sorry, aber ganz so einfach
ists dann doch nicht.
ich muß sagen ich habe schon einige schaltregler gebaut, aber dein
projekt wäre angesichts der anforderungen wie regelbarer strom und der
immense eingangsspannungsbereich bei über 48V ausgang noch eine echte
herausforderung!
Ich glaub da haben wir aneinander vorbei geredet, der ne555 und die fets
war nur eine anregung um über pulsweitenmodulation den bremsstrom(und
somit auch den bremseffekt) zu regeln und damit einen 12 volt 24Ah
zwischenzuladen ,über den dann der gewünschte spannungswandler den
Antriebsakku nachläd.Ich werde mich dann morgen mal hinsetzen und
schauen ob ich eine vernünftige übertrager Spule 1:4 hinnbekomme
Ferridringe hab ich genug hier,bis 10 cm durchmesser.Mir geht es ja nur
darum etwas energie zurück zu gewinnen,56 volt und 1 Ampere würden mir
ja schon reichen.
nein wir haben nicht aneinander vorbeigeredet.
das was du da bauen willst mit "zwischenakku" und vielleicht noch drei
bis vier linearreglern ist absoluter murks. wenn man sowas richtig
machen will dann in einem schritt, vom motor direkt in den fahrakku.
ansonsten sinkt der wirkungsgrad so weit, daß man sich das ganze auch
gleich sparen kann. und da kommst du halt an den punkt wo ein NE555
einfach nicht mehr reicht. das ding ist eben im wesentlichen ein blinker
und kein richtiger PWM controller.
So was macht man mit einer PWM Halbbrücke. Da kannst du dann gasgeben
und beim bremsen wird automatisch die Energie in den Akku
zurückgespeist. Ist aber für den Akku nicht in allen Betriebszuständen
leicht verdaulich.
Grüße
es sind viele ICs dafür geeignet. wenn du den strom aus dem motor vor
der transformation gleichrichtest bist du in der wahl der
wandler-topologie so gut wie uneingeschränkt. es sollte halt nur einer
sein, der die geforderte leistung übertragen kann.
wegen der regelbarkeit würde ich halt einen echten PWM-controller
nehmen. wenns meine idee wäre würde ich es mit einem TL494 probieren.
das ist zwar auch schon ein antiker PWM-controller, aber den kenne ich
recht gut. damit lassen sich step-up-wandler genauso aufbauen wie
gegentaktwandler wenns etwas mehr power werden soll. einziger nachteil,
das ding stammt aus einer zeit wo mosfets noch nicht so verbreitet
waren. er kann keine mosfets direkt treiben, nur über eine treiberstufe.
wo ich auch probieren müßte, wie sich der weite eingangsspannungsbereich
realisieren läßt. bei einem gegentaktwandler müßte man den transformator
für eine verdammt hohe ausgangsspannung dimensionieren, damit bei z.b.
6V eingang noch die 50V ladespannung für den akku erreicht werden. das
könnte probleme geben, wenn zu beginn der bremsung 40V aus dem motor
verarbeitet werden müssen. (der TL494 müßte auch aus fest stabilisierten
12V versorgt werden). bei einem drossel-step-up-wandler würde sich an
der drossel das gleiche problem ergeben, dafür brauchst du nur eine
wicklung und könntest diese mit einer anzapfung für den
leistungstransistor versehen. damit erhält man bessere verhältnisse was
strom und spannung in den wicklungen der auf der drossel angeht.
Gleichrichten brauch ich nicht, ist ja schon DC.Habe an jeder
Motorleitung(Brushless) zwei 50A/100V Dioden antiparallel verschaltet
und somit dann 3 plus und 3 minusanschlüsse zu je einer + und einer -
Leitung konfiguriert.
> Gleichrichten brauch ich nicht
achso?
> Habe an jeder Motorleitung(Brushless) zwei 50A/100V Dioden antiparallel> verschaltet und somit dann 3 plus und 3 minusanschlüsse zu je einer +> und einer -Leitung konfiguriert.
und wie nennt man so eine anordnung? RRRRICHTIIIG! einen gleichrichter!!
Dann werde ich heute mittag mal schauen ob ich in den elektronikläden
den tl494 bekomme.Was meinst du sollte ich als Lackdraht für die spule
nehmen? 1mm?
mittlerweile kann ich dir eigentlich nur empfehlen etwas
funktionierendes zu kaufen. also einen fahrregler mit rekuperativer
bremse. du hast einfach nicht genug ahnung sowas zu bauen. meine ich
finde das ja mutig und lobenswert, aber wenn man mit dem
schaltnetzteilbasteln anfangen will sollte es nicht gleich so eine
herausforderung sein. erstmal was kleines, 12V->5V 3A oder so...
du mußt dich nicht auf den TL494 festlegen nur weil ich den jetzt
genannt habe. ich hab auch gar nicht die zeit dir die komplette
schaltung zu entwerfen und in für anfänger der schaltnetzteil-technik
verständlicher textform darzulegen. genausowenig möchte ich die schuld
in die schuhe gesteckt bekommen wenn dir das ganze geraffel irgendwann
in flammen aufgeht. an sprüchen wie "gleichrichten braucht man nicht,
ist ja schon DC" erkennt man deutlich, daß du noch einige probleme damit
bekommen wirst. dir damit zu helfen wird eine lebensaufgabe. sorry, aber
ist so.
Na gut, dann werde ich eben ein bischen experimentieren müssen.Hab mir
den tl494 und 10 meter 1,5mm cu lackdraht geholt,die restlichen teile
müste ich eigendlich hier haben.Werde mich dann wenn die schaltung
fertig ist trotzdem nochmal melden.
>Hab mir den tl494 und 10 meter 1,5mm cu lackdraht geholt,>die restlichen teile müste ich eigendlich hier haben.
Boah ey, wenn du die restlichen - eher belanglosen - Teilen
in deiner Grabbelkiste hat, bist du aber gut sortiert!
http://www.sprut.de/electronic/switch/up.htm
Irgendwie habe ich aber das Gefühl, dass bei den 'restlichen Teilen'
das erforderliche Knoff-Hoff in der Grabbelkiste unauffindbar ist :-)
einschalten aber erst am 31. dann gehts wenigstens als tischfeuerwerk
durch... ;)
edit: der vorgeschlagene sprut schaltplan ist megaschrott.
wenn man das tastverhältnis korrekt begrenzt (beim TL494 gibts einen pin
für die dead time control) braucht man den murks mit den FETs in der
eingangs-leitung nicht.